Derbyheld Narey wird zum Torjäger beim HSV

Khaled Narey gehört zu den Fußballspielern, die ich während seiner Zeit bei der Spielvereinigung immer geschätzt habe. Er hat sich engagiert, ist gelaufen und gelaufen, er war sich (fast) nie zu schade, jedem möglichen Ball hinterher zu jagen. Der im rheinland-pfälzischen Neuwied geborene Rechtsaußen mit togolesischer Abstammung war vom 1. Juli 2016 bis zum 1. Juli 2018 beim Kleeblatt.
Zur aktuellen Spielzeit wechselte er von der SpVgg zum Bundesliga-Absteiger Hamburger SV (der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2022). Sicherlich ein attraktiver Verein, der vorher noch nie in die Zweite Liga abgestiegen war und ohne Zweifel alles daran setzen wird, am Ende der Saison 2018/19 an der Tabellenspitze zu stehen und als Bundesliga-Dino wieder erstklassig zu werden.

Gestern nun war die Partie HSV gegen den SV Sandhausen angesetzt. Gegen die Sandhäuser hat das Kleeblatt am letzten Wochenende mit 3:1 gewonnen. Und der HSV ließ sich auch nicht lumpen und gewann (nach der schmerzlichen und blamablen 0:3-Niederlage gegen Holstein Kiel im ersten Saisonspiel) mit 3:0. Und wer hat zwei der drei Tore geschossen? Khaled Narey! Ein toller Einstand. In seinen 65 Spielen im weiß-grünen Dress gelangen ihm insgesamt acht Tore. In der Spielzeit 2016/17 zwei Treffer und sechs Torvorlagen, in der Saison 2017/18 in 34 Spielen ein Assist und sechs Tore (z.B. das wichtige 1:0 beim 2:0-Derbysieg gegen den 1. FC Nürnberg im März 2018, Foto: Sportfoto Zink).
Nach zwei Spielen für die Hamburger kann Khaled Narey also schon zwei Tore für sich verbuchen. Gratulation von den Greuther-Weibern. Nur schade, dass sich Khaled Narey zuletzt bei der SpVgg nicht genauso erfolgreich gezeigt hat. Das hätte den Kleeblattfans einigen Kummer erspart! – Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC Ingolstadt sieht es fürs Kleeblatt ja allerdings im Moment gut aus.