Kärwa-Highlight: Die Spielvereinigung im Erntedank-Festzug

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Die Fürther Michaelis-Kirchweih steht heuer in vielerlei Hinsicht unter einem guten Stern: Bis zum heutigen Bauernsonntag verlief sie ruhig und friedlich. Und vor allem das Wetter meint es supergut mit der schönsten Jahreszeit Fürths. Der festliche Höhepunkt in jedem Jahr ist der Erntedank-Festzug, bei dem heute über 80 Festwagen und Kapellen durch die Straßen bis zum Fürther Rathaus zogen.

Das absolute Highlight – nicht nur für ausgesprochene Kleeblattfans – ist dort immer der Auftritt der Spielvereinigung Greuther Fürth. In diesem Jahr wurde der Kleeblatt-Festwagen von Makottchen Eddy angeführt, dahinter liefen Kinder aus dem Verein. Auf einem kleinen Leiterwagen thronte sie dann: die 100 Jahre alte Viktoria – die von der Spielvereinigung in Auftrag gegebene Kopie des damaligen Pokals zur ersten Deutschen Meisterschaft der SpVgg Fürth im Jahr 1914. An dieses Jubiläum erinnerte auch die Bus-Aufschrift: „100 Jahre Deutsche Meisterschaft 31.Mai 2014“.

Als krönender Abschluss der Kleeblatt-Präsentation fuhr dahinter ein roter Londoner Oldtimer-Doppeldeckerbus (schade, es gibt wohl keinen weiß-grünen). Vom Oberdeck aus winkten einige Spieler und Mitglieder der Jugendmannschaften aus dem Fenster. Auf meiner Seite entdeckte ich die Profis Benedikt Röcker, Marco Caligiuri und Stephan Fürstner. Und am hinteren Fenster war Trainer Frank Kramer auszumachen. Viele Menschen am Straßenrand applaudierten und jubelten ihrer Fußballmannschaft zu. Vielleicht steht ja auf dem Bus beim nächsten Kärwa-Umzug im Oktober 2015: „Zweiter Aufstieg der SpVgg in die Bundesliga am 24. Mai 2015“. Das hätte doch was!

Kleeblattschmuck – nicht nur für echte Fans

Wer – wie ich – mit offenen Augen durch Fürth läuft, der findet immer wieder kleine Unternehmen und Geschäfte, die eine besondere Affinität zur Spielvereinigung haben. Dazu gehört sicherlich die Mosaikkünstlerin Iris Rauh am Marktplatz oder eine Schmuckkünstlerin in der Gustavstraße – über beide habe ich im Greuther-Weiber-Blog schon geschrieben.
Jetzt wurde ich wieder fündig: Die Goldschmiedin Kathrin Müller in der Schwabacher-/Ecke Blumenstraße bietet in ihrem Schmucksortiment witzige Fürther Kleeblätter, die auf Kleeblattfans wie zugeschnitten sind. Kathrin Müller ist aus Fürth und hat seit fünf Jahren ihren Laden. Als Meisterwerkstatt sind sie und ihr Team Spezialisten für handgefertigten Schmuck. So hat sie sich nicht nur auf die Umarbeitung von z.B. altem Familienschmuck spezialisiert. Nein, sie ist kreativ und fertigt nach eigenen oder auch Entwürfen ihrer Kunden individuellen Schmuck an.

Die Fürther Kleeblätter der Goldschmiedin Müller gibt es als Ring, Ohrstecker, Krawattenschieber, Anstecker oder Schlüsselanhänger. Ursprünglich war die Stadt Fürth auf Kathrin Müller zugegangen, um von ihr einen Entwurf für „Kleeblattschmuck“ machen zu lassen, der als originelles Souvenir oder Geschenk für Fürth-Besucher und Kleeblattfans geeignet ist. Der Kleeblattschmuck ist silber, silber-schwarz oder (selbstredend) silber-grün. Zu den Kunden der Goldschmiedin gehören Männer und Frauen gleichermaßen. Klar, denn die Fans der Spielvereinigung sind modebewusst und wollen sich auch äußerlich für ihren Verein stark machen und zeigen, dass sie sich mit ihrer Stadt und deren Logo identifizieren.