Bis Saisonende ohne Kapitän Caligiuri?

Kurz vor dem Anpfiff der Partie gegen den SV Sandhausen wurde bestätigt, dass Fürths Kapitän Marco Caligiuri sich im Spiel gegen Union Berlin (Foto: Sportfoto Zink) die Hand gebrochen hat. Die Verletzung und der längere Ausfall Caligiuris kommen für das Kleeblatt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. In den verbleibenden fünf Zweitliga-Spielen muss die SpVgg für den Klassenerhalt um jeden Punkt hart kämpfen. Die Situation, dass beinahe alle Teams noch absteigen könnten und sie punktmäßig ganz dicht beinander liegen, hat sich auch an diesem Wochenende nicht wesentlich verändert.

Da ist eine stabile Abwehr ganz entscheidend. Und für die war Marco Caligiuri – nach seinem Formtief in der letzten Saison – wieder der Garant. Am Freitag haben ihn die beiden Innenverteidiger Mario Maloca und Richard Magyar ersetzt. Aber Caligiuri hat als Kapitän auch die Funktion des Koordinators auf dem Platz. Und ist – wie im Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum im November 2017 – auch mal für ein Tor gut. Die Abwehrkette machte dieses Mal gegen Sandhausen  – vor gerade mal 6013 Zuschauern! – ihre Sache passabel: Das Duo Maloca/Magyar kompensierte Caligiuris Fehlen, Roberto Hilbert und Maximilian Wittek halfen immer wieder in der Mitte aus und sprangen ihren Kollegen zur Seite. Und so endete die Partie – die wenig Spannung und sportliche Klasse zeigte – unspektakulär mit 0:0.
Bis zum letzten Spieltag am 13. Mai wird es vermutlich so weiter gehen wie in den letzten Wochen der Saison. Auswärts kann das Kleeblatt mit viel Glück den einen oder anderen Punkt mitnehmen, zu Hause sollte es möglichst gewinnen. Denn trotz der guten Heimbilanz der vergangenen Wochen hat sich die Spielvereinigung schließlich noch lange nicht in sichere Gefilde gerettet. Gerade einmal drei Zähler beträgt die Differenz zum Relegationsrang, den der SV Heidenheim nach der Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg belegt.
Das Punktkonto der SpVgg hat sich auf 37 erhöht – es folgen nun in Serie zwei Heimspiele gegen Jahn Regensburg und den wieder erstarkten VfL Bochum. Von den letzten fünf Partien wird das Kleeblatt insgesamt drei am Laubenweg bestreiten. Für eines der heimstärksten Teams der Zweiten Liga sicherlich nicht unbedingt ein Nachteil. Mal sehen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *