Kleeblatt-BVB: DFB-Pokalspiel im Ronhof und Free-TV

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland die Gruppenphase nicht überstanden. Das Thema haken wir ab. Und konzentrieren uns ab jetzt wieder mehr auf die Mannschaft, die einem echten Fürther wirklich am Herzen liegt: die Spielvereinigung.

Der Spielplan für die Saison 2018/19 wurde heute bekannt gegeben, die genauen Spielansetzungen folgen demnächst. Bei den Spielern tut sich beinahe täglich etwas. Für uns Greuther-Weiber war bei den Abgängen die wichtigste Meldung, dass Khaled Narey kein Kleeblatt mehr ist, sondern ab sofort im Kader des Bundesliga-Absteigers Hamburger Sportverein steht. Schade, wir waren immer von Narey angetan, wenn er über einen der beiden Flügel mit rasantem Tempo den Ball in Richtung gegnerisches Tor bewegte. Dass er dann bei den Abschlüssen meist nicht so erfolgreich war – die Kugel oft weit übers Tor schoss – wollen wir hier nicht weiter kommentieren.
Eine tolle Information für alle Kleeblattfans ist die Nachricht, dass… weiter lesen

Greuther-Weiber-TV-Tipp: „Elf Freundinnen“

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Morgen spielt das Kleeblatt um 13.30 Uhr gegen den SV Sandhausen. Danach kann man dann „8 Jahre-Babylon“ des Fürther Kult-Kinos „Babylon“ feiern: Mit Bio-Gegrilltem, süffigem Bier, einem ausgesuchten Filmprogramm und Live-Musik verschiedener Bands, z.B. der „Kapelle Konrad“. Wer danach noch Lust hat, für den habe ich heute einen ganz besonderen Fernsehtipp. Auf 3SAT wird um 21.45 Uhr der Dokumentarfilm „Elf Freundinnen“ gezeigt. Die südkoreanische Regisseurin Sung Hyung Cho zeigt elf Spielerinnen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft privat, beim Training und bei der Vorbereitung auf wichtige Spiele, wozu auch die Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland gehört. In der 100-minütigen Dokumentation kämpft sich die Frauenfußball-Nationalmannschaft vom ersten Trainingslager bis zum WM-Spiel 2011. Die deutsche Frauenfußballmannschaft tritt im Berliner Olympiastadion vor 74.000 begeisterten Zuschauern zu ihrem ersten Spiel an. Davon hatten die Fußballerinnen geträumt: Dass ihr Sport in der Mitte der Gesellschaft ankommen würde. Und davon, dass sie ihrem Publikum ein neues Sommermärchen bescheren könnten. Bekanntlich haben die deutschen Fußballmädels im Viertelfinale der WM gegen Japan zu ihrer großen Enttäuschung nicht den erträumten Sieg erreicht und verpassten somit die Chance auf den nochmaligen Titel.

Schon Sönke Wortmann hatte ja der männlichen deutschen Nationalmannschaft mit dem Film „Deutschland. Ein Sommermärchen“ 2006 gewissermaßen ein Denkmal gesetzt. Neben der Leidenschaft zum Fußball, dem Training und der Vorbereitung auf die Spiele der Frauen interessiert sich Regisseurin Sung Hyung Cho vor allem für die Privatleben und Hintergründe der Spielerinnen. In mehreren Interviews beleuchtet sie die Träume, den Alltag und auch einige Schwierigkeiten der Frauen. Neben den Spielerinnen (darunter Bianca Schmidt, Anja Mittag, Lira Bajramaj und Dszenifer Marozsán) interviewt sie auch Trainer.

Babas Höhenflug – und ein 5:1-Sieg fürs Kleeblatt im Lokalderby!

SpVgg Greuther Fürth - FCNWer erinnert sich nicht an das sagenhafte Halbfinalspiel gegen den WM-Favoriten Brasilien? Die deutsche Nationalmannschaft gewann überraschend hoch mit 7:1, hat damit den Gegner düpiert – und wurde letztlich Fußball-Weltmeister. Ein wenig vergleichbar war der heutige Sieg (ich kann schon fast das strapazierte Wort „Kantersieg“ verwenden) der Spielvereinigung gegen den 1. FC Nürnberg. 5:1 lautete das Endergebnis. Damit steht das Kleeblatt aktuell punkt- und torgleich mit dem VfL Bochum an der Tabellenspitze der Zweiten Liga.

Die Überraschung des heutigen Spiels war sicher Abdul Rahman Baba. Er, der in der letzten Saison oft als Verhedderer und Verdribbler von sich reden machte, traf heute in der 8. Minute zum ersten Mal. Damit war bei ihm offenbar der Knoten geplatzt. Er holte dann einen Elfmter heraus, den Goran Sukalo verwandelte. Und erzielte in der 57. Minute das 3:1. Bei Baba passte heute einfach alles: Er war in der für ihn optimalen Position eingesetzt, rannte und kämpfte und hatte noch dazu das nötige Fünkchen Glück.

Die Gäste aus Nürnberg spielten einfallslos und chaotisch. Sie versuchten mit Fouls und rüdem Verhalten einen Fuß auf den Boden zu bekommen, scheiterten jedoch. Das Kleeblatt überzeugte mit strategisch gekonnten Aktionen und beherztem Spiel. Tom Weilandt gelang das 4:1. Und Robert Zulj war kaum für Stephan Schröck auf dem Platz (85.), schon schoss er eiskalt zum 5:1 Endstand.

Wie geprügelte Hunde werden jetzt die Clubfans wohl den Heimweg nach Nürnberg antreten. Hoffentlich bleibt es friedlich. Denn die Bengalos von FCN-Anhängern im Gästeblock während des Spiel machten deutlich, dass einige Ultras noch immer nicht begreifen, dass so etwas voll daneben ist und mit Sport gar nichts zu tun hat.

5:1 – das Ergebnis zergeht allen Kleeblattanhängern wie Sahne auf der Zunge. Ein Derbysieg ist wichtig und mit vielen Emotionen verbunden. Er hat für beide fränkischen Vereine – den 1. FC Nürnberg und die Spielvereinigung – einen besonderen Stellenwert. Vom heutigen Sieg wird man in Fürth noch lange zehren. Und so, wie die Jungs um Trainer Frank Kramer heute aufgetreten sind, geben sie zur Hoffnung Anlass, dass sie diese Saison noch besser beenden könnten als die vergangene!

In Zukunft Saltos nach einem Kleeblatt-Tor?

Als beim Spiel zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Ghana am Samstagabend das Ausgleichstor durch Joker Miroslav Klose fiel, da war für die deutschen Fußballfans die Welt wieder einigermaßen in Ordnung. Hatte man beim starken Spiel der Afrikaner und dem 1:2-Rückstand schon befürchtet, dass die WM-Begegnung zum brasilianischen Waterloo werden könnte. Miroslav Kloses Marotte ist es seit Jahren, ein erzieltes Tor mit seinem berühmten „Klose-Salto“ zu krönen. Darauf warten wir alle, wenn er erfolgreich ins gegnerische Tor getroffen hat. So kam es dann auch wieder am Samstag.

Und ich habe mir dabei gedacht: Warum hat denn eigentlich kein Spieler der Spielvereinigung eine ähnliche Macke, mit der er ein Tor feiert? Ich könnte mir bei Ilir Azmi, der in der vergangenen Saison ja immerhin mit 14 Toren erfolgreich war, einen spektakulären Purzelbaum gut vorstellen. Oder eine lustige Geste von Nikola Djurdjic. Oder wie wäre es mit einem wilden Tänzchen wie es die Akteure afrikanischer Mannschaften oft machen? Mal sehen. Vielleicht lassen sich die Kleeblätter bis zum Start in die nächste Spielzeit im August etwas Originelles einfallen? Das würde den Anhängern der Spielvereinigung im Stadion super gefallen und die Stimmung anheizen.

Noch eine Bemerkung zu Miro Klose. Sein Salto nach dem 2:2 war zwar im Ansatz gut. Allerdings ist er dem inzwischen 36-Jährigen nicht mehr so gelungen wie früher. Für einen Profi-Fußballer (wenn er kein Torwart ist) ist es ja eher ungewöhnlich, in diesem „Alter“ überhaupt noch bei einer Fußball-WM dabei zu sein. Am Samstag landete Klose auf dem Hosenboden. „Ich weiß nicht, wie lange ich das nicht mehr gemacht habe. Gut gelungen ist er nicht“, kommentierte Klose die verunglückte akrobatische Einlage. Mit seinem 15. WM-Tor hat Klose übrigens den Rekord von Ronaldo als bester Torschütze bei Weltmeisterschaften eingestellt.

Wer alle 15 WM-Tore von Klose im Schnelldurchlauf sehen möchte: Hier ist der Link auf die ARD-Mediathek.

Fußballsommer satt für Kleeblattfans

Gestern Abend hatte das ungeduldige Warten ein Ende. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestritt ihr erstes WM-Gruppenspiel in Salvador gegen das Team von Portugal und gewann – dank Thomas Müller – souverän mit 4:0. Das lässt auf gute Resultate bei den nächsten Begegnungen gegen Ghana und die USA hoffen.
KleeblattWM2014Für Fans der Spielvereinigung, die von Fußball nicht genug bekommen können, gibt es in den kommenden Wochen nicht nur spannende WM-Events im Fernsehen und beim Public Viewing (z.B. auf der Fürther Freiheit). Nein, sie können auch ihren Kleeblättern bei diversen Freundschafts- und Vorbereitungsspielen zujubeln. Offizieller Trainingsauftakt für die Kleeblatt-Kicker ist am 25. Juni. Schon zwei Tage vorher geht es mit leistungsdiagnostischen Tests und sportärztlichen Untersuchungen los.

Dann finden folgende Begegnungen statt:

  • Freitag, 27.06.2014, 18:30 Uhr: TSV Vestenbergsgreuth – SpVgg Greuther Fürth, Am Sportplatz 1, in Vestenbergsgreuth
  • Samstag, 28.06.2014, 18:00 Uhr: SpVgg Bayern Hof – SpVgg Greuther Fürth, Grüne Au, Oelsnitzer Straße 101, Hof
  • Dienstag, 01.07.2014, 18:30 Uhr: SV Seligenporten – SpVgg Greuther Fürth, Zum Sportplatz 1,  Seligenporten
  • Mittwoch, 02.07.2014, 18:30 Uhr: ASV Zirndorf – SpVgg Greuther Fürth, Schwabacher Straße 51, Zirndorf
  • Samstag, 05.07.2014, 17:00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – Rot-Weiß Erfurt, Sportgelände Quelle Fürth, Coubertinstraße 9-11, Fürth
  • Mittwoch, 09.07.2014, 17:00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – SSV Jahn Regensburg, Sportgelände des TSV Cadolzburg, Deberndorfer Weg 100, Cadolzburg.

Vom 14. bis 22. Juli schlägt das Kleeblatt dann in der Nähe von Feldkirchen an der Donau sein Trainingslager auf. Dort wird man sich auf die nächste Zweitligasaison intensiv vorbereiten. Die startet am 1. August 2014, der genaue Spielplan soll am 24. Juni bekanntgegeben werden.
Aber bis da ist es noch lange hin. Erst mal genießen wir alle die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien – und wer Weltmeister geworden ist, das wissen wir am 13. Juli gegen Mitternacht.