Auf die Greuther kommt es an?

Ich interssiere mich für viele verschiedene Themen, vor allem für gute Spielfilme. In einer der von mir ungeliebten Werbepausen – die ich normalerweise für profane Dinge nutze – dachte ich, ich traue bei der Rückkehr ins Wohnzimmer meinen Ohren nicht.  „Auf die Greuther kommt es an!“ ist da zu hören. Klar, denke ich mir, das stimmt. Es kommt auf die Form der Kleeblätter an und auf deren mentale Fitness. Auf einen guten Trainer und darauf, dass sie in brenzligen Situationen im Spiel Mut und Courage zeigen. „Auf die Greuther kommt es an“.  Sicher, auch auf einen gewieften Vereinspräsidenten und auf großzügige Sponsoren. Und ganz besonders auf treue Fans und viele Besucher im Stadion. Insgesamt machen eben unzählige Einzelkomponenten die Klasse und den Erfolg einer guten Fußballmannschaft aus.sb_home_post

Aber wieso erzählen uns Werbeleute das in einem Fernsehspot? Ich setze mich hin, habe den Monitor jetzt im Blick und sehe endlich, worum es in dem Spot überhaupt geht. Mitnichten handelt es um die Spielvereinigung Greuther Fürth. Nein, es ist ein Spot für Underberg. „Auf die Kräuter kommt es an!“ heißt der Slogan in Wirklichkeit. Ach so! Kleines akustisches Missverständnis meinerseits. Aber ich bin eben ein Greutherweib mit Leib und Seele.

Wer Lust hat, kann sich ja die Underberg-Homepage mal ansehen – der habe ich auch nebenstehendes Foto entnommen -, da erhält man Infos zum Kultgetränk der Deutschen, das Kräuter aus 43 Ländern enthält.

„We are the Kleeblatt Champions“

Die Spielvereinigung läßt sich zum 100-jährigen Jubiläum des Sportparks Ronhof ja einiges einfallen. Jetzt sind sogar die Fans gefordert, selbst kreativ zu werden: Der Verein will den Anlass musikalisch feiern und ruft aus diesem Grund einen Musik-Wettbewerb aus. Alle Musikschaffenden aus dem Fürther Raum – Profis oder Amateure, Rock-, Punk-, Jazz- oder Folkbands, Schlagersänger oder Streichquartett, Blasmusik oder Rapper – können mitmachen. Da fühlt sich doch bestimmt der eine oder andere Komponist und Texter angesprochen? Die Demoaufnahmen mit dem Lied und dem dazugehörigen Text können bis Mitte Dezember bei der SpVgg abgegeben werden. Bedingung: Die Aufnahme sollte gute Qualität haben, muss aber natürlich nicht unbedingt eine Studioproduktion sein. Das Thema liegt nahe: Der Sportpark Ronhof oder die SpVgg im Allgemeinen.

YouTube Preview ImageDie besten Einsendungen werden dann von einer Jury aus Fans, Mitarbeitern der SpVgg und Fachleuten aus dem Bereich Kultur und Musik ausgewählt, z.B. dem FN-Kulturredakteur Matthias Boll, Robert Wagner (Leiter der Fürther Musikschule) sowie dem Fürther Produzenten und Multi-Instrumentalisten Udo Schwendler (bekannt z.B. von der Conny Wagner Band, der Pavel Sandorf Bigband oder der Klezmer Brass Band „Klezmaniaxx“). Für die kreativen und musikalischen Anstrengungen gibt es selbstredend eine attraktive Belohnung: Der oder die Sieger dürfen ihren Song professionell im Studio aufnehmen. Er wird zusammen mit weiteren SpVgg-Songs zum Ende der kommenden Saison veröffentlicht. Nachdem ja die CD, die viele der bis zum 100-jährigen Vereinsjubiläum erschienenen SpVgg-Lieder enthielt, vergriffen ist, warten viele Kleeblatt-Fans vermutlich ohnehin auf eine Wiederveröffentlichung von populären Songs wie dem „Kleeblatt-Marsch“ oder „Dass wir vom Ronhof sind…“

Kurzum: Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, kann sein Lied entweder als CD oder natürlich auch auf digitalem Weg per E-Mail der SpVgg zukommen lassen. Die Adresse ist auf der Webseite des Vereins zu finden. Ich überlege gerade: Vielleicht versuchen ja auch die „Greuther-Weiber“ ihr Glück und spielen einen zukünftigen Stadion-Hit wie den Supersong „We are the Champions“ von der Gruppe Queen ein. Why not?

Kleeblatt goes Lidl

Am 11. September wird der altehrwürdige Sportpark Ronhof bekanntlich 100 Jahre alt. Die SpVgg startet schon im Vorfeld mit verschiedenen Jubiläumsaktivitäten. So wollen der Verein und der Discounter Lidl mit einer gemeinsamen Aktion der geringen Zahl an Zuschauern bei den Heimspielen Abhilfe schaffen: Interessierte Kleeblatt-Fans können einen Jubiläums-Gutschein kaufen, den es exklusiv in 17 Lidl-Filialen in und um Fürth gibt.

sportparkDer Deal sieht folgendermaßen aus: Wer einen Gutschein im Wert von 19,10 Euro kauft, bekommt dafür zwei Tickets im Wert von bis zu 42 Euro auf der Gegentribüne (Block G und I) für eines von drei Heimspielen des Kleeblatts in der Zweiten Bundesliga. Lidl und die SpVgg haben sich drei Spiele ausgesucht, für die die Gutscheine, die es noch bis zum 4. September zu kaufen gibt, in Eintrittskarten umgetauscht werden können. Natürlich ist das Jubiläumsspiel am Sonntag, 12. September, um 13.30 Uhr gegen Alemannia Aachen mit dabei, ebenso wie die Begegnung am 4. Spieltag (17. – 19. September 2010) gegen den FSV Frankfurt und die Partie am 6. Spieltag (24. – 27. September 2010) gegen den FC Ingolstadt.

Die Gutscheine können entweder direkt am Spieltag an der Tageskasse oder im Vorfeld eines Spiels im Kleeblatt-Fanshop „Greuther Teeladen“ in der Trolli ARENA eingelöst werden. Pro Spieltag steht nur ein begrenztes Karten-Kontingent zur Verfügung. Ein Wermutstropfen für Kleeblatt-Fans: Sollten die Kontingente ausgeschöpft sein, besteht kein Anspruch auf Einlösung der Gutscheine für ein spezielles Spiel. Das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht. Also: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Entscheidend ist nicht nur, dass man einen Gutschein kauft. Viel wichtiger ist der Gang in den Laubenweg zum „Greuther Teeladen“, um dann dort auch die Karten für das gewünschte Spiel zu bekommen.

Bei welchen Lidl-Filialen es die Gutscheine zu kaufen gibt, findet man hier.

„Kleeblatt, wie bist Du schön…“

YouTube Preview ImageLange haben wir darauf gewartet und jetzt ist er endlich da: Der neue Spielvereinigungs-Song „Kleeblatt, wie bist Du schön.“  Pünktlich zur Saisoneröffnung wurde das eingängige Lied in der Trolli ARENA vor dem interessierten Publikum uraufgeführt. Der Song wurde in „The Wavehouse-Studios“ – dem Studio des Fürther Aushänge-Musikers Thilo Wolf  in der Kutzerstraße – eingespielt. Dabei waren auch einige Fans der SpVgg – z.B. beim Background-Gesang – beteiligt. Professionelle Interpreten sind Ron Rauscher und Stefanie Popp, die Musik wurde von Thilo Wolf unter Mitwirkung von Hermann Skibbe komponiert, der gemeinsam mit Jochen Schreier auch für den Text verantwortlich zeichnet.

Und eben der Text hat es in sich: „Kleeblatt, wie bist Du schön. Kleeblatt, wirst niemals untergehen.“ Und weiter „Wir lieben Dich über den grünen Klee.“ Dieser Refrain wird den meisten Kleeblatt-Fans wie Öl runtergehen. Vielleicht mausert sich der Song  ja zur künftigen Vereins-Hymne? Mir persönlich ist das Lied sowohl vom Text her, als auch vor allem musikalisch etwas zu konservativ geraten, eben ein typischer Mainstream-Fußballsong, wie es ihn in der Art schon zigfach gibt. Die Stadt Fürth und der Verein gehen doch in so mancher Hinsicht moderne, neue Wege, das hätte Thilo Wolf auch hier aufgreifen und umsetzen können.
Aber wie dem auch sei: Der Song ist da, und bald werden wir ihn sicher auch öfter im Ronhof vor und nach den Spielen hören. Übrigens: Damit auch der Spitzenverein unserer Nachbarstadt nicht ganz ungeschoren davonkommt, beginnt das Lied mit dem provokativen Satz: „Lass‘ die anderen Franken wanken, wir stehn hinter Dir und danken, danke, dass wir Fürther sind. Wir sind fit, wir sind jung, sind die Spielvereinigung…“.  
Damit sich jeder selbst einen Eindruck vom Song verschaffen kann, hier bei den „Greuther-Weibern“ ein kleiner Ausschnitt. – Und wie gefällt auch der Song?

Kleeblatt: „Ab jetzt für Deutschland“

Fürth ist ja eine Stadt, die weithin für ihre Toleranz, Flexibilität und Offenheit bekannt ist. Gut, vielleicht nicht in Nürnberg. Egal. Der Fürther ist sich seiner positiven Charaktereigenschaften bewusst und versucht, sie in allen Bereichen umzusetzen und zu leben.

Greuther-Plakat Mai 2010 002So auch beim Thema „Fußball“. Kaum ist die Bundesliga-Saison zu Ende – die SpVgg hat sie mit einem 11.Platz abgeschlossen – da heißt es (wie formuliert das Ex-Keeper Olli Kahn immer so nett?) „Mund abputzen und weiter!“. Gesagt, getan, das nächste Fußball-Großereignis kommt unaufhaltsam näher, und auch das Kleeblatt springt auf den Zug der zu erwartenden Begeisterung auf. „Ab jetzt für Deutschland“ lesen wir an der Ludwigsbrücke auf einer riesigen Plakatwand. Auf grünem Grund ist ein schwarz-rot-goldenes Kleeblatt zu sehen. „Das Kleeblatt dankt allen Fans für ihre Unterstützung, wünscht einen tollen Fußballsommer und freut sich auf euch in der neuen Saison“. Na, wenn das nichts ist?

Also: Vom 11. Juni bis 11. Juli halten wir nicht mehr der SpVgg die Daumen, sondern mit der SpVgg der deutschen Mannschaft bei der WM in Südafrika. Bleibt abzuwarten, wie sich unsere Nationalmannschaft schlagen wird. Ohne Ballack und ohne einen Fürther im Team.

Fürther Kleeblatt sucht Models

Die SpVgg Greuther Fürth ist immer wieder für originelle Meldungen gut. Das freut das Herz von uns „Greuther-Weibern“, da wir ja bekanntlich nicht nur die sportlichen Aspekte der Fürther Zweitliga-Mannschaft in unserem Blog aufgreifen. Nein, wir beleuchten auch Begebenheiten am Rande.

So sind wir auf der Vereins-Homepage fündig geworden: Die SpVgg sucht für ihren nächsten Fanartikel-Katalog wieder nach repräsentativen Gesichtern unter ihren Anhängern. Die Wahl zum Fanmodel findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. In den ersten drei Jahren war der Zuspruch recht gut, jeweils waren mehr als 150 Bewerbungen eingegangen. Für ihre neue Fan-Kollektion sucht das Kleeblatt nun erneut Models, die im Katalog und im Online-Shop die neue Bekleidung präsentieren. Die Auflage des Kataloges wird dabei mit 8000 Exemplaren im Vergleich zu den Vorjahren weiter steigen.

20100404 Allagui zieht Trikot über KopfGesucht werden dieses Mal Bewerber in drei unterschiedlichen Sparten: männliche und weibliche Personen sowie Kinder. Dabei sollten folgende Grundvoraussetzungen gegeben sein: Männer: 16 bis 29 Jahre alt, 175 bis 190 cm, Konfektionsgröße M/L; Frauen: 16 bis 29 Jahre alt, 160 bis 180 cm, Konfektionsgröße 34 bis 38; Kinder: 6 bis 10 Jahre alt.

Für die vollständige Bewerbung benötigt man ein ausgefülltes Bewerbungsformular, das man entweder auf Seite 24 im aktuellen Kleeblatt-Magazin findet oder hier. Wichtig ist außerdem, dass interessierte Fans eine möglichst große Foto-Auswahl mitschicken, damit die Bewerber so gut wie möglich beurteilt werden können.
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Gesponsertes Vorglühen in den Fanbussen?

Ich habe heute Vormittag hin und her überlegt, ob mein heutiges Blogthema vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen ist. Ich meine: nein. Deshalb habe ich mich jetzt doch entschieden, darüber zu schreiben.

Auf der Webseite der Spielvereinigung ist folgendes zu lesen:

Tucher Bräu, Exklusivpartner der SpVgg, hat sich für das Pokalspiel beim FC Bayern München etwas Besonderes für die Kleeblatt-Fans einfallen lassen: Für jeden Fanbus, der das Kleeblatt am kommenden Mittwoch in die Landeshauptstadt begleitet, stellt Tucher zwei CoolKegs (ein 10-Liter-Fass, das Bier auf Knopfdruck in zirka 45 Minuten von selbst auf erfrischende Trinktemperatur kühlt und sie bis zu 12 Stunden lang konstant hält, Anmerk. d.V.) zur Verfügung. „Für uns als langjähriger Partner der SpVgg ist es selbstverständlich, dass wir unseren Teil zu einem gelungenen Fußballtag für die Kleeblatt-Fans beitragen“, so Nikolas Zitzelsberger von der Fürther Traditionsbrauerei.

Jeder Fanklub und jede Gruppe, die einen oder mehrere Busse organisiert, erhält die Gutscheine für die CoolKegs in der Geschäftstelle der SpVgg gegen Vorlage der Busrechnung. Die CoolKegs sind dann bei der Tucher Bräu, Tucherstraße 10, am Montag, 8. Februar, sowie am Dienstag, 9. Februar, gegen Zahlung von 50 Euro Pfand pro Fass abzuholen.

Huups, denke ich mir. Wird hier schon für die Hinfahrt zum DFB-Pokalspiel in München jedem Mitfahrer im Fanbus die Möglichkeit geboten,  mal so richtig „vorzuglühen“? Dass vor, bei und nach Spielen in Fußballstadien nicht nur Milch oder Wasser getrunken wird, sondern durchaus Alkoholisches,  ist ja hinlänglich bekannt. Aber dass man am Mittwoch als Kleeblatt-Fan quasi der Verführung kaum erliegen kann, „wohlbeschwingt“ die Allianz-Arena in München zu erreichen, das geht mir denn doch zu weit. Nicht falsch verstehen: Ich will nicht päpstlicher sein als der Papst – das wäre für ein Greuther-Weib aus verschiedenen Gründen auch schwierig -, aber mir wären eben Tüten mit Trolli-Gummibonbons im Fanbus viel sympathischer!

Dort, wo das Kleeblatt haust!

Für mich als (Wahl-)Fürtherin, noch dazu als Greuther-Weib, ist es immer erwähnenswert, wenn sich Bürger der Stadt, Geschäfte oder Unternehmen für die Spielvereinigung engagieren. Ein gutes Beispiel dafür, wo sich Fans auch außerhalb des Fanshops „Greuther Teeladen“ oder des Online-Shops mit Fanartikeln versorgen können, ist das Fürther Möbelgeschäft „Flamme“.

Greuther-Weiber 2 001Am Samstag, 6. Februar, feiert „Flamme“ gemeinsam mit der Spielvereinigung die Wiederöffnung des neuen Kleeblatt-Shops, aufgrund des Umbaus konnte das Sortiment an Fanartikeln erweitert werden. Unter dem Motto „Flamme zeigt Flagge“ haben von 10 bis 18 Uhr  eingefleischte weiß-grüne Fans in den Verkaufsräumen in der Hardstraße 80 Gelegenheit, zum Beispiel die neuen Heimtrikots (mit dem Logo der ERGO Direkt Versicherungen) zum Sonderpreis von 27,50 Euro (Normalpreis 55 Euro) zu erstehen. Interessant ist natürlich auch die limitierte Sonderkollektion zum DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München am 10. Februar. Etwas für alle, die auf keinen Fall zu den Verlierern gehören möchten, ist der Schal „FÜRTHelfinale“: halb im Bayern-München-Look, halb Kleeblatt-Design – da kann nichts schiefgehen. Wer auch immer gewinnen wird – ich glaube fest, es sind die Mittelfranken, die haben ja derzeit einen „Lauf“! -, man ist mit diesem modischen Accessoire immer auf der sicheren Seite. Ähnlich diplomatisch auch der Pin und das Shirt im kombinierten Bayern/Kleeblatt-Design. Ein weiterer Höhepunkt der Aktion am Samstag ist die Autogrammstunde mit Spielern und Trainern der Spielvereinigung von 15 bis 16 Uhr. Unser Foto zeigt übrigens die Rückseite der aktuellen „Stadtzeitung“.

Mein Tipp: Bis heute Abend werden noch die aller-,allerletzten Tickets für das oben erwähnte Supermatch angeboten. Im „Greuther Teeladen“ sind noch wenige Restkarten zum Preis von 20,50 Euro bzw. 30,50 Euro im Fürther Fanblock in der Allianz-Arena erhältlich. Wer sich also noch für den Besuch des Pokalspiels in München entscheiden möchte, dann nichts wie los zum Ronhof!

Es geht um die Wurst!

Die Kreativität und Ausführung von Werbeaktivitäten kann ja sehr unterschiedlich sein, denken wir nur an die „gelungene“ Kampagne des 1. FC Nürnberg zurück.

untitledOriginell sind dagegen die Plakate, mit denen die Spielvereinigung schon während der gesamten Saison für die nächsten Spiele wirbt: Eine Zahnärztin möchte, dass die Mannschaft Zähne zeigt, oder ein – tatsächlich in Fürth beheimateter – Metzgermeister lächelt und appelliert mit aufgespießter Bratwurst an die Fürther Fans:  „Jetzt geht es um die Wurst!“

untitledFür die Partie am Montag, 7. Dezember, um 20.15 Uhr im Playmobil-Stadion gegen Alemannia Aachen meint Malermeister Christopher Appis aus Fürth:  „Alle müssen Farbe bekennen!“ – Recht hat er! Wir bekennen uns zu den Grün-Weißen und hoffen, dass die Talsohle bald durchschritten ist und die Kleeblätter wieder gewinnen können. Denn viel Zeit bis zur Winterpause bleibt nicht mehr, und den Jahreswechsel wollen alle – auch die Greuther-Weiber – mit einem optimistischen Blick ins Jahr 2010 feiern.

Kleeblattaktion soll Playmobil-Stadion füllen

Die Greuther-Weiber sind ja ständig auf der Suche nach berichtenswerten Themen rund ums Fürther Kleeblatt. Und wir werden oft fündig – so auch heute: Anders als der „Club“ geht der Fürther Verein mit einem kurzfristigen Tief souverän um und hat originelle und kreative Marketingideen, um die Stimmung in der Stadt zu verbessern.

Am Mittwoch, 2. Dezember,  ab 19 Uhr sind einige Kleeblatt-Profis zu Gast auf dem Fürther Weihnachtsmarkt. Am „Alten Brathaus“ hat die Familie Dölle ein besonderes Angebot parat: Von den SpVgg-Kickern gibt’s einen Glühwein und eine Sitzplatzkarte für das Heimspiel gegen Alemannia Aachen für sage und schreibe sechs Euro. Natürlich erfüllen die Spieler auch Autogrammwünsche der Fans. 

Aktionen dieser Art werden ja erfahrungsgemäß von Fürther Fans gut angenommen, ich erinnere nur an die Autogrammstunde bei der Fürther Kirchweih. Ob das Playmobil-Stadion am nächsten Montag beim Spiel gegen Aachen dann auch wirklich gut besucht sein wird, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft schwächelt derzeit sportlich, ist deshalb aber umso mehr auf die Unterstützung der Fürther Fans angewiesen. Meiner Meinung nach sind Entgleisungen wie bei der Niederlage der Kleeblätter in Paderborn unkontrollierte Reaktionen einiger Frustrierter. Oder seht Ihr das anders?