Fürther Kleeblatt in den Startlöchern

Die letzte ernst zu nehmende Bewährungsprobe für die neu zusammengestellte Mannschaft war die Partie gegen den Erstligisten Mainz 05 im Sportpark Heimstetten bei München. Die Spielvereinigung ging mit einem akzeptablen 0:0 vom Platz. Für das Kleeblatt war es bereits das sechste Testspiel vor dem Beginn der neuen Spielzeit und gleichzeitig die letzte Gelegenheit, seine aktuelle Verfassung zu testen. Über weite Strecken war die SpVgg gegen das Team des neuen Mainzer Trainers Sandro Schwarz sogar die bessere und spielbestimmende Mannschaft. Man merkte, dass das Kleeblatt schon um einiges weiter in der Vorbereitung war als die Bundesligisten. Khaled Narey und Serdar Dursun hatten vielversprechende Chancen. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte das Kleeblatt, dass es auf einem guten Weg ist. Die beiden Keeper Balász Megyeri und Sascha Burchert (ab der 2. Halbzeit) hielten den Fürther Kasten sauber.
Ein Wermutstropfen ist die Verletzung von Neuzugang Maximilian Wittek: Er landete in der 55. Spielminute nach einem Luftkampf auf dem Rücken und musste vom Platz gehen. Da kann man nur die Daumen drücken, dass er sich nicht ernsthaft verletzt hat, denn gerade Wittek ist einer der Hoffnungsträger der Kleeblätter in der Abwehr. (Auf dem Foto hat er noch im Trainingslager Waidring gemeinsam mit Daniel Steininger und Hund eine Abkühlung im Haselbach genossen.)
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Sararers Streicheleinheit für die Eckfahne

Nach dem verlorenen Halbfinalspiel gegen Borussia Dortmund im März 2012 hat es die Spielvereinigung im DFB-Pokal nie weiter als bis zur zweiten Runde gebracht. Bis heute! Durch das Tor in der 90. Minute von Veton Berisha (nach einem leidenschaftlich erkämpften Angriff) gewann das Kleeblatt mit 2:1 gegen den Erstligisten Mainz 05.

Die Partie hatte über weite Phasen den Charakter eines Freundschaftspiels: harmlos, ohne Fouls, beide Teams agierten auf Augenhöhe. Bis in der 68. Minute das Tor für die Rheinhessen fiel. Jhon Cordoba war wenige Minuten vorher eingewechselt worden. Yunus Malli zirkelte einen Eckball von links an den Fünfmeterraum, wo eben dieser Cordoba höher als Franke hochschnellte und mit Unterstützung des linken Innenpfostens das Tor machte. Schade fürs Kleeblatt, trotzdem liefen die Fans im Ronhof zur Hochform auf. Leider waren insgesamt nur knapp 6.000 Zuschauer im Stadion – sicherlich der frühen Anstoßzeit geschuldet.

Also, 1:0 für die Gäste. Es plätscherte erst mal weiter dahin. Ein unnötiger Ballverlust der Mainzer, die genau auf Narey spielten, leitete den Ausgleich ein! Veton Berisha gab an Sercan Sararer ab, der im Strafraum aufgetaucht war und den Ausgleich machte. Ausgerechnet Sararer (Foto), der nach seinem Aussetzer am Wochenende gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig – als er wutentbrannt die Eckfahne umkickte, was mit Gelb-Rot geahndet wurde – heute seinen Fehler mehr als wettgemacht hat. Als Zeichen für seine „Reue“ lief Sararer nach dem Tor zur Eckfahne und streichelte sie liebevoll.

1:1 – das roch ziemlich nach Verlängerung. Die Ballbesitzquote war übrigens zu diesem Zeitpunkt 33 Prozent : 67 Prozent für die Rheinhessen. Weder die Spielvereinigung noch die Mainzer Gäste rechneten noch mit einer Glanzleistung von Veton Berisha. Er, der immer viele Pässe an den Gegner verliert, der rackert und sich abtut, aber oft ins Leere rennt, ausgerechnet Veton wird zum Helden dieses Pokalabends. In der 90. Minute läuft er aus der eigenen Hälfte in den gegnerischen Strafraum. Er will zum Teamkollegen passen, Sercan Dursuns Schuss wird geblockt, pfeilgenau zurück auf den Norweger Berisha, der aus zentraler Position souverän ins Tor trifft.

Ihm ist es auf jeden Fall zu gönnen. Wie der gesamten Spielvereinigung. Der 2:1-Sieg katapultiert das Kleeblatt ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Und sichert Trainer Stefan Ruthenbeck hoffentlich (vorerst) seinen Trainerjob. Gut, denn diese unnötigen Trainerdiskussionen bringen in die Mannschaft nur Unruhe.

Heute: Fußball satt für Fürther Fans

Heute ist für Fürther Fußballfans ein echt cooler Abend. Zuerst spielt ab 18.30 Uhr die Spielvereinigung zu Hause in einem Testspiel gegen den Erstligisten 1. FSV Mainz 05. Das verspricht eine heiße Partie zu werden. Trainer Frank Kramer wird einige Kleeblattspieler einsetzen, die bisher nicht so oft zum Zuge kamen, um deren Fitness und aktuellen Leistungsstand auszuprobieren. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. Vorher gibt es die Tickets für das Spiel an den bekannten Vorverkaufsstellen. Für das Freundschaftsspiel werden nur die Gegengerade und die Nordtribüne geöffnet, dementsprechend erfolgt der Zutritt ebenfalls nur über den Eingang Nord.

Und dann muss man im Schweinsgalopp nach Hause gehen bzw. fahren – und einmal nicht in der Gustavstraße feiern. Denn ab 20.45 Uhr spielt die deutsche Nationalmannschaft gegen Italien. Darauf freue ich mich natürlich besonders. Wer unseren Greuther-Weiber-Blog verfolgt, der weiß, dass mein Herz schon lange für die Squadra Azzurra schlägt. Und die Begegnungen zwischen unserer Nationalelf und der italienischen Mannschaft sind immer für Überraschungen gut. Heute steht übrigens auch wieder der Torwart-Dinosaurier Gianluigi Buffon im italienischen Tor. Und der „Bad Boy“ Mario Balotelli wird hoffentlich nicht wieder für Ärger sorgen.

Also: Macht Euch zuerst auf den Weg zum Ronhof. Und legt nach den Kleeblatt-Spiel einen Zahn zu, um rechtzeitig zu den italienischen und deutschen Nationalhymen vor dem Fernseher zu sitzen! Zum Einstimmen: Hier ist ein Ausschnitt von der EM 2012:
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Ein Debakel im Fürther Ronhof

Was hat man im Vorfeld dieses Spiels gegen Mainz 05 im Ronhof nicht alles geredet und geschrieben: Das kommt unser Lieblingsgegner, gegen den das Kleeblatt (fast) immer gewinnt (16 Siege in 24 Pflichtspielen), der Gegner, gegen den wir sogar den bislang einzigen Sieg in der ersten Bundesligasaison einfahren konnten. Und so weiter, und so fort.
Nur gut 14.500 Zuschauer hatten sich in die Trolli ARENA aufgemacht. Ein eindeutiges  Indiz dafür, dass die Fürther Fans nicht nur von den Temperaturen gestrichen die Nase voll hatten. Die ersten 45 Minuten plätscherten dahin, das Kleeblatt zu harmlos und wieder einmal angriffsschwach. Dann in der 58. Spielminute das erste Tor für Mainz 05 durch Adam Szalai, 12 Minuten später das nächste durch Yunus Malli. Und der Frust im Fürther Team (auf dem Foto Matthias Zimmermann) und bei den Änhängern im Stadion war spürbar. Trainer Mike Büskens versuchte Fakten zu schaffen und alles aufzubieten, was er an Spielern hatte: erst den neuen Hoffnungsträger Nikola Djurdjic, später noch Gerald Aamoah und Jung-Bin Park. Aber es sollte alles ins Leere gehen. Nein, es wurde sogar noch schlimmer: Szalai machte sieben Minuten vor Schluss dann endgültig den Sack zu. Die SpVgg hat die Partie mit 0:3 verloren.
Der Lichtstreif, von dem ich vergangene Woche geschrieben habe, ist kaum noch zu erahnen. Für die Spielvereinigung wird es allmählich ganz, ganz dunkel am Fußball-Horizont. „Nur heute den Anschluss-Flieger nicht verpassen!“, hatte jemand in Facebook gepostet. Kein weiterer Kommentar von uns.
Am nächsten Spieltag bekommt’s die Spielvereinigung mit Schalke o4 zu tun. Warm anziehen in Gelsenkirchen!

Felix macht das Kleeblatt glücklich

So sieht er aus: Der Schütze des Tores, das sicher in die Geschichte der Spielvereinigung eingeht. Felix Klaus hat dem Kleeblatt zum ersten, also historischen Sieg nach dem Aufstieg in die erste Bundesliga verholfen. Er traf in der 67. Minute ins Tor vom FSV Mainz o5. Das weiß-grüne Team konnte das Ergebnis bis zum Schluss halten und steht – zumindest bis heute Nachmittag – in der Tabelle auf Platz acht. Nach der glücklosen Niederlage am ersten Spieltag gegen Bayern München tut dieser Auswärtssieg der Mannschaft, dem Verein und vor allem den Fürther Fans richtig gut. Die Kleeblätter kämpften mit ihrer ganzen Leidenschaft und können sich über ihren ersten Erfolg freuen. Die nächste Herausforderung ist in zwei Wochen – am 15. September – im Fürther Ronhof gegen den FC Schalke 04.

Onuegbu geht – Edu kommt

Am letzten Tag der Transferperiode, die noch bis heute Nacht 24 Uhr geht, hat die Spielvereinigung Nägel mit Köpfen gemacht: Der Verein leiht den lange verletzten Kingsley Onuegbu bis Ende dieses Jahres an den Zweitliga-Neuling SV Sandhausen aus. Nach seiner mehr als einjährigen Verletzungspause hat sich Onuegbu in der Vorbereitung wieder in eine sehr gute körperliche Verfassung gebracht. Dem Stürmer fehlt allerdings die Wettkampfpraxis, um den erhöhten Anforderungen der 1. Bundesliga zu genügen. Also: Kingsley wird erst mal das Kleeblatt-Trikot ausziehen müssen. Die Spielroutine – so der Website des Kleeblatts zu entnehmen – soll Onuegbu sich jetzt in der 2. Bundesliga holen. Dazu Präsident Helmut Hack:

„Wir sind von der Qualität von Kingsley überzeugt. Deshalb haben wir ihn auch nur für ein halbes Jahr ausgeliehen, damit er uns in der Rückrunde mit Spielpraxis wieder zur Verfügung steht.“

Auf der anderen Seite hat man den Kleeblatt-Angriff verstärkt. Ebenfalls bis Ende 2012 wird der 30-jährige brasilianische Stürmer Edu vom FC Schalke 04 ausgeborgt. Der Spieler hat internationale Erfahrung. Dazu Coach Mike Büskens:

„Ich bin sehr froh, dass dieser Transfer in letzter Minute geklappt hat. Edu bringt große internationale Erfahrung mit und kennt die Bundesliga aus dem Effeff. Er kann dazu beitragen, unsere junge, teilweise noch Bundesliga unerfahrene Mannschaft zu stabilisieren.“

Heute Abend ist ja die nächste Bewährungsprobe für der Spielvereinigung: Das Team wird versuchen, die bislang gute Bilanz gegen Mainz 05 um einen weiteren Sieg zu verbessern. Anstoß in der Coface-Arena ist um 20.30 Uhr.

Wer kommt nach Frauenschwarm Sami Allagui?

Seit letzten Samstag ist es also amtlich: Die Spielvereinigung muss in Zukunft ohne Sami Allagui planen. Er geht ab sofort zum Erstligisten 1. FSV Mainz 05 und will dort seine erfolgreiche Karriere fortsetzen.

Allagui_2Für uns „Greuther-Weiber“ ist der Weggang von Allagui in vielerlei Hinsicht ein herber Verlust. Nicht nur, weil er seit 2008 mit 27 Toren in 66  Spielen für das Kleeblatt ein sehr erfolgreicher Torschütze war. (Für Tunesien absolvierte Allagui übrigens sieben Länderspiele, in denen er zweimal für sein Land traf.) Nein, wir bedauern es, ihn zukünftig nicht mehr auf dem heimischen Spielfeld agieren zu sehen. Er ist – und das werden auch männliche Wesen zugeben – ein ausgesprochen attraktiver Fußballspieler. „Der ist doch süß“, bestätigte eine Freundin mein Faible für den 24-jährigen Deutsch-Tunesier. Und auch „Greuther-Weib“ Sabbel hat mir im August vergangenen Jahr schon mit ihrem Blog-Beitrag „Lieber Sami, bitte bleib!“ voll aus der Seele gesprochen.

Nein, diese Lücke wird schwer zu schließen sein. Wer immer Sami Allagui sportlich ersetzen wird, weibliche Besucher der Trolli ARENA werden bei Saisonbeginn sehr kritisch prüfen, wer in Zukunft der attraktivste Mann im Kader der Spielvereinigung ist.

Zwei Neuzugänge beim Kleeblatt

Also doch: Ab sofort trainiert ein weiterer Torhüter für die Spielvereinigung. Schon beim Fan-Stammtisch am vergangenen Mittwoch wurden Fragen nach Neuverpflichtungen laut. Angesprochen wurde dabei auch das Thema „zusätzlicher Torwart“. Und Trainer Mike Büskens machte keinen Hehl daraus, dass Präsident Helmut Hack und er immer die Augen offen haben, wenn es um die Verstärkung des Kleeblatt-Teams geht.

a-znk-pho-20100118_173546-1Jetzt ist es also so weit: Die SpVgg Greuther Fürth hat Matjaz Rozman (rechts) verpflichtet. Der 23-jährige Torhüter wechselt vom slowenischen Verein NK Interblock Ljubljana in den Ronhof. Rozman, der fünf Einsätze für die U21-Nationalmannschaft Sloweniens absolvierte, erhält beim Kleeblatt einen Vertrag bis 30. Juni 2012. Am Montagnachmittag absolvierte der Torwart das erste Training mit seinem neuen Team. Der neue Keeper trägt beim Kleeblatt die Rückennummer 25.
e-arc-tmp-20090301_124617-4 KopieAußerdem hat der Verein den Defensivspieler Milorad Pekovic (links) verpflichtet. Der 32-jährige kommt vom Erstligisten FSV Mainz 05, viereinhalb Jahre spielte der Montenegriner für die Rheinhessen und bestritt in dieser Zeit 65 Begegnungen in der ersten Bundesliga sowie 58 Spiele in der zweiten Liga. Pekovic ist zudem Nationalspieler seines Heimatlandes.

 

„Wir haben ja gesagt, dass wir den Markt beobachten. Von Milorad versprechen wir uns aufgrund seiner Erfahrung und Spielweise weitere Stabilität für unser Team.“

Soweit Kleeblatt-Trainer Mike Büskens zum Thema Neueinkäufe. Auch Neuzugang Milorad Pekovic freut sich auf seine Einsätze in Fürth:

„Ich habe ein gutes Gefühl und eine sehr positive Meinung, denn die SpVgg ist immer in der oberen Tabellenhälfte dabei. Fürth hat großes Interesse an mir gezeigt, und ich habe gerne hier unterschrieben. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann. Die zweite Liga ist für mich nichts Neues.“

Am Dienstagvormittag bestreitet Milorad Pekovic die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft. Wer Lust hat, kann ja gleich jetzt ins Stadion gehen und sich die beiden Neuen mal ansehen.

Jens Lehmann demontiert sich selbst

Aufmerksamen Lesern des Greuther-Weiber-Blogs blieb es sicher nicht verborgen, dass ich ein Faible für den Stuttgarter Torhüter Jens Lehmann habe. Sein Auftritt bei der Saison-Eröffnung im Fürther Playmobil-Stadion im Juli war zwar nicht spektakulär, aber ich konnte den ehemaligen Nationalkeeper endlich mal aus nächster Nähe sehen.

Meine Begeisterung für ihn erhielt dann in den nächsten Monaten schon einen ersten Dämpfer. In den vergangenen Wochen hat es Lehmann mit seinem Verhalten nun geschafft, dass meine Sympathie für ihn kontinuierlich abnimmt.  Im Sternzeichen Skorpion geboren, steht es ihm zu, ab und zu wild und spontan zu sein,vielleicht auch impulsiv und aufbrausend. Das lebte uns Lehmann ja auch immer wieder vor. Derzeit kultiviert er aber sein Image als Enfant Terrible und benimmt sich total daneben. Damit eckte er bei der Vereinsfühung des VfB Stuttgart an und soll einen erklecklichen Geldbetrag (immerhin 40 000 Euro) für sein lockeres Mundwerk berappen.

Am Wochenende beim Spiel gegen Mainz 05 hat der Fall Lehmann für mich allerdings noch mal ganz andere Dimensionen angenommen. Zunächst war Lehmann vom Spieler Aristide Bancé mehr als unfair attackiert worden. Das wurde vom Schiedsrichter unverständlicherweise nicht geahndet. Ausgerastet ist Lehmann dann kurz vor Spielende. Er trat dem vorherigen Übeltäter auf den Fuß und rempelte ihn mehr als unsanft um. Daraufhin wurde Lehmann mit einer Roten Karte bestraft, und nach dem Straf-Elfer ging das Spiel für die Stuttgarter nur mehr unentschieden aus. Später gab es dann ein noch einen Zwischenfall mit einem Fan vor dem Stadiontor.

Wer Lust hat, Jens Lehmann mal so richtig in Aktion zu erleben, der sollte sich den Videoclip in voller Länge zu Gemüte führen. Er zeigt, dass mit dem aufbrausenden Bundesligaspieler derzeit wirklich nicht gut Kirschen essen ist. Ich frage mich, ob er es sogar darauf anlegt, beim VfB zu fliegen? Und warum muss jemand, der ja wirklich Superleistungen bei der WM 2006 gebracht hat, sich selbst auf diese Art demontieren?
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Bloß nicht leichtsinnig werden!

Also, ehrlich gesagt, da beschleicht mich schon eine gehörige Portion Schadenfreude: Mainz 05 blamiert sich gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Viertligisten VfB Lübeck und scheidet damit aus! Recht so!!!

Denn als Fürther trage ich den Mainzern natürlich schon noch nach, dass sie unser Kleeblatt im Mai um den Bundesliga-Aufstieg gebracht haben. Und das noch dazu in einer Partie, bei der es die eine oder andere umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung gab. Ich erinnere mich zum Beispiel noch genau, wie sich ein Polizei-Hund eine Zeitlang mal den Ball geschnappt hat, als sein „Frauchen“, eine junge Polizistin, das Tier nicht mehr halten konnte. Davon hat der Schiedsrichter gar nichts mitgekriegt, weil er sich am anderen Ende des Spielfelds aufhielt. – Na ja, Schwamm drüber, vorbei ist vorbei.

Nun heißt es aber für unsere Mannschaft: Passt bloß auf, dass es Euch heute nicht auch so ergeht wie den Mainzern am Freitag! Auch wenn Worms nur in der Regionalliga spielt – Lübeck hat gezeigt, wie eine Amateur-Mannschaft Profis vorführen kann.