Gelbwurst und Kniela konnten nicht abfärben

Die erste Begegnung der neuen Spielzeit 2019/20 startete die Spielvereinigung in den Farben der Nostalgietrikots der Meisterelf von 1929: blau-schwarz. Die damaligen Spieler hatten Spitznamen wie Gelbwurst, Kniela oder Pippel. Leider war die heutige Mannschaft nicht so erfolgreich wie die vor 90 Jahren. Sie verlor gegen Erzgebirge Aue mit 0:2. Das Ergebnis dieser Heimniederlage spiegelt allerdings nur zum Teil die Leistung der Kleeblätter wider.Trainer Stefan Leitl gab drei Neuzugängen eine Chance: Rechtsverteidiger Marco Meyerhöfer, Mergim Mavraj und Marvin Stefaniak. Die SpVgg kam super ins Spiel und hatte gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten durch Daniel Keita-Ruel und Meyerhöfer. Dann parierte Fürths Tormann Sascha Burchert souverän einen Schuss in der zehnten Minute. Aber was sind Chancen, wenn das Veilchen Dimitrij Nazarov in der 25. Minute das 0:1 macht?

Gut motiviert kehrte das Kleeblatt nach der Halbzeitpause auf den Platz zurück und dominierte von da an das Geschehen. Die Fürther hatten  deutlich mehr Spielanteile, mehr Ballbesitz und auch vielversprechende Angriffe auf das Tor der Erzgebirgler. Aber – wie schon so oft in der letzten Saison – war ein Ergebnis in Form von Toren nicht vorhanden. Daniel Keita-Ruel (Foto: Sportfoto Zink) machte heute seine Sache gut, war torgefährlich, stand allerdings mehrmals nicht ideal und konnte zwei Kopfbälle nicht verwandeln. Ein direkter Freistoß von Stefaniak – mutig geschossen – knallte unglücklich an den linken Pfosten des Tors von Martin Männel. Und Julian Green platzierte den Nachschuss knapp über das Tor. Den berühmten Sack machten die Veilchen in der 90. Minute zu: Keeper Burchert hatte den ersten Schuss abgewehrt, war dann beim Schuss von Jan Hochscheidt allerdings machtlos. Eine gute Viertelstunde vor dem Abpfiff war der vielversprechende Neuzugang Havard Nielsen für Kenny-Prince Redondo auf den Rasen gekommen. Er konnte bei seinem kurzen Debut für Fürth keine Akzente setzten.

Schade! Gute Ansätze waren heute bei der Spielvereinigung spür- und sichtbar. Sie war über weite Phasen die bessere Mannschaft. Aber was zählt, ist (leider) nur das Resultat. Und das bringt dem Kleeblatt keinen Punkt. Am kommenden Freitag, 2. August, ist die SpVgg um 20.30 Uhr zu Gast beim FC St. Pauli. Und diese Aufgabe dürfte um einiges schwieriger sein. Am Sonntag, 11. August, um 18.30 Uhr findet dann die erste Runde im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg statt.

2 Kommentare in “Gelbwurst und Kniela konnten nicht abfärben

    • Danke. Ich habe das gleich geändert. Das Freitagspiel ist gegen den FC St. Pauli. Und das DFB-Pokalspiel am 11. August gegen den MSV Duisburg.

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