3:1-Heimsieg – tolles Geburtstagsgeschenk!

Das war ein richtig schönes Geburtstagsgeschenk, das mir das Kleeblatt heute beschert hat. Im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 siegte die Spielvereinigung mit 3:1. Das war auch ganz im Sinne der Kleeblattfans, die heute lautstark aus sich herausgingen und endlich mal wieder feiern können.

Das Spiel startete mit großer Dominanz des Kleeblatts – spielerisch und beim Ballbesitz (70 Prozent). Aber die Lilien standen kompakt in ihrem Strafraum und versuchten erfolgreich, der SpVgg keinerlei Möglichkeit für einen Treffer zu geben. Das sollte in der ersten halben Stunde auch so bleiben, bis Branimir Hrgota dem Drama ein Ende machte: Er schoss aus fast 30 Metern, der zu zentrale Ball wäre zu halten gewesen, rutschte aber dem Darmstädter Keeper Marcel Schuhen durch die Finger und ins Tor. 1:0! Der Jubel der Mannschaft war riesig (Foto: Sportfoto Zink)

Wer dachte, das Kleeblatt würde sich auf dem Treffer ausruhen, sah sich getäuscht. Fürth blieb konzentriert! Wieder war es der Schwede Hrgota, der die Kugel kurz vor dem Strafraum an Sebastian Ernst gab, der links den Ball noch im Spiel hielt und ihn dann in die Mitte gab. Dort verpasste ihn Daniel Keita-Ruel, aber Lilie Immanuel Höhn fälschte den Ball unglücklich ins eigene Tor ab. Großer Frust bei den Fans der Gäste.

Nach der Pause wurde dann Ex-Kleeblatt Serdar Dursun eingewechselt, der einen spürbaren Ruck durch die Mannschaft der Darmstädter gehen ließ. Jetzt hieß es für die Fürther aufmerksam bleiben! Aber keine Bange, wieder war es Hrgota mit einem superschönen Distanzschuss, dem der Doppelpack und das 3:0 für die Spielvereinigung gelang. Ein Zwischenresultat, von dem überzeugte Kleeblattfans immer träumen.
Richtig spannend wurde es dann noch mal eine Viertelstunde vor Ende der Partie: Kapitän Marco Caligiuri holte Skarke im Fürther Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Harm Osmers entschied zuerst auf Elfmeter, dann wurde ihm von einer Kölner Stimme ins Ohr geflüstert, sich die Szene noch mal anzusehen. Caligiuri hatte den Ball leicht berührt, dieser minimale Kontakt reichte dem Umparteiischen, und er nahm die Entscheidung zurück. Anders als in der letzten Woche entschied der Videobweis dieses Mal für die Weiß-Grünen.
Der Ehrentreffer für Darmstadt gelang dann noch in der 87. Minute. Egal, das 3:1 ist Balsam auf die oft geschundene Kleeblattseele. Die Spielvereinigung steht jetzt mit 18 Punkten auf dem fünften Rang der Zweite Liga. Wie gesagt: Danke für das Geburtstagsgeschenk!

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