Gewonnenes Testspiel – Abschied von Hrgota?

Das weiß-grüne Herz vieler Kleeblattfans hat gestern vermutlich höher geschlagen: Bei einem Testspiel gewann die Spielvereinigung gegen den Bundesligisten und Champions League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach mit 2:0. In der zwei Mal 60 Minuten dauernden Partie nahm Fürths Coach Stefan Leitl insgesamt 14 Wechsel vor, der Torschütze beider Treffer (75. und 108. Minute) hieß Julian Green (Foto: Sportfoto Zink).

Inzwischen ist auch klar, wann und gegen wen das Kleeblatt sein erstes Pflichtspiel in der Saison 2020/21 macht: Die SpVgg wird am Samstag, 12. September, um 15.30 Uhr in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den RSV Meinerzhagen antreten. Die Partie findet (leider wieder ohne Zuschauer) im Fürther Sportpark Ronhof | Thomas Sommer statt, nachdem sich die beiden Vereine auf einen Tausch des Heimrechts geeinigt haben.

Natürlich ist die Spielvereinigung ein Verein, der (auch) von seinen Transfereinnahmen lebt. Trotzdem sind Kleeblattanhänger immer frustriert, wenn man von möglichen Spielerverkäufen liest. So steht jetzt auch Branimir Hrgota auf der Liste. Er hat in der letzten Spielzeit immerhin zehn Tore erzielt und vier Vorlagen geliefert. Ich erinnere mich noch gut an sein erstes Spiel im August 2019, als der von der Frankfurter Eintracht kommende (und dort nicht geschätzte) schwedische Stürmer beim Spiel gegen Jahn Regensburg frischen Wind ins Team brachte. In der 68. Minute kam Branimir Hrgota mit der Rückennummer 10 für Jamie Leweling auf den Platz. Sechs Minuten später brachte er eine Flanke auf den Zentimeter genau auf den Kopf von Julian Green, der zum 1:0-Endstand fürs Kleeblatt traf. Ein toller Einstand für Hrgota!
Nach dem Weggang von Torjäger Daniel Keita-Ruel zum SV Sandhausen wäre der Verlust von Branimir Hrgota eine weitere Schwächung des Fürther Sturms. Falls die Spielvereinigung Hrgota wirklich verkauft, müsste schnellstens eine neue „Wunderwaffe“ für den Angriff her!