Energie Cottbus will es in Fürth wissen!

Heute Abend begrüßt die Spielvereinigung im Playmobil-Stadion die Mannschaft von Energie Cottbus. Mit zwiespältigen Gefühlen erinnere ich mich an das Hinrundenspiel im August im „Stadion der Freundschaft“: Ich hatte damals in meinem Blogbeitrag die hohe Anzahl Gelber Karten – es waren sechs! – bemängelt, was bei den Lesern der „Greuther-Weiber“ zu regem Kommentieren führte.

Ab 18 Uhr sind die Cottbusser also hier in Fürth und müssen zeigen, was sie im Moment so drauf haben. Trainer Claus-Dieter („Pele“) Wollitz muss seine Mannschaft umbauen, weil Kapitän Ovidiu Burca wegen der fünften Gelben Karte fehlt (na, was sage ich?). Ob Adam Straith dafür von rechts in die Mitte rückt und Alexander Bittroff stattdessen rechts verteidigt, läßt der Trainer noch offen. Fraglich ist derzeit auch der Einsatz von Stanislav Angelov. Alle anderen Akteure sind bis auf die verletzten Dennis Sörensen und Clemens Fandrich an Deck.

Auf der Homepage des FC Energie Cottbus ist folgendes zu lesen:

Gastgeber Fürth wird das Heimspiel am Freitag um 18 Uhr mit breiter Brust antreten. Die „Kleeblätter“ haben nicht nur das Hinspiel in Cottbus gewonnen, sondern unter dem neuen Trainer Mike Büskens zum Rückrundenstart zwei überzeugende Siege mit 8:0 Toren eingefahren. Von seiner Linie weicht Energie-Coach Pele Wollitz dennoch nicht ab und ist überzeugt davon, dass seine Mannschaft in Fürth bestehen kann.

Das glauben die Kleeblätter allerdings weniger, aber man wird sehen. Wer übrigens Interesse am nächsten fußballerischen Großereignis hat, kann vor dem Spiel an der Stadionkasse 10 im Ronhof noch Karten für die Viertelfinal-Begegnung im DFB-Pokal kaufen. Das Match gegen den FC Bayern München findet bekanntlich am Mittwoch, 10. Februar, ab 19 Uhr in der Münchner Allianz-Arena statt. Es stehen noch zirka 150 Karten für 20,50 Euro im Oberrang und 30,50 Euro im Mittelrang in den Fürther Fan-Blöcken zur Verfügung. Bis heute sind für dieses Spiel etwa 51 000 Eintrittskarten verkauft. Rund 7000 Fürther werden nach jetzigem Stand die SpVgg im Pokal-Kampf unterstützen. Rund 18 000 Tickets in allen Kategorien sind beim FC Bayern München für das Viertelfinale noch erhältlich.

Yes, you did!

Mist, dass ich nicht dabei sein konnte am Bornheimer Hang – diesen Tore-Reigen hätte ich wirklich gar zu gerne live miterlebt! Mein Gott, unsere Mannschaft kommt mir wie komplett ausgewechselt vor, so wie sie jetzt aufspielt. Wie in früheren Zeiten! Gut, dass gegen das „Kellerkind“ FSV Frankfurt drei Punkte drin sein müssten, habe ich mir vorher schon gedacht. Aber dass es gleich ein 5:0-Kantersieg werden würde, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt. Danke, Kleeblatt!

Neuzugang Milorad Pekovic allerdings hat durch sein wiederholtes Foulspiel dafür gesorgt, dass ich zeitweise das Nervenflattern bekam. Gut, dass ihn Mike Büskens rechtzeitig vom Platz genommen hat, sonst hätte Pekovic möglicherweise noch Rot gesehen. Außerdem habe ich mich für Fürstner gefreut, der trotz zuletzt recht ansprechender Leistung wegen Pekovic erst mal auf der Bank bleiben musste, dann aber doch gegen den Neuzugang aus Mainz eingewechselt wurde.

Aber sonst können wir, glaube ich, rundum zufrieden in dieses Wochenende gehen und erst mal ein wenig entspannen. Nur vor einem sollten sich unsere Spieler jetzt hüten: zu übermütig zu werden! Auch wenn der nächste Gegner, Energie Cottbus, zurzeit nicht gerade zu den stärksten Zweitligisten gehört – Übermut tut selten gut!

Fürther Sieg und viele Gelbe Karten

Das Spiel gegen den FC Energie Cottbus war für die Spielvereinigung Greuther Fürth der zweite Sieg in Folge – so weit, so gut. Allerdings ist man als zartes „Greuther-Weib“ von der Spielkultur „not amused“. Sami Allagui verwandelte in der 38. Minute nach einem Foul einen Elfmeter – und hat dann in der 44. Minute noch ein weiteres Tor geschossen. Dem Elfmeter war leider ein Foul der Hausherren an Youssef Mokhtari vorausgegangen, der von Beginn des Spieles an vom Cottbusser Publikum permanent ausgepfiffen wurde. Der Fürther Spielgestalter wurde im „Stadion der Freundschaft“ wohl für seinen provozierten Abgang 2005 von der Lausitz nach Köln bestraft. Nicht gerade die feine englische Art! Daraufhin wurde der Übeltäter Markus Brzenska mit einer Roten Karte bedacht.

Anzumerken ist, dass insgesamt sechs Gelbe Karten vergeben wurden, wohl ein untrügliches Zeichen für die Aggressivität und Unsicherheit, mit der diese Partie von beiden Teams geführt wurde. Wobei die Kleeblätter mit vier „Gelben“ auch zur Sache gingen. Schade!

Begegnung im Stadion der Freundschaft

Der Countdown läuft: das nächste Auswärtsspiel der Spielvereinigung Greuther Fürth findet am kommenden Sonntag gegen den FC Energie Cottbus statt, im Stadion der Freundschaft. Dort empfängt das Team von Trainer Pele Wollitz die Kleeblätter, die schon mehrfach gegen den ostdeutschen Verein auf dem Platz standen. In den 12 Begegnungen bisher gab es fünf Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen für die fränkische Mannchaft.
Einige Vorab-Informationen zum Spiel sind auf der Website der Cottbusser zu finden. Unter anderem ein Interview mit dem Fürther Trainer Benno Möhlmann. Zur Frage, welches Erlebnis er mit dem FC Energie Cottbus verbinde, antwortet der Fürther Coach:
„Es gibt kein spezielles Erlebnis. Dafür erinnere ich mich an viele rassige Duelle im Stadion der Freundschaft, die von der Zweikampfführung her nicht immer dem Stadionnamen gerecht wurden, aber den Fußball in seiner ganzen Emotionalität zeigten.“

Also, am Sonntag ab 13.30 Uhr müssen die Fürther zeigen, was sie können. Zwar wird das Ergebnis am Ende wenig mit dem 8:0-Sieg gegen den TSV Vestenbergsgreuth zu tun haben. Aber das eine oder andere Tor sollte schon fallen, für Fürth natürlich…