Hütet euch heute vor Serdar Dursun!

Ich befürchte, dass das heute Abend eine ganz schwierige Nummer wird. Die Spielvereinigung tritt im ersten Auswärtsspiel seit der Coronapause gegen SV Darmstadt 98 am Böllenfalltor an. Da war doch was? Stimmt: Erst vor drei Tagen hat das Kleeblatt zu Hause mit 0:2 gegen den Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück verloren.Das Hinspiel gegen Darmstadt  am 2. November hat die Spielvereinigung mit 3:1 gewonnen. Aber die Partie heute wird aus verschiedenen Gründen schwer: Dass es ein Auswärtsspiel ist, fällt aktuell nicht so ins Gewicht, weil ohnehin keine Zuschauer im Stadion sind. Also  können Darmstadtfans keine Stimmung für ihre Spieler und gegen die SpVgg machen. Dass Havard Nielsen aufgrund einer Gehirnerschütterung, die er sich im Training zugezogen hat, erneut nicht auf dem Platz steht, ist schon problematischer. Er hat sich im vorletzten Spiel gegen den Hamburger SV (2:2) als Zentrum des Angriffs bewährt: Beide Tore gingen auf sein Konto. Paul Seguin und Daniel Keita-Ruel hatten am Dienstag gegen Osnabrück wenig Fortune (Aluminiumschüsse).
Die größte Gefahr für das Kleeblatt sehe ich heute im Darmstädter Stürmer Serdar Dursun (Foto: Sportfoto Zink). Er stand ja von Juli 2016 bis Juli 2018 auf der Payroll der Spielvereinigung. Seitdem arbeitet und spielt er für Darmstadt. In seiner ersten Spielzeit 2018/19 hat er elf Tore geschossen, in der laufenden Saison 2019/20 erzielte er 13 Treffer in 28 Spielen! Schon im August 2018 habe ich in unserem Greuther-Weiber-Blog über die sehr gute Leistung von Serdar Dursun geschrieben.
Das wird für den Fürther Kapitän Marco Caligiuri und seine Abwehr heute also eine echte Herausforderung, die Darmstädter Lilien – die aktuell auf dem fünften Tabellenrang stehen – nicht ins Spiel kommen zu lassen und den Kasten von Sascha Burchert sauber zu halten. Also: Daumen drücken heute ab 18.30 Uhr!