Die Greuther-Weiber feiern ihren 500. Blogbeitrag

Kaum zu glauben: Das ist der 500. Blogbeitrag der Greuther-Weiber. Gestartet sind wir im Juli 2009, das ist über vier Jahre her. Seitdem schreiben wir – kiki, uwo und sabbel  – über das Wohl und Wehe der Spielvereinigung Greuther Fürth –  aus weiblicher Sicht. Schon beim 300. „Jubiläum“ am 6. Januar 2012 habe ich ja einige bermerkenswerte und einschneidende Ereignisse, die wir bei den Greuther-Weibern thematisiert hatten, in meinem Posting Revue passieren lassen. Damals stand das Kleeblatt kurz vor dem Start in die Rückrunde nach der Winterpause. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass die folgenden Monate zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Spielvereinigung werden sollten: Sie gewann Spiel um Spiel und schaffte es in einer spannenden Endphase, aus ihrem Image der „Unaufsteigbaren“ endlich in die Erste Liga aufzusteigen. Maßgeblich waren neben dem damaligen Trainer Mike Büskens Spieler wie Edgar Prib, Stephan Schröck, Max Grün und eine hervorragende Teamleistung am Erfolg beteiligt. Und Torschützenkönig sollte auch ein Kleeblatt werden: Olivier Occean.

Aber auf den glücklichen Aufstieg in die Bundesliga folgte eine Saison, die den Fürther Fans, dem Verein und allen Spielern an die Substanz ging und dann nach 34 Spieltagen im Abstieg endete. Wir Greuther-Weiber haben immer versucht, die Mannschaft mit aufbauenden Blogbeiträgen und manchmal auch berechtigter Kritik zu motivieren. Über die zahlreiche positive Resonanz auf unsere Arbeit haben wir uns immer sehr gefreut. Und auch andere Medien wurden durch unseren Greuther-Weiber-Blog auf die Stadt Fürth und die Spielvereinigung aufmerksam. Ich erinnere nur an das Interview mit einem Clubfan für die BR-Sendung „Kipfenberg“.

500 Blogbeiträge – das hat uns Spaß gemacht. Und so, wie das Kleeblatt in die Saison 2013/14 gestartet ist, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass aus den Abgestiegenen bald wieder Bundesliga-Aufsteiger werden. Eines ist sicher: Die Greuther-Weiber begleiten den Verein dabei!

TV-Interview mit Clubfan und Greuther-Weib

Clubfans und Kleeblattanhänger – Das geht gar nicht? Die unschönen Ereignisse am vergangenen Wochenende bringen mich wieder ins Grübeln. Was muss in Fans vorgehen, die in einer Nacht- und Nebelaktion zum Vereinsheim der Sportfreunde Ronhof nach Fürth fahren, um sich dort eine handfeste Schlägerei zu liefern?
Es geht auch anders. Das will der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung „Kipfenberg“, einer journalistischen Unterhaltungs-Talkshow, moderiert von Hubertus Meyer-Burckhardt, zeigen. Deshalb nahm ein Mitarbeiter Kontakt mit mir – „Wir sind auf Euer Greuther-Weiber-Blog gestoßen und finden es super“ – und Andi, einem eingefleischten Clubfan, auf, um uns und unserem Verhältnis zueinander mal kräftig auf den Zahn zu fühlen.
Wir trafen uns mit einem Kamerateam, der Reporterin Christina Wolf und dem Autor an der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth und ließen uns filmen. Händeschütteln mit cooler Miene, er im Club-Outft, ich mit weiß-grünem Schal.
Das eigentliche Interview fand dann in der Nähe des Fürther Rundfunkmuseums unweit der Pegnitz statt. „Was fühlt Ihr beim Derby?“, wurden wir gefragt. „Worauf beruhen eigentlich die immerwährenden Animositäten zwischen dem Kleeblatt und dem 1. FCN?“ „Hat das historische Hintergründe?“ – Viele Fragen an uns, emotionale Reaktionen und Antworten von Andi und mir.
Das Ergebnis dieser Begegnung vor laufender Kamera kann man am Freitag, 2. November, ab 23.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ansehen. Ich hoffe, wir haben unsere Sache gut gemacht. Eines haben der Clubfan und ich am Ende des Interviews festgestellt: Wir finden uns beide gar nicht so übel!