Diese Leistung kann man sich nur schöntrinken!

Das letzte Heimspiel vor Weihnachten besitzt immer eine ganz besondere Atmosphäre. Nach der Partie gehen viele Fans auf die Altstadt-Weihnacht am Waagplatz in der Nähe der Gustavstraße und lassen die 90 Minuten im Stadion bei einer Tasse Glühwein noch mal Revue passieren. Um eine weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen, eröffnete das Fürther Christkind heute nach dem Spiel das „Winterdorf“ mit den weiß-grünen Buden auf dem Gelände des Stadions. Dort gab es u.a. Kinderpunsch, Plätzchen und Kaiserschmarrn sowie stylische Weihnachtsgeschenke von der Spielvereinigung, einen Stand der aktiven Fanszene und der Dambacher Werkstätten.

Die heutige Begegnung am 16. Spieltag gegen den FC Erzgebirge Aue war für Kleeblattfans bekanntlich wichtig, weil das letzte Spiel, gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln, mit 0:4 verloren worden war – ein Ergebnis, das zumindest in dieser Höhe aufgrund von diskutierbaren Schiedsrichterentscheidungen nicht gerechtfertigt war. Vor dem Spiel hatte Fürths Coach Damir Buric noch gesagt, dass die Mannschaft in „gewissen Situationen besser verteidigen“ und sich „in bestimmten Phasen anders verhalten“ müsse. Und das, obwohl Maximilian Wittek (Gelbsperre) und Maximilian Bauer (Gelb-Rot-Sperre) nicht mit auf dem grünen Rasen waren.

Die schöne Weihnachtsstimmung rund ums Stadion und der größte Optimismus verpufften heute allerdings recht schnell. Schon das erste Tor (28. Minute), das die Veilchen erzielten, verhieß nichts Gutes. Der Halbzeitstand von 0:1 war, nach den Erwartungen, die man vor der Partie hatte, nur als blamabel zu bezeichnen. Und über die zweite Spielhälfte brauchen wir kein Wort mehr verlieren: ein einziges Desaster (Foto: Sportfoto Zink)! Mit 0:5 vor heimischem Publikum gegen Erzgebirge Aue zu verlieren – und das nach dem fulminanten Start in die Saison 2018/19 -, das darf einfach nicht passieren.

Schon am frühen Vormittag hatten einige Fans auf dem Weihnachtsmarkt vorgeglüht. Nach der heutigen Pleite im Ronhof blieb einem kaum noch etwas anderes übrig, als sich die hohe Heimniederlage schönzutrinken. Wenn das bei den zwei letzten Spielen des Jahres 2018 – beides auch noch Auswärtsspiele! – so weitergeht, dann gute Nacht! Die nächste Partie findet am kommenden Samstag, 15. Dezember, auf St. Pauli statt; danach tritt das Kleeblatt am Freitag, 21. Dezember, beim SV Sandhausen an – zum allerletzten Mal vor der Weihnachts-/Winterpause.

28 500 Fußballfans singen im Stadion Weihnachtslieder

Die Weihnachtstage liegen hinter uns, am heutigen Sonntag ist man noch ein bisschen in Faulenzerstimmung. Aber man hat auch wieder Zeit, sich um das Thema „Fußball“ zu kümmern.
Dabei bin ich auf etwas gestoßen, was mir echt imponiert. Ein Verein der Zweiten Liga hat seine Fans ins Stadion geladen und viele, viele kamen. Das traditionelle Weihnachtssingen des 1. FC Union Berlin fand am Mittwochabend mit 28 500 Fans eine neue Rekordbeteiligung. Zum zweiten Mal mussten die Tickets verkauft werden, weil die Alte Försterei in den Jahren zuvor bei kostenfreiem Eintritt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Der inzwischen berühmteste Weihnachtschor Deutschlands war 2003 durch 89 Anhänger vom Club „Alt-Unioner“ begründet worden. Bei der 13. Auflage der besinnlichen Stunden im Kerzenschein wurde am 23. Dezember der 150 000. Sänger begrüßt.

Ich finde, das wäre doch auch mal eine gute Idee für Anhänger der Spielvereinigung. Man trifft sich im Ronhof und Tausende Kleeblattfans singen gemeinsam „Stille Nacht, heilige Nacht“. Das wären doch Emotionen und Gänsehaut pur!

Auf youtube habe ich einen Videoclip der „Berliner Morgenpost“ gefunden, der Impressionen vom xmas-Singen in der „Alten Försterei“ in 100 Sekunden zeigt:
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Da hilft auch kein Glühwein: Niederlage beim KSC

Schroeck_KSCWeihnachtsbaum gekauft – Gans bestellt – Spiel angesehen – geärgert: So ungefähr ist die Bilanz meines heutigen Tages. Die Spielvereinigung hat das erste Rückrundenspiel gegen den Karlsruher SC mit 0:1 verloren. Oder anders gesagt: Das sportliche Gestopsele geht offenbar genau so weiter, wie wir es von der Hinrunde kennen.

Dabei waren viele Kleeblattfans vor der heutigen Begegnung recht zuversichtlich gewesen. Auf dem Mittelaltermarkt auf der Fürther Freiheit fachsimpelte man am Abend vorher und tippte auf einen (wenn auch knappen) Sieg der Spielvereinigung. Und zu Beginn waren die Kleeblatt-Profis im Karlsruher Wildparkstadion auch tatsächlich offensiv und dominierend. Der KSC konzentrierte sich aufs Verteidigen und hoffte auf Kontermöglichkeiten. Nach knapp 20 Minuten kamen dann auch die Karlsruher ins Spiel, doch es fielen zum Leidwesen der knapp 12 400 Zuschauer (noch) keine Tore. Halbzeitpause.

Wie fast immer in den letzten Partien befürchtet man als Kleeblattanhänger, dass es zu Beginn der zweiten Halbzeit zum schnellen gegnerischen Tor kommt. Denn da war die SpVgg zuletzt mehrfach in Rückstand geraten. Und auch heute passierte es dann prompt in der 51. Minute: Dennis Kempe hatte ungestört von links auf Manuel Torres geflankt, der aus acht Metern zum Schuss kam. Fürths Keeper Sebastian Mielitz reagierte zwar mit einem starken Reflex, aber Dimitris Diamantakos – was für ein Name!!! – stand perfekt und schob den Ball zum 1:0 ins Fürther Tor.

Frust im Kleeblattteam, die Partie drohte zur Niederlage zu werden. Daraufhin wechselte Trainer Stephan Ruthenbeck nach und nach Schröck, Maderer und Tripic ein – in der Hoffnung, das Spiel zu drehen. Stephan Schröck gelang das, was er einfach gut kann: Mit wirbeligen Aktionen Tempo ins Spiel zu bringen und den Ball durch Karlsruher Beine zu schlenzen. Doch meist ohne nachhaltigen Erfolg, denn entweder wird er dann vom Gegner gefoult (Foto). Oder er spielt den Ball ab – und keiner seiner Teamkollegen macht aus der Chance einen Treffer.

So musste die SpVgg im ersten Rückrundenspiel eine bittere Auswärtsniederlage einstecken. Am nächsten Samstag, 19. Dezember, empfängt das Kleeblatt um 13 Uhr den brandgefährlichen RB Leipzig im Ronhof. Wenn da, im letzten Spiel vor der Winterpause, ein Sieg gelänge – das wäre doch ein versöhnliches Weihnachtsgeschenk für alle Kleeblattfans, oder?

Heute war nur eine Handvoll Kleeblattanhänger im Wildparkstadion im Gästeblock. Offenbar hatten Polizeikräfte SpVgg-Fans den Zutritt verweigert. Angeblich kam es zu Zusammenstößen zwischen den Ordnungshütern und Fans. Weitere Infos dazu findet Ihr bei nordbayern.de hier.

Das war ein Schuss in den Ofen!

Bitter, bitter: Die Spielvereinigung unterliegt unglücklich mit 0:1 zu Hause gegen RasenBallsport Leipzig. Ein wichtiger Sieg für die Aufsteiger aus Sachsen, die sich trotz massiver Personalprobleme mit drei wertvollen Punkten zurück in den oberen Bereich der Tabelle katapultierten.

Schon nachmittags waren die ersten Leipziger Fans in Fürth und zeigten vor allem großes Interesse für die hiesigen Weihnachtsmärkte. Auf dem Mittelaltermarkt und am Waagplatz konnten sie sich bei Glühwein schon mal vorwärmen – die Stimmung im Gästeblock im Stadion am Laubenweg war grandios.

SpVgg Greuther Fürth - RB LeipzigDie Partie verlief in der ersten Halbzeit – von beiden Seiten – für Zweitliga-Teams fast schon hochkarätig. Noch nie sind die Kleeblätter gegen die (umstrittenen) Aufsteiger aus Leipzig angetreten. Premiere! Die gelang, denn mit vielen guten Spielzügen und Aktionen in den ersten 45 Minuten ließ die Mannschaft erahnen, was in ihr steckt. Das Beinahe-Tor für Fürth  gelang dann in der 20. Minute: Goran Sukalo stieg nach einer Schröck-Ecke nach oben und traf mit einem wuchtigen Kopfball leider nur das Lattenkreuz. Pech. Beide Teams – vor allem aber die Kleeblätter – wirkten in der ersten Hälfte zielorientiert, das Spiel war intensiv und schnell. Wieder einmal war es Stephan Schröck, dem gute Attacken gelangen. In der 59. Minute landete ein Ball von ihm sogar im gegnerischen Tor. Abseits! In dieser Position fand sich der Publikumsliebling später noch einige Male – er roch die Leipziger Abseitsfallen einfach nicht und hatte das Nachsehen.
Kein Tor in der ersten Halbzeit – und  nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte war es dann mit der spielerischen Klasse dahin. Ein einziges Gebolze auf dem Fürther Rasen machten den zirka 10.000 Zuschauern wenig Freude. Es wurde immer öfter gefoult, und das Spiel kam kaum noch in Fluss. Auffallend gut spielte heute Marco Caligiuri (Foto). Er klärte mit viel Engagement so manch brenzlige Situaton und sorgte dafür, dass knifflige Momente fair gelöst wurden.

Doch dann passierte es in der 77. Minute nach einer Standardsituation doch noch: der „Rote Bulle“ Dominik Kaiser schoss eine Ecke flach in den Sechzehnmeterraum. Der Ball rutschte durch zu Compper, der aus kurzer Distanz am per Fußabwehr reagierenden Hesl scheiterte. Eine tolle Parade des Kleeblatt-Kapitäns. Aber gegen den Nachschuss des ebenfalls aufgerückten Niklas Hoheneder war der Keeper dann machtlos. Das war gleichzeitig das Endresultat: 1:0 für die Sachsen.
Damit liegt RB Leipzig heute Abend auf Tabellenplatz vier, die Spielvereinigung dümpelt weiter im Mittelfeld-Nirwana. Sieben Punkten auf den Aufstiegsplatz stehen sechs Punkte auf den Relegations-Abstiegsplatz gegenüber. Aber wir haben eine Englische Woche, d.h. am kommenden Dienstag empfängt das Kleeblatt um 17.30 Uhr den VfL Bochum im Ronhof . Und dann – vier Tage vor dem Heiligen Abend – geht’s ab zum Lokalderby nach Nürnberg. Es bleibt also eine spannende Adventszeit!

Weiß-grüne Idylle auf meinem Adventskalender

Adventskalender2014Schon im vergangenen Dezember hatte ich meine helle Freude daran, jeden Morgen ein Türchen des Kleeblatt-Adventskalenders zu öffnen. Immer gab es eine kleine Überraschung. „Albern“, mag der eine oder andere denken. Aber wieso? Man sollte sich doch mit kleinen Freunden das Leben versüßen.

Schon Ende November 2013 habe ich in unserem Blog darüber geschrieben. Und das will ich auch 2014 nicht vergessen. Ich finde, das Motiv auf dem diesjährigen Kalender (in Anlehnung an das des letzten Jahres) besonders gelungen: Auf einer Wäscheleine hängen weiß-grüne Kleeblattsocken, eine Mütze, Hose und ein Mantel. Ich vermute, es ist der Mantel des Weihnachtsmannes. Schneeflocken fallen, die Tannen sind schon schneebedeckt, es dämmert. Und das absolute Stimmungs-Highlight: Außer der beleuchteten Silhouette des Fürther Rathauses, der Michaelis-Kirche und des Stadttheaters sind im Hintergrund die Flutlichter des Stadions im Ronhof zu sehen. Idylle pur!

Am nächsten Montag könnt Ihr das erste Türchen aufmachen. Deshalb sollten sich überzeugte Kleeblattfans schnell noch ein Exemplar der limitierten Auflage des Kleeblatt-Adventskalenders sichern. Hinter jedem der 24 Türchen ist ein kleine Edel-Vollmilch-Schokoladentafel versteckt. Die Adventskalender sind in allen Fanshops für nur 4,99 Euro erhältlich. Zusätzlich wird der Kalender heute Abend beim Heimspiel gegen den FC Heidenheim in allen Stadion-Shops verkauft.

 

 

„Oh du fröhliche“ in der Trolli ARENA

Fehlt jemandem noch ein zünftiges Weihnachtsgeschenk für einen Kleeblattfan? Dann wäre doch die gerade erschienene Musik-CD „110 Jahre SpVgg Greuther Fürth“ genau das Richtige. Ab sofort kann man sie sowohl im Online-Shop als auch im „Greuther Teeladen“ und im Frankenticket am Kohlenmarkt kaufen. Auf der CD sind zwölf Songs aus der Geschichte der Spielvereinigung und drei Bonustracks – unter anderem mit der Band „Vollgas“ der Fürther Musikschule und ihrer neuen Version des „Kleeblatt-Songs“. Die Liedtexte zum Mitsingen gibt’s als PDF auf der CD dazu. Erhältlich ist die weiß-grüne Liedersammlung auch am Sonntag, 22. Dezember, im Rahmen des letzten Heimspiels dieses Jahres gegen den VfR Aalen in den Fanartikel-Läden der Trolli ARENA. Wichtig: Mit dem Kauf der CD spendet jeder gleichzeitig für einen guten Zweck: Ein Euro des Verkaufspreises (14,95 Euro) geht zur Unterstützung der integrativen Arbeit an die Musikschule Fürth.

Ein besonders stimmungsvoller Abschluss dieses ereignisreichen Fußballjahres findet nach Abpfiff des (hoffentlich gewonnenen) Spiels gegen den VfR Aalen am Sonntag statt: Um auf die anstehenden Feiertage emotional einzustimmen, wird ein Chor der Stadt- und der Fränkischen Kantorei zusammen mit den Kleeblattspielern im Stadion drei bekannte Weihnachtslieder singen, ehe gemeinsam mit den Fans  „O du fröhliche“ angestimmt wird. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Mein Favorit unter den Kleeblatt-Songs ist übrigens nach wie vor „Dass wir vom Ronhof sind“.

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Aber irgendwie hat diese Kurzversion auch was!
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