Kleeblattfans und SpVgg-Sympathisanten : Kauft Dauerkarten

Profis und Verantwortliche der Spielvereinigung bereiten sich derzeit im österreichischen Waidring auf die neue Saison 2017/18 vor. Hier zu Hause in Fürth herrscht vor dem ersten Zweitligaspiel am 29. Juli um 15.30 Uhr auswärts gegen den SV Darmstadt 98 praktisch die Ruhe vor dem Strum.

Trotzdem gibt es News am laufenden Band:
Das Kleeblatt hat seit Mitte vergangener Woche einen neuen Internet-Auftritt. Um eine optimale Darstellung auf allen Browsern, bei der Nutzung mit Mobilgeräten zu gewährleisten, ist die weiß-grüne Website natürlich im responsive Design programmiert. Auffallend sind die großen Fotos und die gut durchdachte Struktur der Navigation. Die Website ermöglicht den Fans zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten. Und auch an den Spieltagen werden den Usern neue Features geboten: Unter dem Button „Matchcenter“ verbergen sich umfangreiche Statistiken zum Spiel, in einem separaten Bereich findet man alles rund um den Spieltag, vom Live-Ticker über Vor- und Nachberichte bis hin zu Videos. So entgeht begeisterten Kleeblattfans nichts, und sie können sich perfekt auf die Kleeblatt-Spiele einstimmen. Bald verfügbar: die neue Kleeblatt App!

Der Verein hat letzte Woche auch neue Trikots vorgestellt. Mir persönlich gefällt das „Ausweichtrikot“ besonders gut: Die blauen Elemente wurden entfernt und dafür grüne Akzente auf das sonst komplett schwarze Dress gesetzt.

Mit Spannung wird die Eröffnung der neuen Haupttribüne erwartet. Und vorher wird – wie jedes Jahr – erst mal die große Saisoneröffnungsfeier starten. Hier gibt es ein großes Programm. Die Vorstellung der neuen Spieler ist dabei mit Sicherheit das Highlight.

Einziger Wermutstropfen: Der Verkauf der Dauerkarten für die nächste Saison 2017/18 liegt noch weit hinter den Erwartungen zurück. Der Verein bietet die 17 Heimspiele mit allen weiteren Vorteilen (freier Eintritt zu allen Testspielen, freie Fahrt im VGN etc.) zum Preis von 10 Spielen an. Das heißt: Die Preise für einen Stammplatz im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer sind bestechend günstig. So kostet ein Stehplatz 130 Euro (bislang: 160 Euro) und die Sitzplatzkarte in der teuersten Kategorie 350 Euro (bislang: 450 Euro). Neu ist, dass auf der Gegengeraden alle Plätze gleich viel kosten und damit diejenigen profitieren, die sich ihren Stammplatz als erste sichern. Kinderkarten kosten nur noch 50 Euro, egal ob im Stehblock oder im Sitzplatzbereich. Der freie Dauerkartenverkauf läuft seit dem 8. Juni und endet am 27. Juli.

Also, ich finde, das ist ein umwerfendes Angebot, das die SpVgg ihren Fans macht. Und auch für Kleeblatt-Sympathisanten in Fürth und Umgebung, die bislang nur mit einer Tageskarte sporadisch Spiele im Ronhof besucht haben, wäre eine Dauerkarte verlockend. Denn eines ist klar: Je mehr Zuschauer im Stadion sind und „ihr Kleeblatt“ anfeuern, desto motivierter spielt die Mannschaft, desto besser ist auch die sportliche Leistung. Und dann wäre es möglich, dass die Spielvereinigung den deutschen Fußballfans beweist, dass sie es auch 2018 wieder in die Erste Bundesliga schaffen könnte – so wie im unvergesslichen Jahr 2012. Und dass die Kleeblätter eben keine „Unaufsteigbaren“ sind!

Schwächelt der Dauerkartenverkauf beim Kleeblatt?

86d3aaa947Von der Spielvereinigung wird eine freudige Nachricht publiziert:“Insgesamt 6 255 Kleeblatt-Fans sicherten sich für die noch junge Spielzeit ihren ‚Stammplatz‘. Als kleines Dankeschön wurden die Besitzer eines Saisontickets in dieser Woche per Mail angeschrieben und erhielten dabei einen 5-Euro-Gutschein für Fanartikel oder Tickets der SpVgg Greuther Fürth.“ Die Zahl 6 255 klingt auf den ersten Blick nicht allzu hoch. Sie ist es auch nicht! Erinnern wir uns an die Spielzeit 2014, wo die „Mission 7000“ viele Fürther Fußballfans motivieren sollte, sich eine Dauerkarte für die Zweite Liga zuzulegen. Das Ergebnis ließ sich sehen: Immerhin 7 250 Dauerkarten gingen über den Tisch.
Ganz zu schweigen von der ersten und bislang einzigen Bundesliga-Saison des Kleeblatts 2012/13: Sage und schreibe 13 000 Dauerkarten wurden damals verkauft. Ein echter Rekord.

Woran mag also die Zurückhaltung in dieser Spielzeit 2015/16 beim Dauerkartenkauf liegen? Ist es die mäßige Leistung der Mannschaft in der letzten Saison? Ist es eine allgemeine „Fußballverdrossenheit“ in Fürth? Oder die Perspektive, dass die Haupttribüne bald abgerissen und neu gebaut wird, und dann zweifellos einige Stammplätze und Stadionbereiche neu definiert werden?
Schwer zu sagen. Fest steht, dass das Kleeblatt aktuell an vielen Fronten zu kämpfen hat. Mit seiner nicht allzu guten sportlichen Leistung, den fehlenden Erfolgen. Und dem schwindenden Interesse der Zuschauer, im Fürther Ronhof live Spiele anzuschauen. Darüber können weder die warmen Worte des Vereins noch das freundliche Gesicht von Trainer Stefan Ruthenbeck (Foto von der Vereins-Website) hinwegtäuschen: „Die Spielvereinigung möchte sich bei allen Dauerkartenbesitzern recht herzlich für diese Treue bedanken.“

„Flo“ Trinks ganz oben auf der Beliebtheitsskala

Die „Mission 7000“ war erfolgreich: Die 7000-er Marke beim Dauerkarten-Verkauf für die Rückrunde wurde geknackt. Prima, da kann die Spielvereinigung auf eine lautstarke Kulisse bei den Heimspielen zählen!
Und: Knapp zwei Wochen lang waren alle Kleeblatt-Fans aufgerufen, ihren „Spieler der Vorrunde“ zu wählen. Jetzt steht er fest: 35 Prozent der Kleeblatt-Anhänger haben für Florian Trinks gestimmt. Der 21-jährige offensive Mittelfeldspieler lieferte sich ein ganz enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit Torhüter Wolfgang Hesl. Der Kleeblatt-Kapitän hat mit 31 Prozent der Stimmen einen wohlverdienten zweiten Platz geholt.

Florian Trinks wurde in Gera geboren und startete bereits mit vier Jahren beim damaligen Geraer KFC Dynamos seine Fußballkarriere. Er spielte beim FC Carl Zeiss Jena (bis 2005) und SV Werder Bremen (2006–01/2013). Ende Januar letzten Jahres wechselte er dann innerhalb der Bundesliga von Werder zur SpVgg. Dort unterschrieb er den Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Am 34. Spieltag – im Mai 2013 – erzielte Trinks bei der 1:3-Niederlage der SpVgg im Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 sein erstes Bundesligator.
In dieser Zweitliga-Saison stand „Flo“, der die Rückennummer 27 trägt, in allen 17 Vorrunden-Partien für die Spielvereinigung auf dem Rasen. Dabei bereitete er sechs Tore vor und trug sich selbst vier Mal in die Torschützenliste ein.
Auf der Kleeblatt-Website kommentiert der „Spieler der Hinrunde“ seinen Erfolg so:

„Ich bin schon positiv überrascht, das freut mich total. So eine Auszeichnung gibt mir jetzt auch Antrieb für die weiteren Aufgaben. Eine persönliche Ehrung ist zwar sehr schön, aber über allem steht natürlich am Ende die Mannschaft und unser gemeinsamer Erfolg!“

„Mission 7.000“ läuft in Fürth auf Hochtouren!

Die Rückrunde dieser Saison startet für das Kleeblatt zwar erst am 8. Februar. Trotzdem denken viele Fürther Fußballfans schon jetzt mit Spannung daran, ob die Spielvereinigung den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen könnte.
Ein wichtiger Rückhalt für eine Mannschaft sind begeisterte Fans, die beim Spiel ihren Verein lautstark und zahlreich anfeuern. Deshalb wäre für die Heimspiele im Ronhof eine Dauerkarte doch eine gute Investition. Bisher sind ca. 6950 Dauerkarten verkauft worden: Nach 6.500 verkauften Saisontickets im Sommer sind jetzt noch rund 450 Dauerkarten dazugekommen. Bis zum 31. Januar 2014 hat man noch die Möglichkeit, einen Stammplatz für die Rückrundenheimspiele in der Trolli ARENA käuflich zu erwerben. Um hier ein wenig Power reinzubringen, hat die Spielvereinigung jetzt die  „Mission 7.000“ gestartet. Klingt ziemlich abgespaced:

„Unterstützt die Mannschaft in der spannenden Rückrunde und steht fest hinter dem Team von Trainer Frank Kramer. Nach der sensationellen Hinrunde können wir auch in den letzten 15 Spielen Eure Unterstützung gebrauchen. Verwandelt die Trolli ARENA in einen Hexenkessel und helft mit in den 7 verbleibenden Heimspielen. Highlights gibt es genügend: Unter anderem empfangen wir Union Berlin, 1860 München und Fortuna Düsseldorf, oder gleich zu Beginn beim Heimspielauftakt Karlsruhe (aktuell vier Punkte hinter dem Kleeblatt auf Rang vier).“

Die Rückrunden-Dauerkarte gibt es übrigens schon ab 65 Euro (Stehplätze auf der Nordtribüne Blöcke 2 – 4 und Block 12 sowie auf der Südtribüne „Der Lohner“). Weitere Informationen und das Bestellformular finden interessierte Kleeblattfans auf einer Extra-Seite der SpVgg-Homepage.

„2. Liga – Das kann ja heiter werden.“

Stimmt, das wird heiter, aber ich bin zuversichtlich. zumindest, was den sportlichen Aspekt anbelangt: Da muss man sehen, ob die übriggebliebenen Stammspieler in Kombination mit vielen Neuzugängen alles gebacken bekommen und erfolgreich spielen werden.

Ein wenig ernsthaftere Gedanken mache ich mir über die Fans, genauer gesagt: über die Zahl der Zuschauer im Stadion. Grund für meine Skepsis sind die Preise für die Sitz- und Stehplätze im Ronhof. Die sind nach meinem Geschmack doch ziemlich gesalzen. So wurde schon auf Facebook gleich nach Bekanntgabe der neuen Eintrittspreise kräftig geschimpft. Dass der Verein die Ticketpreise in der Ersten Liga kräftig nach oben hat schnellen lassen, das war klar und wurde von den Kleeblatt-Anhängern respektiert. Dass man jetzt – nach dem Abstieg in die Zweite Liga – mit den Preisen nicht deutlich nach unten gegangen ist, das ist für viele kaum nachvollziehbar. Und auch die Preise für die Dauerkarten 2013/14 haben es in sich. „Jetzt bloß keinen Fehler machen“ – so steht’s auf dem Flyer, mit dem derzeit für den Kauf einer Dauerkarte geworben wird. „Kommende Saison müsst Ihr mit allem rechnen: Spannende Kämpfe, tolle Tore und endlich wieder Heimsiege in der Trolli ARENA. Dazu die Chance auf DFB-Pokal-Krimis mit Vorkaufsrecht und weitere attraktive Vorteile. Klar ist das nichts für jeden. Für alle anderen gibt es nur eins: Deine Dauerkarte 2013/2014.“ Und so kann man also zwischen 260 Euro (Vortribüne) und 410 Euro (Haupttribüne Block A1/E1) wählen und wird mit gewissen Vorteilen (keine Topzuschläge, Rabatt auf Fanartikel, einem Gutscheinheft u.s.w.) geködert.

Ich bin gespannt, wie viele der 13 000 Dauerkarteninhaber der letzten Saison sich wieder dafür entscheiden zuzuschlagen. Inzwischen hat der Verein bekanntgegeben, dass schon 5 000 Saisonkarten unter die Leute gebracht wurden. Schön. Wie viele Einzeltickets dann für die Spiele verkauft werden, wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist es nicht im Sinne der Kleeblattfans, bei den Ticketpreisen aus dem Vollen zuschöpfen. Man hätte bei der Preisgestaltung ein wenig moderater kalkulieren können.

Eine ganze Schulklasse schwärmt fürs Kleeblatt

Wenn man auf dem Laubenweg in Richtung Stadion fährt, kommt man direkt daran vorbei: Gleich links zwischen großen Bäumen liegt das Schulhaus der Fürther Pestalozzischule. So kurz vor Schuljahresende habe ich mich heute auf den Weg gemacht, um eine ganz bestimmte Klasse in der „Pesta“ zu besuchen: die 3c. Warum? Ganz einfach: Per Zufall habe ich im Gespräch mit der Klassenleiterin erfahren, dass sie ganz viele kleine Kleeblatt-Fans in ihrer Klasse hat. Und da habe ich es mir nicht nehmen lassen, die persönlich kennenzulernen.
Die über 20 Drittklässler haben sich zur Feier meines Besuchs fast alle in weiß-grünes Outfit gekleidet. Ich erzähle ihnen ein bisschen vom „Greuther-Weiber-Blog“ der „Nürnberger Zeitung“, seinem ungewöhnlichen Namen und davon, dass wir uns immer was Besonderes raussuchen, über das wir schreiben. Schnell komme ich mit den Kindern in ein lebfaftes Gespräch. Viele sind begeisterte Kleeblatt-Fans und total stolz darauf, dass die SpVgg endlich in der ersten Liga ist. Ein Junge erzählt, wie er letzte Woche von 3 Uhr nachts bis zum frühen Nachmittag mit seinem Papa angestanden hat, um Dauerkarten für die nächste Saison zu bekommen. „Und wo habt Ihr geschlafen?“, fragt ihn ein Mitschüler. „Gar nicht, wir haben gestanden.“
Tim erzählt, dass sein Uropa – Joseph Bräu – Schiedsrichter bei der Spielvereinigung war. Das hat er von seiner Oma erfahren, die früher selbst gerne zu Spielen in den Ronhof ging. Und Lea berichtet, dass ihr Onkel nach dem Aufstieg der SpVgg was ganz „Verrücktes“ gemacht hat: Er ist Pfarrer und hat am Sonntag einen Gottesdienst in der Auferstehungskirche gehalten – im weiß-grünen Trikot.
Auf meine Frage, was sie später mal werden wollen, entscheiden sich drei für Journalist/-in und viele für Fußballspieler. Vor allem die Position des Stürmers scheint in der 3c sehr begehrt zu sein.
Nach unserem halbstündigen Gespräch schlägt die Klasse spontan vor, dass wir im Schulhof ein Foto machen, wo man alle in den weiß-grünen Kleeblatt-Farben sehen kann. Die Klassenleiterin – selbst stilecht gekleidet – hat nichts dagegen. Und so kommt dann mein kleiner Videoclip zustande. Voller Enthusiasmus feuern die Mädchen und Jungen ihr Team mit dem Schlachtruf „Greuther Fürth“ an.
Ich denke, wenn alle Fans in Fürth so nett und interessiert sind wie die Schülerinnen und Schüler der 3c, dann kann in Zukunft nichts schief gehen. Und wenn die Spielvereinigung in ihrer ersten Bundesliga-Saison viele Tore schießt, wenige ins eigene Tor lässt und einen Mittelplatz in der Tabelle hält, dann besuche ich nächstes Jahr wieder die Klasse in der „Pesta“. Dann ist es die 4c  – und vielleicht haben sie den einen oder anderen Blogbeitrag der „Greuther-Weiber“ gelesen.

Erste Liga: Dauerkartenverkauf beginnt in Fürth

Endlich ist es so weit: Die Spielvereinigung startet am Samstag, 14. Juli, um 10 Uhr an den Vorverkaufsstellen, über die Ticket-Hotline und den Online-Shop mit dem freien Verkauf von Dauerkarten für die kommende – ihre erste – Bundesliga-Saison. Fans des Kleeblatts müssen am Samstag vermutlich Geduld mitbringen, denn der Run auf die Tickets wird bestimmt riesig sein. (Allerdings nicht ganz so schlimm wie  – auf unserem Foto – beim freien Verkauf der Restkarten für das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund im März). Vorbestellungen oder Reservierungen sind leider grundsätzlich nicht möglich. Die Dauerkarten können ausschließlich hier erworben werden:
• Trolli ARENA, Kassenhaus Nord, Laubenweg 60, Fürth
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 10 Uhr bis 16 Uhr
• Franken Ticket, Kohlenmarkt 4, Fürth
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 19 Uhr, Samstag 10 Uhr bis 16 Uhr
Man bezahlt die Saisontickets an den Kassenhäusern oder bei Franken Ticket entweder bar oder mit EC-Karte. Und: Im freien Verkauf können maximal vier Dauerkarten pro Person erworben werden. Am bequemsten ist die Bestellung der Dauerkarte im Internet über den Online Ticket-Shop der SpVgg.
Wie immer: Dauerkarteninhaber der letzten Saison haben natürlich ein Vorkaufsrecht auf ihren angestammten Platz.
Leider: DFB-Pokalheimspiele der SpVgg in der Saison 2012/13 sind nicht in der Dauerkarte enthalten.
Fazit: Also entweder am Samstag früh raus und Geduld mitbringen oder aber an den PC setzen und online kaufen. Auf jeden Fall aber nicht von den – natürlich, das Kleeblatt ist ja jetzt erstklassig – erhöhten Preisen abschrecken lassen! Dazu findet Ihr hier mehr Informationen.