Mrz

28

2014

137 entscheidende Sekunden fürs Kleeblatt

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie FC Ingolstadt 04, FC St. Pauli, Ilir Azemi, Millerntor | 4 Kommentare

137 ist meine Glückszahl und Autonummer – und genau so viele Sekunden hat es heute gedauert, bis das Kleeblatt aus einem 0:1-Rückstand ein 2:1 machte. Ein spannendes, schnelles Spiel gegen den FC St. Pauli, die ja eigentlich eine “befreundete” Mannschaft ist. Die uns, und denen wir aber auch nichts schenken.
Mit Euphorie fuhren einige Kleeblattfans schon gestern oder heute früh nach Hamburg, um ihrem Team lautstark den Rücken zu stärken. 28 000 Zuschauer am Millerntor – das hat was und vermittelt allen wieder ein bisschen “Erstliga-Feeling”.

Nach dem Anpfiff passierte tormäßig lange nichts. Umso mehr Gelbe Karten verteilte der Berliner Schiedsrichter Daniel Siebert, als ob er hier kein Spiel von potenziellen Aufsteigern pfeifen, sondern kleinen Schuljungs Manieren beibringen müsste. Natürlich versuchten beide Teams, mit Verve und Leidenschaft das Geschehen zu bestimmen. Am Ende hatte Mr. Sensibel vier Gelbe Karten an St. Pauli und sogar sechs an die SpVgg verteilt (je eine┬á erhielten Nikola Djurdjic – Foto – und Keeper Wolfgang Hesl).

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete, doch in der 66. Minute traf Sebastian Schachten das Fürther Tor: Buchtmann hatte einen Freistoß vom rechten Flügel an den zweiten Pfosten gehoben, Brosinski schwächelte kurz und Schachten zögerte nicht lange. Er drosch den Ball aus fünf Metern über die Linie – Abseits oder nicht Abseits, das war hier die Frage.
Die SpVgg schien konsterniert, reagierte dann aber eiskalt: Benedikt Röcker köpfte einen Brosinski-Freistoß in der 75. Minute aus fünf Metern Entfernung ins Tor. Und nur 137 (!) Sekunden später traf Ilir Azemi aus sechs Metern mit einem Kopfball zum 2:1. Das Kleeblatt wähnte schon den Sieg in der Tasche, da schlugen die Hamburger kurz vor Schluss doch noch noch einmal zu: Der eingewechselte Maier drehte einen Freistoß von links nach innen, Gonther köpfte auf die Brust von Markus Thorandt, von dort sprang der Ball ärgerlicherweise ins Netz.
Das packende Duell zwischen zwei möglichen Aufsteigern endete 2:2 unentschieden. Respekt, wenn man bedenkt, wie viel Kondition und Kraft eine Englische Woche den Spielern abverlangt. Am 29. Spieltag – Montag, 7. April, um 20.15 Uhr -┬á tritt das Kleeblatt beim FC Ingolstadt an. Wir warten das locker ab – und beobachten mit Interesse, wie sich die anderen Aufstiegsaspiranten bis dahin so machen!

Mrz

16

2014

Ein wichtiger Punkt gegen Union Berlin

Das Heimspiel gegen Union Berlin in der Trolli ARENA war in den ersten 45 Minuten etwas dickflüssig und träge, obwohl die Spielvereinigung defensiv kaum Schwächen zeigte. Aber die zweite Halbzeit war für meinen Geschmack superspannend. Vor über 11 500 Zuschauern war den Gästen durch Soeren Brandy in der 43. Minute das Führungstor gelungen. Und es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass Trainer Frank Kramer in der Halbzeitpause zu tun hatte, seine Jungs zu motivieren. Das gelang ihm offensichtlich gut, denn in der 56. Minute traf Ilir Azemi nach einer Vorlage von Benedikt Röcker per Kopfball ins Berliner Tor zum 1:1-Ausgleich. Azemi – das habe ich ja schon nach dem Spiel gegen den VfL Bochum angemerkt – entwickelt sich zunehmend zum Joker im Kleeblatt-Team. Er ist immer für ein überraschendes Tor gut und schafft es, sein Team auch nach einem Rückstand wieder ins Spiel zu bringen (Foto). Mindestens genauso überzeugend war für mich heute Zoltan Stieber. Er hatte eine um die andere gute Chance, aber leider mit an sich tollen Schüssen nie das Glück, auch einen Treffer zu erzielen.
Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Insgesamt ist die Spielvereinigung nicht druckvoll genug und muss sich mehr auf ihre spielerischen Werte besinnen. Die Partie gegen den FC Union Berlin endete 1:1 unentschieden, wenngleich das Kleeblatt zum fünften Mal in Folge ungeschlagen blieb. Mit einem Wermutstropfen: Mergim Mavraj musste in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einem Foul an Brandy mit Gelb-Rot vom Platz. Schade!
Nachdem der SC Paderborn am letzten Freitag gewonnen hat, sind die Verfolger – wenn sie auch anders heißen als vor zwei Wochen – der Spielvereinigung immer noch dicht auf den Fersen. Denn heute hat der FC Sankt Pauli Fortuna Düsseldorf mit 2:0 besiegt, d.h. die Hamburger liegen drei und die Paderborner zwei Punkte hinter den Fürthern.

Am kommenden Freitag, 21. Marz, geht’s mit dem 26. Spieltag weiter, und die Spielvereinigung reist zu Dynamo nach Dresden. Die sind im Moment Tabellenvorletzter und werden mit Sicherheit alles daran setzen, wichtige Punkte auf den Relegationslatz zu erstreiten. Also: Aufpassen und bitte keine Leichtsinnsfehler!

Nov

6

2013

Jetzt geht’s den Zweitliga-Trainern an den Kragen

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie FC St. Pauli, Fortuna D├╝sseldorf, Michael B├╝skens, SpVgg Greuther F├╝rth, Trainer | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Seit einigen Wochen weht ein rauer Wind in der zweiten Bundesliga. Nachdem unter anderen schon die Trainer Markus von Ahlen, Oliver Schäfer, Marco Kurz, Michael Henke an die Luft gesetzt wurden, und gestern Energie Cottbus ihren Trainer Rudi Bommer entließ, hat es heute Michael Frontzeck vom FC. St. Pauli erwischt. Der Grund sind angeblich unterschiedliche Auffassungen über die Entwicklung des Klubs. Und: Es gab Ärger um die Vertragsverlängerung des Coaches. Das Team steht derzeit auf dem achten Tabellenplatz. Ich finde die Beurlaubung Frontzecks ausgesprochen bedauerlich, da die Mannschaft in den letzten Wochen ja gar nicht so schlechte sportliche Leistungen gebracht hat. Ich denke nur an die Begegnung mit der Spielvereinigung am 20. Oktober, die die Hambuger Kiezmannschaft (leider) mit 4:2 für sich entschieden hat (siehe unser Blogbeitrag).

Auf der “Abschussliste” stand bis gestern Nacht ja auch der Ex-Coach des Kleeblatts: Mike Büskens. Sein Verein – Fortuna Düsseldorf – hat sich in dieser Saison schlecht entwickelt. Die Elf von Büskens verlor vor knapp zwei Wochen 1:6 gegen den SC Paderborn und am vergangenen Freitag 0:1 beim VfR Aalen. Die Absteigermannschaft rangiert aktuell mit 16 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz.
Schon am vergangenen Wochenende wurde von verschiedenen Medien kolportiert, dass Büskens’ aktive Trainerzeit in Düsseldorf nicht mehr lange dauern soll. Wie der “Kicker” heute mitteilt, bleibt bei Fortuna Düsseldorf “alles beim Alten”. Die Vereinsspitze des kriselnden Zweitligisten habe sich am späten Dienstagabend zum Trainer der Düsseldorfer bekannt. Man werde “die geeigneten Mittel” finden, um “die Mannschaft aus dieser Lage herauszuführen”, heißt es┬á in einer Mitteilung des Bundesliga-Absteigers.

Noch ein Veranstaltungstipp: Heute Abend findet ab 19 Uhr der Fanstammtisch mit Rouven Schröder, Frank Kramer und Stephan Fürstner statt. Ort:┬áVIP Nord in der Trolli ARENA.

Okt

21

2013

Ausgerechnet der “Tatort” aus Münster

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie "Tatort", Axel Prahl, FC St. Pauli, SpVgg Greuther F├╝rth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Für Kleeblatt-Fans war gestern kein guter Tag. Nachmittags verlor die Spielvereinigung zu Hause mit 2:4 gegen den FC St. Pauli. Eigentlich ja ein Verein, dem Fürther Fußballanhänger Sympathie entgegenbringen. Aber so weit geht die “Liebe” nicht. Ein Spiel will man gewinnen – auch das gegen den Kiez-Club aus Hamburg.

Abends dann will man sich vor dem Fernseher erholen und die Woche doch noch entspannt und versöhnlich abschließen. Auf dem Programm steht der ÔÇ×TatortÔÇť aus Münster mit dem skurrilen Gerichtsmediziner Professor Börne und Kommissar Frank Thiel. Letzterer wird von Axel Prahl (Foto: WDR)┬á gespielt – dieses Tatort-Team gehört mit über 12 Millionen Zuschauern zu den beliebtesten in der ARD.

Der Krimi beginnt auch ganz spannend, aber Kleeblattfans war spätestens dann die Stimmung verhagelt, als Kommissar Thiels Handy klingelte. Er hat nämlich die Melodie “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” als Klingelton. Und ganz vorbei mit der guten Laune war es, als Thiel eines seiner St. Pauli-T-Shirts trug. Weil der Schauspieler Sympathisant des Kiezklubs ist, zeigt er sich bei seinen Ermittlungen oft im St. Pauli-Outfit ÔÇô mal mit “Retter”-, mal im Totenkopf-Shirt.
Sein Faible für St. Pauli – so habe ich in einem Artikel der Hamburger Morgenpost gefunden – begann im Alter von ÔÇ×15, 16 JahrenÔÇť. Prahl: ÔÇ×Ich bin in Eutin geboren und in Neustadt an der Ostsee groß geworden. Von dort aus habe ich oft Freunde in Hamburg besucht. Mit denen war ich dann am Millerntor. Im alten Stadion fand ich es klasse, dass man auch in der 15. Reihe immer noch hautnah am Spielfeld dran war.ÔÇť Anschließend sei er gern ins “Grünspan” auf den Kiez gegangen und habe sich Konzerte zum Beispiel von der Folk-Rock-Band ÔÇ×OugenweideÔÇť reingezogen.
Naja, wir Fürther zeichnen uns ja schon seit Jahrhunderten durch unsere Toleranz aus. Und das gilt auch beim Fußball. Zumindest meistens…
Wer sich Kommissar Thiels Klingelton – von Tausenden St.-Pauli-Fan-Kehlen gesungen – noch mal anhören möchte, bitte:
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Okt

20

2013

Es ging leider doch schief!

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Bernd Nehrig, FC Ingolstadt, FC St. Pauli, Florian Trinks, Heimspiel, Stephan F├╝rstner, Wolfgang Hesl | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Nein, es war kein Zweckoptimismus, dass ich beim heutigen Heimspiel gegen den FC St. Pauli mit einem Sieg, sogar einem hohen Sieg (4:1) gerechnet habe. Ich war vielmehr nach der 1:2-Niederlage in Düsseldorf zuversichtlich, dass das Kleeblatt die Länderspielpause gut genutzt und neue Kräfte getankt hat.

Das Spiel startete gut, aber schon in der 12. Minute traf Sebastian Maier für die Hanseaten ins Tor von Keeper Wolfgang Hesl und eröffnete damit ein torreiches Spiel. Das Kleeblatt agierte druckvoll, versuchte viel und wurde dann auch zwölf Minuten später mit dem Ausgleich durch Stephan Fürstner belohnt. Nervig für alle Beteiligten war im Laufe der Partie der starke Regen, den eigentlich kein Wetterbericht vorhergesagt hat. Der tat zwar der Stimmung bei den Kleeblattfans im mit gut 14.000 Zuschauern besetzten Stadion kaum Abbruch. Aber das half der SpVgg wenig, das Team von St. Pauli war konzentrierter und effektiver.

Nach der Halbzeitpause wechselt St.-Pauli-Coach Michael Frontzeck den angeschlagenen Ex-Fürther Bernd Nehrig aus – Kevin Schindler kam für ihn auf den Platz, und damit sollte das Verhängnis beginnen. Im Abstand von nur acht Minuten traf er zwei Mal und ließ Hesl keine Chance. Beim dritten Tor in der 58. Minute hatte sogar Christopher Nöthe die Vorlage zum Tor geliefert – er hegt offenbar keine sentimentalen Gefühle mehr für seinen ehemaligen Verein. Florian Trinks gelang es dann in der 78. Minute, den 2:3-Anschlusstreffer zu erzielen. Aber in der Trolli-Arena war klar: Hier konnte das Kleeblatt nichts mehr reißen. Im Gegenteil: In der Nachspielzeit (90. +5.!!) ´╗┐´╗┐ sah Torschütze Fürstner nach grobem Foulspiel gegen Lennart Thy die Rote Karte – er hatte sein Bein┬á zu hoch und traf seinen Gegenspieler an der Brust. Und dann knallte Fin Bartels zum 4:2 ins Tor der Spielvereinigung. Die Enttäuschung nach Spielende war beim Kleeblatt entsprechend groß (Foto).
Ich muss also einiges zurücknehmen, was ich gestern in meinem Blogbeitrag geschrieben habe. Wenn jemand den Mund zu voll genommen hat, dann waren das nicht die Hamburger, sondern ich.

Schon nächsten Freitag, 25. Oktober, empfängt das Kleeblatt um 18.30 Uhr Tabellenschlusslicht FC Ingolstadt beim nächsten Heimspiel. Ich bin ja versucht, zu schreiben, da kann nichts schief gehen, aber…

Okt

19

2013

Morgen kann in Fürth nichts schief gehen!

Das Wetter morgen beim Heimspiel zwischen der Spielvereinigung und dem FC St. Pauli soll ganz gut sein. Auf jeden Fall erwartet man viele Fans aus Norddeutschland im Ronhof. Und das Spiel verspricht auch sportlich ein echter Knaller zu werden, denn die Begegnungen zwischen dem Kleeblatt und St. Pauli haben immer etwas Prickelndes.

Feierbiester können sich schon heute Abend und morgen Vormittag in der Fürther Gustavstraße adäquat auf den Fußballnachmittag einstimmen. Das Gasthaus “Zum Gelben Löwen” in der Fürther Altstadt hat sich ja schon länger zur Lieblingskneipe von Kleeblattanhängern gemausert┬á – “Die kultigste aller Gustavschdrassnkneipn! Mo mer als Fädder einfach kenner!”. (Der Fotograf unseres Fotos hat den denkwürdigen Moment im April 2012 eingefangen, als klar war, dass die Spielvereinigung in die Bundesliga aufsteigt. Damals haben viele Fans und auch der Fürther OB Thomas Jung im “Gelben Löwen” die TV-Übertragung gesehen und danach auf den Erfolg angestoßen.)
Also: Besagtes Lokal lädt heute über Facebook ein:

“Zum sonntäglichen Punktspiel gegen St. Pauli wird sich die Gustavstraße mal wieder in eine Außenstelle der Reeperbahn verwandeln. Um unsere Gäste gebührend zu empfangen, haben wir ein kleines Rahmenprogramm vorbereitet:
- Am Samstag Abend in der Löwenbar: Aufwärm-Training mit Xanthan Gum.
- Am Sonntag vor dem Spiel: Weißwurst-Empfang
- Am Sonntag nach dem Spiel: Trostpflaster-Trinken ÔÇô denn die Punkte können wir leider nicht mitgeben.”

Die Reaktion aus Hamburg auf Facebook kam prompt: “Freuen uns, bei euch mal wieder Gas zu geben, kommen mit 8 Mann aus Hamburg! Und die Punkte nehmen wir mit!” Na, ich bin gespannt, ob dieser St.-Pauli-Anhänger den Mund nicht zu voll nimmt. Denn – wie die meisten Kleeblattanhänger – tippe ich auch auf einen deutlichen Sieg der Spielvereinigung: 3:1 oder 4:1 – das hätte doch was! (Greuther-Weib “uwo” tippt allerdings nur auf ein 2:1 – schau mer mal!)

Okt

18

2013

Wiedersehen mit Ex-Teamkollegen

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Bernd Nehrig, Christopher N├Âthe, FC St. Pauli, Rachid Azzouzi, SpVgg Greuther F├╝rth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Am kommenden Sonntag, 20. Oktober, empfängt um 13.30 Uhr die Spielvereinigung den FC St. Pauli in der Trolli Arena – eine Mannschaft, mit der die Kleeblattfans auf freundschaftlichem Fuß stehen. Nichtsdestotrotz werden die Kleeblatt-Profis natürlich alles daran setzen, um das Spiel zu gewinnen. Vor allem nachdem die Partie gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:2 verloren ging. Die Hamburger stehen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und müssten eigentlich zu schlagen sein! Mindestens 14.000 Zuschauer werden erwartet. Ist das Wetter gut, werden sicher noch einige Zuschauer spontan den Weg zum Ronhof einschlagen.

Die Fürther Fans sind auf jeden Fall auf das Wiedersehen mit Christopher Nöthe (Foto) gespannt. Er war vier Jahre lang im Fürther Kader bevor er in dieser Saison zum Millerntor wechselte. Auf der St.-Pauli-Website kommentiert Nöthe die Begegnung mit seinem Ex-Verein so :
ÔÇ×Für mich wird es ein ganz normales Spiel und kein emotionales Highlight… Der Höhepunkt meiner Zeit in Fürth war natürlich der Bundesliga-Aufstieg im Sommer 2012. Die vergangene Saison kann man aber als Tiefpunkt bezeichnenÔÇť.

Nöthe verweist auch auf den im Sommer vollzogenen Umbruch der SpVgg, als 19 Spieler den Verein verließen und 14 Neuzugänge präsentiert wurden. Entsprechend wird Nöthe seinem Cheftrainer Michael Frontzeck auch ÔÇ×kaum Tipps geben könnenÔÇť, denn viel mehr als er wisse er auch nicht über den aktuellen Kader.
Außer mit Christopher Nöthe wird es am Sonntag auch zum Wiedersehen mit Bernd Nehrig und Rachid Azzouzi kommen. Der ehemalige Spieler und spätere Kleeblatt-Manager ist ja seit 2012 Sportdirektor bei FC St. Pauli.

Okt

15

2013

Frank Kramer heute in Schweden dabei

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie FC St. Pauli, Frank Kramer, Michael B├╝skens, Nationalmannschaft, SpVgg Greuther F├╝rth, Trainer, WM-Qualifikation, ZDF | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Bei den beiden Trainingseinheiten heute um 10 und 15 Uhr musste die Mannschaft der Spielvereinigung ohne ihren Chefcoach Frank Kramer klarkommen. Der Kleeblatt-Trainer ist nämlich heute Abend bei dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Stockholm gegen Schweden dabei. – Warum? Der DFB will Kramer mit der Reise nach Schweden zum Topspiel der Qualifikationsgruppe C dafür belohnen, dass er den letzten Trainerlehrgang als Jahrgangsbester absolviert hat.

Im April 2012 wurde Frank Kramer nach dem Bestehen der Eignungsprüfung zum DFB-Fußball-Lehrer-Lehrgang 2012/13 zugelassen. Unter den Teilnehmern bei der zehnmonatigen Ausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie befanden sich zahlreiche Ex-Profis. Als Bester des Jahrgangs 2013 wurde Kramer dann im März in Bonn ausgezeichnet. Platz zwei der 22 neuen Fußball-Lehrer belegte Thomas Meggle aus dem Trainerteam des Zweitligisten St. Pauli (zur Saison 2013/14 übernahm er deren zweite Mannschaft, die U-23). Am 12. März 2013 wurde Frank Kramer Nachfolger von Mike Büskens, um die damals auf dem letzten Tabellenplatz stehende SpVgg zu trainieren. Er unterschrieb einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2015.
Frank Kramer hatte übrigens heute in Schweden – so die Info auf der Vereinswebsite -┬á einen vollen Tagesplan:

ÔÇ×Ich lerne gerade die schwedische Kultur kennen, die Reise ist vom DFB super organisiert. Aber heute Mittag habe ich mich natürlich sofort nach dem Vormittagstraining erkundet, nachdem wir im Trainerstab die Einheiten schon vorher abgesprochen hatten.ÔÇť

Das Länderspiel für die WM-Qualifikation wird heute Abend ab 20.45 Uhr im ZDF übertragen – mal sehen, ob wir einen Blick auf den Fürther Trainer werfen können!

Mai

29

2012

Ohne Rachid im gemeinsamen Stadion?

Auch Greuther-Weiber haben ein Recht auf Freizeit und Urlaub – und das habe ich über Pfingsten auch in Anspruch genommen. Vier Tage Kanu- und Radfahren im Spreewald bei herrlichem Wetter. Super!
Aber kaum verlässt man Fürth, schon überschlagen sich hier die Ereignisse. Die Hiobs-Botschaft gestern nach meiner Rückkehr: Rachid Azzouzi verlässt das Kleeblatt und geht nach Hamburg. Zwar ist der FC St. Pauli ein Verein, mit dem viele Fürther Fans eher enge freundschaftliche Bande geknüpft haben. Trotzdem ist es für die Mannschaft und den Verein sicher keine positive Meldung, wenn der langjährige Manager die Spielvereinigung verlässt. Und das jetzt beim Aufstieg in die Bundesliga. Wir wünschen Rachid Azzouzi auf jeden Fall viel Erfolg und ein gutes Eingewöhnen im hohen Norden.

Aus Fürther Sicht interessant ist außerdem – auch im “Pfingstferien-Loch” – die Wochenfrage der “Nürnberger Zeitung”. Dort wird dem sportinteressierten Leser die Gretchen-Frage gestellt: ” Gemeinsames Stadion für Club und Kleeblatt?”. Ich persönlich bin bei solchen Vorschlägen immer erst mal skeptisch. Aus finanzieller Sicht gäbe es für ein gemeinsames Stadion – wie es mit der Allianz Arena in München ja für den FC Bayern und 1860 München existiert – sicher einige stichhaltige Argumente.┬á Aber Fußball hat eben auch viel mit Emotionen zu tun. Und in der Beziehung ist eine “Greuther-Club-Arena” oder ein┬á “Trolli-easyCredit-Stadion” nur schwer vorstellbar. Oder was meint Ihr?

Apr

13

2012

Kleeblatt-Fans stellen den Sekt schon mal kalt

Die schicksalshafte Begegnung mit dem FC St. Pauli bei Superbedingungen im Ronhof ging perfekt los: Nach nur sechs Minuten schoss Heinrich Schmidtgal nach einer Vorlage von Stephan Fürstner das 1:0 – und die Trolli ARENA bebte! Ab diesem Moment lag eine Spannung in der Luft, das mit 15 500 Zuschauern ausverkaufte Stadion stand hinter seiner Mannschaft. Die zeigte, dass sie in dieser Saison mit ihrer “Unaufsteigbar-Tour” kokettiert hat – und – so wie es jetzt aussieht – endlich den Aufstieg schafft.

Spektakulär die Aktion in der zweiten Halbzeit, als Asamoah zu Boden ging. Schiedsrichter Tobias Stieler gab allerdings keinen Elfmeter, vielmehr sah Asa wegen einer vermeintlichen Schwalbe Gelb. Die Fürther Fans waren entsetzt. Allerdings machte er dann seinen Fauxpas in der 65. Minute wett. Er schießt das 2:0, dieses Mal legt Schmidtgal vor. Ab diesem Moment gab es Gänsehaut-Atmosphäre im Ronhof. Das Kleeblatt wurde von der Begeisterung der Fans praktisch auf Händen getragen. Aber was ein echter Klleblatt-Anhänger ist, der hatte sich von diesem Abend eigentlich auch nichts anderes erwartet.
Mental schon beim Feiern gab es für die Mannschaft kurz vor Abpfiff noch eine Schrecksekunde. Mahir Saglik, der in der ersten Minute der Nachspielzeit ein Gelbe Karte bekommen hatte, traf dann wenige Sekunden später noch ins Fürther Tor. Naja, ein kleiner Schönheitsfehler eines tollen Spieles vor einzigartiger Atmosphäre.
Die Spielvereinigung ist fast durch. Jetzt muss Fortuna Düsseldorf am Montag noch gegen Dynamo Dresden verlieren, dann ist es zum ersten Mal geschafft. Und wenn nicht? Dann machen die Kleeblätter in den verbleibenden Spielen noch die fehlenden Punkte und sind ab der nächsten Spielzeit erstklassig. Wie hat der “Exilglubberer” gerade in unserem Blog kommntiert: “So, Freunde, der Relegationsplatz ist schon mal sicher. Jetzt wird es wirklich langsam Zeit, den Sekt kalt zu stellen.”
Hab┬┤ ich┬┤s nicht prophezeit? Freitag, der 13., das bringt Glück. Und bei diesen typisch weiblichen Einschätzungen ist auf die Greuther-Weiber prinzipiell Verlass!
So, und jetzt geht’s in die Gustavstraße!

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