1000 Beiträge im Greuther-Weiber-Blog!

Unseren Greuther-Weiber-Blog gibt es seit dem 17. Juli 2009. Das letzte Posting am 11. November (ausgerechnet über die in jeder Beziehung negative Zweitliga-Begegnung gegen Union Berlin) war unser 1000. Blogbeitrag. Vieles hat sich ereignet in den vergangenen neun Jahren. Es gab gute, schlechte und traurige Zeiten bei der Spielvereinigung. Zu den positivsten Momenten gehört auf jeden Fall der Aufstieg in die Bundesliga und die dazugehörige Feier im Mai 2012: Fast 30.000 Fürther standen vor dem Rathaus und jubelten Trainer Mike Büskens, Präsident Helmut Hack und der erfolgreichen Mannschaft zu.

Uns Autorinnen  – kiki und uwo – geht es in den Beiträgen natürlich primär um die sportlichen Aspekte des Vereins, um die Spieler und die Kleeblattfans. Aber wir sind auch immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Themen rund um die Spielvereinigung. Dazu gehören Personen in Fürth, deren Herz am Verein hängt, die ihre Geschäftsidee weiß-grün färben oder einfach kreative Ideen haben, wie man Fußball und sonstiges Leben verknüpfen kann. Dazu gehören Kneipen und Restaurants, kleine Läden und Geschäfte, Künstler und richtige Fürther Originale. Und wir treffen in Fürth immer wieder interessante Leute, die sich für Fußball und insbesondere fürs Kleeblatt mit großem Einsatz engagieren. So war uns zum Beispiel die Arbeit der Behindertenbeauftragten der SpVgg und ihres Kollegen in den „Hilfsbereiten Geistern vom Fürther Ronhof“ natürlich eine Geschichte wert.
Manchmal fragen unsere Blogleser, wie wir auf die Themen „rund ums Kleeblatt“ kommen. Sicher, das wird nach 1000 Beiträgen nicht unbedingt leichter. Die Fürther und ihre besondere Beziehung zu „ihrem“ Fußball-Verein bringen uns aber auf immer neue Ideen. Und dem einen oder anderen Tipp gehen wir natürlich gerne nach. Die ausgesprochene – eher neutrale – Sportberichterstattung überlassen wir den Kollegen der Sportredaktionen. Wir dagegen können mit richtiger Wut im Bauch ungerechte (Schiedsrichter-)Entscheidungen im Spiel kommentieren, wir greifen witzige Anekdoten rund um die Profispieler auf oder geben den Fans ein Forum. Und wenn es ganz schlimm kommt und gar nichts mehr zu gehen scheint bei unserem Kleeblatt, dann wenden wir uns auch mal direkt an die Mannschaft, wie im Brandbrief Anfang dieses Jahres.

„Leiden – kämpfen – jubeln – Mit jeder Faser Kleeblatt.“ steht auf dem Transparent, das derzeit die Kurgartenstraße in Fürth überspannt (Foto: KH). Treffender könnten wir unseren Seelenzustand beim Verfassen der Blogbeiträge nicht beschreiben. Also: Auf die nächsten Erfolge der Spielvereinigung! Auf eine spannende und friedliche Saison 2018/19! Und auf unseren Greuther-Weiber-Blog!

777 Blogbeiträge: darauf einen „Greuther-Schnaps“!

777_GreutherweiberKönnt Ihr Euch noch an den Freitag, 17. Juli 2009 zurückerinnern? Ich schon. Ich habe an diesem Tag den ersten Blogbeitrag für die Greuther-Weiber geschrieben, mit dem vielsagenden Titel „Frauen und Fußball – ja bitte“. Gemeinsam mit uwo und sabbel wurden seitdem 777 Blogbeiträge verfasst. Es gab – wie in einer Beziehung – gute und schlechte Zeiten mit der Spielvereinigung. Wir wollen ja nicht nur den Verein und das Kleeblatt mit den Augen der Liebe und dann wieder kritisch begleiten. Nein, wir versuchen oft, etwas Ungewöhnliches rund um die Spielvereinigung zu finden und für unser Blog aufzugreifen. Dazu gehören Personen in Fürth, deren Herz am Verein hängt, die ihre Geschäftsidee weiß-grün färben oder einfach kreative Ideen haben, wie man Fußball und sonstiges Leben verknüpfen kann. Die sich bemühen, Fußballfans vor und nach Spielen im Ronhof in die Innenstadt zu lotsen, um ihnen dort das typische Kleeblatt-Feeling zu vermitteln. Dazu gehören Kneipen und Restaurants, kleine Läden und Geschäfte, Künstler und richtige Fürther Typen.

Immer noch kritisch sehen einige Fans der Spielvereinigung unseren Blognamen „Greuther-Weiber“. Denn für einen echten Kleeblatt-Änhänger ist der Zusatz beim Vereinsnamen Spielvereingung GREUTHER Fürth ein Unding, ein absolutes No-Go. So werden wir immer mal wieder darauf angesprochen, dass ein anderer Name für dieses Blog der Nürnberger Zeitung doch passender wäre. Politisch korrekter. Aber wir Autorinnen fanden das Wortspiel Greuther-Weiber, das im fränkischen Dialekt ja auch „Kräuter-Weiber“ bedeuten kann, originell. (Die Martin Bauer Group, die ja eine wichtige Bedeutung für den Verein hat, produziert u.a. Kräuter- und Früchtetees.) Und dazu stehen wir auch. Bis heute!

Also: Nach 777 Beiträgen machen wir heute keinen Champagner oder Prosecco auf. Nein, wir feiern stilecht mit einem Grüner-Bier und einem Kräuterschnaps (Greuther-Bitter). Wir freuen uns auf die nächsten Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre, in denen wir über die Erfolge der Spielvereinigung und das weiß-grüne Leben in Fürth rund ums Kleeblatt schreiben werden. Und wir hoffen, Ihr habt auch Spaß daran!

Die Greuther-Weiber feiern ihren 500. Blogbeitrag

Kaum zu glauben: Das ist der 500. Blogbeitrag der Greuther-Weiber. Gestartet sind wir im Juli 2009, das ist über vier Jahre her. Seitdem schreiben wir – kiki, uwo und sabbel  – über das Wohl und Wehe der Spielvereinigung Greuther Fürth –  aus weiblicher Sicht. Schon beim 300. „Jubiläum“ am 6. Januar 2012 habe ich ja einige bermerkenswerte und einschneidende Ereignisse, die wir bei den Greuther-Weibern thematisiert hatten, in meinem Posting Revue passieren lassen. Damals stand das Kleeblatt kurz vor dem Start in die Rückrunde nach der Winterpause. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass die folgenden Monate zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Spielvereinigung werden sollten: Sie gewann Spiel um Spiel und schaffte es in einer spannenden Endphase, aus ihrem Image der „Unaufsteigbaren“ endlich in die Erste Liga aufzusteigen. Maßgeblich waren neben dem damaligen Trainer Mike Büskens Spieler wie Edgar Prib, Stephan Schröck, Max Grün und eine hervorragende Teamleistung am Erfolg beteiligt. Und Torschützenkönig sollte auch ein Kleeblatt werden: Olivier Occean.

Aber auf den glücklichen Aufstieg in die Bundesliga folgte eine Saison, die den Fürther Fans, dem Verein und allen Spielern an die Substanz ging und dann nach 34 Spieltagen im Abstieg endete. Wir Greuther-Weiber haben immer versucht, die Mannschaft mit aufbauenden Blogbeiträgen und manchmal auch berechtigter Kritik zu motivieren. Über die zahlreiche positive Resonanz auf unsere Arbeit haben wir uns immer sehr gefreut. Und auch andere Medien wurden durch unseren Greuther-Weiber-Blog auf die Stadt Fürth und die Spielvereinigung aufmerksam. Ich erinnere nur an das Interview mit einem Clubfan für die BR-Sendung „Kipfenberg“.

500 Blogbeiträge – das hat uns Spaß gemacht. Und so, wie das Kleeblatt in die Saison 2013/14 gestartet ist, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass aus den Abgestiegenen bald wieder Bundesliga-Aufsteiger werden. Eines ist sicher: Die Greuther-Weiber begleiten den Verein dabei!