Fürs Kleeblatt geht’s (mal wieder) ums Ganze

Morgen steht der Spielvereinigung keine leichte Begegnung bevor. Die Partie gegen den 1. FC Heidenheim ist das drittletzte Spiel in dieser verkorksten Saison. Und nachdem gestern 1860 München und der VfR Aalen gewonnen und jeweils drei Punkte eingefahren haben, darf sich das Kleeblatt im Abstiegskampf keinen Schnitzer erlauben.

Der FC Heidenheim liegt aktuell auf dem 10. Tabellenplatz. Ein großer Erfolg für den Aufsteiger aus der 3. Liga. Haben die Heidenheimer eigentlich eine Fußball-Vergangenheit? Sie meinen: ja! Zur ihrer „langen Tradition“ steht das auf deren Homepage:

„1910 schlossen sich Voith-Ingenieure zusammen, beendeten das wilde Spiel ohne Regeln auf Wiesen und brachten unter dem Namen VfB Heidenheim erste Strukturen in den Heidenheimer Fußball. Seither erlebte die beliebteste Sportart Deutschlands in der Stadt an der Brenz jede Menge sportliche Höhen und Tiefen. Und das unter den verschiedensten Namen.
Alle Vereine oder Abteilungen beriefen sich jedoch auf das Gründungsjahr 1846, in dem zugegebenermaßen noch keiner an Fußball dachte, nicht einmal im Mutterland des Fußballs, in England. Auch der neue Verein, 1. FC Heidenheim 1846, knüpft an die langjährige Tradition des Sports in Heidenheim an und möchte die Geschichte des Fußballs in Heidenheim weiterschreiben“

Nun denn. Ab 13. 30 Uhr wird es am Sonntag in der Voith-Arena heiß hergehen. Aus Fürth machen sich morgen früh 15 (vom Verein finanzierte) Busse mit 1500 Fans auf den Weg in die Ostalb. Und zirka um 15.15 Uhr wissen wir dann mehr: Hat sich das Kleeblatt den Klassenerhalt in der Zweiten Liga gesichert? Oder heißt es weiter: Zittern und Daumen drücken? Denn eines ist klar: Die beiden verbleibenden Spiele gegen den SV Darmstadt 98 und RB Leipzig werden hart.
By the way: Vor dem Spiel wird das Tierorakel Daisy wieder ihr Bestes geben. Ich kaufe jetzt auf dem Fürther Wochenmarkt schon mal das nötige Hackfleisch ein.

Kleeblatt versus Augsburg: Es geht um die Wurst!

Dass ich zu Augsburg eine besondere Beziehung habe, darüber habe ich mich bei den „Greuther-Weibern“ ja schon mal ausgelassen. Morgen, Freitag, 8. April, tritt um 18 Uhr die Spielvereinigung beim FC Augsburg an, und das wird wieder ein entscheidendes Spiel. Die Schwaben sind in der aktuellen Saison hervorragend und haben gute Chancen, bei Saisonende einen der beiden ersten Plätze der 2. Liga zu ergattern und damit direkt in die Bundesliga aufzusteigen. Wir erinnern uns: Leider hat ja im letzten Jahr der „Club“ den Augsburgern in den beiden Relegationsspielen die Tour vermasselt!

Es wäre den Augsburgern zu gönnen, wenn sie es endlich mal in die erste Liga schaffen würden. Allerdings müssen sie dafür doch bitte die Partie gegen die Kleeblätter nicht gewinnen! Die rangieren im Moment fünf Punkte hinter dem VfL Bochum auf Platz vier und da zählt eben jeder Sieg. Augsburg verfügt über satte 57 Punkte, liegt knapp hinter dem Tabellenführer und macht gen Ende der Saison wie es so schön heißt – eine „bella figura“.

Es wird gemutmaßt, dass an die 1000 Fürther Fans nach Augsburg in die impuls arena fahren werden, um ihrem Kleeblatt lautstarke Rückendeckung zu geben. Wer nicht im eigenen Pkw fahren möchte, könnte sich für folgende Alternative entscheiden: So setzen z.B. die „Sportfreunde Ronhof“ wieder einen Fanbus ein. Der Fahrpreis liegt bei 17 Euro pro Person, Abfahrt ist am Freitag, 8. April, um 14:30 Uhr am Laubenweg 27 (Lampenladen gegenüber Gästeeingang). Gebucht werden kann per E-Mail an busfahrten@sportfreunde-ronhof.de oder per Telefon unter 0911/47 87 354. Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern, sofern diese nicht mitfahren werden.
Auch die „Crocos“ setzen bieten eine Mitfahrgelegenheit nach Augsburg. Abfahrt ist um 14:15 Uhr am Gästebusparkplatz der Trolli ARENA. Der Fahrpreis beträgt 13,50 Euro. Getränke aller Art sowie Vesper sind wie immer in Hülle und Fülle an Bord. Anmeldungen per E-Mail an diana@green-white-crocodiles.de oder per Telefon unter 0172/1688618 (Roland) oder 0176/68449449 (Diana).

Das Interesse am bayerischen Derby ist riesig. So ist der Stehplatzbereich bereits ausverkauft und auch auf den übrigen Tribünen sind nur noch wenige Sitzplatz-Restkarten erhältlich. Aber für den Gästeblock haben Kleeblatt-Fans noch Chancen, Tickets zu bekommen.