Expo: 100 Jahre Erste Deutsche Meisterschaft der SpVgg

Immer mal wieder will ich in unserem Blog auf kulturelle Events rund um die Spielvereinigung hinweisen. So auch heute. Ab nächsten Samstag, 31. Mai, findet im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard eine Ausstellung statt, die ein besonderes Jubiläum zum Thema hat: 100 Jahre Erste Deutsche Meisterschaft 1914. Ja, es jährt sich am 31. Mai 2014 zum hundertsten Mal, dass die Spielvereinigung Fürth ihren ersten Titel gewonnen hat. Das sollte dem Kleeblatt dann noch mal 1926 und 1929 gelingen. Aus Anlass dieses „100.“ wurde eine sehenswerte Ausstellung konzipiert, die bis zum 6. Juli 2014 im Foyer des Stadtmuseums Fürth gezeigt wird. Begleitend dazu gibt es ein extra erstelltes Heft im Design der damaligen Zeit, um den ersten großen Triumph der Vereinsgeschichte zu feiern.
dm1914_wimpelIn der Ausstellung werden einige besondere Exponate gezeigt: zum Beispiel der originale Meisterwimpel von 1914, eine von der Spielvereinigung in Auftrag gegebene Kopie des damaligen Pokals zur Deutschen Meisterschaft, der „Viktoria“, sowie ein hundert Jahre altes Buch mit gesammelten Bildern und Zeitungsausschnitten von 1914. Zudem wird auf reich bebilderten Tafeln der Weg zur Meisterschaft nachgezeichnet. Wer sich vorher schon mal einlesen möchte: Eine spannende Beschreibung des Endspiels findet man in der Kleeblatt-Chronik (von da ist auch das Foto).

Und Kleeblattfans sollten sich Folgendes auch nicht entgehen lassen: Am Eröffnungstag findet ein kleines Rahmenprogramm im Stadtmuseum statt. Jürgen Schmidt, der Archivar der SpVgg, würdigt um 13.30 Uhr und 15.00 Uhr in jeweils einem Kurzvortrag das Kleeblatt-Jubiläum und beantwortet gerne Fragen zur Ausstellung. Außerdem wird das Jubiläumsheft der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Eintritt zu den Kurzvorträgen beträgt 3 Euro/Person, ermäßigt 2 Euro. Er berechtigt dann auch zum Besuch der Dauerausstellung und der aktuellen Sonderausstellung „Im Wandel der Zeit – Fürth damals und heute“. Der Besuch der Foyer-Ausstellung ist frei. Weitere Infos auf der Website des Stadtmuseums Ludwig Erhard.

Sexismus im Fußball – Auch in Fürth?

Werden Mädchen und Frauen in der männerdominierten Welt des Fußballs nicht ernst genommen, vielleicht sogar diskriminiert? Dieses Thema brennt vielen Sportinteressierten auf den Nägeln und war auch zentrale Frage einer Veranstaltung in der Fürther Kofferfabrik. Dort war zwei Wochen lang die Wanderausstellung „Tatort Stadion 2“ (mit Workshops und Diskussionsrunden) zu sehen – auf Initiative der Horidos 1000, einer Ultragruppe der Spielvereinigung.

Nur Sexobjekte?
In der Veranstaltung „Sexismus im Fußball“ berichtete Antje Hagel aus Offenbach vom Netzwerk Frauen im Fußball über ihre Erfahrungen. Mit dem Background der Frauenbewegung der 80-er Jahre sieht sie vor allem die Anerkennung weiblicher Fans bei ihren männlichen Kollegen kritisch. Zwar seien 20 bis 30 Prozent aller Besucher im Stadion Frauen, aber oft nur als Begleiterin ihrer Männer, Freunde und Brüder. Immer wieder erfährt sie – so Hagel – dass männliche Fans Mädchen und Frauen „schwach“ anreden, beleidigen oder als Sexobjekt ansehen. Und: Oft sprechen sie ihnen jegliche fachliche Kompetenz beim Thema „Fußball“ ab. Fußball ist eben ein Sport von Männern für Männer. Immer noch?

Und in Fürth?
Richtig interessant beim Fürther Abend in der „Koffer“ wurde es, als sich Zuhörer aus dem Publikum zu Wort meldeten. „Früher durften Frauen in unseren Fanbussen nicht mitfahren“, berichtete ein junger Mann. Es hieß: „Die zicken doch nur rum“. Aber inzwischen habe sich hier manches positiv verändert. Vorurteile einzelner werden in der Gruppe oft besprochen, relativiert und so bestimmte diskriminierende Verhaltensweisen „aufgeweicht“. Die Fürther Ultras sind – und das fällt immer wieder positiv auf – friedlicher und denken und handeln sozialer als Fangruppierungen anderer Vereine. Super finde ich übrigens die Begleitbroschüre, die von den Horidos zu „Tatort Stadion“ herausgegeben wurde: „Fußball und Diskriminierung“. Da geht es nicht nur um Sexismus, sondern auch um Antisemitismus, Homophobie und Nazistrukturen in der fränkischen Region. Gute Infos und mutige Statements – auf solche Ultras kann das Kleeblatt sich was einbilden!

Letzte Veranstaltung: Samstag, 21. September, 19 Uhr im Vereinsheim der Sportfreunde Ronhof: Dr. Eckart Dietzfelbinger zu „Aufstieg der NSDAP und Arisierung in Franken mit besonderem Blick auf die Kleeblattstadt“.

„Tatort Stadion“: Ausstellung zum Thema Diskriminierung

Heute will ich auf eine Veranstaltungsreihe hinweisen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte: Bis zum 22. September ist in der Fürther Kofferfabrik die Ausstellung  „Tatort Stadion 2 – Fußball und Diskriminierung“ zu sehen. Die „Horidos 1000“ – eine 2007 gegründete Fangruppierung der  Spielvereinigung – hat die Wanderausstellung anlässlich des 110-jährigen Jubiläums der SpVgg nach Fürth geholt. Die Ausstellung „Tatort Stadion“ wurde 2001 vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) mit dem Ziel konzipiert, über Rassismus in den Stadien zu informieren und ihn zu bekämpfen. Mittlerweile wurde die Ausstellung komplett überarbeitet und aktualisiert. Die Fürther Horidos kommentieren die Bedeutung einer solchen Ausstellung so:

„Wir erachten es als sehr wichtig, aktiv gegen gesellschaftliche Missstände vorzugehen und dabei möglichst viele Menschen mitzunehmen. Uns ist es ein Anliegen, dass sich alle Menschen, ganz egal welcher Herkunft, Religion oder Geschlecht, im Stadion wohlfühlen und dort ein Spiel verfolgen können“.

In Fürth – so die Fangruppe – sei die Situation in dieser Hinsicht zwar besser als in vielen anderen Stadien, dennoch aber gäbe es auch in Fürth Probleme.

Interessante Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops begleiten die Ausstellung „Tatort Fußball“: So findet z.B. am Donnerstag, 12. September, um 19 Uhr der Vortrag „Der Kampf in den Kurven – das Recht des Stärkeren?“ mit Peter Römer statt. Und ich werde mir am Dienstag, 17. September (19 Uhr), das nicht entgehen lassen: Zwei Vertreterinnnen des Netzwerks Frauen im Fußball (f-in.org) berichten über „Sexismus im Fußball. 20 Jahre BAFF und 10 Jahre F_in. Aussicht auf Besserung?“.
Bis zum 22. September ist die Ausstellung in der Kofferfabrik Fürth (Lange Straße 81) täglich von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu den Veranstaltungen wie zur Ausstellung ist frei. Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Weitere Beschreibungen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die jeweiligen Anfangszeiten finden sich hier.

Talk am Donnerstag: Büskens, Möhlmann, Gerling

Am kommenden Donnerstagabend, 5. Mai, ist ab 19.10 Uhr wieder Talkzeit im Stadtmuseum Ludwig Erhard. Günter Gerling, Benno Möhlmann und Mike Büskens diskutieren bei der dritten Veranstaltung der Reihe „Abend-Kultur“ über ihre Zeit beim Kleeblatt, die Entwicklung und die Zukunft des Fußballs. Thema sind die zu Ende gehende Saison mit vielen Trainer-Wechseln, dem Auf- und Abstiegskampf in der Bundesliga sowie die Entwicklung junger Spieler – mit Sicherheit jede Menge Gesprächsstoff.

Der Journalist Jürgen Schmidt, Autor des Buches „Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof“, und SpVgg-Pressesprecher Christian Bald führen durch die rund 90-minütige Gesprächsrunde:

„Wir freuen uns sehr, dass Benno Möhlmann und Mike Büskens sich im Saison-Endspurt der zweiten Liga die Zeit für unsere Talk-Runde nehmen. Mit Günter Gerling haben wir zudem einen ehemaligen Amateur-Trainer in unserem Kreis, der neun Jahre lang das Kleeblatt in der Landesliga, Bayernliga und in der Regionalliga betreute“.

Günter Gerling ist Vizepräsident der SpVgg und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Benno Möhlmann war insgesamt fast acht Jahre Coach des fränkischen Traditionsvereins. Seit November 2010 trainiert er den FC Ingolstadt und hat mit seiner erfolgreichen Arbeit gerade den Klassenerhalt perfekt gemacht. Mike Büskens – über ihn muss ich ja wohl nicht viel sagen? – ist seit Ende Dezember 2009 Chef-Trainer der SpVgg. Zwei Spiele vor Saisonende kämpft Büskens mit dem jungen Fürther Team als Tabellen-Vierter – vor allem gegen den VfL Bochum – um den Aufstieg.

Die Fußball-Talk-Runde wird wieder in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur im Rahmen der Reihe „Abend-Kultur“ des Stadtmuseums Fürth Ludwig Erhard veranstaltet. Im Anschluss an das Gespräch ist ein Rundgang durch die Sonderausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“ möglich – das Stadtmuseum (Ottostraße 2 in Fürth) ist an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro.

Auf ins Museum nach Fürth!

Wer am verkaufsoffenen Sonntag, 27. März, weiter nichts vor hat, der sollte mal wieder das Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard besuchen: Es feiert sein einjähriges Bestehen. Und auch die Spielvereinigung, die seit Oktober letzten Jahres mit der Sonderausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“ in der Ottostraße 2 zu Gast ist, beteiligt sich am Erlebnistag. Die Kleeblatt-Profis Kim Falkenberg und Christopher Nöthe kommen von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr für eine Autogrammstunde ins Stadtmuseum.

Viele Kleeblatt-Fans haben inzwischen den Weg in die Ottostraße gefunden. Sowohl die Veranstaltungen als auch die Ausstellung stoßen nicht nur bei eingefleischten Vereinsanhängern auf großen Zuspruch. Das Team des Stadtmuseums lädt am Sonntag alle Interessierten und Freunde zu einem kurzweiligen Erlebnistag für die ganze Familie ein. Ein vielseitiges und spannendes Programm mit Kurzführungen durch die Dauerausstellung (12.30 Uhr und 15.00 Uhr), kreativen Mitmachaktionen, Lesungen für Groß und Klein (11.30 Uhr, 12.30 Uhr und 13.30 Uhr) und einem lustigen Familien-Quiz erwarten die Besucher.

Ein Höhepunkt am Nachmittag ist dann die Autogrammstunde mit den beiden Profis der SpVgg (ab 13.30 Uhr). Auch für das leibliche Wohl ist im Museumscafé bestens gesorgt. Kalte und warme Getränke, Kuchen oder kleine Snacks können dort erworben werden. Der Eintritt ist am Erlebnistag ermäßigt: Erwachsene zahlen 2,- Euro, Kinder ab sechs Jahren 1,- Euro. Familienkarten erhält man zum Preis von 5,- Euro. Alle Programmangebote können ohne zusätzliche Kosten genutzt werden.
Und wer lieber in den Geschäften bummelt: Die SpVgg bietet bei Franken Ticket am Kohlenmarkt 4 für alle Kunden 20 Prozent Nachlass auf das gesamte Fanartikel-Sortiment. Außerdem schaut Kleeblatt-Maskottchen Eddy von 13 bis 15 Uhr dort vorbei. Und das macht immer eine gute Figur – wie auf unserem Foto beim Fürther Kirchweihumzug.

Wieder mal: Anekdoten rund ums Kleeblatt

Auf ein Neues! Der Fußball-Talk-Klassiker „Weißt du noch damals …“ der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur wird diesmal im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Abend-Kultur“ des Stadtmuseums Fürth Ludwig Erhard in Kooperation mit der SpVgg Greuther Fürth veranstaltet. Am  Donnerstag, 3. Februar 2011, um 19.10 Uhr dreht sich in der Ottostraße 2 wieder alles rund ums 100-jährige Jubiläum des Sportparks Ronhof.

20101104_spvgg_talkrunde_0121Die Gesprächs-Runde ist vielversprechend besetzt: Mit von der 90-minütigen Partie sind diesmal vier Spieler, die von den Fans der SpVgg erst kürzlich in die „Elf des Jahrhunderts“ gewählt wurden. Dazu gehören Kleeblatt-Torwartlegende Peter Löwer, der 17 Jahre zwischen den Pfosten stand. Bernhard Bergmann war Libero und Organisator der Abwehr und ist mit 322 Einsätzen Zweitliga-Rekordhalter des Vereins. Bergmanns langjähriger Mitspieler Helmut Klump streifte von 1968 bis 1980 das Kleeblatt-Trikot über, noch heute sprechen frühere Gegner mit Respekt von dem eisenharten Verteidiger. Und Daniel Felgenhauer, der von den Fans stets als „Fußballgott“ begrüßt wurde, hat mit 223 Einsätzen die meisten Pflichtspiele für die SpVgg Greuther Fürth nach dem Wiederaufstieg 1997 bestritten. Mit dabei ist auch Jürgen Schmidt, SpVgg-Archivar und Autor des erfolgreichen Buchs „Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof“. Es moderiert Oliver Tubenauer, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.

Im Anschluss ist ein Rundgang durch die sehenswerte Sonderausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“ möglich – die Ausstellung wurde aufgrund der großen Resonanz übrigens bis zum 31. März 2011 verlängert. Das Stadtmuseum ist an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro. Unser Foto zeigt die Talkrunde vom November 2010.

Fürther Fußball-Dinosaurier erinnern sich

Die Jubiläums-Events der Spielvereinigung gehen weiter: 100 Jahre Ronhof, mehr als ein Jahrhundert SpVgg und unzählige Anekdoten. Am Donnerstag, 4. November dreht sich im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard (Ottostraße 2) ab 19.30 Uhr wieder alles um das 100-jährige Jubiläum des Sportparks. Die Fußball-Talk-Runde „Weißt du noch damals …“ von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur ist dieses Mal zu Gast in der Kleeblattstadt bei der Veranstaltungsreihe „Abend-Kultur“. In einer hochkarätig besetzten Gesprächs-Runde werden Teile der langen Ronhof-Historie wieder aufgerollt und sicher auch spannende und witzige Geschichten aus der guten alten Zeit erzählt.
Mit von der 90-minütigen Partie sind der Fürther Stürmer Ernst Sieber (Torschützenkönig 1940/1941 und 1942/1943, Süddeutscher Meister 1950) und Kleeblatt-Torwartlegende Peter Löwer, der vom August 1963 bis zum Dezember 1981 zwischen den Pfosten der SpVgg stand. Der langjährige Präsident der SpVgg und heutige Vizepräsident der SpVgg Greuther Fürth, Edgar Burkart, ist ebenso dabei wie Jürgen Schmidt, SpVgg-Archivar und Autor des neuen Buchs „Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof“. Es moderiert Oliver Tubenauer, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.

Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Veranstaltung noch einen Rundgang durch die sehenswerte Sonderausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“ machen – das Stadtmuseum ist an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro.

Literarisches in Sachen Ronhof

Man kann nicht oft genug erwähnen, dass der Sportpark Ronhof im Jahr 1910 eröffnet wurde und damit heuer sein 100jähriges Jubiläum feiert. Die Ausstellung zum Kleeblatt-Event im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard dokumentiert bis zum 16. Januar 2011 mit interessanten und zum Teil witzigen Dokumenten die Geschichte der Fürther Sportstätte.

titel_daskleeblattIn wenigen Tagen erscheint jetzt das Buch „Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof“. Jürgen Schmidt, bekannt als Autor des Buches „Let’s go Greuther Fürth. SpVgg Greuther Fürth – ein Traditionsverein kehrt zurück“ – beleuchtet darin die faszinierende Geschichte des fränkischen Traditionsvereins und seines Sportparks. Das Buch (Foto des Buchcovers ist der Homepage der Spielvereinigung entnommen) erzählt von den frühesten Entwicklungen des Fußballs in Fürth bis zur Renaissance in der Zweiten Bundesliga seit 1997. Einen  Vorgeschmack auf die Neuerscheinung gibt es am Dienstag, 19.10: Um 19.10 Uhr – wann sonst – beginnt die Lesung im Rahmen der kürzlich eröffneten Ausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“. Autor Schmidt liest im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard, Ottostraße 2, einschlägige Passagen aus seinem Werk. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Das Stadtmuseum bietet Interessierten an diesem Tag zudem die Möglichkeit, außerhalb der normalen Öffnungszeit die Sonderausstellung der SpVgg zur Einstimmung auf die Lesung zu besuchen.
Also: Morgen Abend soll es ohnehin schattig werden, da ist ein Besuch im Museum bei Literatur und Fußballgeschichte eine echte Alternative! Oder etwa nicht?

Der Ronhof ist museumsreif!

Der Sportpark Ronhof feiert in diesem Herbst  sein 100-jähriges Bestehen. Stadt und Verein haben bisher schon mit verschiedenen Aktionen und Events das Jubiläum begangen. Ab Samstag, 2. Oktober, öffnen sich nun die Pforten des  Stadtmuseums Fürth Ludwig Erhard in der Ottostraße 2 mit der Ausstellung zum Thema „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“.
Interessant ist die Ausstellung nicht nur für eingefleischte Kleeblatt-Fans, weil mit vielen, bislang in der Öffentlichkeit noch nicht gezeigten Dokumenten, Bildern und Exponaten der Werdegang des Sportparks Ronhof präsentiert wird. Klinik_Ke 024Zu den seltenen Stücken gehören – so der Info-Flyer des Museums – zum Beispiel Schnappschüsse des dramatischen Endspiels zwischen der Spielvereinigung und dem VfB Leipzig aus dem Jahr 1914: Am 31. 5. 1914 wurde das längste Spiel in einer deutschen Fußballmeisterschaft zwischen der Spielvereinigung und dem Verein für Bewegungsspiele Leipzig in Magdeburg ausgetragen. Es dauerte insgesamt 154 Minuten, Fürth wurde Deutscher Meister. Weiterhin sind Aufnahmen vom Bau des Ronhofs aus dem Jahr 1910 zu sehen. Nachdem der Verein, die Lokalzeitung und auch wir „Greuther-Weiber“ die Fürther Bürger gebeten haben, Leihgaben aus ihren privaten Beständen für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, hat sich das eine oder andere interessante Erinnerungsstück, das die Historie des Ronhofs darstellt, noch gefunden.

Die Sonderausstellung zeigt die Entwicklung des Geländes zur modernen Trolli ARENA und die damit verbundenen Erfolge des Vereins. Sie läuft bis zum 16. Januar 2011. Leider hat das Museum Fürth Ludwig Erhard keine optimalen Öffnungszeiten. Montags (wie viele internationalen Museen), aber auch am Freitag ist es geschlossen. Genauere Öffnungszeiten findet man hier.

Die „Greuther-Weiber“ werden auf jeden Fall bei der Sonderveranstaltung am Dienstag, 19. Oktober, dabei sein. Da findet nämlich die  Buch-Vorstellung zur Ausstellung im Stadtmuseum statt.

Kleeblatt sucht Ausstellungsstücke

Wer’s noch nicht weiss: Im September feiert der Sportpark Ronhof sein 100-jähriges Bestehen. Die Spielvereinigung wird den „runden Geburtstag“ in den nächsten Monaten mit zahlreichen Aktionen begleiten. Für eingefleischte Kleeblatt-Fans gibt es bestimmt so manches Schmankerl und an Gelegenheiten, gemeinsam mit anderen Fans zu feiern, wird es garantiert nicht mangeln.

Für eine bald geplante Sonderausstellung im Stadtmuseum Fürth ist der Verein  weiter auf der Suche nach Ausstellungsstücken: Fotos, Zeitungsartikel, Dokumente, historisches Film-Material, aber auch Spielkleidung, Pokale, Zinnteller oder Zeichnungen. All das kann Einblicke in die Geschichte der SpVgg und ihrer traditionsreichen Sportstätte geben.

20100721_ronhofWer also bei der letzten Aufräumaktion im Keller oder Dachgeschoss auf „Archiv“-Material rund um die SpVgg und den Sportpark Ronhof gestoßen ist, der soll nicht zögern und sich mit dem Verein in Verbindung setzen (dessen Homepage wir das Foto links entnommen haben). Der würde sich über eine entsprechende Nachricht sehr freuen. Vielleicht könnte der eine oder andere ja sein Fundstück dem Verein für einige Monate als Leihgabe zur Verfügung stellen? Auch das Archiv der SpVgg, das aufgrund eines Brandes der alten Haupttribüne in den letzten Kriegstagen 1945 größtenteils vernichtet wurde und daher unvollständig ist, könnte mit alten Stücken ergänzt werden.

Also: Kontaktaufnahme mit der Spielvereinigung telefonisch unter der Rufnummer 0911 976768-0 oder per  E-Mail ( evtl. mit Foto des Archiv-Stückes) an info@greuther-fuerth.de.