Kein Glück für Duisburg am „Zebrastreifen-Tag“

Jaaaa! So könnte es immer weitergehen für das Kleeblatt! 1:0 auswärts gegen den MSV Duisburg (Foto: Sportfoto Zink)! Und das bedeutet: der erste Auswärtssieg seit dem 3. März dieses Jahres, als die SpVgg Greuther Fürth das Franken-Derby in Nürnberg gewonnen hatte. Bis zuletzt mussten die Fürther Fans allerdings zittern. Denn die „Zebras“ versuchten alles, um ihre bisherige desaströse Bilanz dieser Spielzeit – 0 Tore,  0 Punkte – zu verbessern. Und dann ist ja heute auch noch „Tag des Zebrastreifens“, das hätte doch ein gutes Omen für den MSV sein können.
Aber es kam, wie so oft, wenn man im Fußball einen Sieg unbedingt erzwingen will, anders. Schon nach 99 Sekunden ging Fürth mit einem Tor von Tobias Mohr in Führung. Vorausgegangen war ein Fehlpass auf Duisburger Seite, den Mohr nach einem eindrucksvollen Spurt mit Bedacht zum Führungstreffer ummünzte und damit bereits sein zweites Tor in dieser noch jungen Saison erzielte. Auch wenn dann lange Zeit kein richtig gefährlicher Torabschluss vonseiten des Kleeblatts mehr erfolgte, so konnte man die Führung doch bis zur Pause halten. Was allerdings auch an der schlechten Chancenverwertung des MSV Duisburg lag.

Den Hausherren gelang nach der Pause zwar mit dem eingewechselten Sukuta-Pasu eine Phase, in der sie den Druck aufs Kleeblatt spürbar erhöhten. Doch die Fürther wehrten sich erfolgreich und kamen dann auch wieder selbst zu Abschlussmöglichkeiten. Und: Sie störten die Hausherren rechtzeitig, so dass die bald nur noch selten gefährliche Situationen herausspielen konnten. In den letzten zehn Minuten und in den drei Minuten Nachspielzeit erhöhte sich die Pulsfrequenz sowohl der Gästefans als auch der Spieler dennoch, denn Duisburg warf alles in die Waagschale – sogar Keeper Davari kam am Ende aus seinem Kasten heraus und spielte vorne mit. Nach den beiden in allerletzter Minute verlorenen Partien (gegen Paderborn und im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund) wollte das Kleeblatt heute auf gar keinen Fall ein Déjà-vu-Erlebnis und verteidigte auf Teufel komm‘ raus. Mit Erfolg. An dem nicht nur der „man of the match“ Tobias Mohr einen erheblichen Anteil hatte, sondern auch – und man muss sagen: wieder einmal – Sascha Burchert im Fürther Tor.

Jetzt kann man entspannt in die Länderspiel-Pause gehen. Und sich gründlich auf das Heimspiel am 15. September vorbereiten. Dann empfängt das Kleeblatt mit Holstein Kiel einen hochkarätigen Gegner im Ronhof.

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