Park entfleucht zum KSC

Das Thema Jung-Bin Park ist beim Fürther Kleeblatt Geschichte: Die SpVgg hat die Ausleihe des Spielers vom VfL Wolfsburg beendet. Man hat sich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrages, der noch bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 gegangen wäre, geeinigt.
Auf der Kleeblatt-Website kommentiert Präsident Helmut Hack den Wechsel so: „Um ideale Trainingsbedingungen zu haben, mussten wir unseren bestehenden Kader weiter verkleinern.“ Und der sportliche Leiter Rouven Schröder ergänzt: „Für Jung-Bin wäre es schwer geworden, bei uns Spielpraxis zu sammeln. Nach guten Gesprächen haben wir dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt, nachdem er das Angebot von Karlsruhe erhielt.“ Auf unserem Foto, das vor zwei Wochen aufgenommen wurde, lässt sich Park noch von einem bekannten fränkischen Modehaus neu ausstaffieren.
Jung-Bin Park wird ab sofort beim Zweitligsten Karlsruher SC spielen, der im Moment auf dem vierten Tabellenplatz liegt. KSC-Sportdirektor Jens Todt hatte bereits vor dem 1:1-Unentschieden gegen den VfR Aalen einen Neuzugang angekündigt. Die Badener haben sich mit dem Vfl Wolfsburg über einen Wechsel geeinigt. Park hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieben.

Ein Lichtstreif am Fußball-Horizont!

Sie sind mit einem blauen Auge davongekommen und haben beim Angstgegner, dem Rekordmeister FC Bayern München, ihre Haut teuer verkauft. 0:2 hat die Spielvereinigung in der mit 71.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena verloren.
Mit einer hochverdienten 1:0-Führung gingen die Bayern in die Halbzeitpause. Nach dem überfälligen, aber aus Sicht der Spielvereinigung vermeidbaren 1:0 hatten die Kleeblätter Riesenglück, nicht höher in Rückstand zu geraten zu sein.
Trainer Mike Büskens musste praktisch mit einer Notelf in München antreten: ohne Kapitän Mavraj (Gelb-Rot-Sperre), Schmidtgal (Patellasehnen-Probleme), Prib (Zerrung) sowie Neuzugang Djurdjic (Stirnhöhlenvereiterung). Das erste Tor fiel trotzdem erst in der 26. Minute durch Mario Mandzukic, die ca. 5000 aus Fürth angereisten Fans sahen bis dahin ein gute Abwehrleistung ihres Teams. Andererseits kamen sie in der ersten halben Stunde gerade vier Mal über die Mittellinie. Ein Facebook-Poster war pessimistsich: „Das wird nix – das Kleeblatt hat gerade mal 20 Prozent Ballbesitz.“ Naja, das sollte sich bis zum Schlusspfiff nicht wesentlich ändern. Obwohl das Kleeblatt (mal wieder) kämpfte und in der zweiten Halbzeit mit einigen Torschüssen gute Ansätze zeigte. Doch das zweite Tor des Gastgebers in der 61. Minute – wieder durch Mandzukic – ließ die leisen Hoffnungen auf ein Unentschieden wie eine Seifenblase platzen.
Fazit: Für Manuel Neuer ein ruhiger Tag mit viel Langeweile, 17 Eckbällen der Münchner  standen null (!) für die Spielvereinigung gegenüber. Das erste Tor war vermeidbar (Fehler bei Keeper Wolfgang Hesl). Die Kleeblätter zeigten eine ganz gute Defensive, schwächelten aber – wie so oft – in Richtung gegnerischen Strafraum. Aber die gute Aktion von Neuzugang Jung-Bin Park, der in der vorletzten Minute eingewechselt wurde, und das mutigere Auftreten der Fürther gegen Ende des Spiels zeigte Perspektiven auf.
Nächste Woche empfangen wir im Ronhof unseren Lieblingsgegner FSV Mainz 05. Lieblingsgegner deshalb, weil die Mainzer die einzige Mannschaft sind, wie wir in der Hinrunde besiegen konnten – auswärts! Da muss es zu Hause doch erst recht klappen, oder?