28 500 Fußballfans singen im Stadion Weihnachtslieder

Die Weihnachtstage liegen hinter uns, am heutigen Sonntag ist man noch ein bisschen in Faulenzerstimmung. Aber man hat auch wieder Zeit, sich um das Thema „Fußball“ zu kümmern.
Dabei bin ich auf etwas gestoßen, was mir echt imponiert. Ein Verein der Zweiten Liga hat seine Fans ins Stadion geladen und viele, viele kamen. Das traditionelle Weihnachtssingen des 1. FC Union Berlin fand am Mittwochabend mit 28 500 Fans eine neue Rekordbeteiligung. Zum zweiten Mal mussten die Tickets verkauft werden, weil die Alte Försterei in den Jahren zuvor bei kostenfreiem Eintritt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Der inzwischen berühmteste Weihnachtschor Deutschlands war 2003 durch 89 Anhänger vom Club „Alt-Unioner“ begründet worden. Bei der 13. Auflage der besinnlichen Stunden im Kerzenschein wurde am 23. Dezember der 150 000. Sänger begrüßt.

Ich finde, das wäre doch auch mal eine gute Idee für Anhänger der Spielvereinigung. Man trifft sich im Ronhof und Tausende Kleeblattfans singen gemeinsam „Stille Nacht, heilige Nacht“. Das wären doch Emotionen und Gänsehaut pur!

Auf youtube habe ich einen Videoclip der „Berliner Morgenpost“ gefunden, der Impressionen vom xmas-Singen in der „Alten Försterei“ in 100 Sekunden zeigt:
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Sieg gegen Union Berlin!

Na, wenn das kein Auftakt nach Maß ist: Die SpVgg hat nach dem 4:1-Heimsieg gegen den KSC auch ihr erstes Auswärtsspiel in der neuen Saison für sich entscheiden können: 2:1 hieß es nach 94(!) Minuten gegen Union Berlin, und zwar völlig verdient. Auch wenn es am Ende eine Zitterpartie war – die Fürther haben bewiesen, dass sie Nervenstärke besitzen.

union_spvggDie SpVgg zeigte sich von Anfang an selbstbewusst und machte von der ersten Minute an Druck. Die Atmosphäre im Stadion an der Alten Försterei vor 13 000 Zuschauern war klasse – eine solche Kulisse würden wir uns öfter mal im Ronhof wünschen!! Fürth hat die Partie sehr schwungvoll begonnen: Dani Schahin hatte schon nach zwei Minuten eine Torchance. Die Mannschaft drängte von Beginn an nach vorne und war in der Balleroberung klar überlegen. Es gab ein paar schöne Kombinationen zu sehen. Nur leider: Die ganze erste Halbzeit fehlte es im Abschluss. Man hatte irgendwie den Eindruck, dass das Kleeblatt mit dem Kopf durch Wand wollte. Das führte dazu, dass die Partie streckenweise verflachte und Berlin öfter mal zum Zug kam.

Nach der Pause fand Fürth zu seiner anfänglichen Stärke zurück. Und nun wurde das endlich auch belohnt. Der erste Treffer bahnte sich an, als Milorad Pekovic ein Pass zu Nico Müller gelang, den dieser zum 1:0 verwandeln konnte (53. Minute). Nur drei Minuten später schaffte Christopher Nöthe den Doppelschlag und machte das 2:0 perfekt – da war der Berliner Keeper Glinker machtlos.

Es schien alles wunderbar zu laufen für das Kleeblatt, bis ein unglücklicher Abwehrfehler von Thomas Kleine den Berlinern die Möglichkeit zum Anschlusstreffer eröffnete, die Kolk in der 70. Minute prompt nutzte. Schade, aber so etwas kann man noch wegstecken. Ärgerlich und gefährlich wurde es drei Minuten später: Biliskov handelte sich im Duell mit dem Berliner Mosquera einen Foulelfmeter ein. Das war wirklich völlig überflüssig!

In dieser brenzligen Lage bewies wieder einmal Fürths Torwart Max Grün seine Qualität: Instinktiv warf er sich in die richtige Ecke des Kastens und konnte den Strafstoß halten. Für die Fans war ab diesem Zeitpunkt Spannung pur geboten, die Partie war bis zur letzten Sekunde packend. Es blieb beim 2:1 für die Fürther, die sich bis zuletzt kämpferisch zeigten und sogar noch einige Chancen hatten. Die drei Punkte, die Fürth mit nach Hause mitnehmen konnte, gehen also völlig in Ordnung.