Koblenz bleibt Angstgegner

20100319 TuS Koblenz - SpVgg Greuther FürthEs wird ja – mit fortschreitendem Saisonverlauf –  meistens immer schwerer, gerade gegen diejenigen Mannschaften zu punkten, die im Tabellenkeller stehen. Davor hatte Mike Büskens schon im Vorfeld der Partie gegen TuS Koblenz gewarnt. „Sie werden kratzen, beißen, spucken“, hatte er  prognostiziert. Ganz so viel Einsatz mussten die Koblenzer letztlich nicht einmal an den Tag legen – die Fürther machten es ihnen auch so leicht genug.

Mal ehrlich: Was das Kleeblatt beim 0:2 gegen Koblenz abgeliefert hat, war ja wohl nix – da war kein Kampfgeist zu erkennen und auch kein Siegeswille. Vor allem nach dem 0:1 schienen die Fürther in eine regelrechte Schockstarre verfallen zu sein. Und dann kam auch noch Pech dazu, als Fürstner den Gastgebern per Eigentor zum zweiten Treffer verhalf.

Fazit: Koblenz war auch beim vierten Versuch für die SpVgg nicht zu knacken und bleibt wohl erstmal der Angstgegner der Franken. Und während sich die TuS mit diesen Sieg wieder ein bisschen Hoffnung im Abstiegskampf machen kann, würde ich ja gerne mal wieder ein ambitioniertes und schönes Spiel der Fürther sehen…

Harmloses Spiel der Kleeblätter: 0:0

20100312_spvgg_union_0051Vielleicht wäre es doch vernünftiger gewesen, sich heute Nachmittag ins Auto zu setzen und nach Südtirol zu fahren. Denn die Vernissage der Ausstellung  „Der Goldene Schuss“ von der Künstlerin Julia Bornefeld  in Bozen wäre mit Sicherheit amüsanter und befriedigender gewesen als das Spiel der Kleeblätter gegen Union Berlin.

Kalt war es im Fürther Ronhof, kalt und ungemütlich. Nur etwa 5500 Zuschauer fanden sich im Playmobil-Stadion ein, um die 26. Partie der Saison bei sehr problematischen Platzverhältnissen zu verfolgen. Um es kurz zu machen: Es ging 0:0 aus. Und: Die Begegnung war lasch und ohne echte Höhepunkte. Die Kleeblätter versuchten immer wieder ihr Glück. Aber – um mit einem Fürther Fan zu sprechen – „Müller und Allagui haben an allen Ecken und Enden gefehlt.“
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