Frank Kramer heute in Schweden dabei

Bei den beiden Trainingseinheiten heute um 10 und 15 Uhr musste die Mannschaft der Spielvereinigung ohne ihren Chefcoach Frank Kramer klarkommen. Der Kleeblatt-Trainer ist nämlich heute Abend bei dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Stockholm gegen Schweden dabei. – Warum? Der DFB will Kramer mit der Reise nach Schweden zum Topspiel der Qualifikationsgruppe C dafür belohnen, dass er den letzten Trainerlehrgang als Jahrgangsbester absolviert hat.

Im April 2012 wurde Frank Kramer nach dem Bestehen der Eignungsprüfung zum DFB-Fußball-Lehrer-Lehrgang 2012/13 zugelassen. Unter den Teilnehmern bei der zehnmonatigen Ausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie befanden sich zahlreiche Ex-Profis. Als Bester des Jahrgangs 2013 wurde Kramer dann im März in Bonn ausgezeichnet. Platz zwei der 22 neuen Fußball-Lehrer belegte Thomas Meggle aus dem Trainerteam des Zweitligisten St. Pauli (zur Saison 2013/14 übernahm er deren zweite Mannschaft, die U-23). Am 12. März 2013 wurde Frank Kramer Nachfolger von Mike Büskens, um die damals auf dem letzten Tabellenplatz stehende SpVgg zu trainieren. Er unterschrieb einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2015.
Frank Kramer hatte übrigens heute in Schweden – so die Info auf der Vereinswebsite –  einen vollen Tagesplan:

„Ich lerne gerade die schwedische Kultur kennen, die Reise ist vom DFB super organisiert. Aber heute Mittag habe ich mich natürlich sofort nach dem Vormittagstraining erkundet, nachdem wir im Trainerstab die Einheiten schon vorher abgesprochen hatten.“

Das Länderspiel für die WM-Qualifikation wird heute Abend ab 20.45 Uhr im ZDF übertragen – mal sehen, ob wir einen Blick auf den Fürther Trainer werfen können!

„Aufgemerkt!“ – Asamoah heute bei „Pelzig“

Heute mal ein Fernsehtipp der „Greuther-Weiber“:  Ab 22.45 Uhr sollten nicht nur echte Kleeblattfans vor dem Fernseher sitzen. Zu Gast in der 17. Ausgabe von „Pelzig hält sich“  im ZDF sind Saarlands Wirtschaftsminister Heiko Maas,  der ehemalige Steuerfahnder Frank Wehrheim und – Gerald Asamoah.
Asamaoh, der ja vor dem letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Samstag mehr oder minder angemessen verabschiedet wurde (Foto), wird heute bei Erwin Pelzig Rede und Antwort stehen. Ob er in erster Linie über sein Buch „Dieser Weg wird kein leichter sein“ berichtet (darüber haben wir im März in unserem Blog geschrieben) oder auch einiges über den Auf- und Abstieg der Spielvereinigung und seine Zeit in Fürth zum Besten geben wird, bleibt abzuwarten.

Der Würzburger Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig ist vielen von Live-Auftritten und aus der Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“ mit Urban Priol bekannt. Die Kunstfigur Pelzig gibt es inzwischen übrigens genau 20 Jahre. Seit 2011 existiert das Talk-Format „Pelzig hält sich“ im ZDF, das mit dem Deutschen Comedypreis 2011 in der Kategorie „Beste Late-Night-Show“ ausgezeichnet und 2012 sowohl für die Goldene Kamera als auch für den Grimme-Preis nominiert wurde. Bei einer roten Bowle werden prominenten Gästen zum Teil auch unbequeme Fragen gestellt, die sie dann mehr oder weniger wahrheitsgemäß beantworten.
Also: Heute Abend Pelzig und Gerald nicht versäumen! 22.45 Uhr im ZDF.

Heinrich Schmidtgal und die WM-Quali

Die deutsche Nationalmannschaft hat gestern Abend in Hannover das Team der Färöer-Inseln nicht gerade souverän mit 3:0 besiegt. Viel mehr beeindruckt hat in einem anderen Qualifikationsspiel Heinrich Schmidtgal. In der Partie zwischen Kasachstan und Irland war der Profi von der Spielvereinigung ohne Übertreibung bester Mann auf dem Platz.
Schmidtgal agierte aktiv, phantasievoll und spielte strategisch. Seine Pässe trafen auf den Punkt. Und seinen Freistoß konnte Kairat Nurdauletov in der 37. Minute zur verdienten Führung für die Nummer 142 der Fifa-Weltrangliste nutzen. Lange sah es dann so aus, als ob die Mannschaft um Schmidtgal als Sieger vom Platz gehen sollte, denn das Team des tschechischen Trainers Miroslav Beranek präsentierte sich läuferisch und kämpferisch in starker Verfassung. Doch dann trafen die Iren unter ihrem Coach Giovanni Trapattoni nach einem Foulelfmeter in der 89. Minute ins Tor und machten in der allerletzten Minute mit einem weiteren Treffer den Sack zu.
Kompliment an den 26-jährigen Deutsch-Kasachen Heinrich Schmidtgal, der auch in der Fernseh-Berichterstattung im ZDF mehrfach positiv erwähnt wurde. Kasachstan ist in der WM-Quali-Gruppe C, in der auch Deutschland ist. Wann die deutsche Mannschaft auf Kasachstan trifft, ist noch nicht klar, auf jeden Fall erst im neuen Jahr. Mal sehen, wie sich „Hulk“ – das ist ja Schmidtgals Spitzname – gegen die Kollegen aus der Bundesliga dann behaupten wird!

Das Kleeblatt auf dem Weg in den Fußball-Himmel!

Das Kleeblatt hat zur Zeit offenbar einen Lauf! Nationalspielerin Kim Kuhlig loste gestern im ZDF für die Spielvereinigung eine tolle Halbfinal-Begegnung im DFB-Pokal. Am 20. März wird das Kleeblatt in der Tolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund empfangen. Super! Und: Heute hat sich der Zugang von Gerald Asamoah als wahrer Glücksgriff fürs Team herausgestellt. Er schoss zwei Tore im Spiel gegen den SC Paderborn, das mit einem 5:1-Endstand, gleichzeitig dem 150. Sieg in der Zweitliga-Geschichte des Vereins Balsam für die Fürther Seele war.
Die Partie bei frostigen minus 12 Grad vor gut 9000 Zuschauern begann spektakulär. Nach der ersten Gelben Karte für die SpVgg trafen die Paderborner in der 5. Minute in den Kasten von Max Grün. Das machte sie erst mal glücklich, denn die SpVgg war bis zu diesem Moment ein echter Angstgegner: Das letzte Ligaspiel hatten sie gegen Fürth verloren, seitdem kein weiteres Spiel mehr. Nur im Pokal, da flogen sie mit 0:4 raus, auch wieder gegen Fürth. Aber heute sollte nur eine läppische Minute dauern, bis Asamoah sein Premierentor für das Kleeblatt landen konnte. Mike Büskens hat ihn ja vor allem als ruhigen Pol nach Fürth geholt. Und jetzt trifft der auch noch! Der Paderborner Tormann Lukas Kruse musste eine halbe Stunde später erfahren, dass Olivier Occean und Gerald Asamoah kompakte Gegner sind. Die beiden rumpelten massiv mit ihm zusammen, er ging erst mal k.o. Nach kurzer Erholungszeit dauerte es dann nur wenige Minuten, bis Asamoah sein zweites Tor schoss! (Als er in der 69. Minute vom Platz geht, brandet im Stadion tosender Applaus auf, standing ovations!)
Und auch die zweite Halbzeit startete spannend: Olivier Occean traf zum 4:1, kurz darauf Mavraj zum 5:1 – die Fürther Fans waren im siebten (Fußball-)Himmel. Man hatte den Eindruck, dass es sich im Ronhof um ein wahres Schützenfest handelte. Die Paderborner Spieler wirkten teilweise wie paralysiert, sie wurden förmlich vorgeführt.
Wenn das Kleeblatt in dem Stil weitermacht, dann ist in der Spielzeit 2011/12 alles für sie drin. Wir Greuther-Weiber sind begeistert, die Fürther Fans kommen gar nicht mehr runter. Sollte die „Unaufsteigbar-Tour“ etwa zu Ende gehen? Ein Clubfan hat mir heute verraten, dass er – sollte die Spielvereinigung das Halbfinale gewinnen – im Mai auf jeden Fall nach Berlin fährt. „80 000 Zuschauer im Stadion, Tausende Fürther Fans mittendrin. Das wäre doch ein Erlebnis, das man nie vergisst!“. Und dieses Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach (!) gewinnt das Kleeblatt dann auch noch! Warum nicht?

Rachid Azzouzi im „Aktuellen Sportstudio“

Morgen Abend wird’s spannend und für Kleeblatt-Anhänger gibt’s noch ein Zuckerl obendrauf: Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi ist am Samstag, 11. Februar, zu Gast im „Aktuellen Sportstudio“. Anlass hierfür ist die Auslosung der Vorschlussrunde im DFB-Pokal, für die sich die Spielvereinigung im Spiel gegen 1899 Hoffenheim qualifiziert hat. Kim Kuhlig – Nationalspielerin und bekannt durch die Frauen-Fußball-WM im letzten Jahr in Deutschland – wird am späten Abend die Lose ziehen und dadurch die Begegnungen am 20./21. März bestimmen. Das ZDF sendet ab 23 Uhr live aus Mainz.
Wir sind gespannt, ob Kim den Kleeblättern Glück bingt und ein Heimspiel zieht – und einen attraktiven Gegner. Meinen Wunschkandidaten für das Halbfinale habe ich ja schon hier kundgetan. Und wie Kommentatoren meines Beitrags über den Sieg im Viertelfinale schon geschrieben haben: Kommt Fürth ins Finale, halten uns sogar eingefleischte Club-Fans die Daumen!

Glück und Leid nach DFB-Pokal-Sieg

Fans der Spielvereinigung sind heute morgen mit Schmetterlingen im Bauch aufgewacht. Da war doch was? Der eine oder andere vielleicht auch mit einem Kater? Egal, das Kleeblatt hat die Sensation geschafft, 1899 Hoffenheim mit 1:0 besiegt, und ist somit ins Halbfinale des DFB-Pokals einmarschiert. Sieht man sich die anderen drei Mannschaften an, die es geschafft haben, kann man endlich mal das Gefühl erahnen, was es hieße, auf Augenhöhe mit Erstligamannschaften zu sein. Übrig geblieben sind nämlich der letztjährige Meister und aktuelle Bundesliga-Erste Borussia Dortmund, der Rekordmeister und Tabellenzweite Bayern München sowie der Shootingstar dieser Saison, Borussia Mönchengladbach (derzeit auf Rang 4).
Welche dramatischen Konsequenzen der Fürther Sieg und das Pokal-Aus für den Unterlegenen haben, wird gerade mehr als deutlich: Vor wenigen Minuten haben die Hoffenheimer Trainer Holger Stanislawski entlassen. Ein Kollege munkelte schon gestern, dass Markus Babbel als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Greuther Fürth als Trainerkiller und Trainermacher, warum nicht?
Ob die siegreiche Mannschaft gestern Nacht gemeinsam mit ihrem Trainer Mike „Buyo“ Büskens noch das Fürther Kneipenviertel, sprich: die Gustavstraße, unsicher gemacht hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Gefeiert wurde auf jeden Fall.
So, am Samstag erfahren wir im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF, wie die Halbfinal-Begegnungen aussehen werden. Wenn wir Greuther-Weiber einen guten Draht zur Fußballgöttin haben, dann kommt es zu folgenden Begegnungen: Bayern München tritt in Mönchengladbach an. Und die Spielvereinigung empfängt am 20. bzw. 21. März in der Trolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund. Das hätte was – und für Überraschungen ist das Kleeblatt bekanntlich immer gut!

Will das ZDF die Kleeblatt-Fans zermürben?

Aufreger kurz vorm Zubettgehen: Nach dem „Tatort“ sehe ich mir im ZDF um 21.45 Uhr immer das „heute journal“ an. Komprimierte Information, meistens seriös und kurzweilig präsentiert. Gestern Abend war das Moderatorenteam Marietta Slomka und Heinz Wolf dran. Kurz vor Ende der Sendung gab er noch die aktuellsten Bundesligaergebnisse vom 16. Spieltag zum Besten. Der FC Bayern München hatte 2:3 gegen Mainz 05 gewonnen (Jippiiii!), der FC St. Pauli mit 3:1 Dynamo Dresden besiegt (deshalb liegt das Kleebatt bis heute Abend nur noch auf Tabellenplatz 4). Aber dann kam’s: „Das Spiel Eintracht Braunschweig gegen Bochum endete 4:0“, so der O-Ton von Heinz Wolf. Aber was war in der Bildeinblendung zu lesen? „Eintracht Braunschweig – Greuther Fürth 4:0“. Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht. Das Kleeblatt hat am 13. Spieltag an Halloween tatsächlich gegen die Braunschweiger verloren (siehe unser Greuther-Weiber-Blog-Beitrag), aber eben nur 1:3 und das im Ronhof. Offenbar zeichnete gestern ein Fortuna-Düsseldorf-Fan für die ZDF-Grafiken verantwortlich. Die Anhänger der Spielvereinigung schon am Tag vor dem Spitzenspiel so zu demoralisieren, dazu gehört schon einiges.
Heute Morgen habe ich nun in der ZDF-Mediathek die Nachrichtensendung von gestern aufgerufen, um zu sehen, ob der Fehler inzwischen korrigiert ist. Nein. Offenbar ist nur eines älter als die Zeitung von gestern: das „heute journal“ vom Abend zuvor. Denn im Bild (Beweis: mein Screenshot) ist noch immer das nie stattgefundene Fürth-Desaster eingeblendet. Allmählich habe ich Zweifel am Slogan: „Mit dem Zweiten sieht man besser!“