Spielt da Schalke gegen Schalke?

Am Samstag, 15. September, wird ab 18.30 Uhr die Spielvereinigung in der wieder ausverkauften (!) Trolli ARENA auf Schalke 04 treffen. Eine tolle Begegnung, die von vielen Fans mit Spannung erwartet wird.
Besonders pikant ist das Aufeinandertreffen der Kleeblättern mit den Schalkern, weil sowohl Trainer Mike Büskens als auch Gerald Asamoah eine ganz besondere Beziehung zu dem Verein aus dem Gelsenkirchener Stadtteil haben. Büskens ist als junger Spieler 1992 von Düsseldorf in die 1. Bundesliga zu Schalke gekommen und hat 1997 den UEFA-Cup-Sieg miterlebt. Und vier Jahre später – gemeinsam mit Gerald Asamoah – den Sieg im DFB-Pokal. Das konnte das Team dann 2002 wiederholen. Büskens war bis 2009 als Amateur-, Co- und Interimstrainer auf Schalke tätig und kam am 27. Dezember 2009 als Nachfolger von Benno Möhlmann nach Fürth.
Mit ihm begann die Erfolgsstory des Kleeblatts. Ein genialer Schachzug von Büskens und den Verantwortlichen der Spielvereinigung war das Engagement von Gerald Asamoah im Januar 2012. Asamoah hatte von 1999 bis 2010 bei Schalke 04 gespielt. Asa brachte es fertig, mit seiner Lockerheit und Erfahrung, die er in der 1. Bundesliga gesammelt hatte, den nur Zweit-Liga-erfahrenen Kleeblättern beizubringen, was es heißt, selbstbewusst und erfolgreich gegen Top-Mannschaften zu spielen.
Für beide – Büskens und Asamoah – war der Aufstieg mit Fürth in die Erste Liga nicht nur sportlich ein Highlight ihrer Karriere. Nein, beide betonen immer wieder, wie sehr ihnen die Begeisterung der Fürther Bürger und Fans ans Herz ging.
Mehr Infos dazu findet Ihr in Ausgabe 74 des Kicker-Sportmagazins. Da ist ein interessantes Interview mit beiden zu lesen unter der Überschrift „Königsgrün“.
Also: Am Samstag trifft gewissermaßen ein bisschen Schalke auf Schalke. Und nicht nur die Greuther-Weiber wünschen sich ein gutes Spiel – und den Sieg der Spielvereinigung im Ronhof.

In der Ersten Liga ist die Luft dünner!

Der Duft der großen weiten Welt in der Trolli ARENA. Das Kleeblatt ist erstklassig und Gegner Nummer 1 eigentlich ein Traum! Doch die Bayern machten es erst mal spannend. Die Münchner taten sich schwer mit dem fränkischen „underdog“ und hatten mit einem jungen Team zu tun, das ihnen Paroli bot. Dann führte der zweite Eckstoß in der 43. Minute zum 1:0 durch Thomas Müller. Glück für die Bayern, aber naja.
Der erste Spieltag in der 50. Bundesliga-Saison, und die ganze Stadt Fürth hatte auf den heutigen Samstag hingefiebert. Auch die Stadionerweiterung im Ronhof war rechtzeitig abgeschlossen. Anwohner mit direktem Blick auf den Ort des Geschehens hatten bis zum letzten Moment ihre Zweifel gehabt, ob es noch klappt.
In bester Stimmung empfingen die Aufsteigbaren die Cracks der Bundesliga. Und das Kleeblatt startete beherzt und wusste sich durchaus gegen den Rekordmeister Bayern München zu behaupten. Aber nach dem Tor von Müller fiel dann in der 59. Minute Tor Nummer zwei durch Mandzukic. Schon jetzt überschlugen sich die Kommentare in Facebook, viele Kleeblattfans spürten zum ersten Mal drastisch, was es heißt, in Liga eins zu spielen. Hier weht ein rauer Wind. Und Max Grün musste nach einem Schuss von Arjen Robben, den Thomas Kleine unglücklich ins eigene Tor abfälschte, dann noch ein drittes Mal hinter sich greifen. Fazit: Das Team der Spielvereinigung ist motiviert und hat Potenzial, die erste Halbzeit war vielversprechend, dann dominierten leider die Bayern. Und: Die Stimmung in der voll besetzten Trolli ARENA war super und macht Lust auf die nächsten Begegnungen.
Amüsiert hat uns Greuther-Weiber übrigens ein Interview, das Coach Mike Büskens im Radio gab. Auf die – zugegebenermaßen nicht allzu originelle – Frage, was das Kleeblatt in dieser Saison weiblichen Fans zu bieten habe, antwortete er nicht minder uninspiriert: Viele Kleeblattspieler seien jung und noch zu haben. Und das könnte doch durchaus reizvoll sein für Zuschauerinnen. Aha, so viel zum Thema Frauen und Fußball aus der Sicht eines Trainers!

Jetzt geht’s looos! – Der Stürmer ist da!

Die Mannschaft der Spielvereinigung wird allmählich komplett. Zwei Wochen vor dem Start der Bundesligasaison wurde man nach wochenlanger Suche nach einem geeigneten Stürmer fürs Kleeblatt jetzt endlich fündig: Die SpVgg hat den senegalesischen Stürmer Baye Djiby Fall verpflichtet. Der 1,87 Meter große Angreifer hat gestern Nachmittag die sportärztliche Untersuchung bestanden. Der 27-Jährige kommt vom belgischen Pokalsieger KSC Lokeren und hat in Fürth einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.  Präsident Helmut Hack ist – so steht es auf der Website des Vereins (daher auch unser Foto) – mit der Verpflichtung des Stürmers zufrieden:

„Nach langer, intensiver und geduldiger Suche haben wir den Spieler gefunden, der genau unserem Anforderungsprofil für diese Position entspricht.“

Djiby Fall wurde 2009 für die senegalesische Fußballnationalmannschaft nominiert und kam zu zwei Einsätzen. Er wird heute erstmals am Training der SpVgg teilnehmen und steht auch ab 19.30 Uhr beim Freundschaftspiel gegen Stoke City in der Trolli ARENA auf dem Platz. Der Verein aus der Premier League ist immerhin der zweitälteste, noch existierende Fußballverein in England. Schon seit 1863 existieren die Potters (Deutsch: Die Töpfer), ihr Heimatort ist Stoke-on-Trent. In die Schlagzeilen geriet der Verein in den letzten Tagen, weil Stoke Citys Abwehrspieler Robert Huth an einer viralen Meningitis erkrankt ist, er befindet sich aber auf dem Weg der Besserung. Huth musste am Montag nach dem Auftreten erster Symptome ins Krankenhaus gebracht werden. Man diagnostizierte dort eine leichtere Form dieser im schlimmsten Fall tödlichen Krankheit. Der 19-malige Fußball-Nationalspieler wird  noch einige Tage im Hospital mit Antibiotika behandelt.

Wir wünschen ihm gute Besserung – und hoffen, dass sich das Kleeblatt heute Abend mit dem neuen Stürmer in Topform zeigt und sich super schlägt!

Blick vom Kirchturm in Richtung Stadion

Fürth hat immer wieder Interessantes zu bieten. Nach dem erfolgreichen „Fürth-Festival“ am vergangenen Wochenende habe ich heute eine etwas unorthodoxe Empfehlung für Kleeblatt-Fans: An den kommenden drei Dienstagen findet jeweils um 18.30 Uhr in der Auferstehungs-kirche im Stadtpark ein dreiviertelstündiges Konzert statt. Unter dem Motto „AbendKunstKlänge“ hört man morgen z.B.  „Sommersonaten mit Violinen und Klavier“, der Eintritt ist frei. Bestimmt ein akustischer Genuss – ich möchte Euch allerdings auf etwas Besonderes im Vorfeld hinweisen: Schon um 18 Uhr hat man die Gelegenheit, den sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Turm der Kirche zu besteigen. Der kurze und nicht allzu mühselige Aufstieg vorbei an Spinnweben und Glocken wird mit einem tollen Ausblick auf die Stadt Fürth belohnt. Man sieht im Osten bis weit nach Nürnberg (mit Burg und Tower), im Norden erspäht man sogar das berühmte Walbera in der Fränkischen Schweiz. Ein besonderer Genuss für Freunde der Spielvereinigung ist allerdings der Blick in Richtung Ronhof. Dort erkennt man die Flutlichtanlage der Trolli ARENA und freut sich daran, dass das Stadion (noch) so zentral im Stadtgebiet liegt. Es ist ja ein gewohntes Ritual vieler Fans, zu Fuß zu den Spielen zu gehen. Und sie werden das ab Ende August mit noch mehr Kribbeln im Bauch tun, denn dann empfängt die SpVgg hier bei ihren Heimspielen die Crème de la Crème der deutschen Fußball-Mannschaften.

Aber: Erst einmal den Termin am Dienstag gegen 18 Uhr vormerken  – und Fürth samt Ronhof mal von oben genießen!

Knaller fürs Kleeblatt: Eröffnung gegen Bayern München

Wenn das kein vielversprechender Start für die Spielvereinigung in die erste Bundesliga-Saison ist: Am 25. oder 26. August wird der Rekordmeister FC Bayern München in die Trolli ARENA kommen. Für die „Aufsteigbaren“ ist das mit Sicherheit die erste große Bewährungsprobe. Zwar kennen die Kleeblätter die Bayern schon von der DFB-Pokalbegegnung im Februar 2010. Damals verloren die Kleeblätter mit respektablen 2:6-Toren, und es kam am Rande des Spiels zu unschönen Szenen im Gästebereich derAllianz-Arena. Aber jetzt die Bayern in einer regulären Bundesliga-Begegnung hier im Ronhof zu empfangen, das hat schon was!

Ich freue mich für die SpVgg, die gleich zu Beginn der Erstliga-Saison zeigen kann, was in der Mannschaft steckt. Seit gestern trainiert das Team ja wieder. Mike Büskens wird alles daran setzen, sein neues Team sportlich und mental auf die spannende Saison vorzubereiten.
Ob Torjäger Olivier Occean Fürth bald verlässt, ist noch immer nicht klar. Seit Tagen wird sein möglicher Wechsel zu Eintracht Frankfurt diskutiert. Gestern fehlte der Stürmer beim Trainingsauftakt in Fürth. Mike Büskens meinte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs des Stürmers „nicht sehr hoch“ ist, berichtete Sport1. Lukrativ wäre der Weggang von Occean für die Spielvereinigung schon: Er kam für knapp 200.000 Euro zur letzten Saison vom Drittliga-Club Kickers Offenbach nach Fürth. Jetzt könnte die Ablöse nach der erfolgreichen Saison über eine Million Euro betragen.
Die Verhandlungen mit dem potenziellen Nachfolger des Kanadiers – Nick Proschwitz vom SC Paderborn – sind ins Stocken geraten. Mit angeblich zwei Millionen Euro ist er der Spielvereinigung schlichtweg zu teuer.

Ganz schnell in die Trolli Arena!

Wer gerade nichts Besseres vor hat: Aufs Rad schwingen und zum Ronhof fahren. Warum? Die Spielfläche in der Trolli ARENA wird erneuert. Und um den neuen Rasen anzusäen, muss natürlich das alte Grün raus. Da dies nun sehr kurzfristig stattfindet, gibt es für Schnellentschlossene jetzt gerade ein Schmankerl: Seit 16 Uhr haben Kleeblatt-Fans die Möglichkeit, sich ein Stück vom Aufstiegs-Rasen abzuholen. Wer sich also ein Stück Ronhof-Geschichte mit nach Hause nehmen möchte, bringt bitte ein geeignetes Transport-Behältnis mit. Platzwart Mehmet Kader wird mit einer Spezialmaschine die 45 cm breiten Rasenstreifen heraus schneiden. Das Foto ist übrigens von der Homepage der Spielvereinigung!
Die SpVgg hält eine begrenzte Anzahl an Pizza-Schachteln bereit, für die nur ein Unkostenbeitrag geleistet werden muss. Der Rasen selbst kostet nichts, allerdings freut sich die Jugend-Abteilung des Kleeblatts über eine Spende in ein bereitgestelltes Spar-Schwein.

Kleeblatt im Aufstiegsrausch

Das Wetter war weniger erstligatauglich als angekündigt, aber was ein echter Kleeblatt-Fan ist, den juckt das wenig. Die Stimmung in der mit 15 500 Zuschauern komplett ausverkauften Trolli ARENA war beim letzten Heimspiel in dieser Saison gigantisch. Mich hat besonders gefreut, dass Campino von den „Toten Hosen“ den Weg nach Fürth gefunden hatte. Er ist wohl der bekannteste Fan des heutigen Kleeblatt-Gegners, Fortuna Düsseldorf. Ich finde: Der aktuelle Tote-Hosen-Song bringt die derzeitigen Gefühle aller Fürther auf den Punkt und könnte auch hier zur neuen Hymne avancieren:

„An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit.
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit,
wünsch ich mir Unendlichkeit.“

YouTube Preview Image

Die Spielvereinigung hat von Beginn an das Geschehen auf dem Spielfeld klar dominiert. Die Bedenken, dass die ganze Mannschaft geistig schon mehr bei der Aufstiegsfeier sein könnte, traf nicht zu. Das Team spielte konzentriert und angriffslustig, wirklich erstklassig. Aber erst in der 33. Minute traf Christopher Nöthe nach einer tollen Vorlage von Sercan Sararer endlich zum 1:0. Übrigens der 12. Saisontreffer für Nöthe. Bis zur Halbzeit hätte das Kleeblatt mit guten Chancen von Asamoah und Pektürk den Vorsprung noch erhöhen könne, aber was soll’s?
In der zweiten Halbzeit hätten mehrere Tore für das Kleeblatt fallen können, aber die Fürther schafften es nicht, totsichere Chancen zu nutzen. Die Quittung kassierte die SpVgg dann auch prompt in der 60. Minute mit dem Ausgleichstor der Fortunen.

Fazit: Campino wird sich freuen, dass seine Fortunen mit dem 1:1 noch Chancen auf den Relegationsplatz haben. Ich gönne es ihm. Und die Kleeblatt-Fans sind begeistert, dass die Frankfurter Eintracht zu Hause mit 0:2 gegen 1860 München verloren hat. Damit hat die SpVgg bis zum letzten Spiel am 6. Mai in Rostock mit einem Punkt Vorsprung den ersten Tabellenplatz zurückerobert.
Jetzt steht einer ausgiebigen Feier in der Fürther Innenstadt nichts mehr im Wege: Autokorso – Rathausbalkon – Gustavstraße. Es werden 35 ooo Leute erwartet. Das wird eine lange Nacht!

Aufstieg – kann da noch was schiefgehen?

Das Spiel am heute Abend gegen Energie Cottbus begann ja relativ verhalten. Dem Kleeblatt wollte nichts so recht gelingen. Turbulent wurde es erst nach einer knappen halben Stunde: Der Cottbusser Roger zieht die Notbremse, foult Pektürk und wird von Referée Markus Wingenbach mit einer Roten Karte bestraft. Wichtiger fürs Kleeblatt: Es gibt außerdem einen Foulelfmeter, den Olivier Occean schießt. Nein, genauer: nicht druckvoll genug schießt und vom Cottbusser Keeper gehalten wird. Aber schon wenige Sekunden später legt Occean vor und Kapitän Thomas Kleine trifft ins Tor (siehe Foto). Erleichterung bei den Fans in der Trolli ARENA.
In Unterzahl spielte es sich dann fürs Kleeblatt deutlich relaxter. Asamaoh traf zu unser aller Freude ins gegnerische Tor, das dann leider wegen Abseits nicht gegeben wurde. Schröcki verließ in Minute 56. das Spielfeld, nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte schien er leicht angeschlagen. Eine Schwachstelle im Team kann sich Trainer Mike Büskens einfach nicht leisten. Wer aufsteigen will, der muss hunderprozentig fit und konzentriert sein.
Gerald Asamoh und Olivier Occean entwickeln sich immer mehr zum „Dreamteam“: Nach Asamoahs Vorlage ballerte Occean unhaltbar ins Cottbusser Netz – und machte seinen verschossenen Elfer mehr als wett. Und mit dem dritten Tor von Sercan Sararer perfektionierte ein beherzt aufspielendes Kleeblatt einen tollen Abend. Die Stimmung im Ronhof brodelte, Freudengesänge waren – so wurde mir aus sicherer Quelle berichtet – über den Wiesengrund hinweg bis in den Fürther Stadtpark zu hören.
Besonders schön, dass Hansa Rostock den Verfolger Fortuna Düsseldorf mit 2:1 besiegt hat. Damit ist der Abstand zwsichen dem SpVgg und der Fortuna auf neun Punkte angewachsen.
Insgesamt kontrollierte die SpVgg das Spiel, ging dabei aber nicht ins ganz große Risiko. Die 13 600 Zuschauer hatten Freude am Spiel, die Stimmung bei den heimischen Fans ist derzeit ja ohnehin topp. Unaufhaltsam nähern wir uns einem Ziel, das die Spielvereinigung seit vielen Jahren anstrebt und in diesem Jahr tatsächlich schaffen könnte. Der Aufstieg rückt immer näher!

 

Frohe Ostern im Ronhof!

Das diesjährige Osterwochenende startet für uns Fürther spannend. Am morgigen Donnerstagabend empfängt die SpVgg den FC Energie Cottbus in der Trolli ARENA, Anpfiff ist um 18 Uhr. Das Kleeblatt geht als Tabellen-Zweiter in den 29. Spieltag, der Gegner aus der Lausitz liegt auf Rang elf. Innerhalb von einer Woche bestreitet die Fürther Mannschaft damit drei Begegnungen. Ob Stephan Schröck aufläuft oder zumindest im Kader steht, ist noch offen. Man muss noch abwarten, wie es seinem lädierten Knie geht. Coach Mike Büskens appelliert – sollte Schröcki mitspielen – auf die Fairness des heimischen Publikums:

„Ich hoffe auf eine positive Reaktion des Fürther Publikums, wenn Schröcki aufläuft. Er versucht alles, um dabei sein zu können. Und auch wenn er uns am Saison-Ende verlässt, wird er in den letzten Partien alles reinschmeißen, um mit uns das große Ziel zu erreichen.“

Mit uns werden rund 13 000 Zuschauer die Begegnung in der Trolli ARENA sehen. Um Problemen beim Einlass ins Stadion vorzubeugen, öffnen die Stadion-Tore bereits um 16.30 Uhr.  Übrigens ist am Donnerstag der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in Fürth zu Gast. Er stellt das Fürther Motiv der ligaweiten Anzeigen-Kampagne „Für Fußball. Gegen Gewalt.“ vor.
Für Fans, die bisher noch keine Karten für die letzten Fürther Heimspiele haben, wird es allmählich eng. Denn inzwischen sind auch für das vorletzte Heimspiel am Freitag, 13. April, gegen den FC St. Pauli keine Tickets mehr verfügbar. Die Partie ist ausverkauft.
Na, super! Sollte das Kleeblatt tatsächlich aufsteigen – und Freunde, die auf  Zypern das DFB-Pokalspiel am Fernseher verfolgt und mitgelitten haben, versichern mir, dass selbst Zeus nicht mehr daran zweifelt -, dann geht künftig vor jedem Heimspiel ein Hauen und Stechen um die Tickets los. Denn lasst mal Bayern München, Schalke oder den BVB in den Ronhof kommen, da gibt es für Kleeblatt-Anhänger kein Halten mehr. Also: Alles hat zwei Seiten. Sogar der Kleeblatt-Aufstieg in die Bundesliga!

Kleeblatt baut seine Führung aus

Es war eine harte Woche für unser Kleeblatt – sowohl der Sieg gegen die Münchner Löwen als auch die Niederlage im DFB-Pokal gegen Dortmund haben die Spieler Kraft gekostet. Das war der Fürther Mannschaft heute deutlich anzumerken. Trotzdem will die Elf von Mike Büskens ja ihr großes Ziel, den Aufstieg, nicht aus den Augen verlieren. Und das hat sie auch nicht getan! Mit einem 3:0-Sieg konnte sie den Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen: Auf sechs Punkte gegen die drittplatzierten Düsseldorfer, der derzeitige Tabellenzweite Eintracht Frankfurt spielt allerdings noch am Montagabend gegen Union Berlin, bleibt aber selbst im Fall eines Sieges einen Punkt hinter der SpVgg Greuther Fürth.

Allerdings: Gegen den abstiegsgefährdeten Karlsruher SC kam die SpVgg heute in der mit 12760 Besuchern gut gefüllten Trolli Arena erst mal nicht so richtig ins Spiel. Im Gegenteil: Die Gäste waren es, die sich am Anfang angriffslustig und selbstbewusst präsentierten. Und unser sonstiger Joker Olivier Occean wurde von den Karlsruhern so dicht belagert, dass er sich kaum einmal freispielen konnte. Erst das Tor von Heinrich Schmidtgal (28.), ein souverän verwandelter direkter Freistoß, legte den Hebel um. Von diesem Moment an lief es wieder für das Kleeblatt. Schon vor dem Pausenpfiff wäre durchaus noch mehr als die 1:0-Führung drin gewesen.

Nach dem Seitenwechsel hat Sercan Sararer immer wieder für Druck sorgen können. Schade, dass ihm kein Tor gelang, verdient hätte er es. Doch das 2:0 machte statt dessen Bernd Nehrig (70.), dessen Foulelfmeter bombensicher im Kasten der Karlsruher landete. Und Christopher Nöthe konnte diesen Spieltag nach einem Doppelpass mit Sercan Sararer noch zum 3:0 abrunden (83.).

Ja, das Kleeblatt hat den nötigen Biss und bleibt weiter auf Aufstiegskurs! Es hat sich von der Niederlage im DFB-Pokal nicht beirren lassen. Genau so wollen wir Greuther-Weiber die SpVgg sehen, und so kommt sie ihrem Traumziel auch Schritt für Schritt näher.