Feb

24

2014

Immerhin: Unentschieden beim 1. FC Köln

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie 1. FC Köln, 2. Bundesliga, Aufstieg, Fans, Greuther-Weiber, Ilir Azemi | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Bon, jetzt haben wir ihnen ihren heißgeliebten Karneval erst mal verdorben. Die Stimmung im Rhein-Energie-Stadion bei über 45 000 Kölner Fans war nach dem überraschenden Ausgleichstor von Ilir Azemi in der 86. Minute auf dem Nullpunkt. Die Fans hatten ab der 36. Minute – nach dem Tor von Kevin Wimmer – Oberwasser gehabt und schon mit wildem Fahnengeschwenke und Gesängen ihren vermeintlichen Sieg gefeiert. Verschätzt!

Eigentlich fing die Partie im Spitzenspiel der beiden Toppmannschaften in der Zweiten Liga fürs Fürther Kleeblatt hervorragend an. Schon in der 6. Minute war die erste Chance da, aber Niclas Füllkrug schaffte es leider nicht, die Kugel im Kasten von Keeper Timo Horn zu versenken. In der ersten Halbzeit dominierten die (nach der Brech-Durchfall-Episode in den letzten Tagen) gesundheitlich angeschlagenen Profis der SpVgg den Tabellenführer, bis der mit 1:0 in Führung ging. Aber nach der Halbzeitpause drehte sich alles: Die Kölner kamen perfekt ins Spiel, und es schien sich auf ein weiteres Tor zuzuspitzen. Das blieb dem Fürther Team dann Gott sei Dank erspart.

Kritisieren will ich (mal wieder) das nicht gerade genaue Passspiel der Spielvereinigung. Da gingen Pässe ins Nirwana, Baba ist zwar quirlig und agil, aber er lässt sich ein ums andere Mal Bälle abjagen und läuft sogar komplett ins Leere. Und in puncto “Ecken” ist das Kleeblatt nicht souverän. Da werden Chancen vergeben, man verzettelt sich, und mehr als einmal musste Kapitän Wolfang Hesl seinen Kasten mit guten Paraden sauber halten.
Insgesamt ein kurzweiliges Spiel, ich bewundere die Kondition der Kleeblätter. Und so ging die Partie verdient 1:1 unentschieden aus. Beide Mannschaften waren szenenweise die bessere. Und sie spielten – wie es sich für den Erst- und Zweitplatzierten der Tabelle schließlich auch gehört – qualitativ auf Augenhöhe. Von uns Greuther-Weibern aus könnten beide Teams am Ende der Saison in die Erste Liga aufstiegen: Der 1. FC Köln und das Kleeblatt. Und mit dieser Perspektive können die Kölner Fußballfans ihren Karneval gerne in vollen Zügen weiter genießen.

Feb

24

2014

Aus der Schwäche kommt die Kraft!

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie 1. FC Köln, 1.FC Union Berlin, Frank Kramer, SC Paderborn 07, Sport1, SpVgg Greuther Fürth, Training, Verrückte Ereignisse | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Das Zweitliga-Spitzenspiel wird heute Abend gegen den Tabellenführer 1. FC Köln steigen. Die Vorzeichen standen ja alles andere als unter einem guten Stern: Es gab zwei Tage lang bei der SpVgg kein Mannschaftstraining, weil 15 Spieler, Trainer und Betreuer an einer Virusinfektion (Noro-Virus) erkrankt waren. Inzwischen befinden sich die Erkrankten – unter ihnen auch Coach Frank Kramer – Gott sei Dank wieder auf dem Wege der Besserung.

Gestern konnten die Profis (bis auf Zsolt Korcsmár, der wegen einer Fußverletzung heute  ausfallen wird) gemeinsam trainieren. Gesund sind die Spieler also wieder, damit sie auch fit in die heutige Partie gehen, wird ein jetzt Schwerpunkt auf die Ernährung gelegt. „Wichtig ist jetzt kohlenhydratreiches und fettarmes Essen. Außerdem kümmern wir uns um den Flüssigkeitshaushalt“, erklärt Kramer die derzeitigen Schritte auf der Homepage der SpVgg. „Klar, die Vorbereitung war nicht optimal, aber so ist das manchmal im Leben“, sagt Frank Kramer und schiebt nach: „Man kann mit Willen so viel bewegen. Unser Anspruch ist es, in Köln ein richtig gutes Spiel zu machen, uns reinzubeißen und möglichst als Sieger vom Platz gehen.“

Das Hinspiel gegen die Kölner im August 2013 ging 0:0 aus. Auf  dem Foto diskutiert Frank Kramer mit dem Kölner Trainer Peter Stöger den Spielverlauf. Mit einem Unentschieden wäre den Kleeblättern heute Abend ab 20.15 Uhr (im TV auf Sport1) jedoch nicht allzu viel geholfen. Denn die Verfolger – der Karlsruher SC, Union Berlin sowie der SC Paderborn – stehen punktgleich mit dem Kleeblatt (36 Punkte) in den Startlöchern, um unser Team auf einen schlechteren Tabellenplatz zu katapultieren.
Also: Wir hoffen, dass heute alles gut geht, die Spielvereinigung trotz aller Widrigkeiten gut spielt, und sie am Ende vielleicht sogar drei Punkte mit nach Fürth nehmen kann.

Feb

7

2014

Neues von erotischen Kleeblättern!

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Köln, 2. Bundesliga, Aufstieg, Bundesliga, Fans, Karlsruher SC, Kleeblatt, Sepp Herberger, SpVgg Greuther Fürth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Gott sei Dank, am Samstag geht’s wieder los. Die letzten Wochen sind mir doch verflucht lang geworden, so ganz ohne Bundesligabegegnungen der Spielvereinigung.
Der Gegner morgen um 13 Uhr heißt 1. FC Kaiserslautern. Die “Roten Teufel” stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, haarscharf hinter dem Kleeblatt – und sind nach Ansicht vieler Profi-Trainer in der deutschen Fußballszene heiße Anwärter auf den zweiten Aufstiegsplatz in die Erste Liga. Sicherer Aufsteiger ist für meisten der aktuelle Spitzenreiter, der 1. FC Köln.

Ich will mich momentan in diese wilden Spekulationen gar nicht einmischen. Schließlich kann in 15 Spielen viel passieren, das kennen wir doch aus anderen Jahren! Da haben sich Spitzenreiter völlig vergaloppiert und landeten am Ende unter ferner liefen. Und andere haben es auf den letzten Drücker – praktisch in den letzten Minuten des 34. Spieles – noch geschafft aufzusteigen. Ich sehe das ganz relaxt. Wie sagte Sepp Herberger – älteren Semestern ist er ja als Bundestrainer noch ein Begriff: “Das nächste Spiel ist immer das schwerste.” Recht hat er!

Witzig ist übrigens – mal wieder – das neue Plakat, mit dem die Spielvereinigung im Fürther Stadtgebiet wirbt. “Zum Glück sehen uns die meisten nur von hinten” steht da, davor eine urige Holzbank mit ein paar abgelegten Klamotten. “Den nackten Wahnsinn gibts noch früh genug”. Prima, alle Kleeblattfans harren der Dinge, die da kommen. Morgen ist also das erste Auswärtsspiel am Betzenberg. Am nächsten Freitag, 14. Februar, empfängt das Kleeblatt um 18. 30 Uhr den Karlsruher SC in der Trolli ARENA. Und – um noch mal Sepp Herberger zu zitieren: „Fußball ist deshalb spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht.“ Welche Erkenntnis!

Nov

2

2013

Glückwunsch – perfekter geht´s nicht!

13. Spieltag in der 2. Bundesliga – ich dachte mir gleich: Das ist ein Glückstag! (Ein wenig Aberglauben darf auch mal sein, oder?) Dann auch noch Geburtstag von Greuther-Weib “kiki”. Da kann man schon mal ein Geschenk in Form eines Kleeblatt-Sieges erwarten. Wurde ja auch prompt geliefert – danke, Jungs!

Also, ich hatte auf ein 2:1 getippt, da wäre ich nach den drei Niederlagen der letzten Spiele eigentlich schon zufrieden gewesen. Dass die SpVgg aber ein wahres Tore-Feuerwerk abbrennen sollte, das hätte ich mir in den kühnsten Träumen so nicht ausmalen können: 6:2 gegen Erzgebirge Aue!!!

Überragender Mann des Tages, ganz klar, ist Niclas Füllkrug. Gibt sich mit dem Hattrick, den er in sechzehneinhalb Minuten(!)  (5., 8., 17.) schaffte, nicht zufrieden, sondern setzt am Ende noch eins drauf. Sein vierter Treffer in dieser turbulenten Partie: 6:2, zugleich der Endstand. Dazwischen schenkten uns die “Veilchen” ein Eigentor (Rau zum 2:4, 48. Minute), und Zoltan Stieber durfte einen Elfmeter versenken (5:2, 56. Minute) – der wiederum war ein Geschenk an Kleeblatt von Schiedsrichter Stieler; eine harte Entscheidung  gegen die Sachsen, die eigentlich überflüssig war.

Ja, so sehen wir die SpVgg gern – gern auch öfter! Jetzt bleibt der dritte Tabellenplatz erst mal sicher. Denn der 1. FC Köln und Union Berlin treffen am Montag aufeinander, sie werden sich also gegenseitig die Punkte nehmen oder – im Falle eines Unentschiedens – teilen.  Einfach perfekt, dieser 13. Spieltag! Glückwunsch an alle, auch an Kleeblatt-Trainer Frank Kramer!

Apropos Trainer: Für einen brachte die Dreizehn dieses Spieltags  Pech, nämlich für Mike Büskens. Nach der 0:1-Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen Alemannia Aalen steht er angeblich kurz davor, gefeuert zu werden. Das wäre wirklich hart, zweimal in einem Jahr als Trainer gehen zu müssen  – wir Greuther-Weiber hegen immer noch große Sympathie für ihn.

Aug

24

2013

Langweiliges Spiel – aber danach kam der Hammer!

Veröffentlicht von uwo in der Kategorie 1. FC Köln, Fans, Frank Kramer, Kleeblatt, Neuzugang, Niclas Füllkrug, Spieler, SpVgg Greuther Fürth, Stadion, Trainer, Trolli-Arena, Vereine, Werder Bremen | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

“`Eutä istä eine lustige Tag”, hat schon heute Vormittag mein italienischer Lieblings-Eisverkäufer (Joghurt/Pistazie wegen Weiß/Grün!) auf der Fürther Max-Grundig-Anlage zu  mir gesagt. Und er sollte Recht behalten. Vor seinem Stand warteten Fans des 1. FC Köln auf den Bus zum Ronhof. Sind wirklich Frohnaturen, diese Rheinländer  – muss man ihnen lassen. Und Optimisten dazu. Als ich sie gefragt habe, wie hoch die Geißbock-Mannschaft wohl gewinnen wird gegen unser Kleeblatt, da waren sie sich einig: “Vier bis fünf Dinger machen wir rein!” Warum ich darüber gelacht habe, konnten sie gar nicht verstehen…

Die gute Stimmung hielt auch am Mittag zunächst noch an, als die Partie der Spielvereinigung gegen die Kölner in der Trolli-Arena begann. 13 770 Zuschauer – angesichts der Urlaubszeit in Bayern ganz respektabel! Und nicht zu blamabel bezüglich unseres heutigen Gegners, der zu Hause natürlich schon etwas anderes gewohnt ist und immerhin 2000 Fans mobilisieren konnte, die Reise ins schöne Franken anzutreten. Spielerisch hat Köln sich in dieser Saison allerdings bisher noch nicht sonderlich hervorgetan. Gerade mal gegen Sandhausen (!) letzte Woche war ein Sieg drin, vorher hatten die Rot-Weißen nur drei Unentschieden eingefahren.

Mit der Zeit verdüsterte sich meine Stimmung dann zusehends, denn die Partie entpuppte sich als ziemlich langweilig und zweier so hoch einzuschätzender Mannschaften nicht angemessen. Das große Gähnen setzte ein. Und dann waren es erst mal die Geißböcke, die aufwachten und das Kleeblatt auf die Hörner nahmen. Vor allem mit Marcel Risse (auf dem Foto mit Dominick Drexler) hatte die Fürther Abwehr Riesenprobleme. Da hätte auch Torwart Hesl fast einmal uralt ausgesehen. Nach der Pause entschloss sich dann unsere Elf endlich, dass es vielleicht doch nicht so gut ankommt, sich nur auf den Lorbeeren aus den letzten vier Spielen auszuruhen. Aber es dauerte eine geschlagene Stunde, bis die Spielvereingung so richtig Druck gegen Köln machen konnte.

In dieser Phase wäre es dank Maurice Exslager fast noch zum Sieg der Gäste gekommen: Exslager landete zwar einen Treffer, doch Schiedsrichter Jochen Drees aus Münster stand goldrichtig und erkannte das Abseits. Überhaupt lieferte der Unparteiische eine Spitzenleistung ab – was man von den beiden Mannschaften nicht unbedingt behaupten kann. Gegen Ende schalteten die auch noch einen Gang runter und gaben sich mit einem 0:0-Unentschieden zufrieden. Ich hatte heute früh 1:1 getippt – na ja, da hätten die Zuschauer im Ronhof wenigstens ein bisschen mehr für ihr Geld bekommen!

So blieb es bei je einem Punkt für beide Teams. Das Kleeblatt führt die Tabelle der Zweiten Liga weiterhin mit großem Abstand an. Zugute kommt den Fürthern dabei, dass Kaiserslautern in Aalen komplett baden ging und so seine Verfolger-Position erst mal verloren hat.

Der große Klopfer folgte ein paar Minuten nach dem Spiel in der Trolli-Arena. Der Privatsender “Sky” hatte es vorher schon angedeutet, und so machte die Nachricht schnell die Runde in sozialen Netzwerken wie Facebook: Es gibt einen neuen Kleeblatt-Stürmer, noch dazu einen guten – Niclas Füllkrug von Werder Bremen. Er ist für diese Saison ausgeliehen und muss sich nicht mal bei den Vereinsfarben groß umgewöhnen. Praktisch, oder?

Aug

21

2013

Warten auf den neuen Kleeblatt-Stürmer

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Köln, Frank Kramer, Karlsruher SC, Nikola Djurdjic, Spieler, SpVgg Greuther Fürth, Verletzung | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Seitdem klar ist, dass der Kleeblattstürmer Nikola Djurdjic für mehrere Monate ausfallen wird, ist die Vereinsführung der Spielvereinigung auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Djurdjic hatte sich im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nach nur 16 Minuten bei einem Luftduell verletzt, am nächsten Tag wurde ein Kreuzbandriss im rechten Knie diagnostiziert.
Das Kleeblatt hat bisher alle vier Spiele der Zweitliga-Saison gewonnen. Allerdings nicht unbedingt souverän. Will heißen: Das Pech, das die Fürther in ihrer Erstliga-Saison hatten (oft gut gespielt, aber keine Tore geschossen), verkehrt sich inzwischen beinahe ins Gegenteil. Das Team zeigt manche deutliche Schwäche (nicht genug “Biss”, oft zu passiv und Fehler im direkten Zuspiel), aber immer war es möglich, den Gegner zu besiegen. Im letzten Spiel gegen den Karlsruher SC gelang es der SpVgg sogar, das Ruder noch zum 2:1-Sieg rumzureißen.
Der neue Stümer müsste sich in eine noch gar nicht so richtig zusammengewachsene Mannschaft schnell und gut integrieren. Trainer Frank Kramer sollte es gelingen, eine effektive Speerspitze aufzubauen, um Nikola Djurdjic zu ersetzen.
Mal sehen, wen uns die Verantwortlichen der Spielvereinigung heute, morgen, zumindest aber in den nächsten Tagen präsentieren werden! Ich bin mir sicher, dass ich bei meiner morgendlichen Lektüre des Sportteils der “NZ” (Foto) bald neue Informationen erhalten werde. Und vielleicht ist ja der weiß-grüne Neuzugang am Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln schon mit dabei.

Mai

8

2012

Büskens sagt dem 1. FC Köln ab

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach, Bundesliga, FC Augsburg, Hertha BSC Berlin, Michael Büskens | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Vorerst Erleicherung: Mike Büskens hat zumindest dem 1. FC Köln abgesagt und ist nicht bereit, dem Absteiger über die nächste Saison zu helfen. „Ich stehe für das Trainer-Amt beim 1. FC Köln nicht zur Verfügung“, sagte er gestern Abend der größten deutschen Boulevardzeitung. Allerdings hat er offen gelassen, ob er weiter bei der Spielvereinigung arbeiten oder zu einem anderen Klub wechseln wird. Eine Entscheidung werde so schnell wie möglich fallen, kündigte der Ex-Profi an.

Damit kann man also fürs Kleeblatt noch nicht Entwarnung geben: Das “Trainerkarussell” rotiert gerade zu Saisonende wie wild. Dem 1. FC Köln hat Büskens zwar abgesagt, aber auch der FC Augsburg, Hertha BSC, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach  – für den Fall, dass Lucien Favre geht – suchen einen Coach.

Also für Fürther Fans heißt es: Weiter abwarten und sehen, was die nächsten beiden Tage noch bringen. Am Donnerstag werden die Würfel gefallen sein.

Mai

7

2012

Mike Büskens: “Entscheidung bis Donnerstag”

Das Zittern um die Trainerfrage bei der Spielvereinigung wird nur noch wenige Tage dauern. Nach dem 2:2-Unentschieden bei Absteiger Hansa Rostock und dem Gewinn der Meisterschaft der zweiten Liga hat Coach Mike Büskens angekündigt, dass die Entscheidung um sein Bleiben in Fürth “sehr zeitnah” fallen werde. Im TV-Sender Sky sagte Büskens: “Ich konnte die Tage nutzen, mir mal eine Übersicht zu verschaffen, was ich mache, um zu schauen, was passt. Wo kann ich mich wiederfinden?” Spätestens am Donnerstag werde geklärt sein, ob er Fürth treu bleibt.

Die Kleeblatt-Mannschaft hat sich nach dem letzten Saisonspiel an der Ostsee für drei Tage auf den Weg nach Mallorca gemacht, um dort zu relaxen und auch zu feiern. Am Donnerstag werden die Kleeblättler nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Fürth offiziell die Meisterschale bekommen. Spätestens dann soll die Mannschaft wissen, wer sie in der kommenden Spielzeit trainiert.
In vielen Sport-News-Tickern wird Mike Büskens als zukünftiger Trainer von Bayer Leverkusen oder – und das konkretisiert sich immer mehr – des 1. FC Köln gehandelt. Letzteres ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn jetzt einen Verein zu trainieren, der gerade von der ersten in die zweite Bundesilga abgestiegen ist, was ist daran reizvoll? Oder hat Mike Büskens eben ein Herz für Underdogs und will mit dem Kölner Traditionsverein beweisen, dass er “der” Macher von Aufsteigermannschaften ist?
Und wer könnte im worst case – dem Weggang von Büskens – zum Kleeblatt kommen? Gerüchte gibt es viele. Für die Stadt Fürth, das neuentdeckte Selbstbewusstsein der Kleeblatt-Fans und auch die gesamte Spielvereinigung wäre der Weggang von Büskens auf jeden Fall ein Tiefschlag.
“Ich war Meister der Herzen, jetzt Meister der 2. Liga, das ist doch schön”, brachte es Büskens in Rostock auf den Punkt. Warum dann nicht Deutscher Meister mit der Spielvereinigung in der Bundesliga in der kommenden Saison? Der FC Kaiserlautern hat es vorgemacht. 1998 ist ihnen die wohl größte Sensation in der Geschichte des Deutschen Fußballs gelungen: Als Aufsteiger holte der FCK unter Trainer Otto Rehhagel die Deutsche Meisterschaft. Eine Leistung, die nie zuvor und auch nie danach wiederholt werden konnte. Das wäre doch vielleicht eine Herausforderung für einen Coach wie Mike Büskens?

 

Apr

20

2012

Kleeblatt in der 1.Liga – ohne Büskens und Azzouzi?

Eine Meldung hatte heute den Fans des Bundesliga-Aufsteigers SpVgg Greuther Fürth den Tag versaut: Der Kölner “Express” hat gemeldet, dass Rachid Azzouzi ein ernsthafter Kandidat für den Job des Sportdirektors beim 1. FC Köln sei. Laut der Kölner Boulevard-Zeitung ist der Kleeblatt-Manager die Alternative schlechthin, sollte Hannover 96-Manager Jörg Schmadtke endgültig absagen. Dieser hat bereits deutlich dementiert, sich überhaupt mit den ‚Geißböcken‘ zu befassen. Aber was soll Rachid eigentlich beim FC. Köln? Die steigen aller Wahrscheinlichkeit ab – und seit Montag ist klar, dass er mit dem Kleeblatt in der nächsten Saison in der ersten Bundesliga agieren wird.

Jetzt aber noch ein paar Sätze zum heutigen Spiel gegen den FSV Frankfurt. Ich will nicht in das Horn vieler Journalisten blasen, dass die Spieler in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Gustavstraße zu wild gefeiert haben und deshalb heute nur mit gebremsten Schaum spielen konnten. Das ist zu banal. Fakt ist trotzdem, dass der FSV Frankfurt nach 17 Minuten das erste Tor schoss und der Spielvereinigung den Wind aus den fußballerischen Segeln nahm. Bernd Nehrig verwandelte dann immerhin einen Foulelfmeter, seine Oberschenkelverletzung platzte dabei aber erneut auf. Das Spiel endete unentschieden 1:1. Damit hat die Spielvereinigung den fehlenden Punkt für den Aufstieg entgültig bekommen.
Ein weiteres Gerücht verdichtete sich heute schon den ganzen Tag und wurde auch am Freitag Abend weder dementiert noch bestätigt. Wandert “unser” Mike Büskens – der die “Unaufsteigbar-Tour” ad absurdum führte und auf unserem Foto nachts um 2 Uhr bei der Gustav-Straßen-Fete mit Rachid Azzouzi eintrifft – doch Richtung Nordrhein-Westfalen ab? Köln, Leverkusen? Er überlegt es sich in den nächsten Tagen mit seiner Familie, so heißt es.
Na, warten wir mal ab. Denn das wäre für die Fürther Fans ein echter “Hammer”.

Aug

17

2011

Widerlich: Fußballgegner mit Kot beworfen

YouTube Preview ImageIm Fußball geht es manchmal rüde zu. Gerade für uns Frauen sind derbe Verhaltensweisen in diesem Männersport oft nicht nachvollziehbar. Besonders die Begegnungen zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 sind oft von Hass und unschönen Gesängen begleitet. Deutlich wird das in diesem Youtube-Video, wo Schalker Fans die “Scheiß-Kölner” wüst niederbrüllen.

Noch krasser und handfester ging es am vergangenen Samstag in der ausverkauften VELTINS-Arena von Schalke 04 zu: Einige Anhänger des 1. FC Köln bewarfen beim Spiel ihres Vereins Anhänger des FC Schalke 04 mit Fäkalien. Inzwischen hat die Polizei in Gelsenkirchen den widerlichen Vorfall bestätigt, über den Kölner Zeitungen berichtet hatten. Offenbar gibt es einen Zeugen, der beobachtete, wie eine Person Kot in einen Bierbecher füllte und in Richtung des Schalke-Blocks schleuderte. Später wurden zwei mit Urin gefüllte Bierbecher auf die Schalker Fans geworfen. Die Polizei hielt die Vorgänge «beweissicher» fest und stellte die Personalien dreier Tatverdächtiger fest.

Aber nicht genug damit. Laut Informationen von sport.de soll es im Gästeblock zu einem weiteren geschmacklosen Vorfall gekommen sein, als ein Kölner Fan einem Eisverkäufer sein entblößtes Glied auf die Bauchtheke legte. Sportlich gesehen war es nach diesen Vorfällen nur gerecht, dass Schalke nach einem 0:1-Rückstand die Begegnung noch mit 5:1 für sich entscheiden konnte. Gut, dass wir hier in Fürth – wie es unser OB Thomas Jung einmal formuliert hat – auf der “Insel der Glückseligen” leben. Auch, was Ereignisse rund um den Fußball anbelangt!

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