Attraktiver Neuzugang beim Kleeblatt

So richtig langweilig wird es uns bis zum Start in die neue Zweitligasaison (21. Juli, 13.30 Uhr im Ronhof) nicht. Man geht in den Biergarten (kalt!), sieht sich den Confederations Cup im Fernsehen an oder wundert sich über die rasch voranschreitenden Abrissarbeiten in der Fürther Innenstadt. Man kann sich auch an den Siegen des Kleeblatt-Teams bei unbedeutenden Vereinen wie dem 1. FC Schweinfurt (4:1), Eintracht Bamberg (4:3 – uups, Glück gehabt) und dem ASV Zirndorf (8:0) erfreuen.
Eine positive Meldung aus Greuther-Weiber-Sicht (wobei der Schwerpunkt dieses Mal auf dem zweiten Bestandteil des Wortes liegt) ist der Zugang des 31-jährigen Slowenen Goran Sukalo. Er ist seit wenigen Tagen bei der Spielvereinigung und hat sich gestern beim 8:0-Erfolg gleich mit zwei Toren hervorragend eingeführt. Sukalo hat in seiner Laufbahn mehr als 250 Profispiele absolviert und war zuletzt bei MSV Duisburg. Er wird in Fürth die Rückennummer 16 tragen.
Dem vielfachen slowenischen Nationalspieler lagen – so der Website der SpVgg zu entnehmen – „auch zahlreiche Angebote anderer Vereine vor, im Ausland hätte Goran Sukalo nach eigenen Aussagen auch mehr Geld verdienen können“. Aber das große Interesse der Spielvereinigung, das Konzept des Vereins und die guten Gespräche mit den Verantwortlichen hätten ihn schnell überzeugt.
Ich finde, Goran Sukalo ist – insbesondere, was die Optik anbelangt – ein echter Gewinn fürs Kleeblatt. Ob er auch so gut Fußball spielt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Und was dem FC Bayern sein Pep Guardiola, das ist der Spielvereinigung ihr Goran Sukalo: ein gutaussehender Mann auf dem Platz.

Dieser „Pep“ hat wirklich Pep!

Ein Greuther-Weib schreibt nicht nur leidenschaftlich gerne über das Auf und Ab bei der Spielvereinigung. Nein, ein Greuther-Weib ist in erster Linie auch Frau und aufgeschlossen gegenüber ästhetischen Genüssen. Deshalb habe ich gestern mit großem Interesse die Verpflichtung von Josep „Pep“ Guardiola i Sala als neuen Trainer des FC Bayern München registriert. Ab dem 1. Juli 2013 wird dieser optische Leckerbissen als Nachfolger von Coach Jupp Heynckes den erfolgreichsten deutschen Bundesligaverein trainieren. Zur Zeit – und das imponiert mir – verbringt er ein Sabbatjahr in seinem hippen Upper West Side-Appartement in New York – wer würde das nicht auch mal gerne machen? Guardiola wurde von vielen französischen, englischen und italienischen Spitzenvereinen hofiert, man wollte ihn mit bis zu 20 Millonen Euro Jahresgage locken. Aber er hat sich – wie zu hören war – aus „romantischen Gründen“ für das Engagement in Deutschland entschieden. Mal sehen, ob er, der den FC Barcelona in vier Jahren zu 14 Titeln und Erfolgen führte, auch mit den Bayern und ihrer „mia san mia“-Philosophie klar kommt.

Ich finde, dieser Mann, der morgen 42 Jahre alt wird, ist eine echte Augenweide. Er kleidet sich stylisch und legt auch sonst viel Wert auf sein Äußeres. Übrigens hat er nach der Schule kurze Zeit Jura studiert. Und: Pep Guardiola ist großer Fan der englischen Pop-Rock-Band Coldplay.
Ich freue mich schon darauf, wenn Pep dann in der nächsten Bundesliga-Saison hier im Stadion im Ronhof auf der Trainerbank sitzt und uns Frauen – neben einem spannenden Spiel – auch etwas fürs Auge geboten wird!