Im Kleeblatt-Tor hat’s zu oft geklingelt

Teamkreis der Mannschaft vor Spielbeginn gegen Union Berlin (Foto: Sportfoto Zink)

Am kommenden Sonntag, 19. Mai, ist um 17.30 Uhr die Spielzeit 2018/19 für die Zweite Liga Geschichte. Der letzte Gegner der Spielvereinigung heißt FC St. Pauli. Der Ronhof wird aller Voraussicht nach super besucht sein, es gibt aber natürlich noch Karten. Übrigens: Das Wetter ist auch gut vorhergesagt.

Die Saison war für das Kleeblatt – dezent formuliert – eher durchwachsen. Es startete einigermaßen vielversprechend, gewann nie hoch, spielte mehrmals unentschieden. Kleeblattfans kamen erstmalig etwas ins Grübeln, als Mitte November… Union Berlin die SpVgg mit 4:0 besiegte. Gegen den FC Magedeburg erreichte man zu Hause noch ein knappes 3:2 durch das Tor von Shawn Parker in der 88. Minute und den Treffer von Richard Magyar in der letzten Sekunde der Nachspielzeit. Dann stand auch für den 1. FC Köln am Ende ein 4:0 auf der Anzeigetafel. Endgültig in die Krise gerieten die Fürther allerdings bei der 0:5-Heimklatsche Anfang Dezember gegen Erzgebirge Aue. Weiter ging’s mit einem 0:6 Anfang Februar gegen den SC Paderborn. Ohne Worte!

Seitdem hangelte sich das Kleeblatt von Spiel zu Spiel. Vor dem Finalspiel am Sonntag steht es mit 39 Punkten in 33 Begegnungen auf dem 14. Tabellenplatz. Allein das ist schon kein Ruhmesblatt. Wie schlecht die weiß-grüne Abwehr war, wird deutlich, wenn man sich das Torverhältnis ansieht: Die Spielvereinigung hat nur 35 Tore geschossen, aber 55 Bälle gingen in den Kasten von Sascha Burchert und Kollegen. Minus 20 Tore, das unterbietet mit minus 23 Toren nur der Tabellenletzte und Absteiger MSV Duisburg.
Trotz allem sollten wir uns auf das Sonntagsspiel gegen den Tabellensiebten FC St. Pauli freuen. Und dann erst mal Fußball Fußball sein lassen.