Weiß-grüne Saisoneröffnungsfeier

Am Sonntag, 21. Juli, geht’s los: Die große Saisoneröffnungsfeier mit allen Fans, Mitarbeitern und Mannschaften der Spielvereinigung auf dem Gelände rund um die Geschäftsstelle in der Kronacherstraße 154. Von 11 bis 17 Uhr ist ein großes, buntes und vielseitiges Programm geplant. Höhepunkt für echte Kleeblattfans ist natürlich die persönliche Begegnung mit den Profis. Gut besucht war die Feier 2018 (Foto: Sportfoto Zink).

Auf der großen Bühne sorgen wieder die in Fürth allseits bekannten Travelling Playmates für musikalische Unterhaltung. Gegen 14.30 Uhr präsentiert sich dann das Profiteam von Trainer Stefan Leitl. Klar wird es interessant, wenn sich die Neuzugänge den Kleeblatt-Fans vorstellen. Im Anschluss kann man bei der großen Autogrammstunde Trikots oder Schals signieren lassen und Selfies machen. In diesem Jahr können sich alle Besucher außerdem auf die Nachwuchs- und Damenteams freuen, sie werden sich bereits ab 11.45 Uhr auf der Bühne vorstellen.

Auch 2019 verwandelt sich das Gelände wieder in eine weiß-grüne Aktionsfläche. An den verschiedenen Stationen der SpVgg-Partner und Vereinsabteilungen lässt sich einiges ausprobieren, auch das Sportheim ist mit einer Kleeblatt-Area dabei. Dort wird es auch einen speziellen Bereich für die Ronhof Racker und Dauerkartenbesitzer geben!
Das besondere Highlight für alle Kids ist das Kindertraining: Ab 11.30 Uhr können sie mit den Kleeblatt-Nachwuchstrainern Übungen absolvieren und sich von den Profi-Spielern einige Tipps geben lassen.

Außerdem kann man mit einem Shuttle-Transfer zur Haupttribüne fahren. Hier werden zum ersten Mal die Kleeblatt eSports days präsentiert von CCS – Compatible Computer Solutions ausgetragen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Samstag und Sonntag diese Spiele live im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer zu verfolgen.

Sinnvoll ist die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Und: Am Eingang werden Taschenkontrollen stattfinden, deshalb bitte nur das Nötigste mitnehmen! Auf dem gesamten Gelände sind Glasflaschen verboten.

Versöhnlicher Saisonabschluss – auch dank Fabian Reese

Spannung bis zur letzten Minute im letzten Spiel der Zweitliga-Saison 2018/19: In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelingt Richard Magyar der 2:1-Siegestreffer gegen den FC St. Pauli – das Kleeblatt hat sich damit den 13. Tabellenplatz gesichert. Das erste Tor war Fabian Reese (Foto: Sportfoto Zink) in der 51. Minute gelungen, nach einer Vorlage, die ebenfalls von Magyar kam. Insgesamt ein versöhnlicher Abschluss einer Spielzeit, in die Fürth vielversprechend startete, bevor plötzlich der Wurm drin war und man zeitweise sogar um den Klassenerhalt fürchten musste. 

Zahlreiche St. Pauli-Fans hatten ihr Team nach Franken begleitet, im Ronhof wurde ihnen deshalb ein zusätzliches Kontingent an Plätzen überlassen: Eine mit fast 14.000 Zuschauern beeindruckende Kulisse – schade, dass es in den vergangenen Monaten nicht öfter so war. Außerdem hatten sich die Anhänger beider Mannschaften eine originelle Choreografie einfallen lassen, was er Partie einen zusätzlichen Reiz verschaffte. Zusammen mit den angenehm frühsommerlichen Temperaturen also beste Voraussetzungen für einen interessanten Fußball-Nachmittag.

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2:0-Führung doch noch verspielt

Jubel nach dem Torschuss zum 1:0 durch Julian Green (Foto: Sportfoto Zink)

Superwetter in Fürth – Frühlingsfest – Heimspiel im Ronhof. Ideale Rahmenbedingungen für Kleeblattfans, die (für hiesige Verhältnisse) zahlreich im Ronhof vertreten waren (9440 Zuschauer). Arminia Bielefeld hieß der Gegner der Spielvereinigung – ein Verein, der für Fürth in der Vergangenheit immer wieder interessant war. Wolfgang Hesl wechselte 2015 zu den Ost-Westfalen. Und das letzte Spiel in dieser Spielzeit konnte das Kleeblatt nach einem 2:0-Rückstand noch zum 2:3-Auswärtssieg herumreißen.

Heute hatte Arminia die erste gute Chance im Spiel, aber das Kleeblatt ging nach zehn Minuten durch ein ungewöhliches Tor in Führung: Julian Green schoss einen starken Schuss (nach Pass von Atanga) an den rechten Innenpfosten, von dort prallte der Ball an den Rücken des Bielefelder Keepers Stefan Ortega und ins Tor. Das erinnerte mich fatal an die unglückliche Niederlage der Spielvereinigung im Halbfinale des DFB-Pokals im März 2012 gegen Borussia Dortmund, als der gerade von Mike Büskens eingewechselte Tormann Jasmin Fejzic ganz ähnlich eine Art Eigentor verursachte.

Heute also die schnelle Führung der Spielvereinigung. Und dabei sollte es nicht bleiben. Kapitän Marco Caligiuri leitete einen Konter ein, spielte auf Fabian Reese ab. Der gab an den freistehenden Daniel Keita-Ruel, und der erzielte souverän das 2:0 (23. Spielminute) – sein zehntes Saisontor. Ein hoffnungsvoller Start!

Warum Fürths Trainer Stefan Leitl nach der Pause auf die Tribüne verbannt wurde, war dem Stadionzuschauer nicht ganz klar. Offenbar hatte er sich in der Halbzeitpause ein verbales Duell mit dem Schiedsrichter Alexander Sather geliefert. Kaum hatte Leitl auf der Tribüne Platz genommen, gelang Arminia Bielefeld mit einem Kopfballtor von Fabian Klos in der 47. Minute der Anschlusstreffer. Trotz bester Stimmung im Stadion – beide Fankurven feuerten ihre Teams engagiert und lautstark an – war beim Kleeblatt etwas die Luft raus. Nicht ohne Folgen: Torschütze Klos köpfte eine Freistoßflanke zum (leider) verdienten 2:2 ein (65.).

Marco Caligiuri versuchte mit sehenswerten Aktionen doch noch einen Sieg zu erlangen. Nach einer Verletzung von Maxi Wittek waren die Kleeblätter noch dazu in Unterzahl. Trotz Kampfeswille blieb es beim 2:2-Endstand.

Die Spielvereinigung bestreitet gerade eine kräftezehrende Englische Woche: Am Donnerstag, 4. April, kommt Dynamo Dresden für das Nachholspiel in den Ronhof. Die Sachsen sind zu bedauern, weil sie morgen noch gegen Erzgebirge Aue spielen müssen. Und am nächsten Sonntag empfängt das Kleeblatt – ebenfalls zu Hause – den SV Darmstadt 98.

Fußballkosmos zwischen Ramsau und Kiel

Kleiner Kleeblattsticker vor steirischer Bergkulisse (Foto: KH)

Wie in jedem Winter verbringen die Greuther-Weiber einige Urlaubstage in Ramsau in der Steiermark – zum Langlaufen und Relaxen. Hier haben uns die Neuigkeiten vom Club erreicht, der es der Spielvereinigung nachgemacht und sich von seinem Trainer getrennt hat. Allerdings ist Michael Köllner seinem Sportdirektor gefolgt. Beim Kleeblatt ist Rachid Azzouzi noch im Amt.

Weiterhin erhitzen sich zu Hause die Gemüter einiger Kleeblattfans über das Engagement des neuen Trainers Stefan Leitl und seines Co-Trainers Andre Mijatovic. Darüber haben wir schon geschrieben – deshalb dazu hier aus der Ferne von uns keine neuen Kommentare.

Viel wichtiger waren die drei Punkte beim letzten Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Ob die Arbeit des neuen Coachs weiter Früchte trägt, wird sich am kommenden Sonntag, 17. Februar ab 13.30 Uhr, beim Spiel gegen Holstein Kiel zeigen. Die Störche rangieren immerhin mit 35 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz der Zweiten Liga und werden der Spielvereinigung das Leben auf dem grünen Rasen bestimmt nicht leicht machen.

Obwohl das Wetter für den Sonntagnachmittag kaiserlich vorhergesagt ist und gleichzeitig bei der Ski-WM im schwedischen Aare Deutschlands Hoffnungsträger Felix Neureuther gegen seinen österreichischen Erzrivalen Marcel Hirscher im Slalom antritt, werden wir uns hier – dank der Unterstützung einer Freundin – die Kiel-Fürth-Partie auf dem Laptop ansehen und mit dem Kleeblatt zittern. Und wenn die Spielvereinigung gewonnen hat, trinken wir darauf einen „Zirb’n“.

Mehr Glück als Verstand!

Felix Wiedwald hält den zweiten Elfmeter von Daniel Keita-Ruel (Foto: Sportfoto Zink)

Eigentlich reicht die Überschrift schon für ein Fazit dieses Spiels: Mehr Glück als Verstand, viel mehr gibt es dazu kaum zu sagen. Dass die Spielvereinigung die heutige Partie gegen den MSV Duisburg mit 1:0 gewonnen hat, ist einerseits schmeichelhaft, denn beide Teams waren ungefähr gleich harmlos. Andererseits ist es blamabel, denn es hätte am Ende 2:0 heißen müssen. Doch Daniel Keita-Ruel schoss beim zweiten Elfmeter (1. Minute der Nachspielzeit, siehe Foto) den Ball haargenau in die Hände des Duisburger Keepers Felix Wiedwald – und das, nachdem er fünf Minuten vorher bereits einen Foulelfmeter erst durch Nachschuss im Kasten der Gäste versenken konnte (86.). Ein äußerst schwaches Bild, das der Fürther Stürmer da abgab!

Mal ganz abgesehen davon, war schon Elfmeter Nummer eins ein sehr großzügiges Geschenk von Schiedsrichter Harm Osmers an das Kleeblatt. Denn im Zweikampf mit Duisburgs Hajri fiel Julian Green einen Tick zu früh hin, als es mit rechten Dingen hätte zugehen können. Doch der Unparteiische ließ sich weder von einigen protestierenden Duisburger Spielern in seiner Entscheidung beeinflussen noch von ihrem Trainer Lieberknecht, der deshalb schimpfte wie ein Rohrspatz.

Und sonst? Für den neuen Kleeblatt-Trainer Stefan Leitl war es ein glücklicher Einstand. Für ihn zählt nicht, wie dieses Ergebnis zustandegekommen ist – sondern nur, dass es 1:0 lautet und die Spielvereinigung damit den Abstand zum Tabellenende um drei Punkte vergrößern konnte. Ob der „neue Besen“ Leitl wirklich gut kehrt, wird sich beim nächsten Spiel am Sonntag, 17. Februar, gegen Holstein Kiel zeigen. Und für Duisburg? Für die Zebras war es eine bittere Pille, die sie im Ronhof schlucken mussten. Ein 0:0-Unentschieden wäre dem Spiel ehrlicherweise eher gerecht geworden. Aber was heißt im Fußball schon gerecht? Und Glück muss nicht nur der Mensch, sondern auch der Fußballer haben. So gesehen, geht das heute alles in Ordnung.

Man darf gespannt sein!

Andre Mijatovic und Stefan Leitl beobachten das Training (Foto: Sportfoto Zink)

Morgen empfängt die Spielvereinigung im Ronhof den MSV Duisburg. Und die Erwartungshaltung der Kleeblattfans ist hoch. Wurde doch Anfang der Woche Cheftrainer Damir Buric entlassen. Und schon am nächsten Tag Stefan Leitl als neuer Coach und Hoffnungsträger begrüßt. Leitl ist vielen als Trainer des FC Ingolstadt bekannt. Dort arbeitete er ein Jahr erfolgreich – bis er im September 2018 nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg aus sechs Spielen vor die Tür gesetzt wurde.

In den sozialen Netzwerken wurde nach seinem Engagement für die Spielvereinigung hitzig diskutiert. Den einen stieß sauer auf, dass Stefan Leitl ehemals ein Clubberer war. Doch noch mehr brachte sein Co-Trainer Andre Mijatovic, der zuletzt schon an der Seite von Leitl in Ingolstadt tätig war, das weiß-grüne Fanblut zum Kochen: Nach Ablauf seines Vertrages bei Dinamo Zagreb hatte der kroatische Abwehrspieler Andre Mijatovic im Juli 2005 ablösefrei zur SpVgg in die 2. Fußball-Bundesliga in Deutschland gewechselt. Nachdem der Verein 2007 eine Vertragsoption gezogen hatte, die den Kontrakt um ein weiteres Jahr verlängern sollte, hatte Mijatovic in einem Eilantrag eine Einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht Nürnberg gegen diese Entscheidung beantragt. Dieser wurde jedoch abgelehnt, so dass es am 6. August zur Hauptverhandlung kommen sollte. Da Mijatovic jedoch kurz vor Verhandlungsbeginn die Klage zurückzog, fand kein Prozess statt.

Wie dem auch sei: Morgen versucht das Kleeblatt, aus seinem Formtief herauszukommen. Gegen den Tabellensiebzehnten der Zweiten Liga ist das sicher auch machbar. Ob Stefan Leitl in den paar Tagen der Mannschaft neues Selbstbewusstsein und sportliches Können vermitteln konnte, bleibt abzuwarten. Morgen nach dem Abpfiff des Spiels wissen wir mehr!