Die Fortuna wieder als Glücksbringer

Vor Spielbeginn heute haben wir uns gern an die Hinrunde erinnert, als das Kleeblatt im Ronhof Fortuna Düsseldorf mit 3:1 besiegte. Ein echter Überraschungsschlag des damaligen Tabellenletzten gegen den Tabellenersten. Heute trat mit der Fortuna die beste Heimmannschaft gegen die schwächste Auswärtself an. Nicht die besten Voraussetzungen also. Und doch: Das „Glück“, das die Düsseldorfer im Namen führen, war auch heute lange Zeit dem Kleeblatt hold. Denn 75 Minuten lang führten die Fürther in der Esprit-Arena nach einem frühen Tor durch Maxi Wittek (10. Minute). Der hatte einen direkten Freistoß aus dem spitzen Winkel mit voller Wucht ins gegnerische Tor geknallt. Schockstarre in Düsseldorf.

Im Anschluss war die Partie aber aus Fürther Sicht leider überhaupt keine Glanzleistung. Denn das Spiel bestand eigentlich nur aus Angriffen der Fortuna, die von der Verteidigung des Kleeblatts geblockt wurden. Düsseldorf machte das Spiel, Fürth wehrte ab und zeigte kaum einmal einen ernsthaften Angriff. Doch das Glück blieb dem Kleeblatt bis zur Pause und weit darüber hinaus treu. Der Fortuna gelang – zugegeben: unverdienterweise – einfach nicht der Ausgleichstreffer. In der 64. Minute landete der Ball schließlich doch im Fürther Kasten – aber wieder kein Tor für Düsseldorf, denn Hoffmann hatte im Abseits gestanden. Die Spielqualität stieg nun zusehends, trotz der katastrophalen Platzverhältnisse (der Rasen glich mehr einem Acker) war es plötzlich ein ziemlich unterhaltsames Fußballspiel. Doch auch der Druck, den die Fortuna machte, nahm zu. Und so schaffte der in der 60. Minute eingewechselte Usami schließlich in der 76. Minute das 1:1. Am Ende wurde es dann wieder einmal eine echte Zitterpartie, vor allem, als die drei Minuten Nachspielzeit einfach nicht enden wollten und in der 4. Minute der Verlängerung noch eine Ecke der Gastgeber bis zum letzten Zug ausgespielt werden durfte.
Insgesamt geht das 1:1 fürs Kleeblatt (Foto: Sportfoto Zink) heute in Ordnung. Bleibt zu hoffen, dass Darmstadt 98 das Nachholspiel am Mittwoch, 21. Februar, gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht gewinnt. Sonst liegt die SpVgg wieder auf einem Abstiegsplatz…

Enttäuschende Vorstellung gegen Bielefeld

Vollmundig wurde das erste Spiel des Kleeblatts angekündigt: „Wir haben ein sehr gutes Trainingslager hinter uns. Die Mannschaft hat toll gearbeitet“, so Trainer Damir Buric auf der Vereins-Webseite. „Wir sind auf Bielefeld in Bestform vorbereitet, um zeigen zu können, dass wir auswärts gut und erfolgreich spielen können.“ Die Grundlage sei im spanischen Andalusien gelegt worden, jetzt möchte man in Bielefeld die ersten Früchte ernten. „Ich hoffe wirklich, dass die Mannschaft zeigt, was sie sich in der Vorbereitung erarbeitet hat“, erklärte Damir Buric.

Tja, die „andalusischen Früchte“ konnte ich gestern Abend bei der Auswärtsbegegnung bei Arminia Bielefeld allenfalls erahnen. Nein, ich habe eigentlich gar nichts davon gesehen. weiter lesen

TV-Wahrsagerin sieht „Veränderung beim Kleeblatt“

Meine langjährige Freundin – die vor fast zwei Jahren von Erlangen nach Fürth gezogen ist und sich hier wunderbar eingelebt hat – interessiert sich inzwischen auch für das sportliche Wohl und Wehe des Kleeblatts. „Sieh‘ Dir mal die Sendung mit der Wahrsagerin im Franken Fernsehen an“, mailte sie mir, „was die für die Spielvereinigung für 2018 vorhersagt“. Ich mache mich also schlau und bekomme dort Interessantes und Aufschlussreiches zu sehen.

Helga Meiner verwendet (nach eigenen Angaben) für ihre Vorhersagen Pendel und Karten, besonders effektiv sei das „Zigeuner Tarot“. Auf die Frage aus dem Off, wie ihre Prognose für bzw. gegen einen möglichen Abstieg der Spielvereinigung Greuther Fürth lautet, kommt Folgendes: Frau Helga meint, dass Greuther Fürth „Unterstützung bekommen wird, die man sich wünschen kann…Aber es sieht so aus, als ob sie weiterhin Probleme haben werden“. Helga Meiner sieht da „eine Veränderung“, „möglicherweise kommen auch andere Personen dazu oder gehen weg“. Frau Helgas Fazit „Sie werden sich sehr schwer tun!“
Ob man etwas auf die kryptischen Prophezeiungen der FF-Wahrsagerin gibt, bleibt jedem einzelnen überlassen. Manche glauben ja an Wahrsagerinnen, Kartenleser und Horoskope. Kleeblattfans sind in diesem Fall aber vermutlich eher skeptisch, denn Helga Meiners Pendel verrät für den 1. FC Nürnberg, dass „Verein und Fans 2018 endlich den langersehnten Aufstieg des Clubs in die Erste Liga feiern“.

Naja, mal sehen, was uns das Fußballjahr 2018 bringt. Wir Greuther-Weiber und unsere Freundin sind ja nicht generell gegen Orakel. Wir schwören allerdings in erster Linie auf die Eingebungen und Prognosen des Tierorakels Daisy.

Hier ist der gesamte Videoclip des Franken Fernsehens mit der Wahrsagerin Helga Meiner.