Fürther Kleeblatt in den Startlöchern

Die letzte ernst zu nehmende Bewährungsprobe für die neu zusammengestellte Mannschaft war die Partie gegen den Erstligisten Mainz 05 im Sportpark Heimstetten bei München. Die Spielvereinigung ging mit einem akzeptablen 0:0 vom Platz. Für das Kleeblatt war es bereits das sechste Testspiel vor dem Beginn der neuen Spielzeit und gleichzeitig die letzte Gelegenheit, seine aktuelle Verfassung zu testen. Über weite Strecken war die SpVgg gegen das Team des neuen Mainzer Trainers Sandro Schwarz sogar die bessere und spielbestimmende Mannschaft. Man merkte, dass das Kleeblatt schon um einiges weiter in der Vorbereitung war als die Bundesligisten. Khaled Narey und Serdar Dursun hatten vielversprechende Chancen. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte das Kleeblatt, dass es auf einem guten Weg ist. Die beiden Keeper Balász Megyeri und Sascha Burchert (ab der 2. Halbzeit) hielten den Fürther Kasten sauber.
Ein Wermutstropfen ist die Verletzung von Neuzugang Maximilian Wittek: Er landete in der 55. Spielminute nach einem Luftkampf auf dem Rücken und musste vom Platz gehen. Da kann man nur die Daumen drücken, dass er sich nicht ernsthaft verletzt hat, denn gerade Wittek ist einer der Hoffnungsträger der Kleeblätter in der Abwehr. (Auf dem Foto hat er noch im Trainingslager Waidring gemeinsam mit Daniel Steininger und Hund eine Abkühlung im Haselbach genossen.)
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Es wäre so schön gewesen!

Heute Nachmittag hat die Spielvereinigung beim Zweitligakollegen VfL Bochum ein Testspiel vor 150 Zuschauern mit 0:3 verloren. Schade, aber es ging ja um nichts.
Auf der Vereins-Website war dann allerdings dieses Ergebnis zu sehen. Ich denke mal, hier war der Wunsch der Vater des Gedankens. Beziehungsweise des Autors.

Rückkehr von Ilir Azemi zu den Profis

SpVgg Ansbach - SpVgg Greuther FürthEin Sieg mit 7:0 Toren – das geht den Kleeblattfans so richtig runter wie Öl. Allerdings war es nur ein Freundschaftsspiel: Die Spielvereinigung gastierte am Dienstagabend bei der SpVgg Ansbach. Der Landesligameister Nordwest  empfing das Kleeblatt zum Freundschaftsspiel im PIGROL Sportpark. Es sollte ein Kantersieg werden – und die Wiederkehr eines Fußballers nach langer Pause.

Anfangs tat sich  die Spielvereinigung gegen den vermeintlich unterlegenen Gegner sogar ziemlich hart. Doch nach 19 Minuten grätschte dann Johannes Wurtz eine Hereingabe von Tim Bodenröder im Fünfmeterraum zum 1:0 ins Tor. Neun Minuten später war es George Davies, der eine scharfe Flanke von links in den Strafraum schickte, Ante Vukusic musste nur noch abziehen. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff gab der Kroate den Ball an der Strafraumgrenze an Wurtz weiter, der mit einem schön gezirkelten Schuss das 3:0 erzielte.

Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte Coach Stefan Ruthenbeck Dominik Schad eingewechselt, der nach seinem Mittelfußbruch sein Comeback feiern durfte. Und dann war es knapp vor der Halbzeitpause so weit: Ilir Azemi kam für Maurice Hirsch aufs Spielfeld! Der 24-jährige Stürmer war ja schon seit längerem wieder für die U23 im Einsatz und trainiert seit einer Woche endlich wieder mit der Ersten Mannschaft. In Ansbach konnte er jetzt seine Rückkehr in die Profi-Elf feiern.
Azemi, der Anfang August 2014 kurz nach der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth schwer mit seinem Auto verunglückt war, hatte seitdem mit seiner Genesung zu kämpfen. Viele Kleeblattfans verfolgten mit Sorge und großem Interesse Azemis Zeit in der Reha. Wie sich Ilir Azemi in den nächsten Wochen und Monaten beim Training wieder eingewöhnen kann, wird sich zeigen. Er war ja der Meister der spektakulären Tore und fiel vor allem durch seinen extremen Körpereinsatz auf. „Wenn er fit ist, kann er uns helfen. Aber er hat noch einen langen Weg vor sich“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck nach dem Spiel gegen die SpVgg Ansbach.

Das 7:0 gegen Ansbach war zumindest ein bisschen Motivation fürs angeschlagene Selbstvertrauen der Fürther Mannschaft. Hier noch mal die Torschützen: 1:0 Wurtz (19.), 2:0 Vukusic (28.), 3:0 Wurtz (45.), 4:0 Vukusic (56.), 5:0 Vukusic (64.), 6:0 Wurtz (86.), 7:0 Freis (89.). Am Sonntag, 15. Mai, ist bekanntlich das letzte Saisonspiel in der Zweiten Liga. Das Kleeblatt empfängt zu Hause im Ronhof den SV Sandhausen und will alles dransetzen, vor der Sommerpause eine bessere Vorstellung abzuliefern als bei den letzten drei Zweitliga-Begegnungen.

Endlich frisches Blut beim Kleeblatt

Trainingslager SpVgg Greuther FürthKleeblattfans wurden allmählich schon ungeduldig, weil sich bei der Spielvereinigung im Profibereich wenig Neues getan hat. Man hat Ronny Marcos engagiert, ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten Luzern mit 0:1 verloren. Und sich ansonsten im Trainingslager im spanischen La Cala de Mijas die Sonne auf den Pelz brennen lassen, um sich auf den Start der Rückrunde der Zweiten Liga am 7. Februar vorzubereiten.
Doch jetzt es so weit: Die Mannschaft der SpVgg hat zwei Neuzugänge. Als Rechtsverteidiger kommt Sebastian Heidinger (links auf dem Foto). Der – immerhin schon –  30-Jährige erhält lediglich einen Vertrag bis zum Saisonende. Ebenfalls nur bis zum Schluss der Saison gesellt sich Maurice Hirsch zum Kleeblatt. Der 22-Jährige Mittelfeldspieler kommt auf Leihbasis von Hannover 96.

Der neue Direktor Profifußball Ramazan Yildirim kommentiert auf der Vereins-Website die Aufstockung des Profikaders so:

„Sebastian Heidinger hat schon viel Erfahrung gesammelt und ist ein Spieler, von dem wir uns erhoffen, dass er der Mannschaft sofort weiterhelfen kann. Wir haben in den Gesprächen gespürt, dass er das vergangene halbe Jahr in Heidenheim schnell vergessen machen will. Maurice Hirsch ermöglicht uns künftig noch variabler im zentralen Mittelfeld aufzutreten. Er bringt neue Qualitäten in unsere Mannschaft ein, die für uns in der Rückrunde noch wichtig werden könnten.“

Sebastian Heidinger hat über 100 Spiele in der zweiten und dritten Liga unter anderem für Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und RB Leipzig bestritten. Er wird den größten Schwachpunkt des Kleeblatts – die Rechtsverteidigung – abdecken. Maurice Hirsch wurde in der Jugend von TSG Hoffenheim ausgebildet, ehe er zu Hannover 96 wechselte. Der 22-Jährige ist defensiver Mittelfeldspieler und kam für die Niedersachsen auf sieben Einsätze in der Bundesliga. Den Durchbruch aber schaffte der gebürtige Mannheimer noch nicht. In der laufenden Saison wurde der Rechtsfuß lediglich neun Mal in der U-23-Mannschaft von Hannover 96 in der Regionalliga Nord aufgestellt.
Übrigens: Heute Nachmittag findet das nächste Testspiel statt. Um 16 Uhr tritt die Spielvereinigung gegen den albanischen Verein KF Skenderbeu an.

Celtic Glasgow – Ein echt starker Gegner fürs Kleeblatt!

Nächste Woche gibt es für Kleeblatt-Fans ein echtes Highlight: Mit dem schottischen Kultverein Celtic Glasgow kommt ein Hochkaräter in die Trolli ARENA. Am Dienstag, 9. Juli, 19 Uhr, wird sich der 44-fache schottische Meister der SpVgg in einem Testspiel stellen. Der Club hat den offiziellen Spitznamen „The Bhoys“, die Mannschaft trägt ihre Heimspiele in grün-weißen (!) quergestreiften Trikots (emerald green & white hoops) aus. Das Team ist  – zumindest was das farbliche Design anbelangt – also schon mal auf der Wellenlänge des Fürther Kleeblatts.
Der Verein dominiert –  gemeinsam mit dem Lokalrivalen Glasgow Rangers – seit mittlerweile mehr als einem Jahrhundert den schottischen Fußball. Ähnlich wie die Spielvereinigung und der „Club“ verbindet Celtic Glasgow und die Glasgow Rangers eine der erbittertsten Rivalitäten im Fußball überhaupt. Jeder Verein steht für jeweils verschiedene Konfessionen, nationale Identitätsgefühle und soziale Klassen. Im Gegensatz zu den protestantischen Rangers, die bis 1989 prinzipiell nur protestantische Fußballer beschäftigten, waren bei Celtic seit Beginn alle Spieler – unabhängig von ihrer Herkunft, der kulturellen Identität oder Religion – willkommen. Das Lokalderby – „The Old Firm“ – ist ein symbolischer Religions-, National- und Klassenkampf.
Die Anhängerschaft von Celtic Glasgow ist weltweit durch ihre zahlreiche und lautstarke, trotzdem äußerst friedvolle Unterstützung bei Heim-,  aber auch besonders bei Auswärtsspielen bekannt. In der Regel werden während der ganzen Spieldauer Lieder mit voller Inbrunst gesungen. Die bekanntesten sind „You’ll Never Walk Alone“ und „Fields of Athenry“. Übrigens bestehen Fanfreundschaften mit dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund.
Das wird bestimmt ein stimmungvolles und leidenschaftliches Spiel im Fürther Ronhof! Echte grün-weiße Fans  – und ausschließlich solche gibt es ja dann im Stadion – sollten sich das auf keinen Fall entgehen lassen!

Kleeblätter contra Labaddia-Truppe

Seit einigen Tagen befinden sich die Profis der Spielvereinigung im Winter-Trainingslager im türkischen Belek. Stimmung und Wetter sind auf jeden Fall besser als hier in Franken. Das erste Vorbereitungsspiel haben die Kleeblätter denn auch für sich entschieden: In Side gewann das Kleeblatt-Team von Trainer Mike Büskens verdient mit 2:1 gegen den VfL Bochum. Rund 200 Zuschauer standen am Spielfeldrand und hatten Freude an den Toren – das 1:0 schoss Aleksic in der 26. Minute, den Ausgleich für Bochum schaffte Saglik in der 45. Minute durch einen Foulelfmeter. Und für den 2:1-Endstand zeichnete dann Klaus (76.) verantwortlich.

Das untenstehende Foto hat übrigens nichts mit dem Spiel zu tun, sondern hat mir einfach nur gut gefallen: Mike Büskens im Training mit einem kleinen Jungen – offensichtlich haben die Fürther in der Türkei Spaß!

belek_greutherAm Samstagnachmittag, 8. Januar, trifft die SpVgg auf die Erstligamannschaft VfB Stuttgart. Dabei kommt es auch zum Treffen mit dem ehemaligen Fürther Coach Bruno Labaddia. Mal sehen, ob die Truppe von Trainer Mike Büskens den Schwaben Paroli bieten kann. Das Stuttgarter Team steht mit 17 Punkten derzeit auf einem desaströsen vorletzten Tabellenplatz und steckte in fast allen Spielen nur Schlappen ein. Sieht man mal vom 6:0-(Kanter-)Sieg gegen Werder Bremen Anfang November ab.

Die Stuttgarter hoffen also auf eine erfolgreichere zweite Hälfte der Bundesligasaison. Nächster Gegner wird eine Woche später der Shootingstar Mainz 05 sein. So ist auch die Erklärung von Coach Bruno Labbadia zum Testspiel gegen die Kleeblätter zu verstehen:

Wir haben die Fürther ganz bewusst ausgesucht, da sie in der Spielweise Mainz 05 etwas ähneln. Fürth verfügt über eine geordnete Spielanlage, ein gutes Kollektiv und sie sind im Angriff sehr aggressiv. Von daher ist Fürth ein idealer Testspielgegner“.

Saisoneröffnung rückt für Kleeblatt näher

Bei meinem letzten Blog habe ich ja die Frage in den Raum gestellt, ob die Kleeblätter „harte Hunde“ sind. Einen Kommentar dazu will ich zitieren:

Jaja, die Greuther Fürther sind schon Harte Hunde… Jede Saison den Aufstieg verpaßt. Manchmal nur ganz knapp. Das muß wohl an der Metropolregion liegen. Denn auch die Clubberer sind enorm leidensfähig…Man kann und darf das zwar nicht vergleichen, aber jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Egal ob Fürth oder Nürnberg.“

Offensichtlich ist der/die Kommentator/in „Eichhorst 1802“  eher ein Clubfan? Macht nichts, danke. Und wenn sich die Gerüchte, dass Sami Allagui das Kleeblatt verlassen und nach Mainz gehen wird, bewahrheitet, dann müssen die Kleeblätter die Zähne zusammenbeißen!!

20100729_ain_spvgg_0005Auf jeden Fall hat sich die SpVgg im ersten von zwei Testspielen gegen die Mannschaft von Al Ain Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einem – wie heißt es immer so schön? – „Kantersieg“ wacker geschlagen. Prompt war das Wetter so schlecht (wie ich es schon prophezeit hatte), dass aufgrund starker Regenfälle der Platz in Mittersill kurzfristig gesperrt werden mußte. Kurzerhand wurde die Partie nach Ruhpolding verlegt. Und auch heute ab 17 Uhr gegen den TSG 1899 Hoffenheim in Saalfelden wäre zumindest ein Unentschieden ganz nett. Bei den Hoffenheimern war ja in der vergangenen Saison der Lack ab, vielleicht wäre der Erstligist von einer motivierten Fürther Mannschaft zu schlagen.

Was unsere Lieblingsmannschaft aus der Nachbarstadt schon hinter sich hat, findet im Sportpark Ronhof nächstes Wochenende statt. Die obligatorische Saisoneröffnungsfeier in der umbenannten Trolli ARENA steigt am Samstag, 7. August: Ab 14 Uhr geht es mit Live-Musik hinter der Nordtribüne los, für das leibliche Wohl sowie Unterhaltung für Klein und Groß in Form eines Karussells und verschiedener Aktionsflächen der Kleeblatt-Partner ist gesorgt. An den Fanshops im Stadion gibt es an diesem Tag 30 Prozent Rabatt für alle Dauerkarteninhaber auf alle Fanartikel. Wer bis jetzt noch keine Saisonkarte hat, könnte das bei der Saisoneröffnungsfeier noch ändern, denn der Kleeblatt-Fanshop „Greuther Teeladen“ hat extra bis 19 Uhr geöffnet. Nach ihrer Rückkehr aus dem Trainingslager in Kitzbühel wird die aktuelle Kleeblatt-Mannschaft an diesem Tag hautnah bei der offiziellen Vorstellung und einem Show-Training in der Trolli ARENA sowie einer Autogrammstunde zu erleben sein. Und dann ist es nicht mehr lange hin bis zum 1. Spieltag am Sonntag, 22. August, um 13.30 Uhr in der Trolli ARENA gegen den Karlsruher SC.

Testspiel am Freitag, den 13.

Der Fürther ist ja gemeinhin eher handfest und nicht abergläubisch. Und wenn doch, dann zumindest nicht sehr. Ein (wenn auch nicht vierblättriges) Kleeblatt findet sich allerdings im Wappen der Stadt und des Vereins. Einem waschechten Fürther ist es auch egal, ob eine schwarze Katze von links über den Weg läuft. Aber wie ist es mit dem Freitag, den 13.? Den haben wir nämlich in dieser Woche. 

tsghoffenheimNach dem mit 4:5 verlorenen Heimspiels gegen den FC Augsburg muss die Spielvereinigung die angeschlagene Psyche ihrer Fans wieder ein bisschen aufbauen. Gelegenheit dazu bietet sich am ausgerechnet am Freitag, 13. November, beim Testspiel gegen den Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim. In der Länderspielpause bestreitet das Team von Benno Möhlmann ein Match gegen die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Es startet schon um 14 Uhr im Playmobil-Stadion. Auf der Haupttribüne zahlen Erwachsene 8 Euro, die ermäßigten Karten für Studenten, Rentner, Dauerkarten-Inhaber und Mitglieder kosten 5 Euro, Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zahlen nur 3 Euro. Kinder bis 13 Jahre haben freien Eintritt.

Der TSG Hoffenheim liegt im Moment auf dem siebten Tabellenplatz der 1. Bundesliga und gehört außerdem auch zu den letzten acht Vereinen, die im Viertelfinale des DFB-Pokals stehen. Das heißt, nachdem die Spielvereinigung den FC Bayern München am 10. Februar 2010 aus dem Pokal kicken wird, wäre es durchaus möglich, dass der Halbfinalgegner dann Hoffenheim heißt. Und da wären Erfahrungen eines Testspiels ja auch nützlich.

Wenn alles gut geht – an diesem Freitag, den 13. -, dann gewinnen also die Kleeblätter gegen die Fußball-Überflieger aus dem kleinen Dorf im Rhein-Neckar-Kreis. Dann findet Marino Biliskov zu seiner Form (zurück). Und die Fürther Fans haben nach einem kleinen Ausrutscher wieder Oberwasser. Toi, toi, toi!

„Würger von Worms“ für zwei Pokal-Spiele gesperrt!

Es ist wie verhext: Die Fürther werden offenbar vom Pech verfolgt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Fürther Kapitän Marino Biliskov wegen „unsportlichen Verhaltens“ für zwei Spiele im DFB-Pokal gesperrt. Damit hat man auf die rüde Attracke des Kroaten gegen seinen Mitspieler Sami Allagui reagiert. Fernsehbilder hatten bewiesen, dass Biliskov nach dem Halbzeitpfiff Allagui seinen Kopf ins Gesicht gedrückt hatte. Spieler und Verein haben das Urteil akzeptiert. Es ist in der Fußball-Geschichte das erste Mal, dass ein Spieler schuldig gesprochen wurde, der einen eigenen Mitspieler angegriffen hat.
Biliskov ist also wenigstens beim Bundesligastart am Samstag um 13 Uhr dabei. Trotzdem beginnt für die Fürther die neue Saison gegen Kaiserslautern mal wieder mit einer Zitterpartie. Das verlorene Testspiel gegen Stuttgart und der späte 1:0-Sieg im DFB-Pokalspiel gegen Wormatia Worms sitzen der Mannschaft noch im Nacken.
Trainer Benno Möhlmann wird versuchen, die Kleeblätter bestens zu motivieren. Und alle, die zu Hause der SpVgg Greuther Fürth die Daumen drücken, sollten möglichst viele Tassen Beruhigungstee trinken, um dem Stress entgegenzuwirken. Das empfehlen jedenfalls die Greuther-Tee-Weiber!

Kein Grund zur Panik!

Eigentlich wollte ich heute – um mal das Klischee „Frauen und Fußball“ zu bedienen – über den „sexiest man“ im Playmobil-Stadion beim Testspiel der Spielvereinigung Greuther Fürth gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag schreiben. Das war für mich – obwohl bei der Mannschaftsvorstellung der Fürther nach dem Spiel viele attraktive Männer zu sehen waren – eindeutig Jens Lehmann. Doch bevor ich hier weiter ins Detail gehe, schreit ein schrecklicher Verdacht in einem Kommentar auf einen unserer Blogbeiträge nach einer Reaktion.

Im seinem Kommentar zum Beitrag „Ein Name ist nur Schall und Rauch“ hat ein „PP“ einen Link zum „Gleeblatt-Blog“ eingefügt, in dem eben derselbe PP mutmaßt, dass es sich bei den Greuther-Weibern um eine „Konspiration“ handle, „ein Nürnberger Fürth-Blog muss wohl einen komischen Namen tragen den man durch den Kakao ziehen kann.“ Dass Du Dich selbst als „notorisch paranoiden, chronisch bornierten Fürther“ bezeichnest, zeugt von Humor und einem gesunden Selbstbewusstsein.

Mein lieber PP, wir geben Entwarnung! Zwar sind die Greuther-Weiber ein Blog der „Nürnberger Zeitung“. Aber wenn Du mal unter „Autorinnen“ nachliest, wirst Du schnell feststellen, dass wir dem Fürther Verein nichts Böses wollen.  Also: kein Grund zur Panik!