Kleeblätter besuchen Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg

Kleeblatt_Bertolt_Brecht_SchuleFür Schülerinnen und Schüler startete in Bayern wieder ein neues Schuljahr. Sommerferien – das sind sechs Wochen Freizeit, Urlaub und für den einen oder anderen auch Langeweile. Auf jeden Fall ist es für alle etwas Besonderes, wieder die Schulbank zu drücken und in den Schulalltag zurückzukehren.
Die Spielvereinigung hat sich nun etwas einfallen lassen, um den Schülern den ersten Schultag schmackhaft zu machen. Schüler von insgesamt 27 Lehranstalten konnten heute Kleeblatt-Profis hautnah erleben. In der ersten Pause verteilten sich die Spieler und das Trainerteam der Spielvereinigung auf die unterschiedlichen Partnerschulen in Fürth und Umgebung und schrieben auf Wunsch der Kinder fleißig Autogramme und verteilten Stundenpläne im weiß-grünen Kleeblattlook. Mehr als tausend Schüler waren begeistert und freuten sich über den Besuch am frühen Morgen.

Ob sich Nürnberger Schüler, die ja eigentlich primär Clubfans sein müssten, über den Fürther Besuch auch so gefreut haben, weiß man nicht. Auf jeden Fall waren Kleeblattprofis in der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg – der Eliteschule des Sports und des Fußballs – zu Besuch (siehe Foto aus der Vereins-Website). Die beiden Mittelfeldspieler Marco Stiepermann und Stephan Fürstner standen den Fragen interessierter Kids aus den 6. Klassen Rede und Antwort. Sie wurden unter anderem über ihre schönsten Tore, ihre sportlichen Vorbilder sowie die Emotionen nach dem grandiosen Derbysieg gegen den Lokalrivalen 1.FCN befragt.
Ich meine, kein schlechter Start ins Neue Schuljahr. Hoffen wir, dass sowohl Kleeblattfans als auch Clubanhänger in den nächsten Monaten bei Laune bleiben.

Musikclip über Homophobie im Fußball

YouTube Preview Image
Seit dem 8. September steht ein Videoclip im Internet, der – wie ich finde – ein brisantes gesellschaftliches Thema filmisch hervorragend umsetzt: Marcus Wiebusch hat einen Song über das Thema homosexuelle Fußballer geschrieben, der jetzt verfilmt wurde. Der Song „Der Tag wird kommen“ des Frontmanns der Indie-Rockband „Kettcar“ Wiebusch ist ein siebenminütiges Werk von seinem Solo-Album „Konfetti“. Realisiert wurde der Film mit einem modernen Mittel der Finanzierung: 1048 Crowdfunding-Unterstützer machten es möglich, dass der Kurzfilm zum Lied entstand. Mehr als 55.000 Euro kamen innerhalb weniger Tage für die Produktion des Filmes so zusammen.

Das Video zu „Der Tag wird kommen“ ist ein visuell ergreifendes Statement, in dem das immer noch tabuisierte Thema Homophobie im Fußball in einer bisher noch nicht gezeigten Weise dargestellt wird. Analog zum Song „Der Tag wird kommen“ ist der Film grob in drei Blöcken aufgeteilt. Alle drei Blöcke werden zusammengehalten durch eine Erzähllinie, welche die Geschichte eines homosexuellen Fußballprofis vom kleinen Jungen zum gestandenen Fußballprofi zeigt.
„Der Tag wird kommen“ behandelt in über sieben Minuten das Spannungsfeld zwischen Homophobie und Fußball. Hauptdarsteller sind Stephan Waak und Nils B. Höddinghaus. Gedreht wurde der Film in mehreren Fußballstadien. Fans von Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf, FC St. Pauli, 1. FC Köln, Schalke 04, HSV, FC Augsburg, Bayern München und 1. FC Nürnberg sind in dem Video zu sehen. Dennis Dirksen und Björn Lingner setzen als Regisseure das Projekt um, das Drehbuch schrieb Marcus Wiebusch selbst. Das Lied „Der Tag wird kommen“ wird inzwischen z.B. in den Fußballstadien von Fortuna Düsseldorf und des FC St. Pauli präsentiert und auf CSD-Paraden von Fans aufgeführt. Das Musikvideo wurde bislang über 1.300 mal auf Facebook geteilt und erreichte mehr als 1.300.000 Personen.

Ich finde das Musikvideo gut gemacht – und es geht unter die Haut. Immer noch haben es homophile Fußballerinnen und Fußballer schwer, sich in ihren Vereinen, Mannschaften, Teams und unter Freunden zu outen. Eigentlich schade, im Jahr 2014. Oder was meint Ihr?

Expo: 100 Jahre Erste Deutsche Meisterschaft der SpVgg

Immer mal wieder will ich in unserem Blog auf kulturelle Events rund um die Spielvereinigung hinweisen. So auch heute. Ab nächsten Samstag, 31. Mai, findet im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard eine Ausstellung statt, die ein besonderes Jubiläum zum Thema hat: 100 Jahre Erste Deutsche Meisterschaft 1914. Ja, es jährt sich am 31. Mai 2014 zum hundertsten Mal, dass die Spielvereinigung Fürth ihren ersten Titel gewonnen hat. Das sollte dem Kleeblatt dann noch mal 1926 und 1929 gelingen. Aus Anlass dieses „100.“ wurde eine sehenswerte Ausstellung konzipiert, die bis zum 6. Juli 2014 im Foyer des Stadtmuseums Fürth gezeigt wird. Begleitend dazu gibt es ein extra erstelltes Heft im Design der damaligen Zeit, um den ersten großen Triumph der Vereinsgeschichte zu feiern.
dm1914_wimpelIn der Ausstellung werden einige besondere Exponate gezeigt: zum Beispiel der originale Meisterwimpel von 1914, eine von der Spielvereinigung in Auftrag gegebene Kopie des damaligen Pokals zur Deutschen Meisterschaft, der „Viktoria“, sowie ein hundert Jahre altes Buch mit gesammelten Bildern und Zeitungsausschnitten von 1914. Zudem wird auf reich bebilderten Tafeln der Weg zur Meisterschaft nachgezeichnet. Wer sich vorher schon mal einlesen möchte: Eine spannende Beschreibung des Endspiels findet man in der Kleeblatt-Chronik (von da ist auch das Foto).

Und Kleeblattfans sollten sich Folgendes auch nicht entgehen lassen: Am Eröffnungstag findet ein kleines Rahmenprogramm im Stadtmuseum statt. Jürgen Schmidt, der Archivar der SpVgg, würdigt um 13.30 Uhr und 15.00 Uhr in jeweils einem Kurzvortrag das Kleeblatt-Jubiläum und beantwortet gerne Fragen zur Ausstellung. Außerdem wird das Jubiläumsheft der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Eintritt zu den Kurzvorträgen beträgt 3 Euro/Person, ermäßigt 2 Euro. Er berechtigt dann auch zum Besuch der Dauerausstellung und der aktuellen Sonderausstellung „Im Wandel der Zeit – Fürth damals und heute“. Der Besuch der Foyer-Ausstellung ist frei. Weitere Infos auf der Website des Stadtmuseums Ludwig Erhard.

Wer kennt Mitglieder dieser Mannschaft?

Ich habe vor ein paar Wochen hier schon über ein Buch geschrieben, das in meiner derzeitigen Wahlheimat in Italien, in Bolsena, über die Geschichte der hiesigen Fußballmannschaft erschienen ist. Nun möchte ich den beiden Autoren, Paola und Claudio Galli, bei einem Anliegen helfen.

Die beiden suchen Überlebende der deutschen Mannschaft (siehe Foto), die hier in Bolsena im Sommer 1944 gegen eine Mannschaft aus Italienern gespielt hat: deutsche Soldaten auf der Durchreise, die bald an die Front weiterziehen mussten. Es ist klar, dass die Mitglieder dieser Mannschaft inzwischen so um die 90 Jahre alt sein müssten, und einige von ihnen dürften den Krieg auch gar nicht überlebt haben. Aber wer weiß – vielleicht gibt es ja wirklich noch Überlebende von damals. Oder auch Angehörige, zum Beispiel Töchter oder Söhne, denen ihre Väter von ihren (Kriegs-)Erlebnissen in Italien erzählt haben. Die Buchautoren würden gern auch mit den Nachfahren in Kontakt treten – vielleicht kommt es ja sogar irgendwann zu einem Besuch hier in Bolsena!

Wer also damals selbst dabei war oder jemanden kennt, der im Sommer 1944 als Soldat hier war, kann sich an folgende E-Mail-Adressse wenden:

paolacloude@alice.it

Natürlich ist es auch möglich, Namen und Adressen in einem Kommentar in unserem Greuther-Weiber-Blog zu hinterlassen, dann stellen wir den Kontakt her. Es wäre toll, wenn sich jemand finden würde, aber natürlich wird das aufgrund der vielen Jahrzehnte, die inzwischen vergangen sind, nicht einfach. Wir wünschen den Autoren bei der Suchaktion auf jeden Fall viel Glück!

Wer gibt mir morgen früher frei?

Das Wochenende war in Bezug auf das Wetter zwar trist und kühl, Kleeblattfans wurde gestern aber kurz nach 17.15 Uhr ein innerer Fackelzug beschert. Der „Club“ hat ein entscheidendes Spiel im Kampf gegen einen drohenden Abstieg – gegen Eintracht Frankfurt – nach turbulenten Szenen in der Schlussphase doch mit 2:5 hoch verloren. Auf Facebook überschlugen sich daraufhin die ironischen Kommentare und Postings von Anhängern der SpVgg. Aber wir wollen nicht weiter darauf herumhacken.

Könnt Ihr Euch noch an „FRÜHER FREI FÜR FÜRTH“ erinnern? Ich finde, eine gute Aktion. Die Partner der SpVgg haben dabei die Möglichkeit, vergünstigte Karten für ihre Mitarbeiter zu erwerben und geben denen gleichzeitig die Chance, rechtzeitig zum Spiel in die Trolli ARENA zu kommen. Das ist z.B. morgen, Dienstag, 25. März, der Fall, wenn die SpVgg die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf schon um 17.30 Uhr im Ronhof empfängt. Fans demonstrierten immer wieder gegen Spieltermine unter der Woche (Foto), da dann viele nicht die Möglichkeit haben, Spiele zu besuchen. Trainer Frank Kramer hofft trotz der frühen Anstoßzeit morgen aufgrund der Aktion auf die Unterstützung von gut besuchten Rängen. Ihre Teilnahme haben u.a. der Kleeblatt-Hauptsponsor ERGO Direkt, das Autohaus Graf, die infra und natürlich Martin Bauer zugesagt. Und ich weiß auch von kleinen Betrieben und Geschäften in Fürth, die zwar nicht zum erlesenen Kreis der SpVgg-Sponsoren gehören, aber trotzdem nichts dagegen haben, wenn ihre Mitarbeiter schon ein wenig früher gehen, um pünktlich in der Trolli ARENA zu sein. So liegt morgen eine Zuschauerzahl von mehr als 10 000 durchaus im Bereich des Machbaren.

Und noch ein Geburtstags-Glückwunsch von den Greuther-Weibern nach Hannover: Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, über die ich ja schon öfter gebloggt habe, wird heute 35 Jahre alt. Die letzte Begegnung mit Fürther Beteiligung, die sie gepfiffen hat, war das Spiel gegen den VfR Aalen im Dezember 2013, das die SpVgg mit 1:0 gewonnen hat. Damals wurde Frau Steinhaus wegen „einiger Schwächen in der Zweikampfbewertung“ („kicker“) kristisiert. Kann ja mal vorkommen. Im Großen und Ganzen ist Bibiana Steinhaus ein Lichtblick in einer von Männern dominierten Branche.

Grün-weiße Entchen auf der Pegnitz!

Es ist inzwischen eine schöne Tradition: das Entenrennen auf der Pegnitz im Fürther Stadtpark. Am nächsten Sonntag, 7. Juli, stürzen sich um 14 Uhr zum neunten Mal 1000 kleine Plastikenten in die Fluten und schwimmen eine gute halbe Stunde vom Engelhardsteg zum Karlsteg um die Wette. Die grün-weißen Enten sind mit fortlaufenden Nummern versehen, und für die Siegerenten, die als erste ins Ziel kommen, gibt es Preise zu gewinnen.
Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. hat mit dem Entenrennen eine Idee aufgegriffen, die ursprünglich aus Irland kommt. Dort ist es seit vielen Jahrhunderten Tradition, dass die Kinder anlässlich von Dorffesten kleine Holzenten basteln und diese auf dem örtlichen Bach gegeneinander antreten lassen. Am 3. Juni 2006 fand in Dublin übrigens das größte „Duck Race“ der Welt statt: Es gingen 132.000 Plastikenten für einen guten Zweck in das Rennen.
In diesem Jahr sind die 1000 Fürther Entchen im Kleeblatt-Design gestaltet, weil die Spielvereinigung die Verstaltung sponsert. Die Schwimmvögel werden zum Stückpreis von sechs Euro verkauft, der Erlös kommt zu 100 Prozent dem Projekt „Gemeinsam wachsen“ zugute, mit dem benachteiligte Fürther Familien unterstützt werden. 100 Plastikenten für die wohltätige Veranstaltung stiftet das Kleeblatt.

Auch beim „Classic-Day for Kids“ am 30. Juni konnte man an einem Stand Enten erwerben (unser Foto). Viele Eltern ließen es sich dort nicht nehmen, ein Exemplar für den Nachwuchs zu erstehen. – Wo kann man die Gummi-Enten in den nächsten Tagen noch kaufen? Unter anderem im Greuther Teeladen, in der Buchhandlung Jungkunz oder bei Frankenticket. Und natürlich am kommenden Wochenende beim Fürth-Festival.

Kleeblatt-Stand am Fürther Grafflmarkt

Heute und morgen ist Grafflmarkt in der Fürther Altstadt. Die Spielvereinigung hat sich dafür eine Aktion ausgedacht, die ich Ihnen/Euch nicht vorenthalten möchte:
An einem eigenen Stand ist der Verein – genauer gesagt: die Ronhof Racker – vertreten. Dort gibt es Spielsachen, Kleidung und andere Kleinigkeiten zu kaufen. Und einige Kleeblatt-Profis haben original getragene (!!!) und von ihnen unterschriebene Fußballschuhe, Shirts oder Handschuhe zur Verfügung gestellt. Der Stand ist kinderleicht zu finden: Er befindet sich ca. 30 Meter vor dem Eingang zum Kinder-Grafflmarkt am Kirchplatz auf der rechten Seite (Hausnummer 48) – wenn man durch die Gustavstraße läuft, kann man ihn also gar nicht verfehlen.

Den kompletten Erlös des Verkaufsstandes auf dem Grafflmarkt spendet die SpVgg Greuther Fürth nach Kamerun. Wieso? Es geht um ein Video, in dem kleine Kleeblattfans aus Kamerun vor einigen Wochen ihre Begeisterung für den Verein mit einem Lied deutlich gemacht haben. Witzig, wenn man hier die Hymne hört: „Und dann gemmer mit Gesang, tätärä, auf der Färdder Straß entlang, tätärä.“ Das ist beim Kleeblatt so gut angekommen, dass man jetzt den Fans aus Afrika etwas Gutes tun und den gesamten Erlös nach Kamerun schicken will.
Also: Heute von 16 Uhr bis 22 Uhr und morgen von 7 Uhr bis 16 Uhr ist der Fürther Grafflmarkt geöffnet!
YouTube Preview Image

Ärgerliche Urlaubssitten

Wer von uns hat noch keinen Sommerurlaub auf Mallorca oder Teneriffa, Ibiza oder an der Adria gemacht und sich dort über die ärgerlichen Angewohnheiten anderer Hotelgäste aufgeregt? Schon vor dem Frühstück werden spätestens um 7 Uhr mit großen individuellen Handtüchern die Liegestühle belegt und blockiert. Und wer dann zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Auf genau diese Situation spielt die neue selbstironische Plakataktion der Spielvereinigung an. Man sieht einige Liegestühle mit Handtüchern von Borussia Dortmund, Bayern München, dem HSV usw.  Und der Slogan bringt es kurz und knackig auf den Punkt: „Wenig Spaß und anstrengende Gäste – Nächstes Jahr fahren wir wieder woanders hin.“
Das Kleeblatt wird wohl in der nächsten Saison in der zweiten Liga wieder kleinere Brötchen backen. Und es werden sportlich und psychisch wieder Begegnungen auf Augenhöhe sein. Gute Reise!

Greuther-Eier aus Tennenlohe

Fürth ist Fürth, Nürnberg Nürnberg und Erlangen Erlangen. Und in jeder der drei Städte gibt es ausschließlich Anhänger der dortigen Vereine, sei es der Spielvereinigung, des Clubs oder der HG Erlangen.
Nein, so einfach ist es nicht. Dass man durchaus ein „Global Player“ in Sachen Fankultur sein kann, beweist ein Blumengeschäft im Erlanger Stadtteil Tennenlohe. Die Besitzerin – Nicole Standfest-Schneider – bemalt jetzt schon im zweiten Jahr Ostereier mit den Motiven verschiedener Fußballclubs. Auch Eier mit dem Schriftzug „SpVgg Greuther Fürth“. „Mein Mann ist begeisterter Anhänger des Kleeblatts, seit dieser Saison hat er für sich und unsere Tochter Anna sogar Dauerkarten für den Ronhof gekauft. Wir sind überhaupt eine fußballbegeisterte Familie“. Klingt überraschend für jemanden, der in Erlangen arbeitet. Aber nein, Ehemann Rainer ist seit vielen Jahren bei der Fürther Feuerwehr am Helmplatz tätig und mit Fleisch und Blut Anhänger der SpVgg.
Das Blumengeschäft „Pusteblume“ hat auch in diesem Jahr vor dem Laden in Tennenlohe einen beachtenswerten Osterbrunnen aufgestellt, der mit vielen bunten Eiern behängt ist. Und mir haben natürlich die weiß-grünen am besten gefallen.
Also: Wer die paar Kilometer nach Tennenlohe fährt, kann sich dort mit adäquatem Osterschmuck eindecken. Die handbemalten, ganz individuell designten Eier (Nicole benötigt pro Ei ca. 45 Minuten!) kosten fünf Euro pro Stück, der Erlös kommt zu 100 Prozent der „Der Beck Kinderfonds Stiftung“ zugute.

„IRON-MIKE-HONOR AND RESPECT-DAY“

Foto: K. HarderAm kommenden Samstag, 9. März 2013, findet ab 12.00 Uhr in der Fürther Gustavstraße eine besondere Aktion von Kleeblatt-Fans statt: Anlässlich des für Mike Büskens neu geschaffenen Ehrentags – dem „Iron-Mike-Honor & Respect-Day“ – wollen Anhänger der Spielvereinigung Video-Botschaften für den „Aufstiegs-Coach“ aufnehmen. Die will man dann zusammen mit besten Wünschen und ein paar persönlichen Schreiben Mike Büskens in Gelsenkirchen zukommen lassen. Mit dabei wird voraussichtlich auch der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung sein.
Der Event wird vor und im „Gelben Löwen“ stattfinden, der seit der legendären Aufstiegsfeier am 16. April 2012 zum erklärten Kultlokal der Kleeblatt-Szene avanciert ist. „Schließlich fand hier auch die größte Party statt, die unser FÄDD je feiern durfte“.
Wer also Lust hat, dem beurlaubten Kleeblatt-Trainer Büskens etwas Persönliches nach Gelsenkirchen zu übermitteln, ist hier genau richtig. „Wer einfach nur’n GRÜNER vor’m „HoppenHEIMSPIEL“ mit uns zischen möchte, um auf den bevorstehenden HEIMSIEG anstossen zu können, natürlich auch. Zusammen marschieren wir anschließend zum Ronhof“, so die Veranstalter/-innen auf youtube.
Ich finde, eine witzige Aktion. Denn  – sind wir mal ehrlich: Hat man sich in Fürth eigentlich angemessen von Mike Büskens verabschiedet?