Blick zurück mit Daisy

Rueckblick_DaisyNur noch wenige Stunden trennen uns vom Jahr 2016.  Ich bin gespannt, was es bringen wird: schöne und emotionale Momente, Glück und Erfolg, traurige Situationen oder Enttäuschungen? Wie auch immer, man muss es nehmen, wie es kommt.

Das Jahr 2015 war für die Spielvereinigung kein allzu positives. Nach einem glanzlosen 0:0-Unentschieden im Derby im Dezember 2014 gegen den Club  hatte das Kleeblatt zum Jahreswechsel 2015 auf einem mäßigen 12. Tabellenplatz überwintert. Und startete im Februar gleich mit einer Niederlage. Frank Kramer musste seinen Hut nehmen, und der Coach mit dem Aufstiegs-Nimbus – Mike Büskens – versuchte erneut sein Glück als Kleeblatt-Trainer. Mit mäßigem Erfolg. Am Ende der Saison gelang es der SpVgg nur durch die schwachen Leistungen der Mit-Abstiegs-Kandidaten, in der Zweiten Liga zu bleiben.

Ab März war das inzwischen berühmt-berüchtigte Tierorakel Daisy zum Einsatz gekommen. Die Labrador-Dobermann-Mischung ist eine interessante Verstärkung der Greuther-Weiber. Hundedame Daisy lag am Anfang mit ihren Prognosen ganz gut, schwächelte dann aber im Laufe der Saison.

Das beste Spiel für mich war im Frühjahr im Ronhof die Begegnung der Frauen-Nationalmannschaft gegen Brasilien. 4:0 gewannen die deutschen Fußball-Mädels. Da konnte man mal mit Hochgenuss bewundern, wie man Fußball spielt.

Im Mai hatte ich dann bei der Eröffnung eines Restaurants in Fürth das Vergnügen, mit Keeper Wolfgang Hesl über seine Zukunft zu diskutieren. Umso größer war dann meine Enttäuschung, als er am Ende der Saison zu Arminia Bielefeld wechselte.

Nachdem Kleeblattfans im Juni „Gemeinsam die beschissene Saison“ weggefeiert hatten, wurden zum Saisonstart 2015/16 die Karten neu gemischt. Mit dem Aalener Coach Stefan Ruthenbeck und einigen vielversprechenden Neuzugängen. Die sportliche Ausbeute war zunächst gut: Das Derby wurde im Ronhof mit 3:2 gewonnen. Auch bei den nächsten Spielen war das Kleeblatt auf der Siegerstraße. Die mündete Anfang Oktober in eine Sackgasse: Beim Spiel gegen den VfL Bochum zur Eröffnung der Fürther Kirchweih. Das Kleeblatt ging zu Hause mit 0:5 unter. Ein Ergebnis, das bei den Partien gegen den SC Freiburg (2:5) und den FC Kaiserslautern (2:4) ähnlich mau war.

Seitdem läuft das Kleeblatt seiner Form, seinem Selbstbewusstsein und dem Erfolg hinterher. Im Moment rangiert es auf einem mittleren, dem 10. Tabellenrang. Und hat nur zwei Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr.

Der nächste Spieltag der Zweiten Liga ist am 6. Februar 2016 gegen den FC Sankt Pauli. Bis dahin muss die Spielvereinigung versuchen, Defizite aufzuholen. Und dann wird sicher auch Daisy wieder in den Startlöchern stehen, um Spielergebnisse richtig vorherzusagen.

Kleeblatt startet mit Power ins Jahr 2015

Neujahrswunsch_2015Das neue Jahr 2015 ist erst wenige Tage alt – und eigentlich hat uns der Alltag fast schon wieder. Auf einen Jahresrückblick 2014 habe ich dieses Mal verzichtet, denn schon in meinem Blogbeitrag „2014 ein Annus horribilis?“ am 29. Oktober bin ich auf wichtige Aspekte in Bezug auf das Kleeblatt eingegangen. Außerdem wurde man ja überall mit Jahresrückblicken bombardiert. Den Neujahrsgruß des Vereins habe ich dessen Website entnommen – er gefällt mir ausnehmend gut!
Ich schlage vor, wir sehen jetzt optimistisch ins neue Fußball-Jahr und machen uns ein paar Gedanken darüber, was sich bei der Spielvereinigung tun könnte. Offenbar steht Stefan Thesker von Hannover 96 kurz vor einem Wechsel in die zweite Liga. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hat die SpVgg großes Interesse am 23-jährigen Innenverteidiger und ist bereit, 250.000 Euro Ablöse zu zahlen. Vor rund zwei Wochen gab Dirk Dufner  – Manager der Hannoveraner – bekannt, dass man nicht mehr mit dem Abwehrspieler plant. Thesker wechselte erst vor der Saison von der TSG Hoffenheim nach Niedersachsen. Bei den ‚Roten‘ konnte sich der frühere U21-Nationalspieler (sieben Länderspiele) nicht durchsetzen und kam auf lediglich zwei Bundesligaeinsätze.
Für die Kleeblätter wäre eine Verstärkung in der Defensive interessant. Aber ich denke, dass Marco Caligiuri und Benedikt Röcker ihre Arbeit gut machen. Was der SpVgg wirklich fehlt, ist ein starker und vor allem durchsetzungsfähiger Stürmer. Mit Ilir Azemi ist länger nicht zu planen. Und die Erfolgsquote anderer Spieler im Fürther Angriff wie Kacper Przybylko, Johannes Wurtz und Robert Zulj ist eher vom Zufall geprägt.

Morgen beginnt bei der SpVgg die Vorbereitung auf die verbleibende Zweitliga-Saison. Nachmittags findet die erste Trainingseinheit im Jahr 2015 statt. Und dann will das Team seinen Titel beim Frankfurter Hallencup aus dem Jahr 2014 verteidigen. Am Samstag, 10. Januar, ab 17.30 Uhr startet das Kleeblatt in der Frankfurter Fraport Arena ins Turnier. Am darauffolgenden Mittwoch (14. Januar) findet dann der erste Test gegen Jahn Regensburg statt. Wo genau das Duell stattfindet, ist noch nicht festgelegt. Und nur zwei Tage später, am 16. Januar, bricht das Kleeblatt mit allem Drum und Dran ins Wintertrainingslager nach Belek auf. Bis zum 24. Januar trainiert die Elf der Spielvereinigung dann an der türkischen Riviera.
Insgesamt also ein straffer Zeitplan. Bis zum Start in die nächsten Punktspiele am 6. Februar wird es wohl weder den Kleeblättern noch ihren Fans langweilig!