Beim Kleeblatt Tyrala ist es wieder das Knie!

Das ist doch wirklich ein Riesen-Pech für die Spielvereinigung:  Der Verein muss vermutlich längere Zeit auf Sebastian Tyrala verzichten. Der Mittelfeldspieler erlitt beim Testspiel gegen den SC Eltersdorf in der 32. Minute einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Das haben die ärztlichen Untersuchungen im Erlanger Universitätsklinikum ergeben. Auf der Homepage des Vereins äußert sich Martin Meichelbeck, Leiter des Lizenzbereichs, so:

„Bei solch einer Verletzung zeigt der Profifußball seine negative Seite.  Für Basti und für uns ist diese Nachricht ein Schock. Wir werden Basti auf seinem Weg begleiten und ihn bestmöglich unterstützen.“

Sebastian Tyrala kam im Juni 2011 vom VfL Osnabrück in den Ronhof, sein Vertrag läuft bis 2014. Seit er für die SpVgg aktiv ist, hat er sich immer wieder schwere Knie-Verletzungen zugezogen. Schon im September 2011 musste sich Tyrala einer Operation des linken Knies unterziehen. Dabei wurde der Knorpel geglättet. Und beim Testspiel gegen Akhisarspor im Juli 2012 erlitt er eine Knieprellung mit Einblutung.
Also: Kein Glück für das Kleeblatt, das beim Kampf in der ersten Bundesliga auf jeden Spieler setzen muss.

 

 

Auch bei Tyrala kommt das Knie daher

Das ist ja wirklich wie verhext: Nachdem schon Olivier Occean gesundheitliche Probleme mit seinem Knie hatte und deswegen nicht an der WM-Qualifikation der kanadischen Nationalmannschaft teilnehmen kann, geht es Sebastian Tyrala jetzt noch viel schlimmer. Der SpVgg-Profi (auf dem Foto war die Welt für ihn noch in Ordnung) hat sich eine schwere Knie-Verletzung zugezogen. Der Mittelfeldspieler des Kleeblatts musste sich gestern in Augsburg einer Operation des linken Knies unterziehen. Dabei wurde der Knorpel geglättet. Tyrala klagte seit einigen Tagen über Probleme im Knie, und eingehende Untersuchungen haben dann den nun erfolgten Eingriff erforderlich gemacht. Nach Einschätzung von Mannschaftsarzt Dr. Harald Hauer fällt der 23-jährige Tyrala voraussichtlich etwa sechs Monate aus.
Das ist fürs Kleeblatt natürlich eine bittere Pille. Der Spitzenreiter der zweiten Bundesliga empfängt am Freitag, 9. September, um 18 Uhr den MSV Duisburg in der Trolli ARENA. Pünktlich zum Ferienende hofft man auf viele Zuschauer, die den Weg in den Ronhof finden. Ob Olivier Occean antreten kann, wird sich noch zeigen. Die Greuther-Weiber empfehlen: Abwarten und Kräutertee trinken!

Fürth feiert Schützenfest

Während in der Heimat beim „Frühschoppen“ nach dem Sommernachtsball im Stadtpark der Bär tanzte, musste das Kleeblatt zur ersten Pokalbegegnung in den hohen Norden fahren. Es wurde ein erfolgreicher Nachmittag für die Spielvereinigung: Sie trat gegen den Sechstligisten Eimsbütteler TV im Stadion „Hohe Lust“ in Hamburg an – und gewann mit 10:0 Toren! Der erhoffte Kantersieg fand statt, eine nicht auszudenkende Blamage blieb (Gott sei Dank oder natürlich?) aus.

Der Zweitligist gegen ein verstärktes A-Jugend-Team: Bei den Gastgebern sind gleich neun Spieler Jahrgang 1993, Hitscher ist mit seinen 23 Jahren der Zweitälteste. Am meisten Erfahrung vorweisen konnte  der 30-jährige Rosmanith. Warum das so ist? Lesen Sie/lest dazu unseren Blogbeitrag!

Die Partie war von Anbeginn vom Kleeblatt dominiert. Trotzdem dauerte es 17 Minuten, bis Mavraj das erste Tor schoss. Dann kam Sararer in der 19. und 25. Minute zum Zuge. Halbzeitstand 3:0. In der zweiten Hälfte ging es fast Schlag auf Schlag: 54., 66., 70., 76., 80. Minute usw. Am häufigsten konnten Sararer (vier Mal) und Tyrala (zwei Mal) einlochen. Für die Zuschauer sind solche Schützenfeste natürlich toll – in Hamburg waren es 2000, die ins Stadtion kamen -, aber nur, wenn die eigene Mannschaft gewinnt. Viele Fürther Fans hatten den Weg nach Hamburg nicht gefunden. Vermutlich fanden die meisten den Gegner zu leicht, vielleicht war das erste Ferienwochenende in Bayern auch kein idealer Zeitpunkt.

Für die Spielvereinigung ist das Ergebnis hochmotivierend. Am Samstag, 6. August, empfängt die Truppe von Trainer Mike Büskens um 13 Uhr den Aufsteiger Dynamo Dresden. Da werden wohl keine 10 Tore fallen – leider!!!