Auf ins Museum nach Fürth!

Wer am verkaufsoffenen Sonntag, 27. März, weiter nichts vor hat, der sollte mal wieder das Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard besuchen: Es feiert sein einjähriges Bestehen. Und auch die Spielvereinigung, die seit Oktober letzten Jahres mit der Sonderausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“ in der Ottostraße 2 zu Gast ist, beteiligt sich am Erlebnistag. Die Kleeblatt-Profis Kim Falkenberg und Christopher Nöthe kommen von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr für eine Autogrammstunde ins Stadtmuseum.

Viele Kleeblatt-Fans haben inzwischen den Weg in die Ottostraße gefunden. Sowohl die Veranstaltungen als auch die Ausstellung stoßen nicht nur bei eingefleischten Vereinsanhängern auf großen Zuspruch. Das Team des Stadtmuseums lädt am Sonntag alle Interessierten und Freunde zu einem kurzweiligen Erlebnistag für die ganze Familie ein. Ein vielseitiges und spannendes Programm mit Kurzführungen durch die Dauerausstellung (12.30 Uhr und 15.00 Uhr), kreativen Mitmachaktionen, Lesungen für Groß und Klein (11.30 Uhr, 12.30 Uhr und 13.30 Uhr) und einem lustigen Familien-Quiz erwarten die Besucher.

Ein Höhepunkt am Nachmittag ist dann die Autogrammstunde mit den beiden Profis der SpVgg (ab 13.30 Uhr). Auch für das leibliche Wohl ist im Museumscafé bestens gesorgt. Kalte und warme Getränke, Kuchen oder kleine Snacks können dort erworben werden. Der Eintritt ist am Erlebnistag ermäßigt: Erwachsene zahlen 2,- Euro, Kinder ab sechs Jahren 1,- Euro. Familienkarten erhält man zum Preis von 5,- Euro. Alle Programmangebote können ohne zusätzliche Kosten genutzt werden.
Und wer lieber in den Geschäften bummelt: Die SpVgg bietet bei Franken Ticket am Kohlenmarkt 4 für alle Kunden 20 Prozent Nachlass auf das gesamte Fanartikel-Sortiment. Außerdem schaut Kleeblatt-Maskottchen Eddy von 13 bis 15 Uhr dort vorbei. Und das macht immer eine gute Figur – wie auf unserem Foto beim Fürther Kirchweihumzug.

Arbeitssieg gegen RWO

Sagen wir es so: Mit Ruhm haben sich die Fürther beim 1:0-Erfolg gegen Oberhausen ja nicht gerade bekleckert, wenn man mal den gesamten Spielverlauf betrachtet. Immerhin waren die Gastgeber über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, während bei der SpVgg vor allem in der ersten Hälfte nach vorne nicht wirklich viel lief.

Trotzdem: Solche Spiele muss man auch erstmal gewinnen. Schließlich stecken die Oberhausener mitten im Abstiegskampf und brauchen die Punkte dringend. Und dass ein schönes Spiel nicht zwangsläufig auch zu einem Erfolg führen muss, hat man ja bei den letzten Partien der Fürther gegen Bielefeld, Bayern und die Löwen gesehen.

Wie hatte es Büskens doch so schön formuliert: „Ich möchte am Sonntag keine Blumen. Mir würde es reichen, wenn ich mich mal für einen dreckigen Sieg entschuldigen müsste.“  Dank Sami Allaguis Treffer steht das Kleeblatt jetzt auf einem gesicherten Mittelfeldrang – und das wiegt meiner Meinung nach mehr als die Art und Weise, wie der Erfolg zustande kam.

Etwas ärgerlich ist nur, dass sich Kim Falkenberg die fünfte Gelbe Karte eingehandelt hat und somit bei der nächsten Partie am Samstag gegen Rostock fehlen wird. Aber vielleicht bekommt Christian Rahn ja dann endlich mal eine Chance.

Maues Spiel gegen die Löwen

SpVgg Greuther Fürth - 1860 MünchenTja, was soll man zur Partie gegen die Löwen sagen? Fangen wir einfach mal damit an, dass es doch immer wieder schön zu hören ist, wenn sich unter der Fangemeinde freiwillige Helfer finden, die dafür sorgen, dass ein Spiel überhaupt über die Bühne gehen kann. Angesichts des vielen Schnees waren die Ränge im Playmobil-Stadion vor der Partie gegen 1860 nämlich ziemlich verschneit. Da mussten kurzerhand ein paar Freiwillige ran.

Die Partie selbst allerdings ist wohl weniger erwähnenswert. Ist natürlich unglücklich, wenn man in der ersten Minute gleich ein Gegentor kassiert. Und danach haben die Fürther dann lange nicht so recht ins Spiel gefunden.

Erst nach dem Wechsel verstärkten die Franken ihre Offensivbemühungen. Die wurden zwischenzeitlich auch mit dem Ausgleich belohnt. Kurz vor Schluss dann – nach einem verheerenden Fehlpass von Kim Falkenberg – macht ausgerechnet der Ex-Fürther Sascha Rösler das 2:1 für die Gäste, einfach ärgerlich!

Fazit: Eine insgesamt recht maue Leistung des Kleeblatts gegen die 1860er. Die 7800 Zuschauer, die sich trotz der eisigen Temperaturen ins Stadion aufgemacht hatten, dürften wohl etwas mehr erwartet haben.

Kim Falkenberg für Deutschland!

Zur Zeit freuen einen ja schon die kleinsten Dinge, wenn es ums Kleeblatt geht. Da kommt doch die Nachricht gerade recht, dass U21-Trainer Rainer Adrion für das Länderspiel heute Abend beim Valery Lobanovskiy-Pokal in Kiew gegen die Türkei (19.30 Uhr) den Fürther Neuzugang Kim Falkenberg nachnominiert hat.

Der Abwehrrecke, der zuletzt für RW Oberhausen kickte, stand zunächst ja nur auf Abruf bereit. Umso schöner, dass der zierliche Blondschopf, der auch noch in Engelskirchen geboren wurde, nun tatsächlich zum Team gehört und den Europameister heute Abend hoffentlich aktiv unterstützen kann. DFB-Trainer Rainer Adrion hat zumindest schon mal angekündigt, alle Spieler einsetzen zu wollen. Wer weiß, vielleicht ist es am Ende ja ein Fürther, der für Deutschland die Kohlen aus dem Feuer holt. Ein Nürnberger kann`s zumindest schon mal nicht sein. Denn nachdem Dennis Diekmeier verletzungsbedingt  passen muss, wird vom FCN heute Abend keiner auflaufen….