Wie gefällt Ihnen der neue Stadionname?

SpVgg Greuther Fürth - Pressetermin Sportpark RonhofEin echtes Politikum ist für viele Fürther seit Jahren die Frage, wie das Fußballstadion  am besten heißen sollte. Nach Playmobil-Stadion, Trolli ARENA und „Stadion am Laubenweg“ wird es sich ab sofort „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ nennen – das neue Logo/Emblem kann man auf dem Foto sehen. Für die meisten eingefleischten Kleeblattfans ist das Stadion einfach „Der Ronhof“, sie werden mit Genugtuung auf die Rückkehr zum ursprünglichen Namen reagieren. Die Ergänzung „Thomas  Sommer“ ist der langfristigen Partnerschaft mit dem Immobilienunternehmer Thomas Sommer geschuldet, der sich für fünfeinhalb Jahre die Namensrechte sichert. Wie der Zusatz bei den SpVgg-Anhängern ankommt – man wird sehen.

Präsident Helmut Hack kommentiert den neuen/alten Namen auf der Vereins-Website so:

„Das Thema Namensrecht hat uns ja schon länger beschäftigt. Wir haben immer versucht, dabei auch den traditionellen Ansatz nicht zu vernachlässigen. Wir haben nun einen Partner gefunden, der uns auf der einen Seite die notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen garantiert, auf der anderen Seite aber auch unseren traditionellen Stadionnamen zurückgibt.“

Thomas Sommer ist seit über zehn Jahren in unterschiedlichen Formen Partner der Spielvereinigung und weitet sein Engagement nun aus.

„Ich freue mich, dass ich es ermöglichen kann, dass das Stadion wieder seinen alten Namen, in Ergänzung mit meinem Firmennamen, erhält. Mit dem Sportpark Ronhof verbinden wir alle so viele Erinnerungen und ich freue mich auf die vielen tollen Erlebnisse, die nun folgen werden. Deshalb war es mir besonders wichtig, dieses Engagement langfristig anzulegen.“

Also werden die Zuschauer des ersten Heimspiels in der Rückrunde der Zweiten Bundesliga schon am kommenden Sonntag, 7. Febraur, zum Sportpark Ronhof | Thomas Sommer gehen. Das Spiel gegen den FC St. Pauli beginnt um 13.30 Uhr – und es endet hoffentlich mit einem Heimsieg!

Wie gefällt Euch der Name Sportpark Ronhof - Thomas Sommer

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Kleeblattfans haben am Sonntag volles Programm

Am nächsten Sonntag ist nicht nur Muttertag. Nein, er wird für Kleeblattfans und viele Fürther Bürger ein besonders wichtiger Tag. Schon am Morgen um 10 Uhr hat man die Möglichkeit, sich in der St. Michael-Kirche zu treffen, um bei einem „Saisonabschluss-Gottesdienst“ den Tag gemeinsam zu beginnen. Der Titel lautet „Nicht mit Händen gemacht“, an der Orgel spielt Ingeborg Schilffarth. Bereits nach dem Aufstieg der SpVgg im Jahr 2012 hatten sich zahlreiche Kleeblatt-Anhänger in der ältesten Kirche der Stadt versammelt, um auf besinnliche Art und Weise die vergangene Spielzeit Revue passieren zu lassen. Fürths evangelischer Dekan Jörg Sichelstiel, selbst eingefleischter Kleeblattfan, wird die Predigt halten. Bei der weiteren Gestaltung des Gottesdienstes wirken die „Burning Bushes“ (Band der evangelischen Jugend Fürth) sowie der Kids Klub der Spielvereinigung mit. Außerdem tragen die Ronhof Racker mit einer kleinen musikalischen Einlage zum Gelingen des Vormittags bei. Eingeladen sind alle, die es mit dem Kleeblatt halten – egal, welcher Konfession und welchen Glaubens sie sind. Diese Bitte um den Beistand Gottes für den Wiederaufstieg erinnert mich dort sehr an Don Camillo (mit Peppone eine Hauptfigur mehrerer Romane von Giovannino Guareschi), der in bestimmten Situationen auch immer um die tatkräftige Hilfe Gottes gebeten hat.

Danach gehen Fans der Spielvereinigung ab 12 Uhr vom Fürther Rathaus aus gemeinsam zum Ronhof, um ab 15.30 Uhr das Herzschlagfinale gegen den SV Sandhausen anzusehen – das entscheidende letzte Spiel dieser Saison. Es gibt nur noch einige wenige Plätze in der Trolli Arena. Die Partie wird also auf jeden Fall vor vollem Haus stattfinden. Sollte die SpVgg das Spiel gewinnen, der SC Paderborn zeitgleich gegen den VfR Aalen verlieren oder unentschieden spielen, dann wäre das Kleeblatt aufgrund des besseren Torverhältnisses aller Voraussicht nach in der Saison 2014/15 wieder erstklassig. Im „worst case“ muss die SpVgg allerdings in die Relegation am 15. und 18. Mai – gegen welche Mannschaft auch immer.
Ist das Kleeblatt am Sonntag um 17.15 Uhr nach dem 1. FC Köln der zweite Bundesligaaufsteiger, wird in der Fürther Altstadt danach bestimmt gefeiert, was das Zeug hält. Ihr seht: Am 11. Mai 2014 tut sich einiges! Wer das Kleeblatt unterstützen will, der sollte sich das „Gesamtprogramm“ nicht entgehen lassen.

Ticket kaufen – Spiel ansehen – Feiern!

Die gute Nachricht vorneweg: Entgegen pessimistischer Meldungen in lokalen Medien gibt es noch (wenige) Karten für das Topspiel am Freitag Abend in der Trolli Arena gegen den TSV 1860 München. Ich habe heute noch zwei Plätze in der Südkurve ergattert (zugegeben, ich war spät dran!) und bin auf dieses Spiel sehr gespannt. Mehr Zuschauer – so die Analyse der Spielvereinigung – waren in dieser Saison noch nicht im Ronhof. Aber nicht nur einen Saisonbestwert, sondern auch einen Zuschauerrekord in der Zweiten Liga erwartet das Kleeblatt im Heimspiel gegen den TSV 1860 München. Denn: Es waren in der Zweiten Liga noch nie mehr als 15.500 Besucher in der Trolli ARENA.

Ich denke, das Spiel gegen die Münchner Löwen wird wieder etwas ganz Besonderes. Bislang waren die Partien immer von einem guten Schuss Extrem-Engagement (das kann man interpretieren, wie man will) und besonderem Kampfgeist geprägt. Ich will nur an die Begegnung im September 2011 erinnern, als die Münchner Fans mit martialischem Auftreten durch die Fürther Innenstadt in Richtung Stadion marschiert sind.
Also: Ihr habt morgen noch den ganzen Tag Zeit, Euch ein Ticket für das Spiel zu kaufen. Es geht für das Kleeblatt um viel: Gewinnt es morgen Abend, dann stehen die Chancen, wieder in die Bundesliga aufzusteigen, super gut. Für Kurzentschlossene gibt es für das Duell ab 17 Uhr übrigens auch noch Tickets an der Tageskasse.
Und wenn die Spielvereinigung morgen gewinnen sollte, dann werden sich danach viele Fans in der Fürther Gustavstraße treffen, um dort die immer wahrscheinlichere Rückkehr ihres Vereins in die Bundesliga zu feiern. Ich bin auf jeden Fall dabei. Und Greutherweib uwo wird im italienischen Bolsena mit dem Kleeblatt fiebern und dort bestimmt ein Glas Vino Rosso auf das Wohl des Kleeblatts trinken. Salute, Ute!

2:1 gegen Aue – Der Wiederaufstieg rückt näher!

Ich bringe es gleich auf den Punkt: Die Spielvereinigung hat den direkten Aufstiegsplatz in die Bundesliga zurückerobert. Der schien nach dem gestrigen 2:1-Sieg des SC Paderborn beim FC Ingolstadt für einige Stunden in Gefahr. Aber durch die beiden Tore von Daniel Brosinski und Ilir Azemi dürfen die Fürther Fans wieder träumen.

Noch vier Spiele stehen auf dem Programm des Kleeblatts. Und obwohl der heutige Gegner – Erzgebirge Aue – ein vermeintlich schlagbarer war, muss man doch immer wieder zittern, wie sich ein Spiel (oft unvorhersehbar) entwickelt. Ich habe z.B. am letzten Montag vor der Begegnung mit dem FC Ingolstadt fest mit einem Sieg gerechnet – und es kam doch nur ein Punkt heraus. Der allerdings könnte am Ende dieser Saison ein entscheidender sein.

Heute begann es vor ca. 12 300 Zuschauern in der Trolli Arena aus Fürther Sicht eher verhalten, und auch die Gäste aus Aue zeigten nicht viele erfolgreiche Aktionen. Bis in der 17. Minute Filip Luksik einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld ins linke Eck des Fürther Tors traf – Keeper Wolfgang Hesl hechtete vergebens. Ab diesem Moment hatten die Kleeblätter offenbar „Hallo Wach“-Tropfen genommen. Die Partie wurde druckvoller, und so gelang Daniel Brosinski sieben Minuten vor der Pause mit einer Einzelaktion der verdiente Ausgleich.
Und wieder einmal war es Ilir Azemi, der später den wichtigen zweiten Treffer schoss: Nach einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte setzte er sich gegen Gonzales durch, ließ mit einer Körpertäuschung auch den Gastkeeper Martin Männel stehen und katapultierte den Ball glücklich aus kürzester Distanz über die Linie (58. Minute). Dieses Ergebnis hielt die SpVgg bis zum Abpfiff. Aufatmen bei den Kleeblattfans und Trainer Frank Kramer, der vor Freude bei Spielende jubelte (Foto).
Wie gesagt: Noch vier Spiele, das nächste Auswärtsspiel am Ostersonntag gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten, den SC Paderborn. Diese Partei muss unbedingt gewonnen werden, um die Chance des Wiederaufstiegs nicht zu verpassen. Denn es wäre doch ein echter Feiertag, wenn ganz Fürth am 11. Mai um 17.15 Uhr mit der Spielvereinigung die Rückkehr in der Erste Liga feiern könnte! Im Ronhof, der Gustavstraße – oder wo auch immer!

Ein wichtiger Punkt gegen Union Berlin

Das Heimspiel gegen Union Berlin in der Trolli ARENA war in den ersten 45 Minuten etwas dickflüssig und träge, obwohl die Spielvereinigung defensiv kaum Schwächen zeigte. Aber die zweite Halbzeit war für meinen Geschmack superspannend. Vor über 11 500 Zuschauern war den Gästen durch Soeren Brandy in der 43. Minute das Führungstor gelungen. Und es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass Trainer Frank Kramer in der Halbzeitpause zu tun hatte, seine Jungs zu motivieren. Das gelang ihm offensichtlich gut, denn in der 56. Minute traf Ilir Azemi nach einer Vorlage von Benedikt Röcker per Kopfball ins Berliner Tor zum 1:1-Ausgleich. Azemi – das habe ich ja schon nach dem Spiel gegen den VfL Bochum angemerkt – entwickelt sich zunehmend zum Joker im Kleeblatt-Team. Er ist immer für ein überraschendes Tor gut und schafft es, sein Team auch nach einem Rückstand wieder ins Spiel zu bringen (Foto). Mindestens genauso überzeugend war für mich heute Zoltan Stieber. Er hatte eine um die andere gute Chance, aber leider mit an sich tollen Schüssen nie das Glück, auch einen Treffer zu erzielen.
Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Insgesamt ist die Spielvereinigung nicht druckvoll genug und muss sich mehr auf ihre spielerischen Werte besinnen. Die Partie gegen den FC Union Berlin endete 1:1 unentschieden, wenngleich das Kleeblatt zum fünften Mal in Folge ungeschlagen blieb. Mit einem Wermutstropfen: Mergim Mavraj musste in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einem Foul an Brandy mit Gelb-Rot vom Platz. Schade!
Nachdem der SC Paderborn am letzten Freitag gewonnen hat, sind die Verfolger – wenn sie auch anders heißen als vor zwei Wochen – der Spielvereinigung immer noch dicht auf den Fersen. Denn heute hat der FC Sankt Pauli Fortuna Düsseldorf mit 2:0 besiegt, d.h. die Hamburger liegen drei und die Paderborner zwei Punkte hinter den Fürthern.

Am kommenden Freitag, 21. Marz, geht’s mit dem 26. Spieltag weiter, und die Spielvereinigung reist zu Dynamo nach Dresden. Die sind im Moment Tabellenvorletzter und werden mit Sicherheit alles daran setzen, wichtige Punkte auf den Relegationslatz zu erstreiten. Also: Aufpassen und bitte keine Leichtsinnsfehler!

Fasching für ein Fürther Kleeblatt

Franken und insbesondere Fürth sind nun wirklich keine Faschings-Hochburgen. Da erzähle ich nichts Neues. Obwohl: Kult ist inzwischen die alternative Veranstaltung zu allen Karnevalssendungen im TV: Die „Dullnraamer“ von der Fürther Bagaasch um Ute und Uwe Weiherer. Morgen Abend treten sie zum letzten Mal in dieser Faschingszeit um 20 Uhr im „Kulturforum Schlachthof“ auf. Ich gehe hin und bin gespannt auf kritische und musikalisch raffinierte Beiträge – und die witzigen Videoclips.

Für die Spielvereinigung ist es gut, dass Fürth mit Fasching so wenig am Hut hat. Denn das Spiel am jetzigen Sonntag, 3. März, ab 13.30 Uhr in der Trolli ARENA, würde mit Sicherheit schlechter besucht werden, wenn zeitgleich – wie in Nürnberg mit dem „Gaudiwurm“ – in Fürth ein Faschingsumzug stattfände.

Aber so haben alle Kleeblattfans Gelegenheit und Zeit, sich das Heimspiel gegen den FSV Frankfurt anzusehen. Die Frankfurter liegen derzeit auf dem 14. Platz der Zweitliga-Tabelle und haben sich vorgenommen, der Spielvereinigung den Weg zurück in die Erste Liga gründlich zu versalzen. Trainer des hessischen Vereins ist ja Benno Möhlmann, der acht Jahre lang die Geschicke bei der Spielvereinigung leitete. Das Kleeblatt hat übrigens die letzten 15 Heimspiele gegen die Bornheimer nicht verloren – die letzte Heimniederlage der Spielvereinigung gegen den FSV gab es im Jahr 1968, als Fürth die Regionalliga-Partie vor 1500 Zuschauern mit 0:1 verlor.
Wer das Spiel am vergangenen Montag gegen den Tabellenführer 1. FC Köln gesehen hat, der weiß, dass man mit der Mannschaft der SpVgg (wieder) rechnen kann. Sie hat sich in Köln trotz gerade überstandener Infektion mit Bravour geschlagen, die Partie ging unentschieden 1:1 aus. Und so wurde der Abstand zur Tabellenspitze nicht größer, und man schaffte zumindest einen Punkt Distanz zu den Verfolgern. Der SC Paderborn hat soeben das Spiel gegen den VfL Bochum souverän mit 4:1 gewonnen – deshalb ist er (hoffentlich nur für kurze Zeit!) auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt.

Ich schlage also vor: Morgen Abend zu den „Dullnraamern“ ins Kulturforum, dann am Sonntag ausschlafen, gemütlich frühstücken. Und danach das Spiel ansehen – und damit ist es mit Karneval für einen Fürther bzw. eine Fürtherin dann auch genug! „Gulli – Gulli“!!!

Bilder der Nacht

Dass der gestrige Stromausfall in der Partie gegen den Karlsruher SC den Fürther Verantwortlichen ziemlich unangenehm war, kann man freilich nachvollziehen. Die Viertelstunde Dunkelheit im Ronhof lieferte dafür wirklich tolle Bilder, dank der zahlreich gezückten Handys und Mobiltelefone, deren Displays so schön in der Dunkelheit funkelten. Bilder, die im Nachhinein wohl eher in Erinnerung bleiben, als das eher unspektakuläre 1:1 gegen Karlsruhe.
Mit dem Unentschieden gegen den Tabellenvierten müssen die Fürther letztlich wohl zufrieden sein, immerhin liefen sie lange Zeit einem Rückstand hinterher und schafften es nicht, ihre zahlreichen Chancen konsequent zu nutzen. Zum Glück war am Ende Röcker zur Stelle, der die zweite Niederlage in Folge verhinderte.
Weitaus peinlicher als der kurze Blackout in der Trolli-Arena war das Verhalten einiger Fans im anderen Freitagabend-Spiel zwischen Ingolstadt und 1860 München, das ebenfalls für einige Minuten unterbrochen werden musste. Feuerzeuge und Flaschen aufs Spielfeld zu werfen, das ist wirklich unangemessen. Da genießt man doch lieber die stimmungsvollen Bilder der Nacht aus Fürth, die man sich auf der NZ-Homepage auch nochmal ansehen kann.
In Sachen Stromausfall sind die Fürther übrigens in guter Gesellschaft: Man denke etwa an das Bundesliga-Spiel zwischen Bremen und Schalke im Jahr 2004. Damals hatte ein durchtrenntes Stromkabel dafür gesorgt, dass die Partie im Weserstadion erst mit einer Stunde Verspätung angepfiffen werden konnte. Und auch beim neuen Arbeitgeber von Felix Magath, dem FC Fulham, wurde es vor ziemlich genau einem Jahr, beim Duell gegen Manchester United,  kurzzeitig mal zappenduster.

„Mission 7.000“ läuft in Fürth auf Hochtouren!

Die Rückrunde dieser Saison startet für das Kleeblatt zwar erst am 8. Februar. Trotzdem denken viele Fürther Fußballfans schon jetzt mit Spannung daran, ob die Spielvereinigung den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen könnte.
Ein wichtiger Rückhalt für eine Mannschaft sind begeisterte Fans, die beim Spiel ihren Verein lautstark und zahlreich anfeuern. Deshalb wäre für die Heimspiele im Ronhof eine Dauerkarte doch eine gute Investition. Bisher sind ca. 6950 Dauerkarten verkauft worden: Nach 6.500 verkauften Saisontickets im Sommer sind jetzt noch rund 450 Dauerkarten dazugekommen. Bis zum 31. Januar 2014 hat man noch die Möglichkeit, einen Stammplatz für die Rückrundenheimspiele in der Trolli ARENA käuflich zu erwerben. Um hier ein wenig Power reinzubringen, hat die Spielvereinigung jetzt die  „Mission 7.000“ gestartet. Klingt ziemlich abgespaced:

„Unterstützt die Mannschaft in der spannenden Rückrunde und steht fest hinter dem Team von Trainer Frank Kramer. Nach der sensationellen Hinrunde können wir auch in den letzten 15 Spielen Eure Unterstützung gebrauchen. Verwandelt die Trolli ARENA in einen Hexenkessel und helft mit in den 7 verbleibenden Heimspielen. Highlights gibt es genügend: Unter anderem empfangen wir Union Berlin, 1860 München und Fortuna Düsseldorf, oder gleich zu Beginn beim Heimspielauftakt Karlsruhe (aktuell vier Punkte hinter dem Kleeblatt auf Rang vier).“

Die Rückrunden-Dauerkarte gibt es übrigens schon ab 65 Euro (Stehplätze auf der Nordtribüne Blöcke 2 – 4 und Block 12 sowie auf der Südtribüne „Der Lohner“). Weitere Informationen und das Bestellformular finden interessierte Kleeblattfans auf einer Extra-Seite der SpVgg-Homepage.

„Oh du fröhliche“ in der Trolli ARENA

Fehlt jemandem noch ein zünftiges Weihnachtsgeschenk für einen Kleeblattfan? Dann wäre doch die gerade erschienene Musik-CD „110 Jahre SpVgg Greuther Fürth“ genau das Richtige. Ab sofort kann man sie sowohl im Online-Shop als auch im „Greuther Teeladen“ und im Frankenticket am Kohlenmarkt kaufen. Auf der CD sind zwölf Songs aus der Geschichte der Spielvereinigung und drei Bonustracks – unter anderem mit der Band „Vollgas“ der Fürther Musikschule und ihrer neuen Version des „Kleeblatt-Songs“. Die Liedtexte zum Mitsingen gibt’s als PDF auf der CD dazu. Erhältlich ist die weiß-grüne Liedersammlung auch am Sonntag, 22. Dezember, im Rahmen des letzten Heimspiels dieses Jahres gegen den VfR Aalen in den Fanartikel-Läden der Trolli ARENA. Wichtig: Mit dem Kauf der CD spendet jeder gleichzeitig für einen guten Zweck: Ein Euro des Verkaufspreises (14,95 Euro) geht zur Unterstützung der integrativen Arbeit an die Musikschule Fürth.

Ein besonders stimmungsvoller Abschluss dieses ereignisreichen Fußballjahres findet nach Abpfiff des (hoffentlich gewonnenen) Spiels gegen den VfR Aalen am Sonntag statt: Um auf die anstehenden Feiertage emotional einzustimmen, wird ein Chor der Stadt- und der Fränkischen Kantorei zusammen mit den Kleeblattspielern im Stadion drei bekannte Weihnachtslieder singen, ehe gemeinsam mit den Fans  „O du fröhliche“ angestimmt wird. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Mein Favorit unter den Kleeblatt-Songs ist übrigens nach wie vor „Dass wir vom Ronhof sind“.

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Aber irgendwie hat diese Kurzversion auch was!
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Haben wir Mitleid mit Hasenhüttl?

Um es gleich vorwegzunehmen: NEIN! Ich denke: Wir haben kein Mitleid mit dem neuen Cheftrainer des FC Ingolstadt. Ralph Hasenhüttl spielte zwar von 2000 bis 2002 bei der Spielvereinigung (das Foto rechts stammt von 2001) und machte in 51 Spielen immerhin 13 Tore. Dann wechselte der Österreicher zu den Amateuren des FC Bayern München und ließ dort seine aktive Fußballerkarriere ausklingen. Seit 2007 ist er nun Trainer. Zuerst bei der Spielvereinigung Unterhaching, danach zwei Jahre beim VfR Aalen (das Foto unten zeigt ihn im Jahr 2011). Am 4. Oktober 2013 hat er beim FC Ingolstadt angeheuert und soll die oberbayerische Mannschaft aus der Abstiegszone der 2. Bundesliga holen. Morgen, 25. Oktober, treten die Ingolstädter ab 18.30 Uhr in Fürth gegen die Spielvereinigung an.

Ob Ralph Hasenhüttl, der ja gleich bei der ersten Begegnung seines neuen Vereins mit Fortuna Düsseldorf kein Glück hatte, am Freitag mehr erreicht, wird sich zeigen. Derzeit stehen die „Schanzer“ auf dem letzten Tabellenplatz und müssen mal in die Spur kommen. Mit nur sieben Punkten und einem katastrophalen Torverhältnis von 10:20 will das Team aus Ingolstadt morgen endlich zeigen, dass es was drauf hat. Mit auf dem Platz in der Trolli Arena steht vermutlich auch der Ex-Clubberer Christian Eigler.

Auf jeden Fall stehen fürs Kleeblatt morgen die Chancen gut, nach den Niederlagen gegen Fortuna Düsseldorf und den FC St. Pauli wieder einen Sieg einzufahren. Und da sage ich als Greuther-Weib ganz klar: Ralph Hasenhüttl war früher mal ein Kleeblättler, aber jetzt ist uns das Hemd sicher näher als die Hose.