6:0-Kantersieg: Kleeblatt mit neuem Selbstbewusstsein

Das Spiel heute beim Tabellenletzten Energie Cottbus hat die Kleeblattfans für die unglückliche Heimniederlage gegen 1860 München mehr als entschädigt. Mit 6:0 gewann die Spielvereinigung und hat sich damit eine gewaltige Portion Selbstbewusstsein für das wahrscheinliche Relegationsspiel erkämpft. Denn der heutige Wermutstropfen war der Sieg des Tabellenzweiten SC Paderborn. So blieb Fürth mit 57 Punkten weiter zwei Zähler hinter den Paderbornern.

Ich habe mir – wie die meisten eingefleischten Kleeblattfans – die weite Fahrt nach Cottbus erspart, und das Spiel in einer gut gefüllten Sportsbar angesehen. Die Gesellschaft am Tisch war angenehm, fachmännische Kommentare flogen nur so hin und her. Die Partie begann eher etwas verhalten (höflich formuliert) und ohne Druck und Raffinesse beim Fürther Team. Bis zum 1:0 durch Stephan Fürstner dauerte es dann auch 32 Minuten. Erleichterung! Der nächste Treffer war dann ein echtes Traumtor von Ilir Azemi: Djurdjic flankte beherzt vor das Cottbuser Tor, Uwe Möhrle versuchte zu klären. Aber Azemi reagierte blitzschnell und bugsierte das Leder mit der Hacke (!) ins Tor (44.). Ein supereleganter Treffer, von dem man in Fürth sicher noch länger schwärmen wird.
In der zweiten Halbzeit machten die Kleeblätter auf dem Platz dann, was sie wollten. Die Tore fielen beinahe im Minutentakt. Nikola Djurdjic, der heute aufmerksam mögliche Chancen erkannte und souverän reagierte, schob den Ball nach einem Konter und einer flachen Hereingabe von Brosinski zum 3:0 ins Tor (69.). Fünf Minuten später traf Goran Sukalo nach einer Ecke (74. Minute). Und Azemi köpfte dann nach einer Flanke von Gießelmann (84.) problemlos zum 5:0 in den Cottbuser Kasten (Foto). Doch damit nicht genug. Für seine heutige gute Leistung wurde Djurdjic eine Minute später belohnt: Er traf zum 6:0-Endstand. Katzenjammer bei den schon abgestiegenen Cottbussern.

Ein tolles Ergebnis. In der zweiten Halbzeit gelang unserer Mannschaft heute einmal all das, was sie sich vorgenommen hatte. Sie wird durch diesen hohen Sieg einen gewaltigen Schub für das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag, 11. Mai, gegen den SV Sandhausen bekommen. Der Relegationsplatz ist der Spielvereinigung (sollte das Kleeblatt nächste Woche verlieren und der Verfolger – der 1. FC Kaiserlautern – gewinnen) aufgrund des besseren Torverhältnisses nicht mehr zu nehmen. Und wenn das Kleeblatt zu Hause gegen Sandhausen einen Sieg einfahren sollte, und Paderborn verliert oder unentschieden spielt, dann würde die SpVgg wieder auf dem Aufstiegsplatz liegen. Und den hätte sie sich nach der heutigen Leistung auch mehr als verdient!

Visionen einer Kleeblattanhängerin

Es geht allmählich in die Endphase dieser Fußballsaison. Die Spielvereinigung steht nach wie vor auf dem zweiten Tabellenplatz – punktgleich (49 Punkte) mit dem SC Paderborn. In den letzten sechs Spielen gibt es noch einige pikante, allerdings nicht unbezwingbare Gegner. Den Anfang macht morgen, 7. April, ab 20.15 Uhr der SC Ingolstadt, dann z.B. noch die 1860er und der SV Sandhausen. Und am Ostersonntag, 20. April, um 13.30 Uhr findet das wichtige, vielleicht alles entscheidende Auswärtsspiel in der Benteler-Arena gegen den SC Paderborn statt.

Weniger gute Chancen, in der Bundesliga zu bleiben, haben unsere „Freunde“ aus Nürnberg. Der Club hat gestern zu Hause die Partie gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:2 verloren und verharrt auf dem 17. Platz. Und heute hat der Tabellenletzte – Eintracht Braunschweig – das Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 überraschend mit 3:0 gewonnen. Nur jeweils einen Punkt entfernt ist Braunschweig noch vom Tabellenvorletzten aus Nürnberg und einen weiteren Punkt vom 15. oder 16. Platz. Pech für den 1. FCN, dass er bei den letzten Spielen in der Saison 2013/14 noch Gegner hat, gegen die Siege ernsthaft fast nicht möglich sind. Dazu gehören u.a. Bayer Leverkusen, der VfL Wolfsburg, Mainz 05 und Schalke 04.

Heute war ich bei einem Damenfußballspiel in Baiersdorf und habe mich am Rande der Partie mit einer Zuschauerin unterhalten. Sie hofft auf einen sicheren Wiederaufstieg des Kleeblatts. Oder – von der Spannung her – auf das Relegationsspiel zwischen der Spielvereinigung und dem Club. „Und das gewinnen die Kleeblätter natürlich haushoch. Die Nürnberger fegen wir vom Platz, so schnell schauen die gar nicht“, meint sie. Auf meinen Einwand hin, dass bei diesen hochbrisanten Begegnungen oft Auseinandersetzungen zwischen Nürnberger und Fürther Fans drohen (z.B. auf dem Foto beim Frankenderby im November 2012, als die Polizei die Straßen in Fürth sperrte, damit die Fans des 1. FCN zum Stadion gehen konnten), machte der weibliche Kleeblattfan einen interessanten Vorschlag. „Die sollen im Relegationsspiel dann irgendwo im Geheimen spielen, ohne dass jemand davon weiß. So wäre das eine friedliche Partei.“ Warum eigentlich nicht? Das hätte was!

Werden Kleeblattfans bald Robben sehen?

Urlaube auf Kreuzfahrtschiffen haben ja seit einiger Zeit Hochkonjunktur. Ob auf der „Queen Mary“, der  „Freedom of the Seas“ oder der „AIDA“. Da hoffen die Passagiere bei ihren mehrwöchigen Schiffsreisen auf Attraktionen wie Whale- oder Dolphin-Watching und nehmen dafür viele Unannehmlichkeiten wie Tausende Mitreisende an Bord  und nervige Kapitänsdinner in Kauf.
Auf dieser Welle reitet man jetzt auch mit dem neuen Anzeigenmotiv der Spielvereinigung: Die weiße „MS Ronhof“ fährt auf einem grünen Meer, und der originelle Slogan lautet: „Raus aus der Kabine und ab nach oben“. Klingt doch sehr nach geplantem Aufstieg in die Bundesliga, oder? Und der Untertitel „Vielleicht kann man bald Robben sehen“ spielt vermutlich nicht auf die Gruppe zum Wasserleben übergegangener Raubtiere in freier Wildbahn – wie Ringel-, Sattel- oder Bartrobben – an. Nein, was man von Deck aus beobachten möchte, das heißt nicht Mike, Robby oder Lizzy. Als Kleeblattfan wäre man vor allem darauf erpicht, Robben zu sehen, die Arjen heißen.
Die neuen Spieltagsplakate sind ab sofort in der Geschäftsstelle der SpVgg (Laubenweg 60 in Fürth) abholbar. Fans können – solange der Vorrat reicht – ihr Exemplar kostenfrei mitnehmen.

Immerhin: Unentschieden beim 1. FC Köln

Bon, jetzt haben wir ihnen ihren heißgeliebten Karneval erst mal verdorben. Die Stimmung im Rhein-Energie-Stadion bei über 45 000 Kölner Fans war nach dem überraschenden Ausgleichstor von Ilir Azemi in der 86. Minute auf dem Nullpunkt. Die Fans hatten ab der 36. Minute – nach dem Tor von Kevin Wimmer – Oberwasser gehabt und schon mit wildem Fahnengeschwenke und Gesängen ihren vermeintlichen Sieg gefeiert. Verschätzt!

Eigentlich fing die Partie im Spitzenspiel der beiden Toppmannschaften in der Zweiten Liga fürs Fürther Kleeblatt hervorragend an. Schon in der 6. Minute war die erste Chance da, aber Niclas Füllkrug schaffte es leider nicht, die Kugel im Kasten von Keeper Timo Horn zu versenken. In der ersten Halbzeit dominierten die (nach der Brech-Durchfall-Episode in den letzten Tagen) gesundheitlich angeschlagenen Profis der SpVgg den Tabellenführer, bis der mit 1:0 in Führung ging. Aber nach der Halbzeitpause drehte sich alles: Die Kölner kamen perfekt ins Spiel, und es schien sich auf ein weiteres Tor zuzuspitzen. Das blieb dem Fürther Team dann Gott sei Dank erspart.

Kritisieren will ich (mal wieder) das nicht gerade genaue Passspiel der Spielvereinigung. Da gingen Pässe ins Nirwana, Baba ist zwar quirlig und agil, aber er lässt sich ein ums andere Mal Bälle abjagen und läuft sogar komplett ins Leere. Und in puncto „Ecken“ ist das Kleeblatt nicht souverän. Da werden Chancen vergeben, man verzettelt sich, und mehr als einmal musste Kapitän Wolfang Hesl seinen Kasten mit guten Paraden sauber halten.
Insgesamt ein kurzweiliges Spiel, ich bewundere die Kondition der Kleeblätter. Und so ging die Partie verdient 1:1 unentschieden aus. Beide Mannschaften waren szenenweise die bessere. Und sie spielten – wie es sich für den Erst- und Zweitplatzierten der Tabelle schließlich auch gehört – qualitativ auf Augenhöhe. Von uns Greuther-Weibern aus könnten beide Teams am Ende der Saison in die Erste Liga aufstiegen: Der 1. FC Köln und das Kleeblatt. Und mit dieser Perspektive können die Kölner Fußballfans ihren Karneval gerne in vollen Zügen weiter genießen.

SpVgg Greuther Fürth: Steix abi – Steix aufi!

Greuther-Weiber im Winterurlaub – ein Kapitel für sich. Da fiebert man beim Zweitliga-Spiel gegen den Karlsruher SC aus der Ferne mit – und muss sich am nächsten Morgen ironische Bemerkungen gefallen lassen, was Fürth wohl für eine Stadt sei, in der während eines Profi-Fußballspiels im Stadion die Lichter ausgehen.
Ein Highlight in unserem steirischen Langlaufort Ramsau – in Sachen Atmosphäre und Stimmung – ist die urige Jausenstation „Ruphäusl“. Da hatten wir heute eine Begegnung der besonderen Art: Hüttenwirt ist das Original Herbert, gut in den Siebzigern, der seine Hütte seit fast 40 Jahren führt und sie mit vielen Fanartikeln von deutschen Fußballvereinen dekoriert hat. Da findet man Schals von Werder Bremen, der Frankfurter Eintracht und Schalke 04. Wir wollten uns keine Blöße geben und haben sofort unseren „Greuther-Fürth-Schal“ aus dem Rucksack gepackt. Damit waren wir sofort bei den anderen Gästen als echte Fußballfans geoutet. Hüttenwirt Herbert hat seit Jahren den Spitznamen „Steix“, weil er seine Gäste immer fragte, „steigt’s abi, steigt’s aufi“ – auf die umliegenden Berge meinte er eigentlich, aber die Gäste haben es meistens auf ihre Fußballvereine bezogen.
Die Spielvereinigung war vielen der Gäste im „Ruphäusl“ bekannt. Ein Linzer Gast kannte Kleeblatt-Präsident Helmut Hack und Vestenbergsgreuth. Und drei interessierte Herren aus England ließen sich von mir erläutern, dass die SpVgg zwar derzeit in der „Second League“ spielt, aber gute Chancen hat, wieder in die „German Premier League“ aufzusteigen. Die von mir für möglich gehaltene Champions-League-Begegnung zwischen dem FC Chelsea und der Spielvereinigung hielten sie jedoch für  absolut utopisch.
Steix hat es sich übrigens nicht nehmen lassen – siehe Foto – gemeinsam mit mir den Fürther Schal umzuhängen und zu prophezeihen: „Ihr Fürther, Ihr steigt’s bestimmt wieder aufi“. Darauf einen Zirbenschnaps!

Neues von erotischen Kleeblättern!

Gott sei Dank, am Samstag geht’s wieder los. Die letzten Wochen sind mir doch verflucht lang geworden, so ganz ohne Bundesligabegegnungen der Spielvereinigung.
Der Gegner morgen um 13 Uhr heißt 1. FC Kaiserslautern. Die „Roten Teufel“ stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, haarscharf hinter dem Kleeblatt – und sind nach Ansicht vieler Profi-Trainer in der deutschen Fußballszene heiße Anwärter auf den zweiten Aufstiegsplatz in die Erste Liga. Sicherer Aufsteiger ist für meisten der aktuelle Spitzenreiter, der 1. FC Köln.

Ich will mich momentan in diese wilden Spekulationen gar nicht einmischen. Schließlich kann in 15 Spielen viel passieren, das kennen wir doch aus anderen Jahren! Da haben sich Spitzenreiter völlig vergaloppiert und landeten am Ende unter ferner liefen. Und andere haben es auf den letzten Drücker – praktisch in den letzten Minuten des 34. Spieles – noch geschafft aufzusteigen. Ich sehe das ganz relaxt. Wie sagte Sepp Herberger – älteren Semestern ist er ja als Bundestrainer noch ein Begriff: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“ Recht hat er!

Witzig ist übrigens – mal wieder – das neue Plakat, mit dem die Spielvereinigung im Fürther Stadtgebiet wirbt. „Zum Glück sehen uns die meisten nur von hinten“ steht da, davor eine urige Holzbank mit ein paar abgelegten Klamotten. „Den nackten Wahnsinn gibts noch früh genug“. Prima, alle Kleeblattfans harren der Dinge, die da kommen. Morgen ist also das erste Auswärtsspiel am Betzenberg. Am nächsten Freitag, 14. Februar, empfängt das Kleeblatt um 18. 30 Uhr den Karlsruher SC in der Trolli ARENA. Und – um noch mal Sepp Herberger zu zitieren: „Fußball ist deshalb spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht.“ Welche Erkenntnis!

Lebenszeichen von Iron-Mike Büskens

Eeeeeeeeeeeendlich! Mike Büskens hat sich gemeldet und für Kleeblattfans ist die Welt wieder ziemlich in Ordnung. Wieso? Nach dem unsanften Abschied von Mike Büskens im Februar 2013 als Trainer der (erst in die Bundesliga aufgestiegenen und dann vom Abstieg bedrohten) Spielvereinigung hatten sich engagierte Büskens-Anhänger eine ganz besondere Aktion einfallen lassen: Am 9. März 2013 fand anlässlich des für Mike Büskens neu geschaffenen Ehrentags – dem “Iron-Mike-Honor & Respect-Day” – in der Fürther Gustavstraße ein besonderer Event statt.  Anhänger der Spielvereinigung nahmen ganz persönliche Video-Botschaften für den “Aufstiegs-Coach” auf. Diese Clips wurden auf CD gebrannt und zusammen mit besten Wünschen zu Mike Büskens nach Gelsenkirchen geschickt. Mit dabei waren auch der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung und viele leidenschaftliche Kleeblattfans, die Mike Büskens so ihre Anerkennung für seine trainerische und menschliche Leistung kundtun wollten. (Wir haben in unserem Blog damals darüber geschrieben).

Zur großen Enttäuschung vieler kam von Büskens keine Reaktion. Hatte er die CD überhaupt erhalten, konnte er sie auf seinem Player nicht ansehen, war er zu sehr mit Heimweh nach Fürth beschäftigt? Keiner wusste etwas. Und auch nachdem er zur Saison 2013/14 neuer Coach von Fortuna Düsseldorf  und dort im November wieder entlassen wurde, war Sendepause.

Doch gestern hatte das Warten ein Ende:
Einer der bekanntesten Kleeblattfans hat auf Facebook gepostet, dass er endlich eine Reaktion von Mike Büskens erhalten habe. In Form einer witzigen Postkarte aus dem Ruhrpott. Darauf dankt der Ex-Kleeblatt-Coach für das Video und wünscht der SpVgg „einen erneuten Aufstieg“.
Ich hoffe, dass es sich bei der Postkarte um keinen Fake handelt und die Wünsche tatsächlich von Büskens kommen. Der Fürther Postkartenempfänger sieht das locker:

„Danke, lieber Mike, für deine originellen Grüße aus dem Pott. Dank des milden Wetters dürfte deine „schwarz-humorvolle“ Karte, für alle Wintersport-Begeisterten unter uns, eine echte Pisten-Alternative darstellen. Deine Kleeblatt-Fans wünschen dir, lieber Bujo, und deiner Familie: „GLÜCK AUF!“

„Mission 7.000“ läuft in Fürth auf Hochtouren!

Die Rückrunde dieser Saison startet für das Kleeblatt zwar erst am 8. Februar. Trotzdem denken viele Fürther Fußballfans schon jetzt mit Spannung daran, ob die Spielvereinigung den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen könnte.
Ein wichtiger Rückhalt für eine Mannschaft sind begeisterte Fans, die beim Spiel ihren Verein lautstark und zahlreich anfeuern. Deshalb wäre für die Heimspiele im Ronhof eine Dauerkarte doch eine gute Investition. Bisher sind ca. 6950 Dauerkarten verkauft worden: Nach 6.500 verkauften Saisontickets im Sommer sind jetzt noch rund 450 Dauerkarten dazugekommen. Bis zum 31. Januar 2014 hat man noch die Möglichkeit, einen Stammplatz für die Rückrundenheimspiele in der Trolli ARENA käuflich zu erwerben. Um hier ein wenig Power reinzubringen, hat die Spielvereinigung jetzt die  „Mission 7.000“ gestartet. Klingt ziemlich abgespaced:

„Unterstützt die Mannschaft in der spannenden Rückrunde und steht fest hinter dem Team von Trainer Frank Kramer. Nach der sensationellen Hinrunde können wir auch in den letzten 15 Spielen Eure Unterstützung gebrauchen. Verwandelt die Trolli ARENA in einen Hexenkessel und helft mit in den 7 verbleibenden Heimspielen. Highlights gibt es genügend: Unter anderem empfangen wir Union Berlin, 1860 München und Fortuna Düsseldorf, oder gleich zu Beginn beim Heimspielauftakt Karlsruhe (aktuell vier Punkte hinter dem Kleeblatt auf Rang vier).“

Die Rückrunden-Dauerkarte gibt es übrigens schon ab 65 Euro (Stehplätze auf der Nordtribüne Blöcke 2 – 4 und Block 12 sowie auf der Südtribüne „Der Lohner“). Weitere Informationen und das Bestellformular finden interessierte Kleeblattfans auf einer Extra-Seite der SpVgg-Homepage.

Wir präsentieren: unser Ehren-Greuther-Weib

2013 ist vorbei – wir Greuther-Weiber blicken nach vorne. Das Kleeblatt steht gut da im Augenblick und hat nach der Weihnachtspause wieder mit dem Training begonnen. Heute Abend geht es in Frankfurt beim Hallenturnier auch spielerisch wieder los, allerdings nur für einen Teil des Teams. Wir hoffen auf eine baldige Rückkehr und den Einsatz von Nikola Djurdjic, der das Ganze noch mit ein paar Toren garnieren könnte. Und dann – warum sollte die Spielvereinigung nicht wieder ins Fußball-Oberhaus aufsteigen? Ob alle Fans das wirklich wollen, wohin das führen würde und ob die Mannschaft das von der Vereinsspitze aus überhaupt darf, sei im Augenblick mal dahingestellt. Das Jahr ist noch jung, die Rückrunde ebenfalls. Gegen Ende der Spielzeit ist unsere Mannschaft jedoch früher schon öfter in eine Art Schockstarre verfallen, als sie dem Aufstieg schon zum Greifen nahe war. Mit einer Ausnahme bisher – wie das ausging, ist ja hinlänglich bekannt.

Wir sagen: Ja, probiert es noch einmal, habt zum Beispiel den FC Augsburg vor Augen, der den Klassenerhalt auch immer wieder hinkriegt, selbst wenn er nur ein kleines Licht ist in der Ersten Bundesliga. In Zeiten wie diesen gibt es keine Chancengleichheit mehr im Fußball, nach Bayern München kommt erst mal lange nichts. Auf diese Überflieger-Geldbeutel braucht ihr nicht zu schielen. Es gibt andere gute, redlich kämpfende Mannschaften in der Liga, mit denen es reizvoll ist, seine Kräfte zu messen – noch haben wir nicht (ganz) spanische Verhältnisse erreicht. Gott sei Dank!

Wir Greuther-Weiber unterstützen euch auch im neuen Jahr, so gut wir können. Wie der Name „Greuther-Weiber“ schon sagt, sind wir weibliche Fans. Doch heute möchten wir jemanden zum Ehren-Greuther-Weib machen, obwohl er ein Mann ist. Es handelt sich um Raimund Kirch, den Chefredakteur der „Nürnberger Zeitung“. Er wird hier keine Blog-Beiträge schreiben, aber bei ihm handelt es sich, wie auf dem Foto zu sehen, um einen echten „Greuther“- bzw. „Kräuter“-Fachmann (im Fränkischen ist, zumindest phonetisch betrachtet, der Unterschied bekanntlich nicht so sehr groß!). Raimund Kirch ist – obwohl er das in den Redaktionskonferenzen in Nürnberg nicht so explizit sagen darf – von der Spielvereinigung überzeugt. Er findet es außerdem sympathisch, dass Frank Kramer und die Vereinsspitze erst mal bescheiden zurückhaltend bleiben und das Thema Aufstieg möglichst gar nicht ansprechen.

Weibliche Kräuter-Experten hat man in vergangenen Zeiten ja gerne als Hexen bezeichnet – so weit wollen wir jetzt nicht gehen. Aber Raimund Kirch hat tatsächlich eine Menge Ahnung, wie die einzelnen Heilkräuter einzusetzen sind. Manches von dem Zeug wäre durchaus dazu tauglich, dem Kleeblatt in den kommenden Wochen Flügel zu verleihen. Wäre bestimmt gesünder und auch kostengünstiger als so mancher Energy-Drink!

Die Greuther-Weiber feiern ihren 500. Blogbeitrag

Kaum zu glauben: Das ist der 500. Blogbeitrag der Greuther-Weiber. Gestartet sind wir im Juli 2009, das ist über vier Jahre her. Seitdem schreiben wir – kiki, uwo und sabbel  – über das Wohl und Wehe der Spielvereinigung Greuther Fürth –  aus weiblicher Sicht. Schon beim 300. „Jubiläum“ am 6. Januar 2012 habe ich ja einige bermerkenswerte und einschneidende Ereignisse, die wir bei den Greuther-Weibern thematisiert hatten, in meinem Posting Revue passieren lassen. Damals stand das Kleeblatt kurz vor dem Start in die Rückrunde nach der Winterpause. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass die folgenden Monate zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Spielvereinigung werden sollten: Sie gewann Spiel um Spiel und schaffte es in einer spannenden Endphase, aus ihrem Image der „Unaufsteigbaren“ endlich in die Erste Liga aufzusteigen. Maßgeblich waren neben dem damaligen Trainer Mike Büskens Spieler wie Edgar Prib, Stephan Schröck, Max Grün und eine hervorragende Teamleistung am Erfolg beteiligt. Und Torschützenkönig sollte auch ein Kleeblatt werden: Olivier Occean.

Aber auf den glücklichen Aufstieg in die Bundesliga folgte eine Saison, die den Fürther Fans, dem Verein und allen Spielern an die Substanz ging und dann nach 34 Spieltagen im Abstieg endete. Wir Greuther-Weiber haben immer versucht, die Mannschaft mit aufbauenden Blogbeiträgen und manchmal auch berechtigter Kritik zu motivieren. Über die zahlreiche positive Resonanz auf unsere Arbeit haben wir uns immer sehr gefreut. Und auch andere Medien wurden durch unseren Greuther-Weiber-Blog auf die Stadt Fürth und die Spielvereinigung aufmerksam. Ich erinnere nur an das Interview mit einem Clubfan für die BR-Sendung „Kipfenberg“.

500 Blogbeiträge – das hat uns Spaß gemacht. Und so, wie das Kleeblatt in die Saison 2013/14 gestartet ist, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass aus den Abgestiegenen bald wieder Bundesliga-Aufsteiger werden. Eines ist sicher: Die Greuther-Weiber begleiten den Verein dabei!