Da tut ein wenig Abstand mal ganz gut!

Es ist einfach frustrierend: Eine gute, vielleicht bislang die beste Erstliga-Leistung der Kleeblätter zu Hause, aber sie verlieren 0:1 gegen den VfL Wolfsburg. Kein Punkt, und der wäre heute so wichtig gewesen, weil 1899 Hoffenheim verloren hat und man dadurch ein bisschen dem Relegationsplatz hätte näher rücken können.

Chancen hatte sie viele, die Spielvereinigung. Nicht nur Nikola Djurdjic, auch Felix Klaus und Milorad Pekovic hätten ein Tor machen können. Aber sie waren – mal wieder – zu ungenau, zu wenig kreativ und zu unkonzentriert. Alle hatten gehofft, dass der Sieg am letzten Wochenende gegen Schalke 04 die Wende bringen würde. Aber heute – gegen die Heckingtruppe aus Wolfsburg – hat es wieder nicht gereicht. Das Tor durch Bas Dost in der 23. Minute sollte das einzige in der Partie bleiben.

Mike Büskens hatte gestern noch an die Fürther Fans appelliert, möglichst zahlreich zum Ronhof zu kommen, um ihre Mannschaft lautstark zu motivieren. Aber letztendlich waren nur ca. 15 000 Zuschauer in der Trolli Arena. Bestimmt geht’s dem einen oder anderen Anhänger wie mir. Die sportliche Leistug der SpVgg reden wir uns dauernd schön, aber unterm Strich kommt nicht viel Greifbares raus. Viele sind enttäuscht – so wie Pekovic auf unserem Foto!

Ich fahre jetzt mal ein paar Tage in den Schnee und schalte von allem ab. Auch vom Wohl und Wehe der Spielvereinigung. Die ist am kommenden Samstag in Düsseldorf gefordert – Greuther-Weib Sabbel verfolgt nicht nur all das, was auf dem Spielfeld passieren wird. Nein, sie wird dann auch bloggen. Ich hoffe auf gute Nachrichten!

Kleeblätter im DFB-Pokal eine Runde weiter

Da soll noch mal einer sagen, französische Bulldoggen seien nicht intelligent. Die (offensichtliche) Fußball-Kennerin Bubka hat den Sieg der Spielvereinigung in der zweiten Runde des DFB-Pokals richtig vorhergesagt. Die Kleeblätter gewannen in der Trolli ARENA souverän mit 4:0 gegen den SC Paderborn und haben sich so ins Achtelfinale gespielt. Die Tore erzielten Milorad Pekovic, Olivier Occean, Christopher Nöthe und Tayfun Pektürk. Erwähnenswert war die Rote Karte für den Paderborner Pallionis in der 60. Minute, der Occean böse gefoult hatte. Und die prima Leistung des Fürther Keepers Max Grün. Die schwarz-weiße Bubka hat übrigens auch den Sieg von Borussia Dortmund, dem FC Augsburg, Bochum und dem HSV treffsicher erahnt.

Das Kleeblatt-Team kann nach den beiden Spielen in zweitägigem Abstand erst mal etwas relaxen. Die nächste Bundesligabegegnung findet am Montag, 31. Oktober, um 20.15 Uhr statt. Dann empfangen die Fürther im Ronhof die Mannschaft von Eintracht Braunschweig, die momentan mit zehn Punkten Rückstand auf dem sechsten Tabellenplatz steht. Und bis zu den Achtelfinalbegegnungen im DFB-Pokal dauert es fast noch acht Wochen: Am 20. und 21. Dezember wird es sich zeigen, ob die Spielvereinigung – der Gegner wird noch ausgelost – weiterkommen wird.

Fazit: Für die Fürther Fußballer und Fans sieht zur Zeit alles entspannt aus. Die Kassen des Vereins füllen sich durch die Erfolge im DFB-Pokal. Und ob das Kleeblatt als Herbstmeister Weihnachten feiern wird? Man wird sehen…

Apfelmarkt oder Kleeblatt – eine Gewissensfrage

Geniales Spätherbstwetter beim Apfelmarkt im Fürther Stadtpark. Tausende Menschen informieren sich über Pinova, Renette und alte Birnensorten, probieren fränkischen Apfel-Secco und essen Apfel-Streuselkuchen. Nur wenige Kilometer weiter versucht zeitgleich die Spielvereinigung die Tabellenführung der 2. Bundesliga, die seit Freitag die Eintracht aus Frankfurt inne hat, wieder zurück zu erobern. Die Trolli ARENA ist mit über 10.500 Zuschauern gut besucht –  nach der längeren Kärwa-/Länderspiel-Pause aber auch keine Überraschung, dass es heute die echten Kleeblatt-Fans nicht zu Hause hält.
Die erste Halbzeit verläuft dann völlig anders als erwartet. Das Team von Erzgebirge Aue agiert geschlossener und selbstbewusster als erwartet. Die erste echte Torchance in der 30. Spielminute geht dann auch auf das Konto der Gäste. Der Torschuss scheitert allerdings am Fürther Keeper Max Grün. Dann fällt endlich in der 41. Minute das ersehnte erste Tor für die SpVgg durch Milorad Pekovic. Er hatte kurz zuvor eine gelbe Karte erhalten. Nach der Halbzeitpause schießt in Minute 58 Sercan Sararer das zweite Kleeblatt-Tor. Ab dem Moment hat das Kleeblatt einige vielversprechende Chancen, aber das dritte Tor will einfach nicht mehr gelingen.
Insgesamt eine ganz interessante Begegnung im Ronhof. Bei tollem Wetter kämpft sich die Spielvereinigung wieder an die Tabellenspitze. Und zum Apfelmarkt konnte man ja nach gewonnenem Spiel immer noch gehen.

 

Kleeblätter-Profis verkaufen Glühwein und Tickets

fuerther_weihnachtGute Traditionen soll man bekanntlich beibehalten. Die Aktion war schon im vergangenen Jahr ein Erfolg (unser Foto zeigt zwei Kleeblatt-Profis auf dem Weihnachtsmarkt 2009), deshalb ist es auch heuer wieder so weit:
Am Dienstag, 7. Dezember, sind Spieler der SpVgg auf dem Fürther Weihnachtsmarkt aktiv. An den vier Glühweinständen der Budenstadt gibt es ein tolles Angebot: Für nur 5 Euro erhalten interessierte Besucher eine Sitzplatz-Karte (Block 9) für das letzte Hinrunden-Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen. Die Partie wird am Freitag, 10. Dezember, um 18 Uhr in der Trolli ARENA angepfiffen. Und um Kleeblatt-Fans den Ticketkauf entsprechend schmackhaft zu machen, gibt es noch ein Glas Glühwein dazu.
Bei der Aktion sind am Dienstag zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr jeweils zwei Profis an den Verkaufsständen in Aktion. Mit dabei sind voraussichtlich: Christopher Nöthe, Kingsley Onuegbu, Leo Haas, Jan Mauersberger, Edgar Prib, Marino Biliskov, Milorad Pekovic und Sercan Sararer.

Also, der heutige Tipp von den „Greuther-Weibern“: Erst die lebende Krippe mit Schafen und Lämmern ansehen, dann den Kleeblättern was Gutes tun und Eintrittskarten fürs nächste Spiel kaufen!

Yes, you did!

Mist, dass ich nicht dabei sein konnte am Bornheimer Hang – diesen Tore-Reigen hätte ich wirklich gar zu gerne live miterlebt! Mein Gott, unsere Mannschaft kommt mir wie komplett ausgewechselt vor, so wie sie jetzt aufspielt. Wie in früheren Zeiten! Gut, dass gegen das „Kellerkind“ FSV Frankfurt drei Punkte drin sein müssten, habe ich mir vorher schon gedacht. Aber dass es gleich ein 5:0-Kantersieg werden würde, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt. Danke, Kleeblatt!

Neuzugang Milorad Pekovic allerdings hat durch sein wiederholtes Foulspiel dafür gesorgt, dass ich zeitweise das Nervenflattern bekam. Gut, dass ihn Mike Büskens rechtzeitig vom Platz genommen hat, sonst hätte Pekovic möglicherweise noch Rot gesehen. Außerdem habe ich mich für Fürstner gefreut, der trotz zuletzt recht ansprechender Leistung wegen Pekovic erst mal auf der Bank bleiben musste, dann aber doch gegen den Neuzugang aus Mainz eingewechselt wurde.

Aber sonst können wir, glaube ich, rundum zufrieden in dieses Wochenende gehen und erst mal ein wenig entspannen. Nur vor einem sollten sich unsere Spieler jetzt hüten: zu übermütig zu werden! Auch wenn der nächste Gegner, Energie Cottbus, zurzeit nicht gerade zu den stärksten Zweitligisten gehört – Übermut tut selten gut!

Zwei Neuzugänge beim Kleeblatt

Also doch: Ab sofort trainiert ein weiterer Torhüter für die Spielvereinigung. Schon beim Fan-Stammtisch am vergangenen Mittwoch wurden Fragen nach Neuverpflichtungen laut. Angesprochen wurde dabei auch das Thema „zusätzlicher Torwart“. Und Trainer Mike Büskens machte keinen Hehl daraus, dass Präsident Helmut Hack und er immer die Augen offen haben, wenn es um die Verstärkung des Kleeblatt-Teams geht.

a-znk-pho-20100118_173546-1Jetzt ist es also so weit: Die SpVgg Greuther Fürth hat Matjaz Rozman (rechts) verpflichtet. Der 23-jährige Torhüter wechselt vom slowenischen Verein NK Interblock Ljubljana in den Ronhof. Rozman, der fünf Einsätze für die U21-Nationalmannschaft Sloweniens absolvierte, erhält beim Kleeblatt einen Vertrag bis 30. Juni 2012. Am Montagnachmittag absolvierte der Torwart das erste Training mit seinem neuen Team. Der neue Keeper trägt beim Kleeblatt die Rückennummer 25.
e-arc-tmp-20090301_124617-4 KopieAußerdem hat der Verein den Defensivspieler Milorad Pekovic (links) verpflichtet. Der 32-jährige kommt vom Erstligisten FSV Mainz 05, viereinhalb Jahre spielte der Montenegriner für die Rheinhessen und bestritt in dieser Zeit 65 Begegnungen in der ersten Bundesliga sowie 58 Spiele in der zweiten Liga. Pekovic ist zudem Nationalspieler seines Heimatlandes.

 

„Wir haben ja gesagt, dass wir den Markt beobachten. Von Milorad versprechen wir uns aufgrund seiner Erfahrung und Spielweise weitere Stabilität für unser Team.“

Soweit Kleeblatt-Trainer Mike Büskens zum Thema Neueinkäufe. Auch Neuzugang Milorad Pekovic freut sich auf seine Einsätze in Fürth:

„Ich habe ein gutes Gefühl und eine sehr positive Meinung, denn die SpVgg ist immer in der oberen Tabellenhälfte dabei. Fürth hat großes Interesse an mir gezeigt, und ich habe gerne hier unterschrieben. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann. Die zweite Liga ist für mich nichts Neues.“

Am Dienstagvormittag bestreitet Milorad Pekovic die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft. Wer Lust hat, kann ja gleich jetzt ins Stadion gehen und sich die beiden Neuen mal ansehen.