Green, Leweling und Hrgota retten konfuses Spiel

Kurz nach 11 Uhr marschierten Regensburger Fußballfans durch Fürth (Foto: Königstraße, K.H.), „Gegen Polizeiwillkür“ stand auf einem Transparent. Worauf das anspielte, war offensichtlich: Viele Sicherheitskräfte in Schwarz eskortierten die Gruppe in Richtung Ronhof, die Menge der Streifenwagen war beachtlich.
Die erste Halbzeit im dritten Spiel dieser Saison 2019/20 zwischen der Spielvereinigung und Jahn Regensburg startete um 13.30 Uhr – und sie war einfach zum Vergessen! weiter lesen

„Maskenmann“ Caligiuri kann’s noch!

Jubel nach dem Führungstreffer durch „Maskenmann“ Marco Caligiuri (F.: Sportfoto Zink)

Großes Aufatmen bei den Fans und der Spielvereinigung! Das Kleeblatt hat das gefürchtete Zweitligaspiel gegen Jahn Regensburg mit 2:0 gewonnen. Zum ersten Mal nach 1976 ist es dem Team aus Fürth gelungen, die Oberpfälzer Mannschaft in deren Stadion zu besiegen.
Dabei startete das Spiel mit deutlichen Vorteilen für die Regensburger, beim Kleeblatt fehlte ein wahrnehmbares Konzept. Die Partie war mit Fehlpässen, Fouls und – als Konsequenz – Gelben Karten gespickt. Nach der Halbzeitpause in der 53. Minute endlich eine Riesenchance für die SpVgg: Redondo spielt im Fallen einen Pass auf Sebastian Ernst, der ist frei vor dem Regensburger Keeper Pentke und schießt viel zu hoch übers Tor. War wohl nix!

Dann in der 64. Minute ein Quäntchen weiß-grünes Glück: Schiedsrichter Tobias Stieler legt einen Kontakt im Laufduell zwischen Markus Palionis und Daniel Keita-Ruel als taktisches Foul aus, daraus folgt die zweite Verwarnung für den Regensburger Innenverteidiger. Was Gelb-Rot zur Folge hat, ab jetzt sind nur noch zehn Jahn-Spieler auf dem heimischen Platz.

Die große Stunde des Fürther Kapitäns Marco Caligiuri, der aufgrund des Nasenbeinbruchs im Spiel gegen den Hamburger SV mit einer Maske spielt, schlägt kurz darauf: Eine Ecke von Maxi Wittek von der linken Seite verlängert Paul Seguin auf das lange Eck. Dort kommt Caligiuri angelaufen und vollendet aus spitzem Winkel: 1:0 fürs Kleeblatt (71. Minute)! Doch das Leben ist oft hart. Gerade noch als Torschütze von den angereisten Kleeblattfans lautstark gefeiert, ist der Fürther Capitano kurz darauf Schuld an einem Elfmeter: Eine harmlose Flanke von der rechten Seite bekommt Caligiuri unglücklich an die Hand. Stieler zeigt gnadenlos auf den Elfmeterpunkt. Doch dann wird Sascha Burchert zum „man of the match“. Er pariert den schwach getretenen Handelfmeter von Andreas Geipl und kann den unplatzierten Schuss im Nachfassen sogar noch festhalten.

Vier Minuten Nachspielzeit. Der in der 91. Minute eingewechselte Joker David Raum macht den Sack endgültig zu. Alle warten auf den Schlusspfiff, als David Atanga die Unaufmerksamkeit der Regensburger ausnutzt und den Ball an Raum abgibt, der nur noch einschieben muss. 2:0 lautet der Endstand. Vielleicht sind das am Ende der Saison drei big points? Nach der Länderspielpause empfängt die SpVgg am Sonntag, 31. März, Arminia Bielefeld. Der Beginn einer harten Woche, denn am 4. April steht das Nachholspiel gegen Dynamo Dresden an und am 7. April die Partie gegen Darmstadt. Vorteil: Alle drei Spiele finden im Ronhof statt.

 

Kleiner Dämpfer für die Feststimmung

Feierstimmung in Fürth: Die Kärwa läuft auf Hochtouren, der Himmel beschert uns einen fast sommerlichen Tag, und das Kleeblatt spielt zu Hause. Der SSV Jahn Regensburg ist allerdings kein angenehmer Gegner – und das sollte sich heute wieder einmal bewahrheiten.
Beide Mannschaften starteten äußerst hektisch in die Partie, es kam keine Ruhe in das Spiel. Die Gäste aus der Oberpfalz hatten zunächst die besseren Chancen auf einen Treffer, aber Sascha Burchert war auch diesmal der wichtigste Kleeblattspieler auf dem Feld und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand. So ging es torlos in die Kabinen. Aber wir wissen ja: Die SpVgg erzielt ihre Tore in dieser Saison fast ausnahmslos in der zweiten Halbzeit. weiter lesen

Das Zittern geht weiter!

Der Countdown für die letzten Zweitliga-Spiele läuft – schon des längeren! Auch der 30. Spieltag hat der Spielvereinigung nicht den ersehnten Befreiungsschlag beschert. Im Gegenteil: Die Heimpartie gegen Aufsteiger Jahn Regensburg ging 1:2 zu Ende. Die vielgelobte Heimserie des Kleeblatts – seit zehn Spielen ungeschlagen (8 Siege und zwei Unentschieden) – hatte am letzten Freitag ein jähes Ende. Schade.

Auch ohne den verletzten Verteidiger Marco Caligiuri war die Begegnung im Sportpark Ronhof durchaus lebendig und vor allem von Zweikämpfen geprägt. Das Kleeblatt hätte nach dem Schlusspfiff genauso gut als Sieger in die Kabine gehen können, denn Chancen waren vorhanden. Die zweite Halbzeit startete Jahn Regensburg mit der Einwechslung von Jann George, der zwischen Juli 2013 bis Ende Juni 2015 bei der SpVgg im Kader war, damals allerdings nur ein einziges Spiel bestritt. Aber wie das ja oft mit Spielern ist, die hier in Fürth keinen Stich machen: Woanders entwickeln sie… weiter lesen