TV-Wahrsagerin sieht „Veränderung beim Kleeblatt“

Meine langjährige Freundin – die vor fast zwei Jahren von Erlangen nach Fürth gezogen ist und sich hier wunderbar eingelebt hat – interessiert sich inzwischen auch für das sportliche Wohl und Wehe des Kleeblatts. „Sieh‘ Dir mal die Sendung mit der Wahrsagerin im Franken Fernsehen an“, mailte sie mir, „was die für die Spielvereinigung für 2018 vorhersagt“. Ich mache mich also schlau und bekomme dort Interessantes und Aufschlussreiches zu sehen.

Helga Meiner verwendet (nach eigenen Angaben) für ihre Vorhersagen Pendel und Karten, besonders effektiv sei das „Zigeuner Tarot“. Auf die Frage aus dem Off, wie ihre Prognose für bzw. gegen einen möglichen Abstieg der Spielvereinigung Greuther Fürth lautet, kommt Folgendes: Frau Helga meint, dass Greuther Fürth „Unterstützung bekommen wird, die man sich wünschen kann…Aber es sieht so aus, als ob sie weiterhin Probleme haben werden“. Helga Meiner sieht da „eine Veränderung“, „möglicherweise kommen auch andere Personen dazu oder gehen weg“. Frau Helgas Fazit „Sie werden sich sehr schwer tun!“
Ob man etwas auf die kryptischen Prophezeiungen der FF-Wahrsagerin gibt, bleibt jedem einzelnen überlassen. Manche glauben ja an Wahrsagerinnen, Kartenleser und Horoskope. Kleeblattfans sind in diesem Fall aber vermutlich eher skeptisch, denn Helga Meiners Pendel verrät für den 1. FC Nürnberg, dass „Verein und Fans 2018 endlich den langersehnten Aufstieg des Clubs in die Erste Liga feiern“.

Naja, mal sehen, was uns das Fußballjahr 2018 bringt. Wir Greuther-Weiber und unsere Freundin sind ja nicht generell gegen Orakel. Wir schwören allerdings in erster Linie auf die Eingebungen und Prognosen des Tierorakels Daisy.

Hier ist der gesamte Videoclip des Franken Fernsehens mit der Wahrsagerin Helga Meiner.

„Heute bin ich blond“

Das erste Training des Kleeblatts im neuen Jahr 2018 fand statt und sportlich war eigentlich alles wie 2017. Trainer Damir Buric freute sich über engagierte Spieler, die „mit Freude“ den Trainingsbetrieb wieder aufnahmen. „Intensive Einheiten in Verbindung mit Fußball“, beschrieb der Coach das Programm, das auf seine Spieler wartete.

Auffallend waren allerdings eher optische Veränderungen. Schon 2016 gab es bei prominenten Fußballern einen Trend zu blonden Haaren. Lionel Messi, Neymar und Mats Hummels färbten sich ihre Haare. Und auch 2017 griffen Robert Lewandowski und Rafinha tief in den Wasserstoffperoxid-Topf. Zur Freude oder dem Leidwesen ihrer weiblichen Fans. Ich persönlich finde dunkelhaarige Sportler bzw. Männer (bis auf wenige Ausnahmen) attraktiver.

Jetzt – Monate später – ist die Welle in Franken, sprich: Fürth, angekommen: Außer Ersatztormann Timo Königsmann ist offenbar auch Maximilian Wittek in den Weihnachtsferien zum Friseur gegangen und entschied sich dafür, aus seiner dunklen Haarpracht eine helle zu machen (Foto: Sportfoto Zink). Vielleicht hat er sich ja auch den Titel der Tragikomödie des Regisseurs Marc Rothemund zu Herzen genommen: „Heute bin ich blond“.

Und noch etwas: Vom 6. bis 13. Januar 2018 geht’s – jetzt doch!!! – für die Profis der Spielvereinigung ins Trainingslager. Ziel ist die spanische Stadt Jerez de la Frontera – kurz Jerez – in der Region Andalusien. Jerez ist bekanntlich die Heimatstadt des berühmten Sherry. Die SpVgg ist dort im Hotel Barceló Montecastillo Golf untergebracht. Zuvor wartet am morgigen Freitag bereits das erste Vorbereitungsspiel. Das Kleeblatt ist um 14 Uhr zu Gast bei Bayer 04 Leverkusen.

Hier findet Ihr eine Bilderstrecke auf ran.de zum Thema „Hummels und Co: Die Top-Elf der Blondgefärbten 2016“.