Alle in Weiß zur Saisoneröffnung!


Das erste Spiel der Saison 2018/19 kommt immer näher. Am Samstag, 4. August, ist es endlich so weit: Die Spielvereinigung empfängt um 15.30 Uhr den SV Sandhausen zu Hause im Ronhof. Schon diese erste Begegnung verspricht spannend zu werden, die Sandhausener haben die letzte Spielzeit immerhin auf dem 11. Tabellenplatz abgeschlossen.
Die ganze Stadt Fürth stimmt sich nach und nach auf den Start in der Zweiten Liga ein. Der Fanklub Stradevia 907 (Ableitung vom Italienischen: Strada della Vita = Straße des Lebens. Im weitesten Sinne steht „Stradevia“ für den Lebensweg, den die Klubmitglieder mit/für der/die SpVgg und die Kleeblattstadt gehen. 
907 steht für den Anfang der Postleitzahl Fürths) appelliert an alle Kleeblattfans, zum Saisonauftrakt und zum DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund am 20. August in Weiß zu kommen. Tragt euren Teil dazu bei, dass gegen den SV Sandhausen der Sportpark gut besucht ist und gegen den Champions League Teilnehmer aus Dortmund nicht gelb, sondern weiß die dominierende Farbe im Ronhof ist, so steht es auf der Website der Stradevia 907. Zu diesem Zweck hat Stradevia einen kurzen Videoclip produziert, der beim Ansehen Gänsehautgefühle hervorruft.  Vielleicht gelingt es auf diese Art ja, dass möglichst viele Fußballfans nicht nur Dauerkarten, sondern auch Tagestickets kaufen und dann beim Saisonstart mit weißer Kleidung zahlreich im Stadion erscheinen. Denn das hätten sie doch verdient – unsere Kleeblatt-Profis!

Kleeblatt-BVB: DFB-Pokalspiel im Ronhof und Free-TV

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland die Gruppenphase nicht überstanden. Das Thema haken wir ab. Und konzentrieren uns ab jetzt wieder mehr auf die Mannschaft, die einem echten Fürther wirklich am Herzen liegt: die Spielvereinigung.

Der Spielplan für die Saison 2018/19 wurde heute bekannt gegeben, die genauen Spielansetzungen folgen demnächst. Bei den Spielern tut sich beinahe täglich etwas. Für uns Greuther-Weiber war bei den Abgängen die wichtigste Meldung, dass Khaled Narey kein Kleeblatt mehr ist, sondern ab sofort im Kader des Bundesliga-Absteigers Hamburger Sportverein steht. Schade, wir waren immer von Narey angetan, wenn er über einen der beiden Flügel mit rasantem Tempo den Ball in Richtung gegnerisches Tor bewegte. Dass er dann bei den Abschlüssen meist nicht so erfolgreich war – die Kugel oft weit übers Tor schoss – wollen wir hier nicht weiter kommentieren.
Eine tolle Information für alle Kleeblattfans ist die Nachricht, dass… weiter lesen

Zwiespältiges Losglück fürs Kleeblatt

Die erste DFB-Pokalrunde wurde am Freitagabend ausgelost: Die Spielvereinigung trifft auf den Spitzenverein Borussia Dortmund. Die Partie im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer wird (wie alle 32 Begegnungen der ersten Runde) zwischen dem 17. und 20. August stattfinden. Nicht nur Kleeblattfans denken dabei an das spannende DFB-Herzschlag-Halbfinale gegen den BVB im März 2012 – bei der Erinnerung durchlebt man ein Wechselbad der Gefühle.
Und jetzt also wieder Borussia Dortmund! 2012 glänzte der BVB noch mit Namen wie … weiter lesen

MICHAEL-Talk mit Helmut Hack: Das Wichtigste im Leben

St_Michael_Fuerth_ChorraumWer sich morgen Abend nicht das Europa-League-Viertelfinale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Liverpool im Fernsehen ansieht (das ja ein emotionales Sport-Highlight wird, weil der aktuelle Trainer des Kultvereins an der Anfield Road –  „The Normal One“ Jürgen Klopp – sieben Jahre lang bis Oktober 2015 erfolgreicher Trainer des BVB war), der sollte nicht den MICHAEL-Talk „Das Wichtigste im Leben“ verpassen. Am Donnerstag, 7. April, 19.30 Uhr, lädt die Gemeinde St. Michael in der Altstadt Fürths prominente Gäste aus Religion, Wirtschaft, Medizin und Politik ins Gemeindezentrum „Grüne Scheune“, Kirchenplatz 7, in unmittelbarer Nähe der Fürther Gustavstraße ein. Mit dabei – und deshalb ist die Diskussion auch für Kleeblattfans besonders interessant – ist Helmut Hack. Er war Geschäftsführer der Martin Bauer Group und ist seit Jahren Präsident der Spielvereinigung. Hack spielte selber Fußball und hat sich in der Regionalpolitik engagiert.
Außer ihm werden weitere Promis aus ihrem Blickwinkel erzählen und diskutieren, worauf es ihnen (und uns) wirklich im Leben ankommen sollte – und wie sie persönlich dazu stehen. Die weiteren Gäste sind Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof des Kirchenkreises Nürnberg. Neben der Theologie waren Regie und Dramaturgie ein Teil seiner beruflichen Tätigkeit. Außerdem Professor Jens Klinge, Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Fürth, und Petra Guttenberger, Abgeordnete des Bayerischen Landtags.
Pfarrer Volker Zuber wird als Initiator die Veranstaltung moderieren. Und dabei natürlich auch seine eigene Überzeugung zum Thema vorstellen.

Ich denke, das wird eine aufschlussreiche Gesprächsrunde, an der sich auch die Besucher aktiv beteiligen sollen. Viele der Gesprächsrunden mit Pfarrer Volker Zuber haben ja spannende und kontroverse Themen. Zuber geht übrigens Anfang Mai dieses Jahres in den Ruhestand. Aus diesem Grund lädt er auch zu seiner Verabschiedung am Himmelfahrtstag, 5. Mai, um 17.00 Uhr zu einem Gottesdienst und anschließenden Empfang nach St. Michael ein.
Weitere Infos zum morgigen MICHAEL-Talk sind auf der Website von St. Michael (der habe ich das Foto des Kirchen-Chorraumes entnommen).

Am Rosenmontag: Feiern bis zum Morgengrauen?

greutherweib_ramsauDie zehn Tage zwischen dem letzten Zweitligaspiel zu Hause gegen den FC Ingolstadt (0:1) und der nächsten Begegnung am Rosenmontag gegen den FC St. Pauli ist für mich die ideale (da Kleeblatt-fußballfreie) Zeit, um in die Berge zum Langlaufen zu fahren. Und ich werde heuer in Ramsau am Dachstein – im Gegensatz zum letzten Winterurlaub – mit idealen Schnee- und Wetterbedingungen belohnt: dunkelblauer Himmel, Sonne pur und hervorragender Pulverschnee.
Gefreut hat mich heute Morgen auch die Nachricht, dass der erste Sieg von Borussia Dortmund offenbar kein einmaliger „Ausrutscher“ war. Die Mannschaft hat gestern gegen Mainz mit 4:2 gewonnen (wobei das erste Tor der Mainzer schon in der ersten Minute gefallen war). Damit hat der BVB die Abstiegszone mit Tendenz nach oben verlassen. Ob die Spielvereinigung es der ehemaligen Topmannschaft nachmacht, zeigt sich am kommenden Montag. Die Erfolgsbilanz der Kleeblätter in dieser Saison ist bisher mehr als dürftig. Aktuell liegen sie auf Platz 14. Ein (eigentlich) weiß-grüner Fan zu Hause in Fürth aus dem 3. Stock prophezeite schon, dass sowohl Dortmund als auch die SpVgg absteigen werden. Aber da sieht er wirklich zu schwarz.
Das Spiel am Montag um 20.15 Uhr gegen den FC St. Pauli wird zeigen, ob sich das moralisch stark gebeutelte Team von Trainer Frank Kramer gegen den Tabellenletzten durchsetzen kann. Die Kritiken nach dem letzten Spiel gegen Ingolstadt waren vernichtend. Da war von „katastrophalem“ Fußball genauso die Rede wie von dilettantischem Angriff und mangeldem Durchsetzungsvermögen.
Also: Am Montagabnd tritt das Kleeblatt am Millerntor in Hamburg an. Die Spielvereinigung ist historisch gesehen nicht gerade der Lieblingsgegner des FC St. Pauli: Gegen keine andere Mannschaft setzte es für die „Kiezkicker“ in Liga zwei so viele Niederlagen (9) wie gegen die SpVgg Greuther Fürth. Außerdem ist das Kleeblatt auch für mehr Pauli-Gegentreffer (39) im Unterhaus verantwortlich als alle anderen Vereine. Das Hinrundenspiel Anfang September 2014 hat das Kleeblatt in Fürth mit 3:0 gewonnen!
Ich bin gespannt und werde von der Steiermark aus im Fernsehen das Spiel verfolgen. Wenn das Kleeblatt seine schlechte Serie mit einem Auswärtssieg und einigen Toren stoppen kann, dann bin ich zuversichtlich, dass der Verein seine Durststrecke erst mal überwunden hat.

Bengalos beim Derby: Jetzt muss das Kleeblatt bluten

Wir erinnern uns alle an das letzte Lokalderby gegen den Club im Grundig-Stadion Nürnberg am 20. Dezember vergangenen Jahres: Das Spiel ging unentschieden 0:0 aus, es verlief entgegen aller Unkenrufe im Vorfeld im Großen und Ganzen friedlich. Naja, es war eben Vorweihnachtszeit.
Den einzigen „Ausrutscher“ leisteten sich Fans im Fürther Block. Wohl aus allgemeinem Frust und aufgestauter Aggression gegen den Erzfeind aus der Nachbarstadt zündeten einige Kleeblattanhänger vor dem Anpfiff und während des Spiels grüne Rauchbomben und bengalische Feuer. Damit sorgten sie bei den 47.500 Besuchern für Unmut. Deshalb wurde die Spielvereinigung am Mittwoch vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt. Die Begründung lautet: „Fortgesetztes unsportliches Verhalten der Kleeblatt-Fans im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg“.
Aber es hat noch weitere Bundesliga-Vereine erwischt: Auch Hannover 96 ist für das Fehlverhalten einiger Anhänger zu einer Strafzahlung in Höhe von 20.000 Euro verurteilt worden. Sportlich war es ein Spektakel, als sich Werder Bremen und Hannover 96 am 13. Dezember 2014 mit 3:3 trennten. Zwei Gästefans konnten das Geschehen allerdings nicht genießen. Nachdem 96-Anhänger vor dem Anpfiff fünf Böller gezündet hatten, erlitten sie ein Knalltrauma. Außerdem hatte die Jacke eines Zuschauers „durch einen pyrotechnischen Gegenstand“ Schaden genommen, wie der DFB mitteilte.
Und noch zwei Erstliga-Klubs müssen für das Fehlverhaltens ihrer Fans bezahlen: Das Sportgericht verurteilte den FC Schalke 04 zu einer Strafe von 60.000 Euro für gleich drei Fehltritte der Gelsenkirchener Anhängerschaft. Schalkes Erzrivale Borussia Dortmund wird ebenfalls zur Kasse gebeten: Wegen mangelnden Schutzes des Gegners und eines Schiedsrichters – jeweils in Tateinheit mit unsportlichem Verhalten – muss der derzeitige Tabellen-Vorletzte 17.500 Euro berappen.

Insgesamt sind solche Fan-Aktionen also nur negativ: Sie kommen die Vereine teuer zu stehen und schaden dem Image der Klubs und des Fußballs im Allgemeinen!

CL-Achtelfinale für uns Fürther spannend

Heute Abend werde ich ab 20.45 Uhr vor dem Fernseher sitzen und mir das Champions-League-Achtelfinale zwischen Borussia Dortmund und Zenit St. Petersburg anschauen. Mit dabei ist natürlich der Feind in meinem Haus. Oh, nein, werden manche von Euch denken. Jetzt geht das wieder los, die Affinität zwischen einem Greuther-Fürth-Fan und einem BVB-Fan. Mitnichten, da seid Ihr ganz schief gewickelt. Heute geht es mir vielmehr um einen wichtigen Funktionär des russischen Vereins: um Dietmar Beiersdorfer. Er – und jetzt wird mancher von Euch staunen – ist ein waschechter Fürther.

Dietmar Beiersdorfer wurde im November 1963 in Fürth geboren, er ist ehemaliger aktiver Fußballspieler und seit August 2012 Sportdirektor von Zenit Sankt Petersburg. In seiner Jugend spielte der Franke beim TSC Cadolzburg, dem TSV Altenberg, dem ASV Herzogenaurach und dem 1. FC Bamberg. 1985 wechselte er zum damaligen Oberligisten SpVgg Fürth, ehe er von den Talentsichtern des Hamburger SV entdeckt wurde. 1996/97 spielte Beiersdorfer beim AC Reggiana 1919, einem italienischen Fußballverein aus Reggio nell’Emilia in der Emilia-Romagna. Dessen Frauenabteilung ist aktuell in der Serie A zu finden. (Das wird Greutherweib uwo, die seit gestern für ein halbes Jahr in Italien lebt, sicher freuen!)
Nachdem Beiersdorfer 1997 die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte, kehrte er in den Norden Deutschlands zurück. Dort schloss er sein BWL-Studium erfolgreich ab und arbeitete anschließend als Wirtschaftsprüfer-Assistent. Im August 2002 wurde Beiersdorfer wieder vom Hamburger SV engagiert, wo er als Sportchef tätig war. Er verpflichtete Spieler wie Rafael van der Vaart, Nigel de Jong oder Marcell Jansen. Später bekleidete Beiersdorfer das Amt des Sportlichen Leiters für das Gesamtprojekt Fußball der Getränkemarke Red Bull. Ende August 2012 wurde bekannt, dass Dietmar Beiersdorfer neuer Sportdirektor bei Zenit Sankt Petersburg wird.
Ich muss sagen: Chapeau! Keine schlechte Karriere. Das Team von Zenit St. Petersburg wird für die Borussen aus Dortmund kein unüberwindlicher Gegner sein. Das Hinspiel ging ja bekanntlich 4:2 für den BVB aus. Und ich wage mal zu behaupten:  Die Fürther Komponente „Dietmar Beiersdorfer“ macht die Fußball-Begegnung für Kleeblattfans besonders pikant!

Wieder da: Der „Feind in meinem Haus“

Jetzt ist er also zurückgekehrt, der „Feind in meinem Haus“. Genauer gesagt: Die FeindIN. Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich ja in unserem Greuther-Weiber-Blog darüber geschrieben, dass hier im Haus – bis zu diesem Zeitpunkt eine Hochburg für Emotionen zugunsten der Spielvereinigung – eine junge Frau eingezogen war, die eingefleischter Borussia-Dortmund-Fan ist. Mit ihr habe ich vor dem DFB-Viertelfinale gegen den BVB im Ronhof – das die Fürther bekanntlich leider mit 0:1 verloren haben – ein Interview für „Antenne Bayern“ geführt. Auch nachdem sie aus privatem Gründen nach Nürnberg gezogen war, haben wir uns immer wieder zu wichtigen Fußballereignissen  – wie der Bundesliga-Begegnung SpVgg – Borussia im November 2012 – getroffen.
Seit letztem Samstag wohnt sie jetzt also wieder hier in Fürth in unserem Haus (und hat ihre BVB-Fan-Ecke, siehe Foto, wieder aufgebaut). Ich denke: Das ist ein gutes Omen für die nächsten Monate – vor allem aus fußballerischer Sicht. Vor zwei Jahren ist nämlich die SpVgg trotz Ausscheidens aus dem DFB-Pokal in die erste Bundesliga aufgestiegen. Und der „Feind in meinem Haus“ war immer davon überzeugt, dass es die Kleeblätter schaffen. Sie drückt auch in dieser Saison den Kleeblättern fest die Daumen, dass ihnen der Wiederaufstieg in die Erste Liga gelingt.

Auf jeden Fall werden die nächsten Wochen spannend: Die letzten (entscheidenden) Spiele fürs Kleeblatt, die Frage, ob Borussia Dortmund seinen zweiten Tabellenplatz und somit die Champions-League-Teilnahme erneut schafft. Und außerdem die Fußball-WM im Juni und Juli in Brasilien. Ich wage mal zu behaupten, dass ich mit meiner „Feindin“, die allen im Haus inzwischen ans Herz gewachsen ist, einige aufregende sportliche Momente erleben werde. Und das Schöne ist: Sie spielt selber aktiv Fußball und denkt und fühlt grundsätzlich als echte Sportlerin, d.h. sie ist fair und schätzt echte Leistung. Außerdem: Von ihrem Fußball-Sachverstand kann man noch etwas lernen, und ihre treffenden Kommentare bei den Spielen haben echten Unterhaltungswert. Tja, Frauen und Fußball – das hat schon was!

Jetzt geht Prib also zu Hannover 96!

Es standen supergute Erstliga-Vereine zur Debatte:  Edgar Prib hatte lukrative Angebote von Eintracht Frankfurt und sogar von Borussia Dortmund. Jetzt hat Hannover 96 das Rennen gemacht. Der Fürther Mittelfeldspieler wechselt in der Sommerpause zu den Niedersachsen (die als Tabellenneunte die Saison abgeschlossen haben) und wird dort einen Vierjahresvertrag unterschreiben.
Der neue Verein hat für den Publikumsliebling der Spielvereinigung Vor- und Nachteile. Größter Vorteil ist mit Sicherheit, dass er in Hannover unter Trainer Mirko Slomka bestimmt zum Einsatz kommen wird und nicht – wie es aller Voraussicht nach in Dortmund passiert wäre – sehr oft auf der Reservebank sitzen müsste. Ein Nachteil ist zweifellos, dass Hannover eine ganze Ecke weiter von Fürth entfernt liegt als Frankfurt. Und da Prib möglichst oft in die Kleeblattstadt zu seiner Familie fahren will, ist das in Zukunft für ihn vielleicht beschwerlicher.
Edgar Prib wird den Verein  – so auf der SpVgg-Website zu lesen – mit einem weinenden Auge verlassen:

„Der Abschied aus Fürth fällt mir sehr schwer. Jeder, der mich kennt, weiß, was mich mit der SpVgg verbindet. Ein Teil meines Herzens wird immer für das Kleeblatt reserviert sein. Allerdings muss ich meine Karriereplanung vorantreiben und dafür möchte ich den nächsten Schritt machen. Nach langen Überlegungen habe ich mich für Hannover 96 entschieden.“

Eddy war für das Kleeblatt in den letzten Jahren immer ein wichtiger Spieler. Er war maßgeblich am Aufstieg in die Erste Liga beteiligt und auch in der desolaten Bundesligasaison immer besonders engagiert. Auch bei den Kleeblattfans war er – als Fürther Eigengewächs – ungemein beliebt. So ging er oft nach den Spielen zur Fankurve, um dort mit Anhängern abzuklatschen.
Und wir Greuther-Weiber werden ihn auch vermissen. Denn er war immer wieder gut für einen Beitrag in unserem Blog.

Wird Edgar Prib bald ein Schwarz-Gelber?

Gerade haben sie das Champions-League-Finale in London als glückliche Verlierer hinter sich gebracht – viele Kleeblatt-Fans drückten am Samstag Borussia Dortmund die Daumen. Und jetzt machen sie aus Fürther Sicht wieder von sich reden: Nach Informationen der BILD hat der schwarze-gelbe Verein aus dem Ruhrpott dem Kleeblatt Edgar Prib ein Superangebot gemacht. Angeblich würde der BVB drei Millionen Euro für einen Wechsel von Prib zahlen. Der Verein und Coach Jürgen Klopp waren ja schon im letzten Jahr am Kleeblatt-Star interessiert (unser Foto zeigt Prib, Klopp und BVB-Keeper Weidenfeller nach dem Bundesligaspiel im April 2013 im Ronhof). Sollte der Deal klappen, hätte die Frankfurter Eintracht das Nachsehen – der hessische Mitaufsteiger der Saison 2012/13 hat bislang lediglich gut die Hälfte für Prib geboten.

BILD zitiert den Kleeblattmanager Rouven Schröder so:

„Ich kann bestätigen, dass uns Dortmund ein konkretes Angebot gemacht hat. Wir können Eddy nicht zwingen, dorthin zu wechseln, aber klar ist auch, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen müssen. Wir verlieren ja einen ganz wichtigen Spieler.“

Ob Prib selbst von einem Wechsel zum Bundesligisten Borussia Dortmund so begeistert wäre, wage ich zu bezweifeln. Er hat vermutlich die Befürchtung, dass er ein ähnliches Schicksal erleiden könnte wie viele sehr gute Spieler, die vom FC Bayern München eingekauft wurden und dann bei jedem Spiel (maximal) auf der Ersatzbank sitzen. Für die Kleeblattfans und die Spielvereinigung bleibt es auf jeden Fall spannend, wohin Prib letztendlich geht.