Daniel Keita-Ruel in der Elf des Tages

Das Kleeblatt hat einen tollen Start in die neue Saison 2018/19 hingelegt: Der 3:1-Sieg zu Hause im Ronhof gegen den SV Sandhausen war Labsal für die geschundene Fürther-Fußball-Seele. Allen Zuschauern und den Spielern ist ein Stein vom Herzen gefallen, denn das Kleeblatt hat demonstriert, dass es wieder Tore schießen kann. Und die Mannschaft liegt aktuell auf dem zweiten Tabellenrang!

Heute hat nun das Sportmagazin kicker die Elf des ersten Spieltages der Zweiten Liga zusammengestellt. Und hier tauchen ein Neu-Fürther sowie ein Ex-Fürther auf. Daniel Keita-Ruel ist seit dem 1. Juli 2018 ein Kleeblatt und hat es am Samstag bei seinem ersten Einsatz für die SpVgg auf Anhieb geschafft, zwei Tore zu schießen (eines davon ein Elfmeter). Der andere Stürmer, der es in die kicker-Elf des Tages geschafft hat, heißt Serdar Dursun. Er wechselte ganz knapp vor dem Saisonstart am 1. August zum Zweitligisten SV Darmstadt 98. Und dann erzielt Dursun bei der gestrigen Partie gegen den SC Paderborn das einzige Tor für die Lilien. Soso, hier in Fürth konnte er nichts reißen. Und kaum ist er bei einem anderen Verein, schon klappt’s mit dem Toreschießen. Aber das kennen wir hier in Fürth ja schon! Ich erinnere beispielsweise an Niclas Füllkrug oder Lasse Sobiech. Fällt Euch auch noch jemand ein?

Kleeblatt kann wieder Tore schießen!!!

Das war heute ein Saisonstart, wie man ihn sich wünscht: Bei superheißen Temperaturen von fast 35 Grad besiegt die Spielvereinigung in einem wirklich spannenden Heimspiel den SV Sandhausen mit 3:1. Der Neuzugang Daniel Keita-Ruel (2. von rechts) bewies in seinem ersten Spiel in Weiß-Grün seine Qualitäten und ist offenbar ein Glücksgriff. Er war doppelter Torschütze (Foto: Sportfoto Zink).
Die Partie begann lebhaft, aber aus Fürther Sicht ein wenig nach Kleeblatt-Manier: Die ersten Meter in Richtung des Sandhausener Strafraums waren beherzt, dann wurde der Weg zu weit, der Angriff war nicht originell und durchdacht genug. So ging’s ohne wirklich erwähnenswerte Momente in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel änderte Fürths Coach Damir Buric sein System vom 4-2-3-1 auf ein 3-5-2, mit Lukas Gugganig hatte er einen zusätzlichen Innenverteidiger in die Fürther Abwehr gestellt. Trotzdem passierte in der 55. Minute das, weiter lesen