Das Zittern geht weiter!

Der Countdown für die letzten Zweitliga-Spiele läuft – schon des längeren! Auch der 30. Spieltag hat der Spielvereinigung nicht den ersehnten Befreiungsschlag beschert. Im Gegenteil: Die Heimpartie gegen Aufsteiger Jahn Regensburg ging 1:2 zu Ende. Die vielgelobte Heimserie des Kleeblatts – seit zehn Spielen ungeschlagen (8 Siege und zwei Unentschieden) – hatte am letzten Freitag ein jähes Ende. Schade.

Auch ohne den verletzten Verteidiger Marco Caligiuri war die Begegnung im Sportpark Ronhof durchaus lebendig und vor allem von Zweikämpfen geprägt. Das Kleeblatt hätte nach dem Schlusspfiff genauso gut als Sieger in die Kabine gehen können, denn Chancen waren vorhanden. Die zweite Halbzeit startete Jahn Regensburg mit der Einwechslung von Jann George, der zwischen Juli 2013 bis Ende Juni 2015 bei der SpVgg im Kader war, damals allerdings nur ein einziges Spiel bestritt. Aber wie das ja oft mit Spielern ist, die hier in Fürth keinen Stich machen: Woanders entwickeln sie…sich zu effektiven Akteuren und wahren Torjägern. So setzten sich in der 49. Minute die Regensburger gegen Roberto Hilbert durch und George kam völlig frei zum Abschluss. Für den Kleeblatt-Keeper Sascha Burchert nicht zu halten, weil der Schuss noch dazu leicht abgefälscht war. Ein Rückstand ist nicht immer das letzte Wort, aber Freitag, der Dreizehnte, war wohl nicht der Glückstag des Kleeblatts. In der 84. Minute, als ein Großteil der über 11 100 Zuschauer noch auf ein 1:1 hoffte, machte George den Sack dann zu und schoss einen Pass von Nietfeld zum 2:0 ins Fürther Tor. Immerhin zappelte der Ball drei Minuten später im Tor der Gäste: Nach einer Hereingabe von Khaled Narey verursachte Nandzik unglücklich ein Eigentor.
Fazit: Sercan Sararer (Foto: Sportfoto Zink) machte nach der Einwechslung in der 66. Minute bei seinem Saisondebüt seine Sache gut, er war am 2:1 beteiligt und lässt auf mehr hoffen. Jurgen Gjasula entwickelt sich dagegen zunehmend zum Flop, der lange braucht, um offensichtlich erfolgversprechende Situationen für sein Team zu nutzen. Und Serdar Dursun hat allenfalls noch eine Statistenrolle. Positiv: Maxi Wittek, Fabian Reese (dem bislang leider noch kein Tor gelang) und natürlich Tormann Sascha Burchert.
Die Niederlage gegen Regensburg wäre zu verschmerzen, wenn Heidenheim gegen den Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf nicht drei Punkte geholt hätte. Aufgrund des Torverhältnisses rangiert die SpVgg mit weiterhin 37 Punkten zumindest bis nächsten Freitag auf dem 14. Tabellenplatz. Das Kleeblatt empfängt dann um 18.30 Uhr beim nächsten Heimspiel den VfL Bochum. Der spielt derzeit mit Erfolg. Deshalb: Kommt zahlreich in den Ronhof und unterstützt Euer Kleeblatt! Es hat lautstarken Support bitter nötig!