Wiedersehen mit Ex-Teamkollegen

Am kommenden Sonntag, 20. Oktober, empfängt um 13.30 Uhr die Spielvereinigung den FC St. Pauli in der Trolli Arena – eine Mannschaft, mit der die Kleeblattfans auf freundschaftlichem Fuß stehen. Nichtsdestotrotz werden die Kleeblatt-Profis natürlich alles daran setzen, um das Spiel zu gewinnen. Vor allem nachdem die Partie gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:2 verloren ging. Die Hamburger stehen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und müssten eigentlich zu schlagen sein! Mindestens 14.000 Zuschauer werden erwartet. Ist das Wetter gut, werden sicher noch einige Zuschauer spontan den Weg zum Ronhof einschlagen.

Die Fürther Fans sind auf jeden Fall auf das Wiedersehen mit Christopher Nöthe (Foto) gespannt. Er war vier Jahre lang im Fürther Kader bevor er in dieser Saison zum Millerntor wechselte. Auf der St.-Pauli-Website kommentiert Nöthe die Begegnung mit seinem Ex-Verein so :
„Für mich wird es ein ganz normales Spiel und kein emotionales Highlight… Der Höhepunkt meiner Zeit in Fürth war natürlich der Bundesliga-Aufstieg im Sommer 2012. Die vergangene Saison kann man aber als Tiefpunkt bezeichnen“.

Nöthe verweist auch auf den im Sommer vollzogenen Umbruch der SpVgg, als 19 Spieler den Verein verließen und 14 Neuzugänge präsentiert wurden. Entsprechend wird Nöthe seinem Cheftrainer Michael Frontzeck auch „kaum Tipps geben können“, denn viel mehr als er wisse er auch nicht über den aktuellen Kader.
Außer mit Christopher Nöthe wird es am Sonntag auch zum Wiedersehen mit Bernd Nehrig und Rachid Azzouzi kommen. Der ehemalige Spieler und spätere Kleeblatt-Manager ist ja seit 2012 Sportdirektor bei FC St. Pauli.

Glücklicher Kleeblatt-Sieg beim VfB Stuttgart

Das heutige Spiel gegen den VfB Stuttgart endete mit einem glücklichen 2:0-Sieg des Kleeblatts. Die Schwaben waren jedoch von Anfang an die bessere Mannschaft, obwohl sie auf ihren Gelb-gesperrten Superstar Vedad Ibisevic verzichten mussten. Aber sie konnten die zahlreichen Chancen einfach nicht verwerten. Ähnlich, wie es dem Kleeblatt in dieser Bundesliga-Saison oft ging. Das Pech des VfB spitzte sich in der 51. Minute zu, als Gotoku Sakai beim Trubel vor dem Fürther Tor ein Eigentor schoss. Dieses 1:0 erinnerte mich fatal an das CL-Eigentor des FC Barcelona in dieser Woche in der Partie gegen den FC Bayern München. Aber heute verdrehte es eigentlich die realen Kräfteverhältnisse. Obwohl – und das will ich deutlich betonen: Das Kleeblatt war taktisch diszipliniert, hatte eine ausgesprochen gute Abwehr, und man merkte der Mannschaft wirklich nicht an, dass sie moralisch – nach dem sicheren Abstieg – eigentlich am Ende sein müsste.
Nein, die Fürther kämpften vielmehr mit Bravour und hatten gerade in der zweiten Halbzeit einige gute Chancen. Richtig spannend wurde es für die ca. 800 angereisten Kleeblattfans (insgesamt 48.300 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena), als es in der 74. Minute zu einer schwer durchschaubaren Entscheidung von Schiedsrichter Guido Winkmann kam: Rote Karte für Antonio Rüdiger wegen Nachtretens gegen Felix Klaus – und ein Elfmeter für die Spielvereinigung. Bernd Nehrig legte sich den Ball zurecht, schoss schwach, und der Stuttgarter Keeper Ulreich wehrte erfolgreich ab. Kein Tor.
Dann konnte Ilir Azemi nur neun Minuten, nachdem er für Felix Klaus eingewechselt worden war, doch noch ein zweites Tor erzielen: Fürstner spielte einen Pass auf Prib, der war frei vor Ulreich und gab an den mitgelaufenen Azemi ab, der ins leere Tor traf.
Ein glücklicher Sieg für die Spielvereinigung in einem zeitweise kuriosen Spiel. Egal, drei Punkte, und das ist mal wieder ein gutes Gefühl für das Kleeblatt und uns Fans. Nächste Woche kommt der SC Freiburg in den Ronhof – wir hoffen ja nach wie vor auf den ersten Heimsieg!

Motivationsschub aus Ghana

Mit dem Engagement von Gerald Asamoah bei der Spielvereinigung haben Mike Büskens und Helmut Hack eventuell eine geniale strategische Entscheidung getroffen. Der Ghanaer ist erst seit wenigen Tagen ein Weiß-Grüner, hat sich aber offensichtlich schnell in die Mannschaft integriert. Denn beim ersten Testspiel in der Winterpause gegen den Erstligisten FC Augsburg hat Asamoah gleich demonstriert, dass man mit ihm rechnen kann: Er wurde in der 68. Minute vom Trainer eingewechselt  – mit Riesenapplaus von 4800 Zuschauern empfangen – und war maßgeblich an den beiden Fürther Toren von Christopher Nöthe (75. Minute ) und Bernd Nehrig in der letzten Minute beteiligt.

Mir gefällt an Asamoah vor allem seine positive und freundliche Ausstrahlung. „Typisch Frau“, mag so mancher Mann erwidern. „Die kauft ein Auto auch nur wegen der Farbe.“ Ich schätze an Asamoah, dass er sich für sein neues Team nicht nur als Akteur auf dem Spielfeld, sondern auch bei Unstimmigkeiten mit dem Schiedsrichter einsetzt. Da werden missverständliche Entscheidungen des Referées diskutiert, von seiner Erfahrung als Bundesliga- und Nationalspieler kann das Kleeblatt-Team nur profitieren.

Was ist mit dem Ruck, den ich schon öfter gefordert habe, der durch die spielerisch zwar talentierte, oft aber nicht gerade mit Selbstvertrauen ausgestattete Mannschaft gehen soll? Vielleicht ist Gerald Asamoah dafür genau der Richtige, wenn ja, dann kam er zum idealen Zeitpunkt. „A point“ würde man beim Steak sagen!

Für das Kleeblatt wird es – nach weiteren Freundschaftsspielen – erst am Freitag, 3. Februar, um 18 Uhr mit dem Spiel gegen Dynamo Dresden wieder so richtig ernst. In der Rückrunde ist es entscheidend, gleich von Anfang an den zweiten Tabellenplatz zu halten und sich nicht von ambitionierten Verfolgern fressen zu lassen.

Und am 8. Februar steht mit dem Viertelfinalspiel im DFB-Pokal gegen 1899 Hoffenheim dann der nächste Knaller auf dem Programm. Mal sehen, ob bis dahin Asamoah zur festen Größe im Kader avanciert ist. Denn dann… Nein, ich will gar nicht weiter ins Detail gehen.

Ein stürmischer Abend: 5:0 fürs Kleeblatt!

Wenn das kein wilder Abend war! Schon in der zweiten Minute schießt Christopher Nöthe das Eröffnungstor und startet damit durch für vier weitere Tore seiner Mannschaft. Das Kleeblatt hat völlig verdient 5:0 gegen Union Berlin gewonnen – (sorry, mein Patenkind ist Berliner und Union-Fan) – und liegt jetzt auf Tabellenplatz zwei. Unser Dank geht aber auch an die Elf von Paderborn, die Fortuna Düsseldorf mit 3:2 besiegt hat. Also: Die Spielvereinigung hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer – und in die Winterpause gehen die Fans mehr als relaxt.
Das Tief Joachim prophezeite einen orkanartigen Abend – und die Vereinsführung des Kleeblatts hat vermutlich noch lange gebibbert, ob Christian Dindert um 18 Uhr die Begegnung auch wirklich anpfeifen würde. Aber es hat sollen sein. Die gut 7000 Zuschauer in der Trolli ARENA wurden dann auch für ihre Treue belohnt. Fünf Tore bei Wind und Wetter, Sturm und starkem Regen. Zwei Tore erzielte Christopher Nöthe (im Bild). Bernd Nehrig beinahe auch, aber sein erstes wurde als Eigentor des Union-Berliners Madouni gewertet. Eines ging auf das Konto von Stephan Schröck. Olivier Occean kam heute nicht richtig zum Zug. Zumindest die Vorlage für das Eröffnungstor ging auf sein Konto. Mike Büskens hatte versucht, im Vorfeld mit markigen Sprüchen Stimmung zu machen: „70 bis 80 Prozent werden nicht reichen, sondern Vollgas, volle Pulle.“
O.k., wir feiern heute Abend mit einem Glas Champagner den hohen Sieg. Und freuen uns auf das DFB-Derby am Dienstag, 20. Dezember, um 19 Uhr (leider) im Frankenstadion in Nürnberg. Egal, die Kleeblätter verfügen jetzt über breite Schultern und genug Selbstvertrauen, um die brisante Partie gegen den Erzfeind zu gewinnen.
Wie Greuther-Weib uwo das Derby einschätzt und welches Ergebnis sie wohl tippt, das könnt Ihr im nächsten Blogbeitrag lesen.

 

Kleeblatt: Auf den letzten Drücker!

Die einen empfinden es als positiv, andere haben jedoch keine Nerven wie Drahtseile und waren bis zum Schluss gestresst: Die Spielvereinigung hat es wieder mal spannend gemacht und das Spiel in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den Fußball- Drittligisten Eintracht Braunschweig erst in der vorletzten Minute für sich entscheiden können.

Vor knapp 17 000 Zuschauern entpuppte sich die  klassenniedrigere Eintracht – die bislang in drei Ligaspielen ungeschlagen ist – als ziemlich gleichwertiger Gegner. Die Niedersachsen waren deutlich schneller und laufstärker als die Kleeblätter, zeigten Kampfgeist bei den Zweikämpfen und hatten vor allem in der zweiten Halbzeit einige gute Torchancen, die sie aber in der regulären Spielzeit nicht verwandeln konnten. In der Verlängerung schoss Bernd Nehrig in der 91. Minute endlich das ersehnte Tor zur Fürther Führung, der Braunschweiger Mathias Fetsch glich in der 106. Minute aber aus, und alles sah nach einem Elfmeterschießen aus.

Greuther_Tor_HaasDoch der Mittelfeldspieler Leonhard Haas traf dann in der 119. Minute ins Tor der Braunschweiger (auf dem Foto freut er sich über seinen Erfolg) und machte für das Kleeblatt den Einzug  in die 2. Runde des DFB-Pokals perfekt. „Wir haben etwas Glück gehabt“, gab Manager Rachid Azzouzi zu. Aber Glück haben oft vor allem die Tüchtigen. Leider gab es mal wieder viele gelbe Karten – auf beiden Seiten.

Auf jeden Fall eine Zitterpartie zu Beginn der neuen Kleeblatt-Saison. Aber letztendlich ist alles gut gegangen, und wir sind auf die Begegnung am Sonntag, 22. August, ab 13.30 Uhr in der Trolli ARENA gegen den Karlsruher SC gespannt. Da startet für unseren weiß-grünen Verein die Bundesliga-Saison. Und die Devise heißt ja – bekanntlich – mal wieder: Aufstieg in Liga 1.

So sehen Sieger aus!

Klasse! Viel besser hätte der Einstand von Mike Büskens in Fürth kaum sein können! Dass die SpVgg den Tabellenführer mit 3:0 besiegt hat, ist sicher zu einem großen Teil seiner Trainerleistung zuzuschreiben. Büskens scheint das Team wieder in die Spur zurückgebracht zu haben – so kennen wir unser Kleeblatt normalerweise seit Jahren, und so wollen wir es auch weiterhin sehen!

20100116_spvgg_fck_2072Natürlich war es nicht der neue Coach allein, der den Sieg zustande gebracht hat. Die Elf  in Grün-Weiß hat insgesamt spielerisch überzeugt und konnte gegen Ende der Partie so richtig auftrumpfen. Und das gegen keinen Geringeren als die „Roten Teufel“ aus Kaiserslautern, die zuletzt fast unbesiegbar schienen.

Der einzige Schatten, der auf die Partie im Ronhof fiel, war das unfaire Verhalten der Lauterer Fans, die unseren Keeper Stephan Loboué mit Schneebällen bewarfen – wahrscheinlich aus Frust über die schlechte Leistung der eigenen Mannschaft. Deren Spieler mussten schließlich selbst ihre Anhänger beschwichtigen. Dazu kann ich nur sagen: Man muss auch mal verlieren können und sollte das sportlich nehmen. Offenbar haben bei den Pfälzern nicht nur die Spieler einen „teuflischen“ Charakter, sondern auch die Fans.

Und noch eine unschöne Begleiterscheinung hatte das Spiel: Sami Allagui wurde durch Foulspiel verletzt und zog sich eine Knieprellung zu – ausgerechnet mein Lieblingsspieler! Hoffentlich kann er die Blessur schnell wegstecken.

Besonders überzeugt hat mich wieder einmal Bernd Nehrig, der nicht nur beim Foul-Elfmeter den Ball sicher zum 2:0 im Kasten versenkte, sondern auch das 3:0 erzielte, nachdem er genau zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle gelaufen war. Auch Nicolai Müller, der in der ersten Halbzeit dafür gesorgt hatte, dass unser Kleeblatt in Führung ging, hatte einen guten Riecher und gefiel mir sehr gut.

Tja, da kann man nur wünschen, dass es jetzt wieder aufwärts geht mit unseren Jungs! Wenn sie so weitermachen, dürfte eigentlich nichts schiefgehen. Wir Greuther-Weiber schauen schon mit Freude den nächsten Wochen entgegen!

Kleeblätter mit gestärktem Rückgrat

Was ist eigentlich an einem gesunden Selbstbewusstsein so schlimm? Die Spielvereinigung hat im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 1:0 gegen den Erstligaclub VfB Stuttgart gewonnen, damit die Schwaben aus dem Pokal geworfen, und sie kann jetzt mit einem starken Rückgrat in die nächsten Begegnungen gehen.

Und das wird sie auch tun! Morgen tritt die Mannschaft gegen Rot-Weiss Ahlen an, die im Moment auf dem letzten Platz der 2.Bundesliga stehen. Trainer Benno Möhlmann sieht die Situation realistisch: „So kurz nach dem Erfolg im Pokalspiel müssen wir körperlich und geistig in guter Verfassung sein. Aber ich sehe uns schon in der Lage, über 90 Minuten hohes Tempo gehen zu können. Das Spiel in Ahlen ist keine einfache Aufgabe, denn die Mannschaft will da unten raus. Wir müssen dagegenhalten und uns konzentriert und diszipliniert an unsere Grenzen herantasten“.

Klar, wer ist hier anderer Meinung?  Und: Möhlmann sieht die Kleeblätter in der Favoritenrolle. „Aber dem können und wollen wir uns nicht entziehen. Vielmehr können wir selbstbewusst auftreten, mit der nötigen Konzentration und der absoluten Bereitschaft.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Mannschaft hat sich heute Nachmittag auf den Weg nach Ahlen gemacht. Bernd Nehrig, Kim Falkenberg und auch Stephan Fürstner laborieren noch an kleinen Wehwehchen. Leo Haas konnte die Reise nach Ahlen wegen Achillessehnen-Beschwerden nicht mit antreten. Möhlmann hat deshalb Ante Serdarusic und Marino Biliskov wieder in den Kader berufen. 

Morgen ist Halloween. Die Kleeblätter werden in Ahlen aber nicht von allen guten Geistern verlassen sein, sondern bestimmt wieder ein Stück in der Tabelle raufklettern.

Fürth auf dem Weg zum DFB-Pokal

a-znk-pho-20091028_071847-26Nun ist es also geschafft, und der Gewinn des DFB-Pokals ist ein Stückchen näher gerückt. Für viele völlig überraschend hat die Spielvereinigung das Achtelfinale gegen den – vermeintlich – überlegenen VfB Stuttgart mit 1:0 gewonnen.

Die schwäbische Erstliga-Mannschaft, die ja auch in der Champions League spielt, hatte gleich in der 3. Minute eine Tormöglichkeit. Aber ausgerechnet der ehemalige VfB-Spieler Bernd Nehrig brachte die Kleeblätter dann in der 32. Minute in Führung. Diesen Spielstand rettete die Fürther Mannschaft in die zweite Halbzeit, in der die Stuttgarter versuchten, mit spielerischer Überlegenheit und Erfahrung wieder ins Spiel zu kommen. Und das gelang auch. Aber trotz zahlreicher Torchancen konnte die Babbel-Elf keinen Treffer landen. Zum Schluss gewann dann das Team, das zwar weniger Torchancen hatte, aber eine verwandeln konnte. Wie auch beim Spiel gegen Union Berlin zeigten die Fürther Mut und kämpferischen Einsatz. Und feierten ihren Sieg mit Begeisterung!

Was kann ein Greuther-Weib jetzt anmerken?

1. Die Fürther Mannschaft ist – im besten Sinne – unberechenbar.

2. Stuttgarts Trainer Markus Babbel wird wohl bald über die Klinge springen.

3. Das Playmobil-Stadion war mit 11800 Zuschauern – mal wieder – nicht ausverkauft. Was ist mit den Fans los?

4. Der nächste Pokalgegner heißt? Wissen wir noch nicht, aber gegen Bayern München wäre ja nichts einzuwenden. Ich will nur ganz beiläufig an den 1:0-Sieg des TSV Vestenbergsgreuth im Jahr 1994 erinnern, der eine arrogante Bayern-Mannschaft aus dem Pokal kickte.

5. Das Management der Spielvereinigung freut sich über die ca. eine Million Euro an TV-Einnahmen in der Vereinskasse.

6. Hält der Enthusiasmus der Kleeblätter auch für die nächsten Spiele in der Bundesliga?

Trainingslager wird zum Lazarett

Bei der Wahl ihres Trainingslagers haben sich die Fürther nicht lumpen lassen. Nach Tirol hat es das Kleeblatt verschlagen, ins malerische Kitzbühel. Trainiert wird auf einem wunderschönen Rasenplatz mit direktem Blick auf die Berge, man schläft und speist im Vier-Sterne Hotel Kitzhof. Klingt irgendwie mehr nach Aktivurlaub als nach knallharter Saisonvorbereitung, oder?
Bislang allerdings scheint sich das Trainingslager eher zum Lazarett zu entwickeln. Von Anfang an war der Kader ja schon nicht gerade groß, der nach Österreich mitkam. Nur 16 Feldspieler konnte Möhlmann für die acht Tage in Tirol einchecken; das war eigentlich anders geplant, zumal er bei den insgesamt drei anberaumten Testspielen gerne personell ein bisschen durchgemischt hätte. Doch wie das häufig so ist im Leben, kam zum fehlenden Glück auch noch Pech dazu. Nachdem Innenverteidiger Martin Meichelbeck aus familiären Gründen wie es heißt, zwischenzeitlich abreisen musste, droht Thomas Wörle, der ja schon seit längerem an einer Erkrankung des Immunsystems leidet, gar der Totalausfall. Und dann hat es jetzt auch noch Bernd Nehrig erwischt, der einen Schlag aufs Sprunggelenk verpasst bekam. Beim Testspiel gegen Panathinaikos Athen (Endstand 1:2) zogen sich außerdem Kim Falkenberg als auch Sami Allagui einige Blessuren zu.
Bleibt nur zu hoffen, dass alle Kränkelnden und Verletzten bis zur Heimreise noch ganz viel frische Tiroler Luft einatmen und sich im sicherlich luxuriösen Wellnessbereich des Hotels schnell wieder aufpäppeln lassen. Lange ist es schließlich nicht mehr hin bis zum Saisonstart.