Zwiespältiges Losglück fürs Kleeblatt

Die erste DFB-Pokalrunde wurde am Freitagabend ausgelost: Die Spielvereinigung trifft auf den Spitzenverein Borussia Dortmund. Die Partie im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer wird (wie alle 32 Begegnungen der ersten Runde) zwischen dem 17. und 20. August stattfinden. Nicht nur Kleeblattfans denken dabei an das spannende DFB-Herzschlag-Halbfinale gegen den BVB im März 2012 – bei der Erinnerung durchlebt man ein Wechselbad der Gefühle.
Und jetzt also wieder Borussia Dortmund! 2012 glänzte der BVB noch mit Namen wie … weiter lesen

Götterdämmerung im Ronhof?

Heute musste ich mich nach dem verlorenen Spiel gestern Abend im Ronhof erst mal entspannen. In der zweiten Runde des DFB-Pokals traf die Spielvereinigung auf den Ligakonkurrenten FC Ingolstadt. Zuletzt war das Kleeblatt im Jahr 2011 mit einem Sieg gegen die „Schanzer“ vom Platz gegangen. Die letzten Partien waren fast immer Niederlagen, ein Unentschieden. Mal sehen…Aber beim Pokal spricht man ja oft davon, dass es hier „eigene Gesetze“ gäbe. Und an dieser schwachen Hoffnung hielten sich auch die Fürther Zuschauer im Stadion fest. Apropos Zuschauer: 4925 waren gekommen, davon ca. 600 Gastfans aus Ingolstadt. Das magere Interesse war vor allem der späten Anstoßzeit geschuldet: 20.45 Uhr ist für normal arbeitende Fußballfans einfach zu spät. Mit Nachspielzeit und Elfmeterschießen ist es möglich, dass man sich erst gegen 23.30 Uhr auf den Heimweg machen kann.

Trainer Damir Buric musste gestern auf eine ganze Reihe wichtiger Spieler verzichten. Sascha Burchert lag z.B. mit einem Magen-Darm-Virus im Bett, so kam Marius Funk in den Genuss seines Startelfdebüts. Viel Druck auf dem 21-Jährigen. Pech hatte die Spielvereinigung, die – und das muss ich ganz deutlich sagen – gestern die eindeutig bessere Mannschaft war, mit einem Tor in der 32. Spielminute. Der Treffer von Mario Maloca wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben. Eine knappe Entscheidung, weil der nahe zur Eckfahne postierte Ingolstädter Sekine die Abseitsstellung aufgehoben hatte. Also eigentlich ein regulärer Treffer.
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Es geht also doch: 5:0 im DFB-Pokal

Heute ist für Kleeblattfans der Himmel noch ein wenig blauer als normal. Keine Frage, denn der gestrige 5:0-Sieg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den SV Morlautern macht nicht nur die Profis der Spielvereinigung wieder selbstbewusster.

Das ist allerdings auch dringend nötig. Denn die ersten beiden Begegnungen in der neuen Spielzeit 2017/18 hat das Kleeblatt ja verloren. Gegen den Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt war das 0:1 auswärts zu erwarten und kein Problem. Die 1:2-Niederlage zu Hause im Ronhof gegen Arminia Bielefeld kam dann umso überraschender. Und niederschmetternder.

Gestern also fünf Tore bei den Amateuren des SV Morlautern (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar). Das Spiel im Stadion in Pirmasens fand vor 2800 Zuschauern statt – von denen zirka 150 Fans aus Fürth angereist waren. Dass dem Traum der Pfälzer, das Spiel im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern auszutragen, nicht entsprochen worden war, war in Anbetracht dieser geringen Zuschauerzahl mehr als klug. Denn auf dem Betzenberg wären zwischen 15.000 und 20.000 Zuschauer nötig gewesen, um in die Gewinnzone zu kommen. weiter lesen

Bibiana pfeift Bayern-Spiel beim DFB-Pokal

Herzlichen Glückwunsch, Frau Steinhaus! Nach ihrer Beförderung zur ersten Bundesliga-Schiedsrichterin in der deutschen Fußball-Geschichte für die kommende Spielzeit 2017/18 hat Bibiana Steinhaus jetzt das große Los gezogen. Sie wird morgen in der 1. DFB-Pokalrunde die Partie des deutschen Meisters FC Bayern München gegen den Chemnitzer FC leiten.

Die 38-Jährige aus Hannover – über die wir in unserem Greuther-Weiber-Blog schon mehrfach aus verständlichen Gründen (Stichwort: „Frauen-Power“) geschrieben haben – leitet somit eine interessante Begegnung: den Auftritt des Rekord-Pokalsiegers beim Drittligisten am morgigen Samstag (Anstoßzeit: 15.30 Uhr). Assistieren werden ihr an den Seitenlinien Mark Borsch aus Mönchengladbach und Frederick Assmuth aus Köln. weiter lesen

DFB-Pokal: Wissenswertes über den SV Morlautern

Am nächsten Sonntag ist DFB-Pokal-Time: Die Spielvereinigung trifft in der ersten Runde auf den Fünftligisten SV Morlautern. Die Begeisterung über diesen Pokalgegner bei den Morlauterern hält sich allerdings in Grenzen: „Die erste Reaktion war eine Enttäuschung. Es will jeder gegen Bayern München spielen oder gegen Borussia Dortmund. Aber wir sehen das Los jetzt als machbar, um vielleicht in der zweiten Runde einen attraktiven Gegner zu bekommen“, sagte der zweite Vorsitzende des SV Morlautern, Heinz Pörtner.
Ganz schön vollmundig! Grund genug, hier ein paar Fakten über diesen fußballerischen No-Name zu bringen: Der SV Morlautern e.V. 1912 ist ein rheinland-pfälzischer Sportverein, der in Kaiserslautern im Stadtteil Morlautern beheimatet ist. Die Vereinsfarben sind Gelb und Schwarz. Der Verein trägt seine Heimspiele im Stadion Kieferberg aus. Zur Saison 2016/17 stieg der Verein zum ersten Mal in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf. 2017 wurde der Verein Südwestpokalsieger: Durch einen 2:1-Finalsieg über den Regionalligisten Wormatia Worms qualifizierten sich die Kaiserslauterer Vorstädter dadurch für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/18. weiter lesen

Da hilft auch keine weiß-grüne Ente

Im Winterurlaub das DFB-Achtelfinale im Ronhof zu verpassen, ist schade. Aber als kleiner Glücksbringer ist eine SpVgg-Ente mit dabei (Foto). Wenn ein Spiel allerdings so verläuft wie gestern Abend die Begegnung der Spielvereinigung gegen den Erstligisten Borussia Mönchengladbach, dann kann man die Abwesenheit als engagierte Greuther-Weiber verkraften.

Aufgrund des glücklichen 4:1-Sieges vergangenen Freitag in der Zweiten Liga gegen Hannover 96 hatten wir dem Kleeblatt sogar gute Außenseiterchancen eingeräumt. Aber nach dem 1:0 der Borussen durch Oscar Wendt in der 12. Minute war man schon leicht ernüchtert. Die Rote Karte für die Fürther Neuerwerbung Adam Pinter sechs Minuten später wegen groben Foulspiels hatte natürlich den Platzverweis zur Folge. Damit war für den fränkischen Underdog schnell klar, dass er nur mehr wenig Chancen hatte, den Erstligisten aus dem Pokal zu katapultieren. Das zweite Tor von Borussia Mönchengladbach ließ dann nicht lange auf sich warten (Thorgan Hazard in der 36. Minute).

Motiviert und gestärkt kamen die Kleeblätter nach der Pause zurück auf den Platz. Eine gute Möglichkeit durch Robert Zulj und Sercan Sararer 20 Minuten vor Spielende landete leider im Außennetz.

Schon am kommenden Freitag, 10. Februar, gastiert die Spielvereinigung bei Erzgebirge Aue. Hoffentlich hat die Mannschaft um Trainer Janosch Radoki bis dann das verlorene DFB-Pokalspiel abgehakt.

Harte Woche fürs Fürther Kleeblatt

Morgen findet das erste Zweitliga-Heimspiel für die Spielvereinigung nach der Winterpause statt – gegen den aktuellen Tabellenführer Hannover 96. Das Kleeblatt geht zwar mit positiver Haltung an die schwierige Begegnung ran, hatte in dieser Woche aber erst mal die Niederlage gegen den TSV 1860 München zu verdauen. Da wurden sehr unglücklich drei Punkte liegen gelassen, vor allem Newcomer Stephen Sama wurde mit ungeschickten Aktionen zum Pechvogel des Tages.

Allerdings ist das Freitagsspiel nur der erste Kraftakt, dem sich das Kleeblatt in der nächsten Woche stellen muss. Noch wichtiger für die Mannschaft und den Verein wäre ein Weiterkommen im DFB-Pokal. Am nächsten Dienstag, 7. Februar, gastiert der Bundesligist Borussia Mönchengladbach in den Ronhof und will die Kleeblätter das Fürchten lehren. Zwar liegen die Borussen zur Zeit „nur“ auf dem 13. Tabellenplatz, aber beim DFB-Pokal gelten bekanntlich ganz eigene Gesetze, und in der Vergangenheit schied schon so mancher Favorit überraschend aus. Für die SpVgg war es schon mal ein großer Erfolg, sich nach den beiden Siegen gegen Norderstedt (4:1) und den Erstligisten FSV Mainz 05  (2:1, Tore durch Sercan Sararer und Veton Berisha/Foto) für das Achtelfinale zu qualifizieren.
Besonders erfreulich für Kleeblattfans ist es, dass die Achtelfinalbegegnung am 7. Februar ab 20.45 Uhr hier in Fürth stattfindet. Der Ticketverkauf läuft hervorragend. Prima, denn ein vollbesetztes Stadion und eine lautstarke Kulisse motivieren die Profis der SpVgg auf jeden Fall.

Drei Tage später, am Freitag, 10. Februar, geht es dann in der Zweiten Liga auswärts zum FC Erzgebirge Aue. Wie gesagt: eine schwere Woche!

Sararers Streicheleinheit für die Eckfahne

Nach dem verlorenen Halbfinalspiel gegen Borussia Dortmund im März 2012 hat es die Spielvereinigung im DFB-Pokal nie weiter als bis zur zweiten Runde gebracht. Bis heute! Durch das Tor in der 90. Minute von Veton Berisha (nach einem leidenschaftlich erkämpften Angriff) gewann das Kleeblatt mit 2:1 gegen den Erstligisten Mainz 05.

Die Partie hatte über weite Phasen den Charakter eines Freundschaftspiels: harmlos, ohne Fouls, beide Teams agierten auf Augenhöhe. Bis in der 68. Minute das Tor für die Rheinhessen fiel. Jhon Cordoba war wenige Minuten vorher eingewechselt worden. Yunus Malli zirkelte einen Eckball von links an den Fünfmeterraum, wo eben dieser Cordoba höher als Franke hochschnellte und mit Unterstützung des linken Innenpfostens das Tor machte. Schade fürs Kleeblatt, trotzdem liefen die Fans im Ronhof zur Hochform auf. Leider waren insgesamt nur knapp 6.000 Zuschauer im Stadion – sicherlich der frühen Anstoßzeit geschuldet.

Also, 1:0 für die Gäste. Es plätscherte erst mal weiter dahin. Ein unnötiger Ballverlust der Mainzer, die genau auf Narey spielten, leitete den Ausgleich ein! Veton Berisha gab an Sercan Sararer ab, der im Strafraum aufgetaucht war und den Ausgleich machte. Ausgerechnet Sararer (Foto), der nach seinem Aussetzer am Wochenende gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig – als er wutentbrannt die Eckfahne umkickte, was mit Gelb-Rot geahndet wurde – heute seinen Fehler mehr als wettgemacht hat. Als Zeichen für seine „Reue“ lief Sararer nach dem Tor zur Eckfahne und streichelte sie liebevoll.

1:1 – das roch ziemlich nach Verlängerung. Die Ballbesitzquote war übrigens zu diesem Zeitpunkt 33 Prozent : 67 Prozent für die Rheinhessen. Weder die Spielvereinigung noch die Mainzer Gäste rechneten noch mit einer Glanzleistung von Veton Berisha. Er, der immer viele Pässe an den Gegner verliert, der rackert und sich abtut, aber oft ins Leere rennt, ausgerechnet Veton wird zum Helden dieses Pokalabends. In der 90. Minute läuft er aus der eigenen Hälfte in den gegnerischen Strafraum. Er will zum Teamkollegen passen, Sercan Dursuns Schuss wird geblockt, pfeilgenau zurück auf den Norweger Berisha, der aus zentraler Position souverän ins Tor trifft.

Ihm ist es auf jeden Fall zu gönnen. Wie der gesamten Spielvereinigung. Der 2:1-Sieg katapultiert das Kleeblatt ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Und sichert Trainer Stefan Ruthenbeck hoffentlich (vorerst) seinen Trainerjob. Gut, denn diese unnötigen Trainerdiskussionen bringen in die Mannschaft nur Unruhe.

Warum keine Überraschung gegen Eintracht Braunschweig?

Wie leicht ein Tabellenletzter die „zweitbeste Mannschaft der Bundesliga“ (so Karl-Heinz Rummenige) düpieren kann, haben wir heute Nachmittag erlebt. Im Spiel zwischen dem FC Ingolstadt und Borussia Dortmund stand es nach gerade mal 24 Minuten 2: 0 für das bayerische Team um Trainer Markus Kauczinski. Sicher ein Schock für den BVB, der derzeit national ohnehin angeschlagen ist. Mit Hängen und Würgen schaffte es der ehemalige Deutsche Meister und DFB-Pokalsieger in einer wilden Nachspielzeit, ein 3.3-Unentschieden rauszuspielen. So dass sich die Blamage noch in Grenzen hielt.

Warum schreibe ich in unserem Blog, der sich eigentlich primär um die Spielvereinigung dreht, über dieses Spiel? Schlicht deshalb, weil morgen das derzeit auch nicht topfite Kleeblatt in Niedersachsen beim aktuellen Tabellenführer der Zweiten Liga – Eintracht Braunschweig – antreten wird. Zwar hat das Fürther Team in der vergangenen Saison beide Spiele mit 1:0 (den Blogbeitrag über dieses Spiel hatte ich mit „Wieder Hintern in der Hose“ getitelt) und 3:0 gegen Braunschweig gewonnen. Aber die Braunschweiger sind in der aktuellen Spielzeit bislang richtig gut: 22 Punkte nach neun Spielen, drei Punkte Vorsprung auf die Tabellenzweiten.

Trotzdem sollte sich das Kleeblatt – und da kann es heute von den Schanzern aus Ingolstadt lernen – im Vorfeld nicht einschüchtern lassen. Oft sind gerade favoritisierte Gegner nachlässig, zu selbstverliebt und dann im Spiel einfach nicht konzentriert genug. Das wäre dann morgen die Chance für die Spielvereinigung, ihren Frust nach den letzten verlorenen Partien abzubauen und mit einer guten sportlichen Leistung aufzutrumpfen.

Pikant ist die Begegnung auch wegen zweier Akteure im Kader der Braunschweiger Eintracht. Im Tor steht Jasmin Fejzic (Foto), den viele Kleeblattfans noch in bester Erinnerung haben. Er war aufgrund unglücklicher Umstände der „Schuldige“ am verlorenen Halbfinalspiel im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund im März 2012. Fejzic wechselte dann von Juli 2012 bis Ende Juni 2015 zum VfR Aalen – dessen damaliger Trainer Stefan Ruthenbeck hieß. Außerdem ist morgen der Stürmer Domi Kumbela auf dem Platz, der im zweiten Halbjahr 2015 ein Kleeblatt – allerdings wenig erfolgreich – war. Er ist seit Anfang 2016 im Verein von Eintracht Braunschweig und hat – man höre und staune – in neun Spielen sechs Tore geschossen.

Ich freue mich auf jeden Fall auf den Anpfiff morgen um 13.30 Uhr in Braunschweig und bin gespannt, ob das Kleeblatt in diesem schweren Auswärtsspiel Tore macht und einen bis drei Punkte einfährt. Und dann sähe – vor allem in puncto Selbstbewusstsein – die Welt für die Kleeblätter schon wieder rosiger aus. Oder?

4:1 – der klare Favorit gewinnt

Eintracht Norderstedt - SpVgg Greuther FürthDFB-Pokalspiele gegen Viertligisten haben so ihre Tücken! Da haben viele Erst-und Zweitliga-Teams schon bittere Erfahrungen gemacht. In der ersten Begegnung im diesjährigen DFB-Pokal traf heute die Spielvereinigung auf Eintracht Norderstedt. Und hat die Partie mit 4:1 gewonnen. Wobei: Ganz so eindeutig, wie das Ergbnis jetzt aussieht, war der Verlauf nicht.

Das Spiel vor 3000 Zuschauern – ca. 200 davon waren angereiste Kleeblattfans – startete aus Fürther Sicht etwas konfus. Das Kleeblatt machte überhaupt nicht den Eindruck eines souveränen Zweitligisten. Im Gegenteil: Die Amateure aus der Stadt nördlich von Hamburg ärgerten die Profis, wo sie nur konnten. Wie so oft agierte Veton Berisha übereilt und ohne Konzept. Die Präsizion bei der SpVgg wies insgesamt gravierende Schwächen auf.
Doch dann gelang (mal wieder) Robert Zulj nach einem Doppelpass von Serdar Dursun (der heute von Anfang an im Sturm stand) in der 42. Minute das ersehnte Tor. Endlich! Die zweite Halbzeit begann unspektakulär. Dann: Drei Minuten, bevor er gegen Ante Vukusic ausgetauscht werden sollte, flankte Berisha gut nach innen auf Serdar Dursun. Der war einen Tick schneller als der Norderstedter Mandic und nickte locker-flockig ins norddeutsche Tor (Foto: Jubel nach seinem Tor). Der vermeintliche 2:0-Sieg war dann in der 81. Minute in Gefahr, als Felix Drinkuth bei einem Freistoß den Ball um die schlecht postierte Mauer herumschoss und ins Fürther Tor traf. Kleeblatt-Keeper Sascha Burchert, der heute sein erstes Pflichtspiel absolvierte, machte in dieser Szene eine ziemlich unglückliche Figur.
Aber das Kleebatt ist dann auch wieder für positive Überraschungen gut: Der wenige Minuten vorher eingewechselte Zlatko Tripic traf in der 89. Minute aus 15 Metern Entfernung wie beiläufig zum 3:1 ins rechte Eck. Und in der Nachspielzeit gab Tripic im Strafraum einen Pass nach hinten – und der freistehende Benedikt Kirsch machte mit dem vierten Kleeblatt-Tor den Sack endgültig zu.

Die Spielvereingiung hat die erste Hürde im DFB-Pokal erwartungsgemäß genommen. Das nächste Zweitligaspiel findet am kommenden Samstag, 27. August, um 13.00 Uhr zu Hause gegen den FC Erzgebirge Aue statt.