Mai

29

2012

Ohne Rachid im gemeinsamen Stadion?

Auch Greuther-Weiber haben ein Recht auf Freizeit und Urlaub – und das habe ich über Pfingsten auch in Anspruch genommen. Vier Tage Kanu- und Radfahren im Spreewald bei herrlichem Wetter. Super!
Aber kaum verlässt man Fürth, schon überschlagen sich hier die Ereignisse. Die Hiobs-Botschaft gestern nach meiner Rückkehr: Rachid Azzouzi verlässt das Kleeblatt und geht nach Hamburg. Zwar ist der FC St. Pauli ein Verein, mit dem viele Fürther Fans eher enge freundschaftliche Bande geknüpft haben. Trotzdem ist es für die Mannschaft und den Verein sicher keine positive Meldung, wenn der langjährige Manager die Spielvereinigung verlässt. Und das jetzt beim Aufstieg in die Bundesliga. Wir wünschen Rachid Azzouzi auf jeden Fall viel Erfolg und ein gutes Eingewöhnen im hohen Norden.

Aus Fürther Sicht interessant ist außerdem – auch im “Pfingstferien-Loch” – die Wochenfrage der “Nürnberger Zeitung”. Dort wird dem sportinteressierten Leser die Gretchen-Frage gestellt: ” Gemeinsames Stadion für Club und Kleeblatt?”. Ich persönlich bin bei solchen Vorschlägen immer erst mal skeptisch. Aus finanzieller Sicht gäbe es für ein gemeinsames Stadion – wie es mit der Allianz Arena in München ja für den FC Bayern und 1860 München existiert – sicher einige stichhaltige Argumente.  Aber Fußball hat eben auch viel mit Emotionen zu tun. Und in der Beziehung ist eine “Greuther-Club-Arena” oder ein  “Trolli-easyCredit-Stadion” nur schwer vorstellbar. Oder was meint Ihr?

Apr

13

2012

Kleeblatt-Fans stellen den Sekt schon mal kalt

Die schicksalshafte Begegnung mit dem FC St. Pauli bei Superbedingungen im Ronhof ging perfekt los: Nach nur sechs Minuten schoss Heinrich Schmidtgal nach einer Vorlage von Stephan Fürstner das 1:0 – und die Trolli ARENA bebte! Ab diesem Moment lag eine Spannung in der Luft, das mit 15 500 Zuschauern ausverkaufte Stadion stand hinter seiner Mannschaft. Die zeigte, dass sie in dieser Saison mit ihrer “Unaufsteigbar-Tour” kokettiert hat – und – so wie es jetzt aussieht – endlich den Aufstieg schafft.

Spektakulär die Aktion in der zweiten Halbzeit, als Asamoah zu Boden ging. Schiedsrichter Tobias Stieler gab allerdings keinen Elfmeter, vielmehr sah Asa wegen einer vermeintlichen Schwalbe Gelb. Die Fürther Fans waren entsetzt. Allerdings machte er dann seinen Fauxpas in der 65. Minute wett. Er schießt das 2:0, dieses Mal legt Schmidtgal vor. Ab diesem Moment gab es Gänsehaut-Atmosphäre im Ronhof. Das Kleeblatt wurde von der Begeisterung der Fans praktisch auf Händen getragen. Aber was ein echter Klleblatt-Anhänger ist, der hatte sich von diesem Abend eigentlich auch nichts anderes erwartet.
Mental schon beim Feiern gab es für die Mannschaft kurz vor Abpfiff noch eine Schrecksekunde. Mahir Saglik, der in der ersten Minute der Nachspielzeit ein Gelbe Karte bekommen hatte, traf dann wenige Sekunden später noch ins Fürther Tor. Naja, ein kleiner Schönheitsfehler eines tollen Spieles vor einzigartiger Atmosphäre.
Die Spielvereinigung ist fast durch. Jetzt muss Fortuna Düsseldorf am Montag noch gegen Dynamo Dresden verlieren, dann ist es zum ersten Mal geschafft. Und wenn nicht? Dann machen die Kleeblätter in den verbleibenden Spielen noch die fehlenden Punkte und sind ab der nächsten Spielzeit erstklassig. Wie hat der “Exilglubberer” gerade in unserem Blog kommntiert: “So, Freunde, der Relegationsplatz ist schon mal sicher. Jetzt wird es wirklich langsam Zeit, den Sekt kalt zu stellen.”
HabÂŽ ichÂŽs nicht prophezeit? Freitag, der 13., das bringt Glück. Und bei diesen typisch weiblichen Einschätzungen ist auf die Greuther-Weiber prinzipiell Verlass!
So, und jetzt geht’s in die Gustavstraße!

Apr

10

2012

Nur ein Punkt fürs Kleeblatt

Das muss Eintracht Braunschweig der Neid lassen: In der ersten Halbzeit waren die Niedersachsen eindeutig die bessere und kreativere Mannschaft. Aber was nützen alle Torchancen, wenn man sie nicht verwerten kann? Gar nichts. Jedem, der es hören bzw. nicht hören wollte, habe ich in den vergangenen Tagen erzählt, dass die Spielvereinigung nur noch (lächerliche?) zwei Spiele gewinnen muss, um aus eigener Kraft in die Bundesliga aufzusteigen. Dieser Plan hat heute schon mal nicht geklappt.

Bei der Partie gegen die Braunschweiger Eintracht war die Luft raus. Vielleicht hat die Spielvereinigung zur Zeit mit der englischen Woche ein zu großes Pensum und versucht jetzt, mit ihren Kräften geschickt hauszuhalten. Trotzdem muss man Kritik anbringen und vor allem die hohe Zahl an Fehlpässen erwähnen. Coach Büskens wechselte in der 74. Minute Christopher Nöthe aus, Gerald Asamoah sollte ein bisschen frischen Wind und neue Impulse ins Team bringen. Und mit Pektürk kam sieben Minuten vor Schluss ein agiler Flügelflitzer. Dafür ging Sararer aus dem Spiel, dem heute nur wenig gelang.
Jeder kann mal einen nicht so erfolgreichen Tag haben. Schon am nächsten Freitag, 13. April, kommt unser Rivale FC St. Pauli in die Trolli ARENA. Da gilt es: Alle Kräfte bündeln und so kurz vorm Ziel – dem Aufstieg – noch mal voll durchziehen. Wenn die SpVgg den Freitag mit einem Sieg hinter sich bringt, würde das dem Kleeblatt Luft für die letzten drei Spiele schaffen. Aber Vorsicht: Die Hamburger sind gefährlich. Das haben sie heute bewiesen, als sie in der allerletzten Minute das Siegtor gegen Union Berlin schossen. Außerdem hat Fortuna Düsseldorf heute leider gegen den FSV Frankfurt gewonnen – dadurch reduziert sich die Punktdifferenz zwischen der SpVgg und Düsseldorf auf sieben. So what! Freitag der 13. ist ein Glückstag, und die Greuther-Weiber sind – wie viele Frauen – abergläubisch!

Jan

10

2012

Asamoah ist ab sofort ein Kleeblatt!

ï»żJetzt lässt es die Spielvereinigung aber krachen: Völlig überraschend wurde gerade bekannt gegeben, dass von heute an der Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah ein Fürther Kleeblatt ist. Der 33 Jahre alte Angreifer erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013. Der langjährige Schalker (1999 – 2010) hatte in der vergangenen Saison für den FC St. Pauli auf Leihbasis gespielt, sein bis 2016 laufender Kontrakt bei Schalke 04 wurde im Juni aufgelöst, deshalb war er zuletzt an keinen Verein mehr gebunden. Asamoah nimmt schon heute am Training im Ronhof teil.
Ich vermute mal, dass die guten Kontakte von Trainer Mike Büskens zu seinem früheren Verein Schalke 04 ein Grund waren, den Ex-Nationalspieler als weiteren Mann im Fürther Angriff zu verpflichten.  Denn Büskens hat früher mit Asamoah zusammen gespielt und wird gut beurteilen können, ob er zum Team passt und ein positiver Impuls für den Aufstiegskampf in die erste Bundesliga ist.

Die Verantwortlichen der Spielvereinigung mussten schnell handeln, seitdem klar war, dass durch die erneute Verletzung und den damit verbundenen Ausfall von Kingsley Onuegbu der Kleeblattsturm auf einen wichtigen Stürmer verzichten muss. In einer Pressemitteilung heißt es auch:

„SpVgg-Präsident Helmut Hack, Manager Rachid Azzouzi und Chef-Trainer Mike Büskens haben sich nach der erneuten Verletzung und dem damit verbundenen Ausfall von Kingsley Onuegbu intensiv mit der Ergänzung des erfolgreichen Kaders beschäftigt. Mit Gerald Asamoah hat das Kleeblatt-Team nun einen weiteren erfahrenen Angreifer in seinen Reihen“.

Ich bin gespannt, wie schnell sich das fußballerische Schwergewicht Asamoah hier akklimatisieren wird. Der gebürtige Ghanese wurde nach seiner Einbürgerung 2001 als erster gebürtiger Afrikaner in eine DFB-Auswahl berufen. Gleich in seinem ersten Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft gelang ihm in einem Freundschaftsspiel gegen die Slowakei ein Treffer. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea wurde er unter anderem im Finale eingesetzt. Immerhin hat er in 43 Länderspielen sechs Tore geschossen.
Auf jeden Fall hat es die Spielvereinigung mal wieder geschafft, Fans und Anhänger und auch uns Greuther-Weiber zu verblüffen. Super!

 

Nov

16

2011

Kleeblatt-Fahne auf dem Kopf

Einem echten Kleeblattfan wird die spielfreie Zeit allmählich zu lange. Gut, dass das Team der Spielvereinigung nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC St. Pauli am nächsten Sonntag, 20. November, ab 13.30 Uhr endlich wieder aktiv werden kann. Die Partie gegen den Tabellendreizehnten FSV Frankfurt im Ronhof verspricht spannend zu werden, kann Trainer Mike Büskens doch auf die meisten seiner Spieler zurückgreifen und so konzeptionell aus dem Vollen schöpfen.
Ich werde in Zukunft nicht nur mit selbstgestricktem Schal und Stirnband, sondern jetzt auch mit einer original Fürther Fahne im Stadion sein. Dazu eine kleine Anekdote: Die weiß-grüne Kleeblatt-Fahne war ein Geschenk zum Geburtstag. Beim Auspacken musste ich allerdings zu meinem Bedauern feststellen, dass sie falschherum auf dem Stock steckte (auf meinem Foto hält Greutherweib uwo das Corpus Delicti zu Demonstrationszwecken hoch). Also nichts wie hin zum Fanshop am Kohlenmarkt, um die Fahne umzutauschen. Der freundliche Mitarbeiter hörte sich meine Story von der verkehrt aufgezogenen Fahne an, rollte das gute Stück auf und musste lachen: “Da wären Sie ja zum echten Gespött im Stadion geworden.” Ich stimmte ihm zu. Auf einmal kam von rechts eine Stimme aus dem Off: “Ist doch scheißegal”, meinte ein jüngerer Fürther, der mit seinem kleinen Sohn Fanartikel einkaufte. Dem konnte ich nun aber gar nicht zustimmen. Ich stellte mir das bildlich vor: Ich schwenke in der Trolli ARENA eine Fahne, deren Schriftzug “Kleeblatt Fürth” auf dem Kopf steht. Ein Albtraum: Die süffisanten Kommentare über Frauen im Fußballstadion und unkorrekte Fanaccessiores. Das wäre keinesfalls eine gute Voraussetzung, die Kleeblätter adäquat zu unterstützen. Und sicher hätten Fans der gegnerischen Mannschaften blöde Witze darüber gemacht, dass in Fürth wohl alles auf dem Kopf steht, und man unter diesen chaotischen Bedingungen wohl nie aufsteigen werde. “Also, das geht gar nicht”, brachte es der Fanshop-Mitarbeiter auf den Punkt und holte mir ein neues Exemplar, bei dem alles mit rechten Dingen zugeht. Wir führten dann noch ein interessantes Gespräch über die Spielvereinigung im allgemeinen, die Perspektive für die nächsten Spiele, und trennten uns mit dem positiven Gedanken, dass in dieser Saison bisher alles bestens gelaufen ist. Und ich bin fanartikeltechnisch für die nächsten Spiele bestens ausgerüstet.

 

Nov

5

2011

Fürth verliert eben nicht auf St. Pauli

Veröffentlicht von uwo in der Kategorie Christopher Nöthe, Fans, FC St. Pauli, Greuther-Weiber, Millerntor, Olivier Occean, Spieler, SpVgg Greuther FĂŒrth, Stadion, Vereine | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Harte Arbeit für die SpVgg Greuther Fürth an diesem 14. Spieltag der Saison! Ein Gegner wie St. Pauli ist eben nicht einfach zu knacken, wenn er zu Hause im ausverkauften Stadion spielt. Die Atmosphäre am Millerntor mit fast 25 000 Zuschauern war für die Fürther aber auf jeden Fall ein beeindruckendes Erlebnis – vielleicht auch ein Vorgeschmack auf die nächste Saison in der 1. Liga?!

Die Partie war zumindest das, was wir Greuther-Weiber erwarten durften: spannend. Besonders in der Schlussphase konnten wir einen echten Fußball-Krimi genießen. Dass er mit einem 2:2-Unentschieden ausging, wäre nach dem selbstbewussten Auftrumpfen der Fürther zu Beginn nicht nötig gewesen. Aber angesichts des Spielverlaufs der zweiten Halbzeit kann das Kleeblatt zufrieden sein mit dem Ergebnis – vor allem weil Fürth nach der Gelb-Roten Karte, die der Schiedsrichter gegen Pekovic zog (78. Minute), nur noch mit zehn Mann gegen die immer stärker werdenden Hamburger kämpfen musste.

Spieler des Tages waren für mich Christopher Nöthe, der das Kleeblatt in der 44. Minute nach einem gekonnten Pass von Heinrich Schmidtgal zur verdienten 1:0-Führung schoss, und Olivier Occean. Letzterer hatte mich zunächst enttäuscht, weil er nicht an seine bisherigen Leistungen herankam. Aber wie er der Spielvereinigung in der letzten Minute der offiziellen Spielzeit dann noch den 2:2-Ausgleich schenkte, war einfach göttlich!

Am Ende zeigte es sich wieder einmal, dass Statistiken doch aussagekräftig sind: Fürth verliert einfach nicht auf  St. Pauli – selbst wenn es heute eine ganze Zeitlang so aussah, als würde das Gesetz der Serie durchbrochen. – Und ganz ehrlich gesagt: Wenn ich überhaupt einem Gegner von Fürth einen Sieg gegen das Kleeblatt gönnen würde, dann wäre das St. Pauli! Dieser Verein und seine super fairen Fans sind mir so sympathisch, dass ich mich durchaus auch mal freuen kann, wenn sie einen Erfolg feiern. Insofern kann ich persönlich ganz gut mit dem Remis in Hamburg leben. Die Tabellenspitze hätten wir an diesem Wochenende nach der Vorlage von Fortuna Düsseldorf sowieso nicht mehr erreichen können.

Nov

4

2011

Auf zum Millerntor nach St.Pauli

Ab heute Abend werden viele Mitglieder der Fürther Fanszene nicht mehr in der Stadt sein. Ich kenne einige, die sich auf den Weg nach Hamburg machen, um morgen beim Spiel der Spielvereinigung gegen den FC St. Pauli am Millerntor zu sein. Für die Kleeblätter eine interessante Partie, wo es primär darum geht, die Tabellenspitze zurückzuerobern. Nach der Niederlage in der Trolli ARENA gegen Eintracht Braunschweig konzentriert sich das Augenmerk vieler Anhänger leider nur auf das DFB-Pokalderby gegen den Club. Aus meiner Sicht zwar nachvollziehbar – da lukrativ und für Kleeblattfans mit einem Feindbild “Clubberer” eine interessante Perspektive. Unterm Strich ist es jedoch mindestens genauso wichtig, die kommenden Spiele bis zur Winterpause optimal zu spielen und möglichst viele Punkte zu machen. Das Feld im oberen Tabellenteil der zweiten Bundesliga liegt sehr nah beisammen. Da trennen läppische sechs Punkte den Tabellenfünften vom Spitzenreiter. Deshalb ist es auch ganz richtig, wenn Trainer Mike Büskens – so auf der Homepage der Spielvereinigung – versucht, positiv und motivierend nach vorne zu blicken:

„Für jeden Sportler ist das ein Highlight dort am Millerntor, St. Pauli hat diesen besonderen Charme, da wird Fußball gelebt. Und wir fahren dort hin, um etwas mitzunehmen und um eine neue Serie zu starten…Unsere Mannschaft hat im ersten Drittel der Saison unter Beweis gestellt, dass sie da vorne reingehört.“

Recht hat er. Am Samstag, 13 Uhr, wird es sich zeigen, ob und wie die Kleeblätter die Niederlage vom 13. Spieltag verkraftet haben. Ein Sieg in Hamburg wäre ein deutliches Indiz dafür, dass die Spielvereinigung es mit ihrem Aufstiegswunsch ernst meint und es auch umsetzen kann.

Mai

2

2010

So sehen Sieger aus!

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Christopher Nöthe, Fans, FC St. Pauli, Greuther-Weiber, Karlsruher SC, Playmobil-Stadion, Ronhof, SpVgg Greuther FĂŒrth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Sie haben uns heute wirklich gezeigt, was eine Harke ist. Die Fans und Spieler vom FC St. Pauli. In jeder Beziehung. Das Spielergebnis von 4:1 spricht eine deutliche Sprache. Und die Art und Weise, wie die Hamburger Fans sich hier in Fürth verhalten haben, war vorbildlich.

Schon morgens um 9.45 Uhr zogen die ersten St-Pauli-Anhänger skandierend durch die Innenstadt – sie waren wohl mit dem ersten Zug, der gegen 4.45 Uhr in Hamburg gestartet war, gefahren. Chapeau!

Das Spiel begann erst um 17.30 Uhr, und das Fürther Playmobil-Stadion war ausverkauft, nach langer Zeit endlich mal wieder. Und vor Spielbeginn war im Laubenweg viel los. Hunderte von leeren Flaschen lagen herum, wurden eingesammelt, aber es gab kaum Scherben. Die Fans aus St. Pauli brauchen es wohl nicht zur Selbstbestätigung, Krawall zu machen und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen.

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Aber jetzt zum Spiel: Die Führter fingen gut an, waren aktiv und hatten so mache echte Torchance. In der 37. Minute schoss dann Christopher Nöthe sein 14. Saisontor und verhalf den Kleeblättern zum 1:0-Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel nahm das Duell deutlich an Fahrt auf.  St. Pauli wurde mutiger und versuchte immer wieder – mit viel Power – das Spiel zu dominieren. Doch auch die Fürther legten einen Zahn zu, so dass die Zuschauer im Ronhof auf ihre Kosten kamen. Zuerst ließ Fürstner eine gute Gelegenheit zum 2:0 liegen (48.), was Naki auf der Gegenseite prompt bestrafte: Der 20-Jährige traf sehenswert aus 18 Metern ins linke Eck (51.). St. Pauli machte dann mit Leidenschaft und Können weiter und drehte nach 65 Minuten voll auf: Rothenbach schlug die Kugel von rechts ins lange Eck, wo sich Ebbers im Kopfballduell gegen den deutlich kleineren Schröck durchsetzte und ins linke Eck traf (65. Minute). Jetzt waren die Franken wieder gefordert, bemüht blieben sie, mehr aber leider nicht. Die Elf von Trainer Holger Stanislawski war nun die deutlich bessere Mannschaft, der Ex-Fürther Takyi traf in der 73. Minute zum 3:1. Die Partie war jedoch noch nicht gelaufen. Der mittlerweile eingewechselte Hennings erhöhte für die Norddeutschen zwei Minuten vor Spielende auf 4:1.

Am letzten Spieltag, am 9. Mai um 15 Uhr, ist die SpVgg in Karlsruhe gefordert, wobei das Ergebnis  eigentlich nur noch marginale Bedeutung hat.
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Apr

27

2010

Full House in Fürth gegen St. Pauli?

untitledDie eine Hamburger Fußballmannschaft – der HSV – hat gestern ihren Trainer Bruno Labbadia gefeuert (der ja bekanntlich auch mal die Kleeblätter trainiert hat). Die andere Mannschaft ist am Sonntag, 2. Mai, um 17.30 Uhr zu Gast im Fürther Playmobil-Stadion. Obwohl es für die SpVgg (Tabellenplatz 9) eigentlich um wenig geht – denn sowohl der Aufstieg als auch der Abstieg sind seit einigen Wochen nicht mehr im Bereich des Möglichen – wird die Partie garantiert spannend.

Das beweist auch der hervorragende Ticketvorverkauf für das letzte Heimspiel der Saison gegen den FC St. Pauli. Für die Begegnung sind bereits rund 11 000 Karten unter die Fans gebracht worden. Tickets sind nur noch im Stehplatzbereich der Nordtribüne, auf der Haupttribüne und auf der Vortribüne erhältlich. Der FC St. Pauli hat für den Vorverkauf 3200 Karten im Gäste-Bereich erhalten. Insgesamt werden deutlich mehr als 6000 Anhänger des Aufstiegsaspiranten aus Hamburg erwartet.

Wer zum Schlagerspiel gegen die hanseatische Mannschaft, die im Moment auf  Tabellenplatz 2 steht und ein potentieller Aufsteiger in die erste Liga ist, gehen möchte, hat noch die Chance, Eintrittskarten für das Spiel an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Online-Ticket-Shop der SpVgg oder telefonisch unter 01805/778448 (14 Cent/Min.) zu erhalten.

Übrigens wird die Polizei am Sonntag aufgrund des hohen Aufkommens an Gästefans den Laubenweg von der Alten Reutstraße bis zur Boenerstraße auch für Fußgänger frühzeitig sperren. Die Fürther Fans können die Eingänge und Kassen daher nur aus nördlicher Richtung erreichen. Auch der Rückweg ist für die Kleeblatt-Anhänger nur in Richtung Norden möglich. Die Fans aus Hamburg parken auf dem IKEA-Gelände und werden dann von Süden ans Stadion und die Gäste-Eingänge herangeführt.

Apr

24

2010

Fürth bleibt Remis-König

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Alemannia Aachen, FC St. Pauli, Max GrĂŒn, Nicolai MĂŒller, Playmobil-Stadion, Saisonende, Sami Allagui, SpVgg Greuther FĂŒrth, Tivoli | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Superwetter in Nordrhein-Westfalen und tolle Stimmung am 32. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga im “Tivoli”. Langweilig war’s heute bei der Begegnung vor 18 924 Zuschauern zwischen Alemannia Aachen und der SpVgg Greuther Fürth nicht. Nach einem guten Beginn der Kleeblätter hatten sich die Chancen im Laufe der ersten 45 Minuten immer mehr auf die Seite der Schwarz-Gelben verlagert.  Und so schoss in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auch Abdul Özgen per Kopfball das 1:0 für die Gastgeber.

remisSchweißnasse Hände bekamen viele Zuschauer dann direkt nach der Pause. Innerhalb von zehn Minuten passierten alle Höhepunkte des Spiels: Nach Högers sehenswertem Zuspiel schwächelte in der 48. Minute Rahn kurz, und Babacar Gueye traf aus 15 Metern locker ins linke Eck – unhaltbar für den Fürther Keeper Max Grün. Ein Schlag in die Magengrube für die Fürther, für die das Match gelaufen schien.

Doch auf der Gegenseite erzielte Sami Allagui drei Minuten später beinahe den Anschlusstreffer, aber Fehlanzeige. Der Tunesier versuchte sein Glück nochmals in der 54. Minute, nutzte eine Unachtsamkeit der Aachener Defensive und traf knochentrocken aus 16 Metern ins Tor. Und nur eine Minute später hatten die Fürther mehr Glück als Verstand: Aus halbrechter Position will Nico Müller den Ball querlegen,  macht einen Linksschuss, der Alemanne Herzig geht dazwischen und fälscht das Leder - für Fürth glücklich – ins eigene Tor ab.

Dann blieb der Kampf der beiden Teams weiter spannend, auch wenn es nicht mehr zu den ganz klaren Chancen reichte. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung, Nicolai Müller hätte in der 77. Minute die Sache perfekt machen können. Doch der Ball prallte vom rechten Pfosten ab. In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent: Nach Aktionen von Auer  (88.) und einem Kopfball des mittlerweile eingewechselten Mauersberger auf der Gegenseite (90.), stand in der Nachspielzeit Demai im Blickpunkt des Geschehens: Der Rechtsverteidiger klärte gleich dreimal vor der Linie (90.+1) und rettete für seine Mannschaft das 2:2.

Insgesamt ein lebendiges Spiel, das Kleeblatt schnupperte in der zweiten Halbzeit am Sieg, konnte das aber nicht umsetzen. Es war das vierte Unentschieden in Folge, das Team von Mike Büskens ist seit fünf Spielen ungeschlagen und hat nun 43 Punkte auf dem Konto. Durch den Sieg des SC Paderborn in Duisburg fällt die SpVgg auf Rang neun zurück. Wir hoffen am vorletzten Spieltag, am Sonntag, 2. Mai, um 17.30 Uhr auf ein spannendes Spiel im Playmobil-Stadion gegen den Tabellenzweiten und möglichen Aufsteiger FC St. Pauli.

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