Kleeblatt Dursun will kein Veilchen werden

Fürths Stürmer Serdar Dursun wird also kein „Veilchen“. Nach Informationen der „Bild“, waren sich die Spielvereinigung und der FC Erzgebirge Aue über einen Wechsel zwar einig, doch offenbar wollte der 26-Jährige nach einem Besuch im Erzgebirge nicht wechseln. „Wenn seitens des Spielers die hundertprozentige Überzeugung fehlt, ist es für beide Seiten besser, von vornherein auf eine Zusammenarbeit zu verzichten. Die Verhandlungen wurden abgebrochen“, wird FCE-Geschäftsführer Michael Voigt zitiert. Die Saison 2017/18 beendeten die Auer auf dem 16. Tabellenplatz, gewannen dann jedoch in der Relegation gegen den Drittplatzierten aus der 3. Liga, den Karlsruher SC. Der gebürtige Hamburger Dursun lebt vermutlich gerne hier in Franken, ist von der Multikulti-Atmosphäre in der Kleeblattstadt angetan, und es zieht ihn einfach nichts nach Aue (auf dem Foto – Sportfoto Zink: Dursun im Zweikampf beim letzten Zweitligaspiel gegen die Veilchen). Serdar Dursun ist seit zwei Jahren ein Kleeblatt (59 Liga-Spiele und 13 Tore), der Stürmer hat jedoch in der letzten Saison sportlich enttäuscht. Fürths Trainer Damir Buric ist der Ansicht, dass Dursun „nicht ins Spielsystem“ passt. Deshalb wäre es dem Verein nur allzu recht, Dursun gegen eine entsprechende Ablösesumme (er hat einen Vertrag bis 2019) ziehen zu lassen.

Weitere Neuigkeiten: Die SpVgg hat wahrscheinlich einen Abnehmer für Stephen Sama gefunden. Den 1,89 Meter großen Innenverteidiger, der beim Kleeblatt keine Meriten erringen konnte, zieht es zu Heracles Almelo. Bei dem niederländischen Erstligisten trainierte der 25-Jährige bereits in den letzten Wochen mit und kam auch in Testspielen zum Einsatz. Nun steht der Transfer kurz vor dem Abschluss. Sama kam im Januar 2017 nach Fürth, absolvierte aber nur ein einziges Zweitligaspiel. Im vergangenen Halbjahr war der Abwehrspieler zum VfL Osnabrück in die 3. Liga verliehen worden (13 Einsätze).
Außerdem hat sich die SpVgg gegen eine Verpflichtung von Probespieler Brem Soumaoro entschieden. „Es hätte zu viel Zeit gebraucht, um ihn in die Richtung zu bringen, die wir uns vorstellen“, so Kleeblatt-Sportdirektor Rachid Azzouzi laut kicker. Zudem war auch die Sprachbarriere für den 21-jährigen Guineer zu groß. Also geht die Suche nach einem spielstarken Sechser weiter, bis zum ersten Saisonspiel am 4. August ist es noch gut eine Woche hin!