Endlich wieder ein Heimsieg!

Paul Seguin erzielt per Elfmeter das 1:0 fürs Kleeblatt (Foto: Sportfoto Zink)

Endlich wieder ein Heimsieg für die Spielvereinigung! Nach zwei Unentschieden in der Englischen Woche – gegen Arminia Bielefeld und beim Nachholspiel gegen Dynamo Dresden – konnten die Kleeblattfans heute ein 2:1 feiern. Gegner war der SV Darmstadt 98.
Fürths Trainer Stefan Leitl hatte heute personell große Sorgen: Maximilian Wittek und Tobias Mohr sind verletzt und nicht einsatzfähig, genauso wenig wie Julian Green. Noch dazu hatte sich Daniel Keita-Ruel beim Aufwärmen vor dem Spiel am linken Sprunggelenk verletzt und musste in der 43. Spielminute ausgewechselt werden. Drei Ex-Kleeblätter standen für die Darmstädter auf dem grünen Rasen: Serdar Dursun, Marcel Franke und Johannes Wurtz.

In der ersten Halbzeit war die Partie für die Zuschauer unspannend und eher mittelmäßig. Noch dazu war Schiedsrichter René Rohde aus Rostock mit Gelben Karten nicht geizig. Nach der Halbzeitpause machten die Kleeblätter dann deutlich mehr Druck. David Atanga versuchte (für Keita-Ruel) immer wieder, vor das Tor der Lilien zu kommen, allerdings waren seine Abspielmöglichkeiten eher suboptimal. Das erste Tor für die SpVgg fiel dann aufgrund einer – meiner Ansicht nach – ungerechten Entscheidung des Referées. Er hatte bei Franke ein Handspiel gesehen und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Die undankbare Aufgabe des Schützen übernahm Paul Seguin, der trocken und souverän ins Tor von Daniel Heuer Fernandes traf. 1:0 im Ronhof – endlich mal die Heimführung!
Fabian Reese war heute in der Startelf und rackerte, was das Zeug hielt. Er hatte ja im Testspiel gegen Ingolstadt sein Potenzial gezeigt und einen Hattrick gelandet. Und endlich wurde sein Engagement in der Zweiten Liga belohnt: In der 83. Minute war er mit dem Ball bis zur Strafraumgrenze vorgestoßen, zögerte – wie so oft – lange, fasste sich ein Herz und schoss dann doch mit dem rechten Fuß. Der Ball war eher harmlos, aber Heuer Fernandes konnte auch diesen Teffer nicht parieren: 2:0!
Vier Minuten Nachspielzeit waren dann auch wieder ein Tick zu viel. Die Kleeblätter – erschöpft und ausgepumpt – hofften auf den erlösenden Schlusspfiff. Doch mit einem Standard verkürzten die Darmstädter noch zum 2:1.

Nach diesem Heimsieg gegen den SV Darmstadt hat die Spielvereinigung mit einem drohenden Abstieg nichts mehr zu tun. Am 29. Spieltag fährt das Kleeblatt am kommenden Sonntag, 14. April, zum VfL Bochum. Der liegt mit nur einem Punkt weniger direkt hinter der SpVgg auf Tabellenplatz elf.