Dieser „Pep“ hat wirklich Pep!

Ein Greuther-Weib schreibt nicht nur leidenschaftlich gerne über das Auf und Ab bei der Spielvereinigung. Nein, ein Greuther-Weib ist in erster Linie auch Frau und aufgeschlossen gegenüber ästhetischen Genüssen. Deshalb habe ich gestern mit großem Interesse die Verpflichtung von Josep „Pep“ Guardiola i Sala als neuen Trainer des FC Bayern München registriert. Ab dem 1. Juli 2013 wird dieser optische Leckerbissen als Nachfolger von Coach Jupp Heynckes den erfolgreichsten deutschen Bundesligaverein trainieren. Zur Zeit – und das imponiert mir – verbringt er ein Sabbatjahr in seinem hippen Upper West Side-Appartement in New York – wer würde das nicht auch mal gerne machen? Guardiola wurde von vielen französischen, englischen und italienischen Spitzenvereinen hofiert, man wollte ihn mit bis zu 20 Millonen Euro Jahresgage locken. Aber er hat sich – wie zu hören war – aus „romantischen Gründen“ für das Engagement in Deutschland entschieden. Mal sehen, ob er, der den FC Barcelona in vier Jahren zu 14 Titeln und Erfolgen führte, auch mit den Bayern und ihrer „mia san mia“-Philosophie klar kommt.

Ich finde, dieser Mann, der morgen 42 Jahre alt wird, ist eine echte Augenweide. Er kleidet sich stylisch und legt auch sonst viel Wert auf sein Äußeres. Übrigens hat er nach der Schule kurze Zeit Jura studiert. Und: Pep Guardiola ist großer Fan der englischen Pop-Rock-Band Coldplay.
Ich freue mich schon darauf, wenn Pep dann in der nächsten Bundesliga-Saison hier im Stadion im Ronhof auf der Trainerbank sitzt und uns Frauen – neben einem spannenden Spiel – auch etwas fürs Auge geboten wird!

Skeptischer Blick nach vorn – ohne Trolli

Aus der Traum von der Gummibären-Arena. Inzwischen hat es auch der letzte Kleeblattfan erfahren: Der Fruchtgummi-Hersteller Trolli will die Kooperation mit der Spielvereinigung beenden. Das Fürther Unternehmen Trolli gehört seit dem 1. Juli 2010 zu den Sponsoren des Fußballvereins und ist zudem auch Namensgeber des Stadions der Kleeblätter im Ronhof. Der Vertrag sollte eigentlich noch bis zum Jahr 2015 gelten.
Grund für das Zerwürfnis zwischen Trolli-Chef Herbert Mederer und den Häuptlingen der „Unaufsteigbaren“ ist das Theater um den Verkauf des Firmengeländes im Stadtsüden. Der Unternehmer wirft dem SpVgg-Präsidenten Helmut Hack vor, den geplanten Neubau des Kleeblatt-Stadions auf dem früheren Trolli-Firmengelände ohne Absprache abgesagt zu haben. Mit Conny Brandstätter, dem Verpächter des Stadiongeländes am Ronhof, sei ohne sein Wissen über eine Pachtverlängerung verhandelt worden. Der Trolli-Besitzer ist enttäuscht: „So, wie Helmut Hack mit uns umgesprungen ist, geht man mit keinem Familienmitglied um.“ Ende November hatte die Vereinsführung überraschend angekündigt, die Anfang des Jahres vorgestellten Pläne für den Bau eines neuen Fußballstadions am Main-Donau-Kanal fallen zu lassen.

Für den zur Zeit ohnehin sehr gebeutelten Verein ist das ein neuer Tiefschlag. Nach der desaströsen Hinrunden-Saison seit dem Bundesliga-Aufstieg – neun Punkte in 17 Spielen -, den nicht so glücklichen Spieler-Einkäufen und dem Weggang von Torjäger Olivier Occean kommt jetzt alles zusammen. Die vor ein paar Monaten noch euphorische Stimmung vieler Kleeblattfans ist im Keller. Das Hickhack um den Lärmpegel in der „Fanmeile Gustavstraße“, das Problem, Tickets für Heimspiele zu ergattern, die Befürchtung, dass Trainer Mike Büskens doch bald die Segel in Fürth streichen könnte –  Frust auf ganzer Linie! Für einen SpVgg-Anhänger hängt der Himmel seit einigen Wochen nicht mehr voller weiß-grüner Geigen.

Ich will ja jetzt nichts mies machen, aber wenn das in dem Stil weitergeht, naja. Zu allem Unglück wird auch beim ersten Rückrundenspiel gegen Bayern München am Samstag, 19. Januar, 15.30 Uhr in der Allianz Arena der Fürther Kader dezimiert sein. Der neue Hoffnungsträger  – Stürmer Nikola Djurdjic – ist erkrankt, auch Edgar Prib und Heinrich Schmidtgal fallen aus. Das heißt, das Kleeblatt startet geschwächt in die Rückrunde, wo es auf jedes Spiel, jedes Tor ankommen wird. Im Augenblick sieht es jedenfalls alles andere als rosig aus.

In der Ersten Liga ist die Luft dünner!

Der Duft der großen weiten Welt in der Trolli ARENA. Das Kleeblatt ist erstklassig und Gegner Nummer 1 eigentlich ein Traum! Doch die Bayern machten es erst mal spannend. Die Münchner taten sich schwer mit dem fränkischen „underdog“ und hatten mit einem jungen Team zu tun, das ihnen Paroli bot. Dann führte der zweite Eckstoß in der 43. Minute zum 1:0 durch Thomas Müller. Glück für die Bayern, aber naja.
Der erste Spieltag in der 50. Bundesliga-Saison, und die ganze Stadt Fürth hatte auf den heutigen Samstag hingefiebert. Auch die Stadionerweiterung im Ronhof war rechtzeitig abgeschlossen. Anwohner mit direktem Blick auf den Ort des Geschehens hatten bis zum letzten Moment ihre Zweifel gehabt, ob es noch klappt.
In bester Stimmung empfingen die Aufsteigbaren die Cracks der Bundesliga. Und das Kleeblatt startete beherzt und wusste sich durchaus gegen den Rekordmeister Bayern München zu behaupten. Aber nach dem Tor von Müller fiel dann in der 59. Minute Tor Nummer zwei durch Mandzukic. Schon jetzt überschlugen sich die Kommentare in Facebook, viele Kleeblattfans spürten zum ersten Mal drastisch, was es heißt, in Liga eins zu spielen. Hier weht ein rauer Wind. Und Max Grün musste nach einem Schuss von Arjen Robben, den Thomas Kleine unglücklich ins eigene Tor abfälschte, dann noch ein drittes Mal hinter sich greifen. Fazit: Das Team der Spielvereinigung ist motiviert und hat Potenzial, die erste Halbzeit war vielversprechend, dann dominierten leider die Bayern. Und: Die Stimmung in der voll besetzten Trolli ARENA war super und macht Lust auf die nächsten Begegnungen.
Amüsiert hat uns Greuther-Weiber übrigens ein Interview, das Coach Mike Büskens im Radio gab. Auf die – zugegebenermaßen nicht allzu originelle – Frage, was das Kleeblatt in dieser Saison weiblichen Fans zu bieten habe, antwortete er nicht minder uninspiriert: Viele Kleeblattspieler seien jung und noch zu haben. Und das könnte doch durchaus reizvoll sein für Zuschauerinnen. Aha, so viel zum Thema Frauen und Fußball aus der Sicht eines Trainers!

Status quo in Sachen Rathaus-Kunstwerk

Die Stadt Fürth und ihre Bewohner sind bereit für ein neues Zeitalter, das am Samstag beginnt: Die Spielvereinigung ist erstklassig und für das erste Bundesligaspiel erwartet man gleich den Rekordmeister Bayern München in der Trolli ARENA.
Im Vorfeld ist seit Tagen der Fürther Konzeptkünstler Thor van Horn dabei, mit einem aufsehenerregenden Projekt das Fürther Rathaus zu verschönern: Er malt Tausende von Grashalmen auf weiße Planen, die den oberen Teil des Rathauses – like Christo – verhüllen. Das Objekt soll pünktlich zum großen Tag vollendet sein. Mal sehen, wie es dann wirkt!
Mein Foto ist ganz aktuell: Es zeigt den Zwischenstand des „Rasen-Kunst-Stücks“, aufgenommen heute um 14.48 Uhr, also knapp 48 Stunden vor dem Anpfiff am Samstag.

Dann halt ohne Occean!

Jetzt beginnt sie also: Die Occean-freie Zeit für die Spielvereinigung und die Fürther Fans. Das hier wird jetzt kein Abgesang auf den kanadischen Stürmer und Nationalspieler, der fürs Kleeblatt in der letzten Saison 17 Mal ins gegnerische Tor getroffen hat. Nein, the show must go on. Und die „Aufsteigbaren“ werden in ihrer ersten Bundesligaspielzeit mit Sicherheit zeigen, dass sie so schnell nichts aus der Bahn wirft. Meiner Ex-Heimatstadt Frankfurt gönne ich den Zugang von Olivier Occean. Sie sind – wie die Spielvereinigung – aufgestiegen und werden einen guten Angreifer nötig haben.

Das erste Heimspiel des Kleeblatts am 25. August um 15.30 Uhr in der Trolli ARENA gegen den FC Bayern München wird sicher ein Knüller. Unser Ministerpräsident Horst Seehofer ließ gestern verlauten, dass er mit einem 1:0-Sieg der Fürther rechne. Schön wär’s. Aber der neue Sportdirektor der Bayern, Matthias Sammer, wird bestimmt seine ganze „Freundlichkeit“ und Konsequenz einsetzen, um sein Team, das in der vergangenen Saison und der Fußball-EM so gar nichts gerissen hat, wieder an die Spitze des deutschen Fußballs zu bringen.

Wir hier in Fürth sehen das alles locker. Für Occean wird es noch einen prima Nachfolger geben. Und dann ist die Welt für uns wieder in Ordnung!

Knaller fürs Kleeblatt: Eröffnung gegen Bayern München

Wenn das kein vielversprechender Start für die Spielvereinigung in die erste Bundesliga-Saison ist: Am 25. oder 26. August wird der Rekordmeister FC Bayern München in die Trolli ARENA kommen. Für die „Aufsteigbaren“ ist das mit Sicherheit die erste große Bewährungsprobe. Zwar kennen die Kleeblätter die Bayern schon von der DFB-Pokalbegegnung im Februar 2010. Damals verloren die Kleeblätter mit respektablen 2:6-Toren, und es kam am Rande des Spiels zu unschönen Szenen im Gästebereich derAllianz-Arena. Aber jetzt die Bayern in einer regulären Bundesliga-Begegnung hier im Ronhof zu empfangen, das hat schon was!

Ich freue mich für die SpVgg, die gleich zu Beginn der Erstliga-Saison zeigen kann, was in der Mannschaft steckt. Seit gestern trainiert das Team ja wieder. Mike Büskens wird alles daran setzen, sein neues Team sportlich und mental auf die spannende Saison vorzubereiten.
Ob Torjäger Olivier Occean Fürth bald verlässt, ist noch immer nicht klar. Seit Tagen wird sein möglicher Wechsel zu Eintracht Frankfurt diskutiert. Gestern fehlte der Stürmer beim Trainingsauftakt in Fürth. Mike Büskens meinte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs des Stürmers „nicht sehr hoch“ ist, berichtete Sport1. Lukrativ wäre der Weggang von Occean für die Spielvereinigung schon: Er kam für knapp 200.000 Euro zur letzten Saison vom Drittliga-Club Kickers Offenbach nach Fürth. Jetzt könnte die Ablöse nach der erfolgreichen Saison über eine Million Euro betragen.
Die Verhandlungen mit dem potenziellen Nachfolger des Kanadiers – Nick Proschwitz vom SC Paderborn – sind ins Stocken geraten. Mit angeblich zwei Millionen Euro ist er der Spielvereinigung schlichtweg zu teuer.

Das Kleeblatt rüstet auf

Saure-Gurken-Zeit bei der Spielvereinigung? Mitnichten. In der Trolli ARENA tut sich einiges (neuer Rasen) und auch die Mannschaft wird derzeit mit neuen Spielern optimiert.
Zur Freude des Feindes in unserem Haus kommt in der ersten Bundesliga-Spielzeit des Kleeblatts ein Spieler von Borussia Dortmund nach Fürth: Der Innenverteidiger Lasse Sobiech wird zukünftig das Trikot der SpVgg tragen. Der Deutsche Meister und Pokalsieger Dortmund und das Kleeblatt haben sich auf einen Ausleihvertrag für ein Jahr geeinigt. Der 21-jährige Sobiech  ist  – für uns Frauen sehr erfreulich – 1,96 Meter groß und U21-Nationalspieler. Er war schon länger für die Position des Innenverteidigers der Wunschkandidat der Spielvereinigung. Im vergangenen Jahr war er von Dortmund an den FC St. Pauli ausgeliehen. SpVgg-Präsident Helmut Hack ist davon überzeugt, dass „wir mit ihm die Leistungsdichte im Kader weiter erhöht haben“. Des Präsidenten Wort in Gottes Ohr!
Heute hat die SpVgg auch noch den 21-jährigen Innenverteidiger Michael Hefele für zunächst ein Jahr unter Vertrag genommen. Der 1,92 Meter große Abwehrhüne (siehe oben!) kommt ablösefrei von der SpVgg Unterhaching. Auch von ihm erwartet sich Helmut Hack so einiges: „Michael ist ein ehrgeiziger, robuster Innenverteidiger mit Perspektiven. Wir werden ihn behutsam an die deutlich höheren Anforderungen der 1. Bundesliga heranführen.“
Noch mal zurück zu Lasse Sobiech und Borussia Dortmund. Als Greuther-Weib beschäftigt man sich ja nicht nur mit Informationen und Ereignissen rund ums Kleeblatt. Man ist auch bei anderen Fußballereignissen am Ball. Deshalb ist mir die Meldung, dass Bundestrainer Jogi Löw in den ersten Spielen der Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft erst mal auf Spieler von Borussia Dortmund verzichten wird, voll gegen den Strich gegangen. Denn die logische Konsequenz, das ist eine Mannschaft voll mit Bayern-München-Spielern. Und das geht für uns hier in Franken eigentlich gar nicht.
Aber wir sehen dem ersten Spiel der Deutschen am Samstag, 9. Juni, gegen Portugal gelassen entgegen und warten ab, wann Herr Löw mit seiner Strategie umschwenkt.

Historischer Sieg für Ex-Kleeblatt Thomas Wörle

Gestern lagen Freude und Enttäuchung beim deutschen Star-Verein Bayern München nah beieinander. Abends verlor das Männerteam in Berlin das DFB-Pokalendspiel gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund mit 2:5 Toren. Wenige Stunden vorher hatte schon das Pokal-Endspiel der Damen stattgefunden. Mit dem sensationellen Sturz des Titelverteidigers und Rekordchampions 1. FFC Frankfurt feierten die Fußballerinnen von Bayern München den ersten Pokaltriumph ihrer Vereinsgeschichte. Der krasse Außenseiter gewann mit 2:0, der mit 60.000 Euro dotierte Triumph ist der größte Erfolg der Bayern-Frauen seit dem Gewinn der Meisterschaft 1976. Keinen Stich konnte der mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickte Favorit aus Frankfurt setzen und verpasste vor 15 678 Zuschauern im RheinEnergie-Stadion in Köln seinen neunten Cup-Erfolg.

Interessant ist der Sieg der Bayern-Frauen für ein Greuther-Weib, bei dem sich ja primär alles rund um die Spielvereinigung dreht, wegen des Trainers des FCB: Thomas Wörle. Er war mal ein Fürther Spieler, hatte in seiner aktiven Fußballerkarriere zur Saison 2008/09 zur Spielvereinigung gewechselt und wurde in 12 Spielen eingesetzt. Auf dem Foto sieht man ihn „voll in action“ vor vier Jahren im Dress der SpVgg. Zum Ende der Saison 2009/10 beendete Wörle aus gesundheitlichen Gründen seine Spielerkarriere und übernahm dann 2010/11 das Traineramt der Damenmannschaft beim Münchner Top-Verein. Seine Schwester Tanja spielt für den Frauen-Bundesligisten. Trainiert wurde die Mannschaft bis 2012/11 von Günther Wörle, dem Vater von Tanja und Thomas Wörle, der dann von seinem Sohn Thomas beerbt wurde.
Während die männlichen Kollegen beim FCB Titel in Serie sammeln, machen sich die Frauen als Talentschmiede einen Namen. Wie in vielen Fußball-Vereinen stehen auch hier die Frauen im Schatten der erfolgreichen Herrenmannschaft, aber seit gestern könnte sich das zumindest im München ein kleines bisschen ändern.
Mir hat nach dem Sieg der Bayern- Frauen besonders gefallen, wie sympathisch und voller Begeisterung Thomas Wörle und sein Team den völlig unerwarteten Gewinn des DFB-Pokals im Kölner Stadion gefeiert haben. Den Münchner Mädels ist es zu gönnen, aber mit einem Ex-Kleeblatt als Trainer war ja eigentlich auch nichts anderes zu erwarten, oder?

 

 

Das Kleeblatt boomt!

Bayern München wird einem ja oft als der deutsche Fußballverein schlechthin dargestellt. Da ist angeblich alles Gold, was glänzt. So auch in Sachen Dauerkarten-Verkauf. Schon vor einigen Tagen wurde publik, dass knapp vier Wochen vor dem Bundesliga-Start bereits 12 von 17 Heimspielen in der Allianz Arena ausverkauft und insbesondere auch alle Dauerkarten vergriffen sind. Bei 38 000 Saisontickets wurde, genauso wie im letzten Jahr, der Verkauf gestoppt. Wer sich bislang nicht um Karten für die neue Saison gekümmert hat, kann sich die Topspiele gegen Meister Dortmund oder Bayer Leverkusen abschminken. Weiterhin sind alle bayerischen Derbys  – wie das gegen den Club oder den FC Augsburg – ausverkauft!
Und auch die Spielvereinigung vermeldet heute eine Rekordzahl an verkauften Dauerkarten für die Saison 2011/12: Rund 3500 Jahrestickets gingen bereits vor dem Auftaktspiel gegen Eintracht Frankfurt über die Ladentheken. Und die Nachfrage ist weiterhin ungebrochen. O-Ton des für den Kartenverkauf Verantwortlichen beim Kleeblatt, Andreas Stahl:

„Bei uns liegen etliche Vorbestellungen für Dauerkarten, die wir in der letzten Woche gar nicht mehr erfüllen konnten, weil die Plätze in der Trolli ARENA durch Tageskarten für das Frankfurt-Spiel blockiert waren. Jetzt sind die Plätze aber wieder frei und wir können die gewünschten Dauerkarten ausstellen.“

Aus diesem Grund hat sich die SpVgg entschlossen, den Dauerkartenverkauf um weitere zwei Wochen zu verlängern. Bis zum Samstag, 30. Juli, können sich alle Spätentschlossenen im Fanshop „Greuther Teeladen“ oder im Fanshop bei Franken Ticket am Kohlenmarkt noch eine Saisonkarte sichern.
Die große Publikumsresonanz klingt vielversprechend für die nächsten Monate. Die Begeisterung der Fürther Fans scheint ungebrochen zu sein. Ungeachtet des glücklos endenden ersten Spiels gegen die Frankfurter Eintracht. Und wenn das weiß-grüne Team so weiterspielt, wie es am vergangenen Freitag in der ersten Halbzeit begonnen hat, dann hoffen wir das Beste!

Büskens bleibt uns wohl erhalten – oder?

Dieser Kelch ist also an den Fürthern vorbei gegangen: Nicht Mike Büskens – wie immer wieder spekuliert -, sondern Ralf Rangnick wird der neue Trainer von Schalke 04. Viel sprach dafür, dass Büskens nicht ganz abgeneigt wäre, das Gelsenkirchener Team zu trainieren. Er hat selbst lange aktiv bei Schalke gespielt und auch so manchen Erfolg miterlebt. Außerdem hat er die Mannschaft schon trainiert. Weiterhin wohnt seine Familie nach wie vor dort. Und: Lieber eine Erstligamannschaft coachen, die gerade schwächelt, als eine Zweitligamannschaft, die es unter Umständen wieder nicht schafft, erstklassig zu werden?

Der Spielvereinigung wird ein Stein vom Herzen fallen. Denn Büskens wird von seinen Spielern genauso geschätzt wie von der Vereinsführung. Und auch die Fans im Ronhof stehen voll hinter dem meist ruhigen Trainer, der bei gegebenem Anlass aber auch mal so richtig ausrasten kann. Beispiele dafür gibt es einige. Zuletzt hat ihn der Schiedsrichter Tobias Welz beim Spiel gegen den VfL Bochum des Platzes verwiesen und auf die Tribüne verbannt. Grund: Büskens hatte sich über das Ausgleichstor deutlich sichtbar gefreut.

Rangnick geht also zu Schalke, Magath zum VfL Wolfsburg, Jupp Heynckes zum FC Bayern München, und Jogi Löw bleibt uns als Nationalcaoch bis mindestens 2014 erhalten. Das Trainerkarussell ist immer wieder amüsant. Solange es das Kleeblatt nicht nachhaltig tangiert, sehen wir uns das auch in aller Seelenruhe an! Aber nicht vergessen: Die Gefahr, das Mike Büskens die SpVgg verlässt, ist noch akut. Also: Mal sehen, was uns die nächsten Tage an Überraschungen bringen werden!