Lesestunde für kleine Kleeblattfans

Noch vor dem nächsten Zweitliga-Auswärtsspiel am kommenden Samstag, 18. November, gegen den VfL Bochum (Anstoß um 13 Uhr) findet etwas ganz Besonderes statt. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages für Jung und Alt lädt die Volksbücherei ein: Am Freitag, 17. November, von 14 bis 17 Uhr werden Geschichten für alle von bekannten und nicht bekannten Vorlesern zum besten gegeben. Im Zentrum des Nachmittags stehen Geschichten für Kids im Alter zwischen fünf und zehn Jahren. Nach Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung (14 Uhr) wird der frühere Fan-Koordinator und jetzige Leiter des CSR-Managements der Spielvereinigung, Nicolas Heckel, lesen (um 16.30 Uhr). Der Ort der Veranstaltung ist die Fürther Innenstadtbibliothek (Neue Mitte, Friedrichstraße 6a). Der Eintritt ist frei.

Bereits zum 14. Mal rufen DIE ZEIT, Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung ganz Deutschland zur Teilnahme am bundesweiten Vorlesetag auf. Im letzten Jahr waren es über 130.000 Teilnehmer, die geholfen haben, ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen. Denn für das Lesen und Vorlesen brauchen Kinder Vorbilder, die ihnen Lesefreude vermitteln, damit sie später mit mehr Begeisterung selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-Books greifen.

Kleeblattfans zeigten Flagge

SpVgg Greuther Fürth - Fortuna DüsseldorfBeim gestrigen Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf hat die Spielvereinigung einen wunderbaren 3:1-Sieg mit drei Traumtoren von Veton Berisha (2) und Marco Stiepermann (1) eingefahren. Am Rande des Geschehens ging es im Sportpark Ronhof auch noch um Anderes: Kleeblattfans zeigten in der Fankurve Flagge. Auf großen Transparenten war zu lesen: „Nazis und Verschwörungstheoretiker – verpisst euch! Kein Platz für den Kopp-Verlag!“. Damit sprachen sie sich – zumindest optisch – eindeutig dagegen aus, dass der Kopp-Verlag aus Rottenburg demnächst in der Fürther Stadthalle eine Veranstaltung abhalten wird. Einen „Kongress der Superlative“ verspricht der Kopp-Verlag auf seiner Internetseite, mehr als 600 Teilnehmer werden angekündigt. Um die „perfekte Krisenvorsorge“ soll es hier am kommenden Samstag, 23. April, gehen.

Die „Fürther Nachrichten“ haben am 11. April 2016 schon ausführlich darüber berichtet: Rechtsreferent Christoph Maier und dem Geschäftstführer der Stadthalle, Robert Steinkugler, habe der Name „Kopp-Verlag“ bis vor kurzem nichts gesagt. „Ein Autorenkongress eines großen Verlagshauses war angefragt“, so Steinkugler. „Ich kann niemandem im Team einen Vorwurf machen, dass er nicht hellhörig geworden ist.“ Wenn man den Verdacht habe, dass es sich um „Rechtsradikale oder Gewaltgeneigte“ handle, erkundige man sich. Allerdings sei es für eine Stadthalle generell schwieriger als für einen privaten Betreiber, Veranstalter im Vorfeld abzulehnen, so Steinkugler und Maier in den „FN“. Als eine Halle, die „dem öffentlichen Zweck gewidmet ist“, soll sie jedem zur Verfügung stehen – jedem, der nicht durch Straftaten auffällt oder die öffentliche Sicherheit gefährdet. Es gelte der „Gleichbehandlungsgrundsatz“: „Wir können nicht einfach sagen: Das gefällt uns inhaltlich nicht“, erklärte Maier.

Ich finde es bemerkenswert, dass Kleeblattfans auf der Nordtribüne gestern im Stadion mit Spruchbändern demonstrierten. Vielleicht – so meinte jemand auf Facebook – hat so etwas beim Sport nichts zu suchen. Aber ein Fußballspiel mit knapp 10 000 Zuschauern ist mit Sicherheit eine Plattform, auf Dinge aufmerksam zu machen, die eine Stadt bewegen. Die Fans sind schließlich auch Fürther Bürger, die sich für das interessieren, was in ihrer Stadt vorgeht und gegebenenfalls ihre Meinung dazu öffentlich kundtun. Das gehört einfach zur Demokratie dazu. Und das hält der Sport auch aus!

So gewinnt man neue Kleeblatt-Fans

Immer mehr Leute zieht es – und ziehen – nach Fürth. Auch eine gute Freundin von mir, die eigentlich Erlangerin mit Haut und Haaren ist. Sie ist da geboren, zur Schule gegangen, hat dort mit ihrer Familie gewohnt und arbeitet auch in der Universitätsstadt. Aber sie hat sich jetzt dafür entschieden, ein weiß-grünes Gewächs zu werden – und ich denke, sie wird es garantiert nicht bereuen.
Beim unserem letzten Treffen hat sie mir erzählt, dass sie gerne mal mit mir zu einem Kleeblatt-Fußballspiel in den Sportpark Ronhof gehen möchte. Ich war überrascht, denn eigentlich ist Fußball nicht gerade ihre Sportart. Der Grund für den Wesenswandel: Sie hat als Neubürgerin bei der offiziellen Anmeldung im Bürgeramt ein Willkommensgeschenk von der Spielvereinigung erhalten. Unter dem Slogan „Erst wird man Fürther. Dann wird man Fan“ begrüßt der Verein nämlich seit dem vergangenen Jahr alle Zugezogenen mit einem Willkommensbrief des Vereinspräsidenten Helmut Hack und einem Gutschein mit zwei Tickets für ein Heimspiel der SpVgg. Die Schnupperkarte fürs Kleeblatt gilt für alle Heimspiele in der Zweiten Liga im Jahr des Zuzugs, man erhält gratis zwei Stehplatzkarten im Block „Lohner“ oder zwei Sitzplatzkarten im Block 7.

Fürths OB Thomas Jung hat diese weiß-grüne Begrüßungs-Aktion bei der Einführung positiv kommentiert: „Ich finde das eine pfiffige Idee, auch die Menschen, die neu nach Fürth ziehen, mit diesem Geschenk zum Kleeblatt zu holen.“ Der Hintergedanke, dass sich neue Fürther nicht nur mit der Stadt, sondern auch mit dem Kleeblatt identifizieren sollen, ist meiner Ansicht nach eine Supergeste. Natürlich werde ich das Angebot meiner Freundin annehmen, mit ihr zu einem Heimspiel noch in dieser Saison zu gehen. Sie wird sich freuen, dabei meine Kommentare als Greuther-Weib mal live mitzuerleben. Aber das war die Einschränkung meiner Freundin: „Das wird bestimmt ganz lustig – allerdings nur, wenn sie gewinnen“.

Historischer Vertrag im Ronhof

Supergute Nachrichten für die Fürther Fußballfans: Der Pachtvertrag des Ronhofs wird bis zum 30. Juni 2050 verlängert. Eine Entscheidung, die für Generationen von Kleeblattfans bedeutsam ist. Heute setzten OB Thomas Jung – die Stadt ist ja Hauptpächter des Geländes – und Grundstückseigentümer Conny Brandstätter ihre Unterschriften unter den fast schon historischen Vertrag. Der Pachtzins bleibt mit 420.000 Euro im Jahr unverändert. Grundstückseigentümer Conny Brandstätter hatte noch eine weitere positive Nachricht im Gepäck. Der Ronhof wird in eine Familienstiftung eingebracht, somit kann das Gelände nicht mehr verkauft werden. Mit anderen Worten: Der Ronhof wird auch in hundert Jahren noch stehen! Wenn das die Herzen der Kleeblattanhänger nicht höher schlagen lässt!

Für die Spielvereinigung ist der Vertrag besonders wichtig, da so die Modernisierung des Stadions in Angriff genommen werden kann. Der Traum vieler Kleeblatt-Fans, dass das Gelände im Ronhof noch sehr lange Zeit die Heimat der SpVgg bleiben soll, ist somit in Erfüllung gegangen. Es wird keine Pläne mehr geben, ein neues Stadion an der Peripherie der Stadt zu bauen. Dass die Verantwortlichen der Stadt Fürth hinter ihrem Kleeblatt stehen, hatte die Zweidrittel-Mehrheit im Stadtrat für die baulichen Vorhaben des Kleeblatts bewiesen. Dazu der SpVgg-Präsident Helmut Hack:

„Im Stadtrat sind die Weichen gestellt worden. Auch für dieses Vertrauen mein herzlicher Dank!… Es ist wunderschön, dass sich der Ronhof und seine große Geschichte nun weiter entwickeln. Ich weiß, ganz viele Menschen wird das sehr freuen.“

Conny Brandstätter machte aus seiner Freude über diesen Vertrag und die Partnerschaft mit dem Verein keinen Hehl. Für ihn ist der Umbau der Haupttribüne des „Stadions am Laubenweg“ ein Parameter für der Wettbewerbsfähigkeit des Vereins.

„Ich habe die Pläne für die Modernisierung gesehen und bin begeistert. Ich bin sicher, dass wir hier in der Zukunft noch viele tolle Fußballfeste feiern werden.“

Dem können wir Greuther-Weiber uns natürlich nur anschließen!

Unschöner Empfang in der Großstadt Fürth

Unterfuehrung_Bahnhof_Fuerth„Unsere Stadt soll schöner werden“. Das hat sich nicht nur Fürth für die nächsten Jahre vorgenommen. Die „Neue Mitte“, die Optimierung des Wochenmarktes, die Vergrößerung des Stadions am Laubenweg – die Projekte in der Kleeblattstadt sind vielfältig.
Allerdings findet man noch immer triste Ecken in Fürth, die weder Einwohner noch Gäste erfreuen. So ist beispielsweise der Hauptbahnhof alles andere als eine Augenweide. Die Eingangshalle ist eng, außer der Bahnhofsbuchhandlung sind hier nur Automaten zu finden. Noch schlimmer das Untergeschoss: Eine Bäckerei, ein paar mit Brettern zugenagelte Wände – das macht auf Besucher, die wegen der hübschen Altstadt Fürths, des Jüdischen Museums oder kultureller Veranstaltungen hierher kommen und mit dem Zug anreisen, einen mehr als schlechten Eindruck.
Die Krönung der Hässlichkeit ist für mich der Aufgang von der Unterführung zum „Südausgang“. Hier haben sich übereifrige Anhänger der Spielvereinigung mit einem weiß-grünen Graffito verewigt. Was hat man sich dabei wohl gedacht? Will man Clubfans schon beim Eintreffen in der „feindlichen Zone“ brüskieren? Oder ehemalige Kleeblattfans, die vom aktuellen Tabellenplatz in der Zweiten Liga nicht begeistert sind, wieder neu motivieren? Für beides ist dieses „Kunstwerk“ allerdings denkbar ungeeignet.

Aus der Traum – aber Frank Kramer bleibt!

Ich kann mich an nur wenige Fußballmatches erinnern, die so spannend, dramatisch und emotional aufgeladen waren wie dieses zweite Relegationsspiel der Spielvereinigung gegen den Hamburger SV gestern Abend im Ronhof. Aber – das Leben ist nicht fair – dem Kleeblatt ist der greifbar nahe Wiederaufstieg nach nur einer Zweitligasaison in die Bundesliga nicht gelungen. Die Partie ging 1:1 unentschieden aus. Denn aufgrund dieser absurden „Das-Auswärtstor-gilt-mehr-Regel“ gab es keine Verlängerung und kein Elf-Meter-Schießen.

Doch bei allem Frust am „Day after“ – eine gute Nachricht kann alle Fans optimistisch in die Kleeblattzukunft blicken lassen: Trainer Frank Kramer gefällt es hier bei der Spielvereinigung, und er wird aller Voraussicht nach bleiben (er hatte ja in den vergangenen Wochen mehrere Angebote von Bundesliga-Vereinen erhalten). Das wurde heute früh in den Nachrichten gemeldet, und ich hoffe, es ist kein Fake.

Über das Spiel möchte ich mich gar nicht mehr im Detail auslassen. Die Hamburger begannen nach dem Donnerstagspiel überraschend kompakt und konzentriert. Und so fiel in der 14. Minute ein für Wolfgang Hesl nur schwer haltbares Kopfballtor durch Pierre-Michel Lasogga. Ein Spieler, der mit seiner Körpersprache und provokativem Verhalten wenige Sympathisanten auf seiner Seite hat. Auch seine demonstrative Schadenfreude in Richtung Fürther Trainerbank nach dem Spiel sprach Bände.
Dieses 1:0 brachte die SpVgg erst mal aus dem Konzept, gegen Ende der ersten Halbzeit hatte sie sich jedoch wieder gefangen. Die zweite Halbzeit zeigte dann ein Fürther Team, das wieder passgenauer spielte und ein wenig zur Form des Relegations-Hinspieles zurückfand. Erleichterung, als Stephan Fürstner der Ausgleichstreffer gelang. Aber das Kleeblatt musste ja (siehe oben) zwei Tor schießen, um den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Und die gingen – trotz bester Aktionen von Ilir Azemi, Daniel Brosinski und Niclas Füllkrug – einfach nicht ins Hamburger Tor, das Jaroslav Drobny nach dem Ausfall (Bandscheibenvorfall) von Keeper René Adler erneut überraschend gut verteidigte. So blieb der Endstand 1:1 bitter für die Fans im mit 17.500 Zuschauern ausverkauften Stadion, die ihre Mannschaft von der ersten Minute bis zum Abpfiff angefeuert hatten, was das Zeug hielt. Und auch später in der Fürther Gustavstraße feierten viele Kleeblattanhänger „ihre“ Mannschaft bis in den späten Abend.

Ich finde, trotz des Verbleibens in der Zweiten Liga: Es war eine schöne und spannende Saison. Frank Kramer hat aus einer jungen und neuen Mannschaft ein richtig gutes Team gemacht, dem es sichtbar Spaß macht, Fußball zu spielen. Der aktuellen Enttäuschung beim Verein und den Fürther Fans wird die Vorfreude auf die Saison 2014/15 folgen.

Alle im Relegationsfieber: Henry versus Helmut?

Der ehemalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger ist bekanntlich der prominenteste Fan der Spielvereinigung. Er ist gebürtiger Fürther und lässt keine Gelegenheit aus, sich im Ronhof ein Spiel seiner Kleeblätter anzusehen. Kissinger informiert sich auch in den USA regelmäßig über die Ergebnisse der SpVgg und hat zu seinem 90. Geburtstag sogar eine Dauerkarte auf Lebenszeit vom  Verein geschenkt bekommen.
Vor eineinhalb Jahre hat ihm Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz einen HSV-Schal geschenkt, den sich Kissinger mit der Bemerkung um den Hals legte: „Wenn die Fotos öffentlich werden, darf ich mich in Fürth nicht mehr blicken lassen“.

Und in diesen Tagen würde Henry Kissinger das mit Sicherheit gleich gar nicht tun. Denn wenn heute Nachmittag um 17 Uhr die SpVgg im Ronhof gegen den Hamburer SV im zweiten und entscheidenden Relegationsspiel antritt, muss man sich ganz offen zu einem der beiden Vereine bekennen.

Es kommt heute aber nicht zur zum sportlichen Schlagabtausch, sondern auch zum Polit-Duell zweier Freunde: Helmut Schmidt versus Henry Kissinger. Der 95 Jahre alte Ex-Bundeskanzler (1974 bis 1982) und der fünf Jahre jüngere Ex-Außenminister der USA kennen sich bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert. Der Hamburger Schmidt gilt zwar nicht als ausgemachter Fan des Hamburger SV. Aber er sagte bereits vor einiger Zeit, dass er einen Abstieg des HSV in die Zweite Liga nur ungern sehen würde.
Also: Ich bin gespannt, welcher der beiden Grandseigneur sich heute Abend freuen darf!

Kleeblattschmuck – nicht nur für echte Fans

Wer – wie ich – mit offenen Augen durch Fürth läuft, der findet immer wieder kleine Unternehmen und Geschäfte, die eine besondere Affinität zur Spielvereinigung haben. Dazu gehört sicherlich die Mosaikkünstlerin Iris Rauh am Marktplatz oder eine Schmuckkünstlerin in der Gustavstraße – über beide habe ich im Greuther-Weiber-Blog schon geschrieben.
Jetzt wurde ich wieder fündig: Die Goldschmiedin Kathrin Müller in der Schwabacher-/Ecke Blumenstraße bietet in ihrem Schmucksortiment witzige Fürther Kleeblätter, die auf Kleeblattfans wie zugeschnitten sind. Kathrin Müller ist aus Fürth und hat seit fünf Jahren ihren Laden. Als Meisterwerkstatt sind sie und ihr Team Spezialisten für handgefertigten Schmuck. So hat sie sich nicht nur auf die Umarbeitung von z.B. altem Familienschmuck spezialisiert. Nein, sie ist kreativ und fertigt nach eigenen oder auch Entwürfen ihrer Kunden individuellen Schmuck an.

Die Fürther Kleeblätter der Goldschmiedin Müller gibt es als Ring, Ohrstecker, Krawattenschieber, Anstecker oder Schlüsselanhänger. Ursprünglich war die Stadt Fürth auf Kathrin Müller zugegangen, um von ihr einen Entwurf für „Kleeblattschmuck“ machen zu lassen, der als originelles Souvenir oder Geschenk für Fürth-Besucher und Kleeblattfans geeignet ist. Der Kleeblattschmuck ist silber, silber-schwarz oder (selbstredend) silber-grün. Zu den Kunden der Goldschmiedin gehören Männer und Frauen gleichermaßen. Klar, denn die Fans der Spielvereinigung sind modebewusst und wollen sich auch äußerlich für ihren Verein stark machen und zeigen, dass sie sich mit ihrer Stadt und deren Logo identifizieren.

Grün-weiße Entchen auf der Pegnitz!

Es ist inzwischen eine schöne Tradition: das Entenrennen auf der Pegnitz im Fürther Stadtpark. Am nächsten Sonntag, 7. Juli, stürzen sich um 14 Uhr zum neunten Mal 1000 kleine Plastikenten in die Fluten und schwimmen eine gute halbe Stunde vom Engelhardsteg zum Karlsteg um die Wette. Die grün-weißen Enten sind mit fortlaufenden Nummern versehen, und für die Siegerenten, die als erste ins Ziel kommen, gibt es Preise zu gewinnen.
Das Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. hat mit dem Entenrennen eine Idee aufgegriffen, die ursprünglich aus Irland kommt. Dort ist es seit vielen Jahrhunderten Tradition, dass die Kinder anlässlich von Dorffesten kleine Holzenten basteln und diese auf dem örtlichen Bach gegeneinander antreten lassen. Am 3. Juni 2006 fand in Dublin übrigens das größte „Duck Race“ der Welt statt: Es gingen 132.000 Plastikenten für einen guten Zweck in das Rennen.
In diesem Jahr sind die 1000 Fürther Entchen im Kleeblatt-Design gestaltet, weil die Spielvereinigung die Verstaltung sponsert. Die Schwimmvögel werden zum Stückpreis von sechs Euro verkauft, der Erlös kommt zu 100 Prozent dem Projekt „Gemeinsam wachsen“ zugute, mit dem benachteiligte Fürther Familien unterstützt werden. 100 Plastikenten für die wohltätige Veranstaltung stiftet das Kleeblatt.

Auch beim „Classic-Day for Kids“ am 30. Juni konnte man an einem Stand Enten erwerben (unser Foto). Viele Eltern ließen es sich dort nicht nehmen, ein Exemplar für den Nachwuchs zu erstehen. – Wo kann man die Gummi-Enten in den nächsten Tagen noch kaufen? Unter anderem im Greuther Teeladen, in der Buchhandlung Jungkunz oder bei Frankenticket. Und natürlich am kommenden Wochenende beim Fürth-Festival.

Kleeblatt-Stand am Fürther Grafflmarkt

Heute und morgen ist Grafflmarkt in der Fürther Altstadt. Die Spielvereinigung hat sich dafür eine Aktion ausgedacht, die ich Ihnen/Euch nicht vorenthalten möchte:
An einem eigenen Stand ist der Verein – genauer gesagt: die Ronhof Racker – vertreten. Dort gibt es Spielsachen, Kleidung und andere Kleinigkeiten zu kaufen. Und einige Kleeblatt-Profis haben original getragene (!!!) und von ihnen unterschriebene Fußballschuhe, Shirts oder Handschuhe zur Verfügung gestellt. Der Stand ist kinderleicht zu finden: Er befindet sich ca. 30 Meter vor dem Eingang zum Kinder-Grafflmarkt am Kirchplatz auf der rechten Seite (Hausnummer 48) – wenn man durch die Gustavstraße läuft, kann man ihn also gar nicht verfehlen.

Den kompletten Erlös des Verkaufsstandes auf dem Grafflmarkt spendet die SpVgg Greuther Fürth nach Kamerun. Wieso? Es geht um ein Video, in dem kleine Kleeblattfans aus Kamerun vor einigen Wochen ihre Begeisterung für den Verein mit einem Lied deutlich gemacht haben. Witzig, wenn man hier die Hymne hört: „Und dann gemmer mit Gesang, tätärä, auf der Färdder Straß entlang, tätärä.“ Das ist beim Kleeblatt so gut angekommen, dass man jetzt den Fans aus Afrika etwas Gutes tun und den gesamten Erlös nach Kamerun schicken will.
Also: Heute von 16 Uhr bis 22 Uhr und morgen von 7 Uhr bis 16 Uhr ist der Fürther Grafflmarkt geöffnet!
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