Ab morgen wird’s wieder ernst!

Kleeblatt-Neuzugang Paul Seguin (Foto: Sportfoto Zink)

Fünf Wochen mussten Kleeblattfans warten, am 29. Januar startet die restliche Rückrunde der Spielzeit 2018/19. Gegner im Sportpark Ronhof ist morgen um 20.30 Uhr der FC Ingolstadt, die Schanzer sind mit nur zehn Punkten das Schlusslicht der Zweiten Liga. Die Spielvereinigung rangiert (für all jene, die es vergessen bzw. verdrängt haben sollten) aktuell mit 24 Punkten auf Tabellenplatz 11. Zuletzt konnte das Kleeblatt am 23. November gegen den FC Magdeburg drei Punkte einfahren (Ergebnis: 3:2), die gesamte Ausbeute in den letzten zehn Spielen waren lediglich acht Punkte bei 24 Gegentoren.

Die Winterpause hat der Verein mit einem Trainingslager in türkischen Belek verkürzt. Die sportlichen Ergebnisse waren gemischt: Die Begegnung mit dem VfR Aalen endete 3:0 für die SpVgg, das Testspiel zu Hause gegen den SV Sandhausen ging unentschieden (1:1) aus.

Vielversprechend könnten die Neuzugänge beim Kleeblatt werden – da haben sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen. Seit dem 11. Januar gehört Kenny Prince Redondo zur Kleeblatt-Familie. Vor seinem Wechsel war der 24-jährige offensive Mittelfeldspieler dreieinhalb Jahre lang beim 1. FC Union Berlin aktiv. Redondo – dessen Mutter aus Spanien und dessen Vater aus Äthiopien stammen – hat sich vorgenommen, mit seiner Schnelligkeit und Variabilität neue Impulse ins Spiel des Kleeblatts zu bringen.

Neu im Fürther Kader ist außerdem Paul Seguin. Der 23-Jährige steht seit seiner Jugend beim VfL Wolfsburg unter Vertrag und ist seit Januar 2019 an Fürth verliehen. Wem der Name bekannt vorkommt: Sein Vater Wolfgang Seguin wurde in seiner aktiven Laufbahn unter anderem DDR-Meister und -Pokalsieger, Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1972 und stand außerdem in der DDR-Auswahl bei der WM 1974.

Außerdem hat die SpVgg den defensiven Mittelfeldspieler Hans Nunoo Sarpei vom VfB Stuttgart ausgeliehen. Das Leihgeschäft gilt bis Saisonende, anschließend kann das Kleeblatt per Option den 20-Jährigen fest verpflichten. „Für uns ist das ein perspektivischer Transfer. Wir sehen viel Potential und haben uns deswegen für dieses Leihgeschäft entschieden, auch wenn uns Hans Nunoo nicht gleich zur Verfügung stehen wird“, so Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi auf der Vereins-Website. Sarpei laboriert momentan an einer leichten Schambeinentzündung und kann deshalb nur individuell trainieren.

Welcher der Neuzugänge morgen auflaufen wird, ließ Fürths Trainer Damir Buric noch nicht raus. Es wird auf alle Fälle spannend!

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