Olivier Occéan ist wieder zu haben…

SpVgg Greuther Fürth - FC KaiserslauternStürmer Olivier Occéan und der 1. FC Kaiserslautern haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrages geeinigt. Der Kanadier verlässt die Pfälzer nach nur etwas mehr als einem Jahr mit sofortiger Wirkung. Der 33-Jährige wechselte zu Beginn der Saison 2013/14 aus Frankfurt an den Betzenberg und stand bei den Roten Teufeln in der letzten Spielzeit in 27 Spielen auf dem grünen Rasen. Dabei schoss er in der 2. Bundesliga und bei vier Spielen im DFB-Pokal  jeweils drei Tore. Occéan war in der aktuellen Saison beim FCK nicht mehr zum Einsatz gekommen und spielte für Trainer Kosta Runjaic keine Rolle mehr. Deshalb entschieden sich beide Seiten für eine Vertragsauflösung, die sofort Gültigkeit hat.

Für Kleeblattfans schwebt über Olivier Occéan noch immer eine Art Heiligenschein. Er debütierte für die SpVgg in der 2. Bundesliga am 15. Juli 2011 im Spiel gegen Eintracht Frankfurt, bei dem er in der Startelf stand und seinem Sturmpartner Christopher Nöthe einen Treffer auflegte. Insgesamt kam er in der Saison 2011/12 auf 33 Einsätze, in denen er 17 Treffer erzielte und zusammen mit Alexander Meier und Nick Proschwitz Torschützenkönig der Zweiten Liga wurde.

Ich wollte – als ich erfahren habe, dass Olivier Occéan wieder auf dem Transfermarkt zu haben ist – eigentlich anregen, ob Trainer Frank Kramer und die Verantwortlichen der SpVgg mal in sich gehen sollten, ob Occéan vielleicht eine Option als neuer Stürmer für die nächsten Monate wäre. Allerdings rumort es inzwischen in der Gerüchteküche: Der FC Sankt Pauli interessiert sich angeblich für den Spieler. Der Hambuger Kultverein steht zurzeit an vorletzter Stelle der Zweiten Liga. Zwar hat sich dessen personelle Situation gerade wieder eingermaßen entspannt, aber jetzt gibt es neue Sorgen: Ausgerechnet das Ex-Kleeblatt Christopher Nöthe – zusammen mit Marc Rzatkowski mit jeweils drei Treffern bester Schütze – zog sich einen Sehnenanriss im linken Oberschenkel zu. Das heißt, für ihn ist dieses Fußball-Jahr gelaufen.
Also: Falls die SpVgg tatsächlich an Olivier Occéan Interesse haben sollte: Schnell entscheiden und noch schneller handeln! Denn das nächste Spiel am 24. November gegen Fortuna Düsseldorf steht ja quasi schon vor der Tür.

Drittes Spiel, dritter Sieg – gegen unfaire Rote Teufel

Also teuflisch waren sie schon, die Roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern. Es wurde unfair gespielt, gefoult, gezogen und geknufft. Aber trotz aller Widrigkeiten hat die Spielvereinigung das Heimspiel mit 2:1 gewonnen. Und damit das dritte Zweitligaspiel in Folge für sich verbucht.

Heute war es in dieser Saison das erste Mal, dass Kapitän Wolfgang Hesl hinter sich greifen musste. Das hatte er dem Kaiserslauterer Crack Mohamdou Idrissou zu verdanken. In der 32. Minute traf der ins Fürther Tor, die Kleeblattfans waren kurz irritiert. Aber schon drei Minuten später revanchierte sich Goran Sukalo für die Fürther und erzielte den 1:1-Ausgleich.

Ein Schock war vorher die Verletzung von Nikola Djurdjic gewesen. Er stieß unglücklich mit einem FCK-Spieler zusammen, verdrehte sich beim Sturz ein Knie, hinkte und musste nach wenigen Minuten mit einer (im Moment noch nicht diagnostizierten) Verletzung ausgewechselt werden. Schade für ihn. Und ein bisschen Glück für Ognjen Mudrinski (Foto). Dessen erstes Tor wurde zwar wegen Abseitsstellung nicht gegeben, er verwandelte jedoch in der 79. Minute eine Ecke von Zoltan Stieber und köpfte zum 2:1 ein.
Insgesamt fand ich das Spiel eher zerfahren, es konnte kein richtiger Spielfluss aufkommen, weil aufgrund vieler Fouls immer wieder unterbrochen wurde. Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin hatte die Partie für meinen Geschmack nicht so ganz im Griff, er hätte sich viel früher mal dazu entschließen müssen, unfaire Aktionen mit Gelben Karten zu ahnden.
Olivier Occean, den ich in unserem Blog so optimistisch angekündigt habe, hat sich gut geschlagen. Mit Freuden hätte er ein Tor gegen seinen Ex-Verein geschossen. Aber er scheiterte am Fürther Keeper Wolfgang Hesl, der – wie so oft – (fast) alles hielt, was es zu halten gab.

Fazit: Drei Spiele und drei Siege für das Kleeblatt. Es ist weitere vier Tage Tabellenführer und freut sich auf den Tabellenzweiten, den Karlsruher SC, gegen den es (schon) am Freitag antreten darf. Auf jeden Fall ist das Kleeblatt wieder in der Spur.

Ein Wiedersehen mit Olivier Occean?

Am Montag, 12. August, findet im Ronhof um 20.15 Uhr mit dem dritten Saisonspiel eine hochinteressante Begegnung statt: Der 1. FC Kaiserslautern tritt gegen das Kleeblatt an. Ich erinnere mich gerne an das letzte Spiel. Damals – im Januar 2010 – haben die Fürther mit 3:0 durch ein Tor von Nicolai Müller und zwei Treffer von Bernd Nehrig gewonnen.
Ungewöhnlich und brisant wird die Partie aber vor allem deshalb, weil seit Juli 2013 der Ex-Kleeblatt Olivier Occean für den KSC spielt. Der Stürmer wechselte auf „Leihbasis“ für zwei Jahre vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf den Betzenberg. Die Verantwortlichen einigten sich über das Leihgeschäft  (gültig für Bundesliga und 2. Liga) und eine Kaufoption für ein weiteres Jahr.
Der kanadische Nationalspieler Occean hatte ja ganz wesentlich zum Auftstieg der Fürther in die erste Liga beigetragen – in der Saison 2011/12 traf er 17 Mal ins gegnerische Tor. Und am Montag wird Occean garantiert das letzte aus sich herausholen, um sich vor dem Fürther Publikum optimal zu präsentieren.

Auf der Vereins-Website werden die KSC-Fans schon mal auf das Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Tabellenführer in Fürth eingestimmt:

„Trotz des guten Saisonstarts sieht Coach Kramer noch deutlichen Steigerungsbedarf, forderte für die künftigen Partien konstante Konzentration endlich einmal über die gesamten 90 Minuten. Die wird auch nötig sein, damit für sein Team das vierte 2:0 im vierten Pflichtspiel 2013/14 überhaupt denkbar ist. Die Roten Teufel dagegen werden alles tun, damit die Serie der Franken im Spitzenspiel reißt.“

Das Sportpark Ronhof wird mit bislang 12 000 verkauften Karten eine stimmungsvolle Kulisse bieten. Die Kleeblattfans freuen sich auf den Montagabend – hoffentlich bei Superwetter, einem spannenden Spiel und vielen Toren für die SpVgg.

Back to the roots: Büskens jetzt bei Fortuna

Am 20. Februar 2013 musste Mike Büskens die Spielvereinigung Knall auf Fall verlassen, gut drei Monate lang konnte er relaxen und wieder seine Mitte finden. Jetzt ist es entschieden: Ab sofort ist er der neue Coach beim Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf. Offiziell wird er heute um 12.30 Uhr präsentiert. Mike Büskens ist der Nachfolger von Norbert Meier, vom dem sich Düsseldorf vor einer Woche getrennt hat. Wunschkandidat Büskens erhält einen Zweijahresvertrag. Die Düsseldorfer konnten damit die Partie für sich entscheiden – den Fürther Erfolgstrainer wollten auch die Zweitligisten 1. FC Köln und FC Ingolstadt engagieren.

Der in Düsseldorf geborene Mike „Buyo“ Büskens hat seine Profikarriere in Düsseldorf begonnen und insgesamt zehn Jahre für die Fortuna gespielt. Danach setzte er seine Laufbahn beim FC Schalke 04 fort, wo er nach seiner aktiven Karriere auch in verschiedenen Trainerfunktionen tätig war. Beim Revierclub Schalke feierte er mit dem Gewinn des UEFA-Cups 1997 seinen größten Erfolg. Vom 27. Dezember 2009 bis Februar 2013 war Büskens als Nachfolger von Benno Möhlmann beim Kleeblatt und hat mit ihm die unvergessliche „Unaufsteigbar-Tour“ mit dem Aufstieg in die Erste Liga gekrönt. Wir erinnern uns: Bei der Aufstiegsfeier trug Mike (auch) einen Düsseldorf-Schal. Im Februar wurde er nach nur zwei Siegen in 22 Spielen entlassen – nach einem 0:1 in Düsseldorf.

Asamoah und Occean?
In Insiderkreisen wird übrigens inzwischen gemunkelt, dass sich Mike Büskens zwei alte Mitstreiter nach Düsseldorf holen könnte, die am Aufstieg der SpVgg im Frühjahr 2012 wesentlich beteiligt waren: Gerald Asamoah und Olivier Occean. Der eine wurde bei diesem Saisonende nicht allzu freundlich vom Fürther Verein verabschiedet. Der andere hatte als 17-facher Torschützenkönig 2012 das Kleeblatt verlassen und beim Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt nur 18 Einsätze. Dabei erzielte er nur ein einziges Tor.

Wetten, dass die Fürther Fans Kopf stehen, wenn Mike Büskens beim Zweitligaspiel der SpVgg gegen Fortuna Düsseldorf im Ronhof auf dem Platz erscheinen wird?

Skeptischer Blick nach vorn – ohne Trolli

Aus der Traum von der Gummibären-Arena. Inzwischen hat es auch der letzte Kleeblattfan erfahren: Der Fruchtgummi-Hersteller Trolli will die Kooperation mit der Spielvereinigung beenden. Das Fürther Unternehmen Trolli gehört seit dem 1. Juli 2010 zu den Sponsoren des Fußballvereins und ist zudem auch Namensgeber des Stadions der Kleeblätter im Ronhof. Der Vertrag sollte eigentlich noch bis zum Jahr 2015 gelten.
Grund für das Zerwürfnis zwischen Trolli-Chef Herbert Mederer und den Häuptlingen der „Unaufsteigbaren“ ist das Theater um den Verkauf des Firmengeländes im Stadtsüden. Der Unternehmer wirft dem SpVgg-Präsidenten Helmut Hack vor, den geplanten Neubau des Kleeblatt-Stadions auf dem früheren Trolli-Firmengelände ohne Absprache abgesagt zu haben. Mit Conny Brandstätter, dem Verpächter des Stadiongeländes am Ronhof, sei ohne sein Wissen über eine Pachtverlängerung verhandelt worden. Der Trolli-Besitzer ist enttäuscht: „So, wie Helmut Hack mit uns umgesprungen ist, geht man mit keinem Familienmitglied um.“ Ende November hatte die Vereinsführung überraschend angekündigt, die Anfang des Jahres vorgestellten Pläne für den Bau eines neuen Fußballstadions am Main-Donau-Kanal fallen zu lassen.

Für den zur Zeit ohnehin sehr gebeutelten Verein ist das ein neuer Tiefschlag. Nach der desaströsen Hinrunden-Saison seit dem Bundesliga-Aufstieg – neun Punkte in 17 Spielen -, den nicht so glücklichen Spieler-Einkäufen und dem Weggang von Torjäger Olivier Occean kommt jetzt alles zusammen. Die vor ein paar Monaten noch euphorische Stimmung vieler Kleeblattfans ist im Keller. Das Hickhack um den Lärmpegel in der „Fanmeile Gustavstraße“, das Problem, Tickets für Heimspiele zu ergattern, die Befürchtung, dass Trainer Mike Büskens doch bald die Segel in Fürth streichen könnte –  Frust auf ganzer Linie! Für einen SpVgg-Anhänger hängt der Himmel seit einigen Wochen nicht mehr voller weiß-grüner Geigen.

Ich will ja jetzt nichts mies machen, aber wenn das in dem Stil weitergeht, naja. Zu allem Unglück wird auch beim ersten Rückrundenspiel gegen Bayern München am Samstag, 19. Januar, 15.30 Uhr in der Allianz Arena der Fürther Kader dezimiert sein. Der neue Hoffnungsträger  – Stürmer Nikola Djurdjic – ist erkrankt, auch Edgar Prib und Heinrich Schmidtgal fallen aus. Das heißt, das Kleeblatt startet geschwächt in die Rückrunde, wo es auf jedes Spiel, jedes Tor ankommen wird. Im Augenblick sieht es jedenfalls alles andere als rosig aus.

Neuer Stürmer könnte das Blatt wenden!

Jetzt wird er also kommen: Der Hoffnungsträger der Spielvereinigung. Sein Name: Nikola Djurdjic. Der Neuzugang vom norwegischen Erstligisten Haugesund soll den abschlussschwachen Sturm des Kleeblatts stärken und die Torquote massiv nach oben schnellen lassen. Coach Mike Büskens ist von der Treffer-Statistik des 26-jährigen Serben begeistert: In 41 Pflichtspielen für Haugesund und Helsingborg gelangen Djurdjic im Kalenderjahr 2012 31 Treffer. Eine Superbilanz, die er bei der kürzlich zu Ende gegangenen Gruppenphase der Europa League noch unterstreichen konnte. Er schaffte vier Treffer, davon allein drei gegen den niederländischen Spitzenklub Twente Enschede. Der Preis für den Stürmer liegt vermutlich bei zirka einer Million Euro.

Auf Nikola Djurdjic liegen die Hoffungen aller Fürther Fans. Nach dem Weggang des Torjägers Olivier Occean, der in der Aufstiegssaison 17 Tore fürs Kleeblatt erzielt hatte, spielte das Team zwar oft gut und engagiert, aber die Schwächen liegen einfach im wichtigsten Bereich eines Fußballspiels: dem Torschießen. Übrigens: Das gelingt Occean seitdem er für den Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt aufläuft, auch nicht mehr. Eigenartig. Aber für die Frankfurter ist Occeans Form derzeit nicht so existentiell wichtig, denn sie sind aktuell auf dem vierten Tabellenlatz  und schlagen sich in der ersten Liga mit Bravour.

Morgen wird Nikola Djurdjic noch nicht im Ronhof antreten. Da heißt es noch mal: Alles aufbieten, was derzeit machbar ist. Der Gegner ist der Tabellenvorletzte FC Augsburg, der genauso wie die SpVgg um jeden Punkt ringt und schon als sichere Abstiegself gehandelt wird, zusammen mit – und da müsst Ihr gar nicht groß raten: der Spielvereinigung aus Fürth. In einer repräsentativen Umfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid) glauben 56 Prozent der Befragten, dass die beiden bayerischen Mannschaften in die zweite Liga absteigen werden. Gerade mal 12 Prozent rechnen mit einer erfolgreichen Wende für das Kleeblatt.
Aber das hat ja noch 18 Spiele vor sich, um diesen Miesmacher-Prophezeiungen Paroli zu bieten. Und morgen kann es gleich mal losgehen mit einem Sieg gegen Augsburg zu Hause!

 

Asa und Occean – gegeneinander!

Am kommenden Freitag, 2. November, stehen sie sich also ab 20.30 Uhr gegenüber: Gerald Asamoah und Olivier Occean. Beide werden am 10. Spieltag (hoffentlich) leidenschaftlich Fußball spielen und kämpfen. Aber nicht mehr für den gleichen Verein. Seit Saisonbeginn ist Occean bei der Frankfurter Eintracht. Und Asamoah hat sich seit dem Aufstieg des Kleeblatts in die erste Bundesliga zu einem der wichtigsten Akteure im Team der Spielvereinigung entwickelt. Unser Foto zeigt beide im April 2012 beim Spiel der SpVgg gegen den FC Sankt Pauli: Asa jubelte vor Freude nach seinem Tor zum 2:0 mit Olivier Occean. Auf der Website der SpVgg hat Occean in einem Interview seinen Tipp für die erste Begegnung der beiden Erstliga-Aufsteiger am Freitag – dem „Duell der Aufsteiger“ – abgegeben: Er meint, es endet 2:0 für Frankfurt.
Naja, mal sehen. Ich habe am Freitag Geburtstag, und es wäre einfach super, wenn mir das Kleeblatt einen Sieg in meiner Geburtsstadt Frankfurt schenken würde.
Übrigens noch ein Nachtrag zu meinem Blogbeitrag zum Thema Mallorca: Das Spiel in der Primera Division zwischen dem RCD Mallorca und Real Madrid in Palma ging 0:5 für Real aus. Dann wird’s also vermutlich erst mal nichts mit einem Europa-League-Platz für den spanischen Verein.

Jetzt geht’s looos! – Der Stürmer ist da!

Die Mannschaft der Spielvereinigung wird allmählich komplett. Zwei Wochen vor dem Start der Bundesligasaison wurde man nach wochenlanger Suche nach einem geeigneten Stürmer fürs Kleeblatt jetzt endlich fündig: Die SpVgg hat den senegalesischen Stürmer Baye Djiby Fall verpflichtet. Der 1,87 Meter große Angreifer hat gestern Nachmittag die sportärztliche Untersuchung bestanden. Der 27-Jährige kommt vom belgischen Pokalsieger KSC Lokeren und hat in Fürth einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.  Präsident Helmut Hack ist – so steht es auf der Website des Vereins (daher auch unser Foto) – mit der Verpflichtung des Stürmers zufrieden:

„Nach langer, intensiver und geduldiger Suche haben wir den Spieler gefunden, der genau unserem Anforderungsprofil für diese Position entspricht.“

Djiby Fall wurde 2009 für die senegalesische Fußballnationalmannschaft nominiert und kam zu zwei Einsätzen. Er wird heute erstmals am Training der SpVgg teilnehmen und steht auch ab 19.30 Uhr beim Freundschaftspiel gegen Stoke City in der Trolli ARENA auf dem Platz. Der Verein aus der Premier League ist immerhin der zweitälteste, noch existierende Fußballverein in England. Schon seit 1863 existieren die Potters (Deutsch: Die Töpfer), ihr Heimatort ist Stoke-on-Trent. In die Schlagzeilen geriet der Verein in den letzten Tagen, weil Stoke Citys Abwehrspieler Robert Huth an einer viralen Meningitis erkrankt ist, er befindet sich aber auf dem Weg der Besserung. Huth musste am Montag nach dem Auftreten erster Symptome ins Krankenhaus gebracht werden. Man diagnostizierte dort eine leichtere Form dieser im schlimmsten Fall tödlichen Krankheit. Der 19-malige Fußball-Nationalspieler wird  noch einige Tage im Hospital mit Antibiotika behandelt.

Wir wünschen ihm gute Besserung – und hoffen, dass sich das Kleeblatt heute Abend mit dem neuen Stürmer in Topform zeigt und sich super schlägt!

Stürmer verzweifelt gesucht!

Die Sommerferien stehen vor der Tür, das Wetter ist endlich mal heiß und sonnig, man sitzt gemütlich mit einem Bier in der „Rodelbahn“ im Fürther Stadtpark und freut sich seines Lebens. Die Stimmung steigt überall. Ihren Urlaub schon hinter sich haben allerdings die Jungs von der Spielvereinigung. Sie haben sich heute zum neuen Mannschaftsfoto im Stadion getroffen (siehe unten). Kurzum: Eigentlich sollte man optimistisch in die nächste – die erste Bundesliga-Saison blicken, wenn da nicht ein kleines Problem wäre: Dem Kleeblatt fehlt ein Stürmer!

Nachdem Olivier Occean Fürth verlassen hat und seitdem die Frankfurter Eintracht verstärkt, ist Vereinspräsident Helmut Hack auf der forcierten Suche nach einem adäquaten Nachfolger für den 17-fachen Torschützen der letzten Spielzeit. Nick Proschwitz hat sich gegen die Aufsteigbaren und für die Fortsetzung seiner Torjäger-Karriere bei Hull City in England entschieden. Und Mickael Poté vom Zweitligisten Dynamo Dresden erteilte dem Kleeblatt jetzt auch eine Absage. Eine Pleite auf ganzer Linie, denn Coach Mike Büskens hat strategisch geplant, seine Mannschaft auch in der ersten Bundesliga 4-4-2 spielen zu lassen und dafür braucht er einen weiteren Stürmer.

Allmählich wird’s brenzlig, die Spielvereinigung bereitet sich sportlich und mental ab Donnerstag im österreichischen Walchsee auf die schwere Spielzeit vor. Das erste Spiel ist bekanntlich am 25. August gegen den Vize-Meister Bayern München in der Trolli ARENA. Und bis dahin muss sich in Sachen Stürmer einiges getan haben. Denn sonst…nicht auszudenken!
Also: Wer soll den Sturm der Spielvereinigung verstärken? Wer hat einen realistischen Vorschlag?

Dann halt ohne Occean!

Jetzt beginnt sie also: Die Occean-freie Zeit für die Spielvereinigung und die Fürther Fans. Das hier wird jetzt kein Abgesang auf den kanadischen Stürmer und Nationalspieler, der fürs Kleeblatt in der letzten Saison 17 Mal ins gegnerische Tor getroffen hat. Nein, the show must go on. Und die „Aufsteigbaren“ werden in ihrer ersten Bundesligaspielzeit mit Sicherheit zeigen, dass sie so schnell nichts aus der Bahn wirft. Meiner Ex-Heimatstadt Frankfurt gönne ich den Zugang von Olivier Occean. Sie sind – wie die Spielvereinigung – aufgestiegen und werden einen guten Angreifer nötig haben.

Das erste Heimspiel des Kleeblatts am 25. August um 15.30 Uhr in der Trolli ARENA gegen den FC Bayern München wird sicher ein Knüller. Unser Ministerpräsident Horst Seehofer ließ gestern verlauten, dass er mit einem 1:0-Sieg der Fürther rechne. Schön wär’s. Aber der neue Sportdirektor der Bayern, Matthias Sammer, wird bestimmt seine ganze „Freundlichkeit“ und Konsequenz einsetzen, um sein Team, das in der vergangenen Saison und der Fußball-EM so gar nichts gerissen hat, wieder an die Spitze des deutschen Fußballs zu bringen.

Wir hier in Fürth sehen das alles locker. Für Occean wird es noch einen prima Nachfolger geben. Und dann ist die Welt für uns wieder in Ordnung!